FreeBSD: Kopfgeld für Flash 9 Portierung

John Kozubik setzte eine 200$ Prämie aus für denjenigen, der die Linux Flash 9 Version kompatibel macht zu FreeBSD. Dan Langille ergänzte dazu noch mit einem BSDCan Zugang im Wert von 400$. Ein lohnenswerter Anreiz also für fähige Coder mit Augenmerk auf FreeBSD. Flash entwickelte sich nun leider zum default im Web für diverse Dinge und ist leider mehr denn je in diversen Bereichen unumgänglich geworden, selbst abseits der fun-Fraktion. Freier Ersatz a la Gnash und swfdec sind immer noch Lichtjahre entfernt und werden es auch bleiben, solange Adobe seine Applikationen weiterentwickelt und nicht dem Stillstand erliegt. Und mit einem Flash 7 ist heute kein Blumentopf mehr zu gewinnen, wenn selbst Flash 8 oft schon die unterste Anforderung an den Player im Netz darstellt.

I will pay $200 to whoever can compose a working and stable recipe for running Adobe Flash 9 inside of the FreeBSD native version of Opera 9 on FreeBSD 6.x. This shouldn’t be that hard — in fact, there is already a linux-flashplugin9 port. The trouble is, even if you do convince your browser to use the plugin, it crashes frequently and generally «doesn’t work». I think a good proof of success would be the ability to play arbitrary content on YouTube without complication, or perhaps use all of google maps / google finance without crashing.

Bounty for Flash9 in Opera in FreeBSD

4 Antworten zu “FreeBSD: Kopfgeld für Flash 9 Portierung”

  1. Usul sagt:

    Ich weiß nicht so recht, ob das alles nicht ein bisschen blauäugig ist. Das Problem ist nicht in erster Linie die Kompatibilität mit FreeBSD, sondern die von Flash allgemein, insbesondere mit Opera.

    Momentan läuft nicht mal unter Linux die aktuelle Flash-Version (9,0,115,0) mit dem aktuellen stabilen Opera (9.25), man muß die etwas ältere Flash-Version nehmen (ich glaub 9,0,47,0). Bei Opera stehen bezahlte Programmierer dahinter, die garantiert schon mehr Zeit als $200 (umgerechnet auf Stundenlohn) investiert haben.

    Momentan läuft die aktuelle Flash-Version unter Linux mit der letzten Beta/Weekly — aber auch noch nicht perfekt. Mehrere offene Flash-Player funktionieren nicht (z. B. wenn man mehrere Videos in verschiedenen Tabs offen hat, was ich manchmal ganz gern mache, um Videos vorzucachen — funktioniert halt nicht), vergrößern auf Fenstergröße in der Regel auch nicht.

    Ich halte die Bounty im Moment für einen extrem ungünstigen Zeitpunkt. Opera krempelt im Laufe der Entwicklung zur 9.50 gerade die Flash-Anbindung unter Linux und damit höchstwahrscheinlich auch unter FreeBSD gerade komplett um. Da werden so Hacks gemacht, das sich Opera gegenüber dem Plugin als Mozilla/Gecko/Firefox ausgibt, damit es funktioniert usw. Wenn es meine Entscheidung wäre, würde ich eine solche Bounty erst nach erscheinen der stabilen 9.50 und damit nach Beendigung der Umstrukturierung der Plugin-Anbindung ausloben. Wer weiß, ob Anpassungen dann überhaupt noch notwendig sind.

    Ich kenne mich mit FreeBSD nicht aus, es kann auch gut sein, dass die Bounty allgemein auf Flash + FreeBSD hinausläuft, aber ich finde sie zu Opera-fixiert. Soweit ich weiß, haben die von Konqueror ähnliche Probleme. Das Hauptproblem ist eigentlich, das Adobe unter Linux nur Mozilla-Derivate unterstützt sonst, nichts … Wird unter FreeBSD nicht anders sein, aber das unterstützen sie offiziell ja überhaupt nicht.

  2. BlackVivi sagt:

    Den Fehler mit Opera und Flash hab ich auch… Und ich dacht schon, ich wär’ zu blöd dafür oO»

    Silverlight is mir ja schon sympatischer als Flash und irgendwie is’ sogar DAS offener…

  3. Oliver sagt:

    >Ich weiß nicht so recht, ob das alles nicht ein bisschen blauäugig ist. Das Problem ist nicht in erster Linie die Kompatibilität mit FreeBSD, sondern die von Flash allgemein, insbesondere mit Opera.

    Natürlich ist es in erster Linie die Kompatibilität, denn Flash 9 läuft über den Linuxolator im Prinzip überhaupt nicht. Etwaige minor Probleme wie die Komptabilität zu einem Browser, wären dann zumindest noch vernachlässigbar, wenn die Funktionalität per se überhaupt gewährleistet wäre.

    >Ich kenne mich mit FreeBSD nicht aus, es kann auch gut sein, dass die Bounty allgemein auf Flash + FreeBSD hinausläuft, aber ich finde sie zu Opera-fixiert.

    Das ist das Vorrecht eines Spenders und völlig legitim.

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