Freitag

Freitag

Nach den NachDenkSeiten, ist es heute mal an der Zeit Freitag — Die Ost-West-Wochenzeitung vorzustellen. Sich selbst beschreibt Freitag wie folgt:

Hervorgegangen aus dem »Sonntag«, Ostberlin, gegründet 1946 vom Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, und der »Volkszeitung«, ehemals »Deutsche Volkszeitung«, gegründet 1953 in Düsseldorf von Reichskanzler a. D. Dr. Joseph Wirth, und der »Tat«, gegründet 1950 in Frankfurt/M. von der VVN.

Herausgegeben wird Freitag von Günter Gaus, Christoph Hein, Dr. Gerburg Treusch-Dieter und Dr. Wolfgang Ullmann. Günter Gaus war Journalist und Schriftsteller, wurde zweimal in den 60’er Jahren mit dem Adolf Grimme-Preis ausgezeichnet, zuletzt bekam er 2001, 3 Jahre vor seinem Tod, den Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis. Christoph Hein ist Schriftsteller. Ab der nächsten Spielzeit 2006/2007 soll er die die Intendanz des Deutschen Theaters in Berlin übernehmen. Frau Dr. Gerburg Treusch-Dieter ist Professorin für Soziologie und Kulturwissenschaften an der Freien Universität Berlin, sie hat ebenfalls einige schriftstellerische Werke veröffentlicht. Der verstorbene Dr. Wolfgang Ullmann war deutscher Theologe, Kirchenhistoriker und auch Politiker. Auch er hat einige Schriften veröffentlicht.

Wie schon die NachDenkSeiten, verpflichten sich die Herausgeber von Freitag auch der Gegenöffentlichkeit. Die Texte regen immer zum Nachdenken an, sind stilistisch brilliant, dabei immer leicht verständlich — freitag.de gehört zu meinen täglichen Anlaufstellen, ich überlege zur Zeit sogar, das erste Mal in meinem Leben, eine Zeitung, eine Zeitschrift zu abonnieren:

Freitag Preise

Wie zu sehen, sind die Preise sehr moderat, Vergünstigungen für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Spzialhilfeempfänger und Rentner werden angeboten — sowas sollte man, wenn man kann (und mag), unterstützen. Wer sich erstmal ein Bild von der Zeitung machen möchte, kann sich über das Kontaktformular Aboservice ein kostenloses Leseexemplar zuschicken lassen — das Probeexemplar habe ich mir gestern auch zukommen lassen. Bisher habe ich nämlich immer die PDF-Version genutzt. Freitag stellt die eigenen Ausgaben (im Originallayout) kostenlos zum Download auch ins Netz.

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8 Antworten zu “Freitag”

  1. Oli sagt:

    «Wie zu sehen, sind die Preise sehr moderat, Vergünstigungen für Schüler, Studenten, Arbeitslose, Spzialhilfeempfänger und Rentner werden angeboten»

    Diesen Mist sollte man als erstes abschaffen, schließlich ist das ungerecht gegenüber den «Wohlhabenden» 😀

    Jup kein schlechtes Blatt, auf jeden Fall desöfteren lesenswert.

  2. Chris sagt:

    Das wäre doch mal ne Maßnahme — für die Reichen umsonst, für die Armen der doppelte Preis — ob sich das rechnet?

    Scheint so, wenn man sich die deutsche Politik seit Jahrzehnten anschaut. 😀

  3. Falk sagt:

    Oha, Christoph Hein — der Mann ist großartig. Und das mein ich diesmal nicht ironisch. Ich glaub ich sollt im Keller mal wieder nach den «alten» Büchern suchen.

  4. Sammy sagt:

    Christoph Hein habe ich vor kurzem persönlich getroffen. Ich gebe aber zu, dass ich «damals» (vor ein paar Monaten) noch recht wenig über ihn wusste.

  5. maloXP sagt:

    Ich pflichte mal bei. Der Freitag ist lesens– und kaufenswert.

    m.

  6. […] Hier hatte ich bereits die Wochenzeitschrift Freitag vorgestellt. Traditionell links versteht sie sich ebenso als Gegenöffentlichkeit, wie die NachDenkSeiten. Beide Publikationen zählen seit geraumer Zeit zur meinen täglichen Lektüre. Die Freitag hat sehr oft auch Gastautoren, so haben Protagonisten der Linken dort die Möglichkeit Artikel zu veröffentlichen, aber auch höhere SPD-Mitglieder sind dort gerne gesehen. Diese Möglichkeit nutzte auch der Leiter der Abteilung Planung und Kommunikation des SPD-Parteivorstandes, Benjamin Mikfeld. Sein Artikel Die Auferstehung der Zombielinken ist eine Zusammenstellung aus persönlicher Anfeindungen und Stellungnahmen der INSM — wie schon seine direkte Vorgängerin in der Position der Bundesvorsitzenden der Jungsozialisten, gilt Mikfeld in der Öffentlichkeit als Parteilinker. Der Artikel entblößt die SPD als das, was sie ist — der verlängerte Arm der neoliberalen INSM, sie ist schlicht und ergreifend nur noch die Schwesterpartei der beiden Unionsparteien sowie der FDP. […]

  7. […] Teil des Mainstreams werden. Linke haben nunmal chronisch mit Geldmangel zu kämpfen.  Hier hatte ich eine der für mich besten und informativsten deutschen Wochenzeitungen vorgestell.… Freitag, die Ost-West-Wochenzeitung glänzt Woche für Woche mit grandiosen Artikeln, […]

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