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	<title>Kommentare zu: Frauen — Ein offener Brief an Alice Schwarzer</title>
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		<title>Von: Alice Schwarzer: Die Antwort &#171; LeseLustFrust</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/frauen-ein-offener-brief-an-alice-schwarzer/#comment-36761</link>
		<dc:creator>Alice Schwarzer: Die Antwort &#171; LeseLustFrust</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 18:02:40 +0000</pubDate>
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		<description>[...] wie meistens: FAZ zum Vorabdruck Perlentaucher Rezension von Antje Schrupp Thüringer Blogzentrale Offener Brief an Alice Schwarzer    Kommentar [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] wie meistens: FAZ zum Vorabdruck Perlentaucher Rezension von Antje Schrupp Thüringer Blogzentrale Offener Brief an Alice Schwarzer Kommentar […]</p>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/frauen-ein-offener-brief-an-alice-schwarzer/#comment-14779</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 07:39:09 +0000</pubDate>
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		<description>Was sind positive Erfahrungen? Die habe ich auch, aber ich machte auch frühzeitig die Augen auf. Der Gutmensch bin ich definitiv nicht, aber im Gegensatz zu Gros vieler pauschaler Kritiker der Schwarzer, die sich nicht einmal einen Deut mit den Aussagen dieser Frau beschätigt haben, habe ich es getan und es ist in diesem Sinne &quot;erleuchtend&quot;, das sie außerhalb der Medien doch recht differenzierend daherkommt.

Zu kurz gedacht ist in der &quot;Männerwelt&quot; immer schon halb gewonnen und damit tritt man leider zu oft genug die &quot;Welt der Frauen&quot; mit Füßen. Davon schließe ich mich nicht aus, manchmal unterbewußt so zu handeln. Man schaut auf die Extreme, die die schwarzer in diesem Fall anspricht und übersieht dabei die vielen kleinen Ansätze. Oft genug, das habe ich erlebt, sind Frauen doch stärker als Männer, stärker im Geiste und sehen über viele Unzulänglichkeiten mancher Männer hinweg. Auch darüber sollte man nachdenken.

Die schwarzer jedenfalls wurde massiv durch die Medien geprügelt, man verlangt von ihr Gutherzigkeit, die sie nie erfuhr, jedoch aber das krasse Gegenteil.

Es mutet ehrlich für mich seltsam an, das hier zu schreiben ... da ich dachte wir wären schon weiter als Männer, die fortwährend unsere &quot;gutherzige Sicht der Dinge&quot; versuchen zu relativieren.
Die Schwarzer kann Kritik abhaben, sie hat weitaus schlimmeres eingesteckt. Das Problem ist das Gros der Männer kann mit polemischer, offensiver Kritik von anderen Männern recht gut umgehen, jedoch hört diese Art von Tolleranz sofort auf, wenn die eigene Männlichkeit vom anderen Geschlecht kritisiert wird.


Man muß sich in D immer eines vor Augen halten, es gibt zwei Gruppen in der Gesellschaft, die immer 200% geben müssen: zum einen Ausländer, die für viele Deutsche deutscher als deutsch sein müssen und zum anderen Frauen die den 200prozentigen Mann mimen müssen um in dieser Gesellschaft anerkannt zu werden. Da nützt es nichts wenn ich von Einzelerfahrungen berichte, auch die habe ich in beiderlei Fällen, und die Augen vor der Realität verschließe.
Positive Erfahrungen, selbsternannte Frauenversteher, Männer die Frauen &quot;beschützen&quot; und ihr doch ihre festen Rollen zuweisen, Gewalt in der Ehe, Ausnutzung des Parter usw. - all das gibt es. Und Einzelerfahrungen wiegen das nicht auf, das ich heute so denke verdanke ich einer gesunden Erziehung beider Elternteile und meiner Großeltern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Was sind positive Erfahrungen? Die habe ich auch, aber ich machte auch frühzeitig die Augen auf. Der Gutmensch bin ich definitiv nicht, aber im Gegensatz zu Gros vieler pauschaler Kritiker der Schwarzer, die sich nicht einmal einen Deut mit den Aussagen dieser Frau beschätigt haben, habe ich es getan und es ist in diesem Sinne «erleuchtend», das sie außerhalb der Medien doch recht differenzierend daherkommt.</p>
<p>Zu kurz gedacht ist in der «Männerwelt» immer schon halb gewonnen und damit tritt man leider zu oft genug die «Welt der Frauen» mit Füßen. Davon schließe ich mich nicht aus, manchmal unterbewußt so zu handeln. Man schaut auf die Extreme, die die schwarzer in diesem Fall anspricht und übersieht dabei die vielen kleinen Ansätze. Oft genug, das habe ich erlebt, sind Frauen doch stärker als Männer, stärker im Geiste und sehen über viele Unzulänglichkeiten mancher Männer hinweg. Auch darüber sollte man nachdenken.</p>
<p>Die schwarzer jedenfalls wurde massiv durch die Medien geprügelt, man verlangt von ihr Gutherzigkeit, die sie nie erfuhr, jedoch aber das krasse Gegenteil.</p>
<p>Es mutet ehrlich für mich seltsam an, das hier zu schreiben … da ich dachte wir wären schon weiter als Männer, die fortwährend unsere «gutherzige Sicht der Dinge» versuchen zu relativieren.<br />
Die Schwarzer kann Kritik abhaben, sie hat weitaus schlimmeres eingesteckt. Das Problem ist das Gros der Männer kann mit polemischer, offensiver Kritik von anderen Männern recht gut umgehen, jedoch hört diese Art von Tolleranz sofort auf, wenn die eigene Männlichkeit vom anderen Geschlecht kritisiert wird.</p>
<p>Man muß sich in D immer eines vor Augen halten, es gibt zwei Gruppen in der Gesellschaft, die immer 200% geben müssen: zum einen Ausländer, die für viele Deutsche deutscher als deutsch sein müssen und zum anderen Frauen die den 200prozentigen Mann mimen müssen um in dieser Gesellschaft anerkannt zu werden. Da nützt es nichts wenn ich von Einzelerfahrungen berichte, auch die habe ich in beiderlei Fällen, und die Augen vor der Realität verschließe.<br />
Positive Erfahrungen, selbsternannte Frauenversteher, Männer die Frauen «beschützen» und ihr doch ihre festen Rollen zuweisen, Gewalt in der Ehe, Ausnutzung des Parter usw. — all das gibt es. Und Einzelerfahrungen wiegen das nicht auf, das ich heute so denke verdanke ich einer gesunden Erziehung beider Elternteile und meiner Großeltern.</p>
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		<title>Von: Euro</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/frauen-ein-offener-brief-an-alice-schwarzer/#comment-14777</link>
		<dc:creator>Euro</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 May 2007 06:36:55 +0000</pubDate>
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		<description>Polarisierung ist Feind der Toleranz aber auch Quelle fruchtbarer Kontroversen. Am Anfang steht eine Provokation.
Ich unterschreibe Chris&#039; Brief, wohl wissend, das sich unsere Erfahrungen zwar decken, aber ebensowenig den Regelfall darstellen, wie die von Frau Schwarzer vertretenen Thesen. Die vorherrschende Farbe ist Grau. Nicht Schwarz und nicht weiß. Das mag diesen Kommentar zwar unverbindlich erscheinen lassen, ist er aber nicht. Wir dürfen die &quot;Freier&quot; ebensowenig ausblenden, wie die &quot;selbstverwirklichte&quot; Frau. Pornowichser und intolerante Supermachos gibts ebenso, wie durchtriebene, berechnende Egoweiber - das sind aber alles Randgruppen. Aber jeder von uns trägt die Anlagen in sich. Spreche sich also keiner frei von der potenziellen Möglichkeit abzurutschen.
Eine klare, wohldefiniert Position wäre mir hier wirklich lieber - aber wir haben es mit Menschen zu tun. Da scheitert jede Pauschalierung. Jeder ist Unikat. Es gibt nur Überschneidungen. Alles andere ist Populismus.
Nochmal: Dank der überwältigenden Mehrheit positiver Erfahrungen meinerseits unterschreibe ich das von Chris geschriebene (inkl. der von mir ebenfalls vermissten Oma).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Polarisierung ist Feind der Toleranz aber auch Quelle fruchtbarer Kontroversen. Am Anfang steht eine Provokation.<br />
Ich unterschreibe Chris’ Brief, wohl wissend, das sich unsere Erfahrungen zwar decken, aber ebensowenig den Regelfall darstellen, wie die von Frau Schwarzer vertretenen Thesen. Die vorherrschende Farbe ist Grau. Nicht Schwarz und nicht weiß. Das mag diesen Kommentar zwar unverbindlich erscheinen lassen, ist er aber nicht. Wir dürfen die «Freier» ebensowenig ausblenden, wie die «selbstverwirklichte» Frau. Pornowichser und intolerante Supermachos gibts ebenso, wie durchtriebene, berechnende Egoweiber — das sind aber alles Randgruppen. Aber jeder von uns trägt die Anlagen in sich. Spreche sich also keiner frei von der potenziellen Möglichkeit abzurutschen.<br />
Eine klare, wohldefiniert Position wäre mir hier wirklich lieber — aber wir haben es mit Menschen zu tun. Da scheitert jede Pauschalierung. Jeder ist Unikat. Es gibt nur Überschneidungen. Alles andere ist Populismus.<br />
Nochmal: Dank der überwältigenden Mehrheit positiver Erfahrungen meinerseits unterschreibe ich das von Chris geschriebene (inkl. der von mir ebenfalls vermissten Oma).</p>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/frauen-ein-offener-brief-an-alice-schwarzer/#comment-14774</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2007 20:01:28 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube ein wenig muß man die Schwarzer auch verstehen, insbesondere wenn man die Geschichte in Deutschland betrachtet, Frauen leisteten sehr viel und wurden sehr oft getreten. Auch heute ist es kein Geheimnis, das Gewalt in der Ehe ein massives Problem darstellt, das doch sooft kleingeredet wird. Das hat nichts mit Ellbogengesellschaft zu tun, es ist halt wie es ist. Das Gros der Männer hat für Frauen im Unterbewußtsein einen festen Platz, da werden viele empört drüber lesen, es ist aber so. Man verwechselt diese sogn. Schützerinstikt oft mit einem angestammten Platz wo die Frau halt hingehört und &quot;sicher aufgehoben ist&quot;.

&lt;a href=&quot;http://www.ta7.de/txt/biografi/biog0009.htm&quot;&gt;Bio von der Schwarzer&lt;/a&gt;

Das man provozieren muß, um gehört zu werden ist kein Thema. Allerdings verwehrt man diese Option gerne Frauen. Das Patriarchat ist in der Geschichte der Menschheit verbrieft, auch wenn es desöfteren in der frühen Menschheitsgeschichte auch Matriarchate gab. Schwarzer wuchs in einer Zeit auf, in der vieles was vielleicht selbst seit den 80ern usus ist, nicht einmal denkbar war für eine Frau. Ob ihr &quot;Trommeln&quot; der Erfolg war, keine Ahnung, aber sie trug definitiv dazu bei, indem sie dies in die Medien brachte.

Auch z.B. in vielen &quot;Männer-Domänen&quot; muß sich Frau permanent beweisen, mitunter weitaus mehr als so mancher Mann. Sicherlich wir man auch da die Frauenversteher rufen hören &quot;aber wir helfen der Kollegin doch&quot;, doch wirklich &quot;geredet&quot; hat mit der Kollegin noch keiner, um ihren Stand der Dinge zu sehen. Mit Frauen darüber zu reden tut gut, man erfährt da einiges, was man sonst gerne mal &quot;übersieht&quot; bzw. &quot;anders sieht&quot;. Da leistet eine Ehefrau, der man auch zuhört recht viel ;)

Männer sind oft oberflächlicher und die Art, die wir verstehen nennen, ist oft weitaus weniger subtil als die Bandbreite die Frauen sehen.

Das Schwarzer, um noch mal auf sie zurückzukommen, mehr also nur Häme einstecken mußte in 70ern und 80ern und in teils etablierten Blättern mit Begriffen verspottet wurde, die ich hier definitiv nicht nennen werde, ist auch kein Geheimnis. Sie stach da in ein Wespennest, das härtet ab, das macht auch hart im Umgang. Es ist das was die Männerwelt möchte, &quot;Frauen die ihren Mann stehen&quot;, einstecken können. Wenn Frau quasi das Pendant zum Mann mimt kann sie in dieser Welt bestehen. Ist das gut? Nein definitiv nicht, da wird auch heute noch viel zu sehr heruntergeredet.

Ich bin kein Frauenversteher, ich versuche es, ich versuche auf Frauen einzugehen, wie es mir halt möglich ist. Mir ist jedoch eines bewußt, ich werde da immer viele Dinge übersehen und manches vielleicht unbewußt mit Füßen treten, ergo ging ich auch ab von meiner früher teils abwertenden Haltung gegenüber der Schwarzer. Betrachtet man die Welt da draußen *redet* ab und an mal mit Frauen bzw. läßt sie *reden*, wirklich *reden*, dann sieht man doch warum manches Mal eine harte Position Pflicht ist.

Fehler macht sie und wird sie auch zukünftig machen, aber wer ist schon ein Übermensch?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube ein wenig muß man die Schwarzer auch verstehen, insbesondere wenn man die Geschichte in Deutschland betrachtet, Frauen leisteten sehr viel und wurden sehr oft getreten. Auch heute ist es kein Geheimnis, das Gewalt in der Ehe ein massives Problem darstellt, das doch sooft kleingeredet wird. Das hat nichts mit Ellbogengesellschaft zu tun, es ist halt wie es ist. Das Gros der Männer hat für Frauen im Unterbewußtsein einen festen Platz, da werden viele empört drüber lesen, es ist aber so. Man verwechselt diese sogn. Schützerinstikt oft mit einem angestammten Platz wo die Frau halt hingehört und «sicher aufgehoben ist».</p>
<p><a href="http://www.ta7.de/txt/biografi/biog0009.htm">Bio von der Schwarzer</a></p>
<p>Das man provozieren muß, um gehört zu werden ist kein Thema. Allerdings verwehrt man diese Option gerne Frauen. Das Patriarchat ist in der Geschichte der Menschheit verbrieft, auch wenn es desöfteren in der frühen Menschheitsgeschichte auch Matriarchate gab. Schwarzer wuchs in einer Zeit auf, in der vieles was vielleicht selbst seit den 80ern usus ist, nicht einmal denkbar war für eine Frau. Ob ihr «Trommeln» der Erfolg war, keine Ahnung, aber sie trug definitiv dazu bei, indem sie dies in die Medien brachte.</p>
<p>Auch z.B. in vielen «Männer-Domänen» muß sich Frau permanent beweisen, mitunter weitaus mehr als so mancher Mann. Sicherlich wir man auch da die Frauenversteher rufen hören «aber wir helfen der Kollegin doch», doch wirklich «geredet» hat mit der Kollegin noch keiner, um ihren Stand der Dinge zu sehen. Mit Frauen darüber zu reden tut gut, man erfährt da einiges, was man sonst gerne mal «übersieht» bzw. «anders sieht». Da leistet eine Ehefrau, der man auch zuhört recht viel <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Männer sind oft oberflächlicher und die Art, die wir verstehen nennen, ist oft weitaus weniger subtil als die Bandbreite die Frauen sehen.</p>
<p>Das Schwarzer, um noch mal auf sie zurückzukommen, mehr also nur Häme einstecken mußte in 70ern und 80ern und in teils etablierten Blättern mit Begriffen verspottet wurde, die ich hier definitiv nicht nennen werde, ist auch kein Geheimnis. Sie stach da in ein Wespennest, das härtet ab, das macht auch hart im Umgang. Es ist das was die Männerwelt möchte, «Frauen die ihren Mann stehen», einstecken können. Wenn Frau quasi das Pendant zum Mann mimt kann sie in dieser Welt bestehen. Ist das gut? Nein definitiv nicht, da wird auch heute noch viel zu sehr heruntergeredet.</p>
<p>Ich bin kein Frauenversteher, ich versuche es, ich versuche auf Frauen einzugehen, wie es mir halt möglich ist. Mir ist jedoch eines bewußt, ich werde da immer viele Dinge übersehen und manches vielleicht unbewußt mit Füßen treten, ergo ging ich auch ab von meiner früher teils abwertenden Haltung gegenüber der Schwarzer. Betrachtet man die Welt da draußen *redet* ab und an mal mit Frauen bzw. läßt sie *reden*, wirklich *reden*, dann sieht man doch warum manches Mal eine harte Position Pflicht ist.</p>
<p>Fehler macht sie und wird sie auch zukünftig machen, aber wer ist schon ein Übermensch?</p>
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