FreeBSD goodies

Gestern oder war es heute? Egal da machte man mich noch auf csup und portmaster aufmerksam. Okay csup nutze ich inzwischen auch als Ersatz für cvsup und portmaster kam auch schon ein paarmal zum Einsatz. Darum soll es auch hier gehen, ein paar Alternative Wege, um mit den Ports eventuell besser umzugehen.

Csup z.B. ist schlicht eine Portierung von cvsup, das in Modula3 geschrieben ist, nach C. Da gings weniger drum meine Sprache ist besser, sondern C ist heutzutage leichter von vielen zu warten, zudem ist es besser portierbar. Portmaster hingegen ist ein Script, das an der Portsdatenbank vorbei arbeitet1 , recht mächtig in der Anwendung, und teils eine weitaus effektivere Portsverwaltung bietet. Ein weiterer Vorteil, Portmaster kommt ohne zusätzliche Tools aus.

Ein portmaster –ua würde z.B. alle updatefähigen Ports erneuern und im Vorfeld die möglichen Konfigurationen der einzelnen Ports abfragen, so das danach alles ununterbrochen bis zum Schluß durchlaufen kann. Installiert man z.B. einen neuen Port, z.B. mit portmaster –ug /usr/ports/multimedia/mplayer, so würden die Optionen –ug dafür sorgen, das zum einen auch zuvor alle möglichen Portskonfigurationen abgefragt werden und zum anderen ein Binärpaket erzeugt wird. Letzteres hat den Vorteil, falls man das gleiche Programm auch anderswo installieren möchte — ein profanes pkg_add mplayer.tbz würde dieses dann dort installieren ohne langes Kompilieren.
Last not least existiert da noch pkgfe, ein Script für den ambitionierten Anfänger, dem Oberflächlichkeiten zu mächtig sind, aber mitunter obige Tools zu frickelig. Alles Geschmackssache letztendlich.
Pkgfe arbeit mit portsnap oder csup, um den portstree zu aktualisieren, ein pkgfe cvs langt, und bedient sich der systemeigenen Tools zur Installation von Programmen. Ist der Portstree aktualisiert erfolgt zugleich ein Abgleich der Programmversionen, veraltete, installierte Ports werden dann angezeigt und können mittels Menu aktualisiert werden. Im Prinzip also nur eine Abkürzung für diverse Befehlsfolgen — aber recht praktisch für einige.

Das ganze soll jetzt keine großartige Anleitung darstellen, mehr nur ein ergänzender Hinweis zu meinem Portstext vom letzten Jahr. Die Programme sind allesamt für die grundlegenden Funktionen nicht sonderlich schwer zu bedienen und darüber hinaus existieren die manpages. :)

Und nicht vergessen, Unix bietet immer X Wege an und der neueste muß keineswegs immer der Beste sein 😉

  1. natürlich ist es kompatibel zum portstree []

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2 Antworten zu “FreeBSD goodies”

  1. enterhaken sagt:

    ich bin da noch altmodisch und nutze weiterhin cvsup 😉

  2. Sammy sagt:

    Ich bin nicht altmodisch. Wenn sich X Wege anbieten, nutze ich meist X Wege. 😀

    Vor allem portmaster hört sich interessant an. Danke.

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