Flattr – Datenhandel leicht gemacht

Flattr schwört: Trust that we neither rent nor sell your personal information to anyone and that we will share your personal information only as described below. Um die eigene Aussage dann gleich ad absurdum zu führen: Business Transfers: In some cases, we may choose to buy or sell assets. In these types of transactions, user information is typically one of the business assets that is transferred. (via)

Im Übrigen halte ich 10% Provision für Flattr selbst für puren Wucher — mal völlig davon abgesehen, dass wieder mal ein System geschaffen wurde, bei dem die Macher und wenige große Blogs verdienen werden, der Rest steht lachend daneben, wie er über den Tisch gezogen wird. Die Paypal-Gebühren lassen wir auch mal unter den Tisch fallen. Wäre noch ein dritte Instanz dazwischen, wäre man pleite bevor man den ersten Euro gespendet hätte. Die Idee ist gut, die Ausführung darauf ausgelegt, dass Flattr großen Reibach macht. Social Micropayment wird es genannt, mal wieder ein Beweis, wie sehr mit dem Buzzword Social Schindluder getrieben wird.

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48 Antworten zu “Flattr – Datenhandel leicht gemacht”

  1. vera sagt:

    jaja, so betrachtet hast du recht, aber hast du einen besseren vorschlag? über alternativen zu paypal denken sie heftig nach, weil das v.a. in DL vielen stinkt. hat ebenso viele vorteiel, ich versuch’s jedenfalls mal (mit einer eher positiven haltung).

  2. olhe sagt:

    Haste mal ne Mark/nen Euro?, erinnert irgendwie daran und genau dorthin fließt auch heute immer noch gelegentlich ein Obolus meinerseits. Daß diese digital natives (naives?) auch immer nur die Hand aufhalten können? Nun ja, jeder wie er mag, aber wirklich gehaltvolle und originelle Inhalte haben absoluten Seltenheitswert im Netz. Das Gros sind paraphrasierte Inhalte Dritter und dafür möchte man nun kassieren, wenn auch nur Peanuts …

  3. ostbernd sagt:

    Hätte ich einen Flattr-Konto, wäre mir dieser Artikel glatte 10€ wert.

  4. Chris sagt:

    Den kann man auch bar schicken, fallen auch nur 5,5% «Provision» für das Porto an… :D

  5. Moritz sagt:

    Flattr arbeitet soweit ich weiß daran, auch andere Dienste als Paypal zu unterstützen — das Projekt ist ja immer noch in der Beta, da finde ich das okay. Auch die 10% sollen verringert werden, der Konkurrenz Kachingle behält übrigens das Doppelte davon für sich.

    Was den Rest betrifft: ich glaube nicht, dass es vielen, die Flattr einsetzen, um’s Verdienen geht. Dass man davon nicht reicht wird ist den meisten klar. Aber darum geht es auch gar nicht. Sondern darum, eine massentaugliche und simple Lösung anzubieten, mit der die eigene Arbeit über eine Spende unterstützt werden kann. Und die muss gar nicht groß sein. Wenn jemand 2€ im Monat geflattrt bekommt, kann er dafür als «kleiner Blogger» schon einen Teil oder evtl. die ganzen Host-Kosten bezahlen. Klar, 2€ klingen lächerlich, aber für mich als Schüler sind das 24€ im Jahr.

    @olhe: Vielleicht der Großteil der Sachen, die du liest/besuchst. Ich verfolge fast nur Projekte, in denen ziemlich viel selbst produziert wird — egal ob Musik, Text, Film, etc. Und dafür möchte nun niemand bezahlt werden, sondern es gibt die Möglichkeit zu spenden — den Unterschied sollte man meines Erachtens schon machen. Und zu «immer die Hand aufhalten»: dir ist schon klar, dass es im Netz auch die gibt, die nur konsumieren? Und wenn Flattr funktionieren wird und auch die flattrn (und nicht nur die Blogger und Musiker sich gegenseitig) dann ist das der Beweis dafür, dass nicht alle nur die Hand aufhalten.

    …wenn man will, kann man alles von der schlechten Seite sehen. Ich für meinen Teil laufe zuerst lieber um das Ganze herum, bevor ich mir meine Meinung bilde.

  6. netzwurm sagt:

    Dazu kommt das Flattr jeden Blog-Beitrag auf seiner eigenen Seite dupliziert (Stichwort Duplicate Content) sowas nenne ich «geklaut».

    Gruss

  7. ollyy sagt:

    Ist doch noch Beta! Auch was Provision usw. angeht. Kostet halt Geld, wenn man so einen Dienst aufziehen will. Die wollten wohl nicht so viel Risikokapital von der Bank leihen. Ist man dann ja auch irgendwie abhängig von anderen bzw. länger abhängig. Sonst ist es ja umgekehrt: Erst zahlt der User nix oder wenig und dann werden die Gebühren langsam erhöht, damit die Aktionäre zufrieden sind (siehe eBay & Co.).

  8. olhe sagt:

    @moritz wenn man sich den Luxus eines Computers und Internets leisten kann, muß man nicht sich die Augen ausweinen bezüglich 2–5€ im Monat für die Webklitache, das ist schlicht geheuchelt.

    Und ich wage mal zu behaupten, daß ich seit bestehen des WWW mehr Seiten diverser Natur frequentierte, als du mitunter noch in den nächsten Jahren kennenlernen wirst. Was nicht heißen soll, daß es darunter keine originalen Angebote gab bzw gibt, nur seltsamerweise sind darunter oft die wenigsten, die die Hand aufhalten. Und für einen Paypal-Obolus bzw eine Amazon-Wishlist-Spende bin ich immer zu haben.

    Überhaupt werden auch hier wieder exakt die gleichen Argumente präsentiert, wie bei jenen notorischen Werbern: mein Webangebot drückt pro Monat oder alles nur zum Spaß. Apropos originaler Inhalt, vielen ist es oft gar nicht bewußt wieviel Fremdmaterial an einem frequentierten Angebot vorhanden ist. Schlimmer noch, heutzutage nutzen viele leichtfertig und realisieren oft nicht die Fremdanteile die sie sich zu eigen machen, insbesondere wenn sie diese Dinge monetarisieren möchten.

    Und die bösen Konsumenten, die Nutzer die nur das Web abgrasen? Who cares? Ich würde diese gern zur Interaktion animieren, aber gewiß nicht mache ich mir die grenzdebile Argumentation einer sogenannten Kostenloskultur zu eigen, welche die Content-Mafia tagtäglich wirkt.

    Davon abgesehen, wenn der produzierte Inhalt tatsächlich von Wert ist, dann bezahlen diverse Leute auch via Paypal und verstecken sich nicht hinter ausreden.

    Beispiele für erfolgreiche Projekte ist Falks afmusic oder World of Goo und ähnliche Dinge. Die Leuten dürfen teils gar bezahlen was es ihnen Wert erscheint. Es hängt primär davon ab, ob es überhaupt jemand tangiert, die Spendenmethode ist dann jedenfalls für diejenigen mehr oder weniger irrelevant.

    Ich habe nicht gegen eine Paypal-Button oder eine Wishlist, so gemäß dem Motto, wenn es dich mal juckt und dir das gesamte Angebot etwas nützte … aber dieses pro Artikel Handaufhalten a la «Haste mal ne Mark für nen armen Blogger», zeigt schon eine gewisse Armut, keineswegs jedoch monetärer Natur.

    Für uns hier auf F!XMBR ist die Interaktion Lohn genug und wer wirklich meint mal für die Gesamtaktion etwas Spenden zu wollen, bitte sehr kein Problem. Es kamen schon originelle Dinge wie Schokolade, Kaffee für einen Junkie :D usw. Da zählt dann mehr die Geste, denn der Wert. Und wer will kann uns auch mal einen Kaffee ausgeben, wenn er uns denn mal trifft.

    Finanzieren müssen wir uns noch nicht und viele die hier schreien erreichen nicht einmal einen Bruchteil unseres Traffics. Das soll nicht bedeuten, daß wir es dicke haben, nur daß die Kosten äußerst gering sind heutzutage. Aber das ist nur unsere Meinung, mehr keineswegs.

  9. Tom sagt:

    Gerade bei diesen kleinen Beträgen sind die Gebühren doch überproportional hoch. Wenn nur noch die Hälfte der eigentlichen Spende beim Empfänger ankommen ist das Mist.
    Wer Geld braucht kann ja seine Kontonummer direkt angeben und um Überweisung bitten. Die PayPal-Button gibts ja auch noch. Natürlich auch Gebühren, aber wenigstens kann man dort selbst bestimmen wer wieviel erhalten soll. Nix Gießkanne.

  10. olhe sagt:

    Noch einmal an die Zeitgenossen, deren Aufmerksamkeitshorizont einzig 140 Zeichen umfaßt: ich empfehle stattdessen nicht Paypal, sondern dies hatte nur exemplarischen Charakter für eine Geste, Wertschätzung, Respekt etc. pp. — siehe u.a. auch die Amazon Wishlist. Ähnlich beispielsweise, wenn jemand einen Kaffee spendiert. Dieser wird dies nicht jeden Tag tun als eine Art stetigen Support. Comprende? Wer einzig dauert an Entlohnung denkt und dies gleichermaßen mit allerlei Ausflüchten verneint, von wegen Peanuts oder just for fun, der hat ehrlich gesagt ein Problem, mit welchem er selbst fertig werden muß. Alle zwei oder drei Blogeinträge kann derjenige sich dann ja auf seiner Publikation rechtfertigen, ist hier aber nicht mein Problem. Dies ist nur meine Meinung, auf unserer Publikation, hier muß ich keinem lobhudeln, um everybodies darling zu mimen.

  11. […] zu ermöglichen ihren eigenen Flattr Account in das jeweilige Blog einzubinden. Zu den Vorwürfen des Datenhandels bei Flattr macht man sich bislang wenig Sorgen. “Schauen wir mal”, war des Webmasters […]

  12. Alex sagt:

    Mit deinen Argumenten liegst du wohl großteils richtig, nur, dass ich bei den meisten nicht mehr Bettel-Charakter dahinter erkennen kann als bei einer Amazon-Wishlist.

    Ich persönlich verstehe auch nicht das Problem dabei, wenn nur die großen Blogs davon profitieren. Die Großen sind schließlich auch die, die die größten Kosten haben.
    Und ja ich glaube ein normaler Blogger wird keine Probleme dabei haben seine Kosten auch so zu stemmen. (Sind bei mir z.B. nur 50€ im Jahr), aber was ist das Problem dabei jemanden, der bereit ist ein paar Cent durch einen Klick zu spenden bereit ist, einen Button zur Verfügung zu stellen.
    (Ich glaube übrigens nicht, dass ich jemals auch nur die Hälfte von dem Geld wieder rein kriege, was ich durch flattr ausgebe, aber so what?)

    Und der großen Unterschied von flattr zu ner Paypayl-Donation ist, wie ich finde, dass das ganze Spenden «vereinfacht» wird und im Stile von Like-Buttons nahezu unbewusst und ohne Aufwand geschieht.

    Der größte Nutznießer bleibt sicherlich flattr, aber es war auch schließlich deren Idee.

    Naja, hättest du nen Flattr-Button hätte ich jetzt drauf geklickt, denn wie man an dem Kommentar vielleicht merkt, hat mich der Artikel ziemlich zum nachdenken gebracht.

    One Love, Alex

  13. Chris sagt:

    Als Autor hat man viel erreicht, wenn der Leser zum Nachdenken angeregt wird. ;-)

    Es ist ja nicht so, dass ich Flattr nun als das neue Evil ansehe. Ich werde mir das auch noch von Innen anschauen. Nur wenn ich sehe, wie fast alle deutschen Blogs, die taz ist auch dabei, blind da rein laufen, krausen sich meine Nackenhaare.

    Die Ex-PirateBay-Macher stehen hinter dem Projekt. Nun kenne ich die deutsche Warez-Szene und die Protagonisten ganz gut. Das sind üble Lügner, Betrüger und Abzocker. Da ruft ein großes Untergrund-Portal zu spenden auf, angeblich wegen der Server, spendiert wurde ein Team-Urlaub. Dann wird das Teil verkauft, die Macher eröffnen einen realen Appstore, eine Kneipe, whatever. Andere haben/hatten engen Kontakt zur Dialermafia und GvG & Friends. Und das ist nur die Spitze des Eisberges…

    Und ja, sie haben es so karschiert, dass sie in der Öffentlichkeit eine reine Weste haben und auf Veranstaltungen gerne gesehen sind. Das soll nicht heißen, dass dies auch bei den PirateBay-Machern der Fall ist. Wer aber einmal in diesen Schlund geschaut hat, der ist schwerlich vom Gegenteil zu überzeugen.

  14. olhe sagt:

    >dass ich bei den meisten nicht mehr Bettel-Charakter dahinter erkennen kann als bei einer Amazon-Wishlist.

    Hmm kann man so sehen, muß man aber nicht. Bei einer Wishlist beispielsweise ist es mehr die Geste die zählt, da gibts ein Büchlein, eine CD oder eine DVD und wer darüber mal etwas «entlohnt» wird sich schon etwas dabei gedacht haben, sprich da ist jemand von dem gesamten Auftritt schwer überzeugt. Bei vielen muß ich auch erst danach suchen, bei diesem Flattr-Button hat es schon was von Wunschdenken, obwohl dies jeder verneint gemäß dem Motto «nur just for fun, sind eh nur peanuts», aber warum tut man es dann? Warum ist dies gerade nun der vermeintliche heilige Gral der «Community»? Warum gerade diese bescheidene Form, dies Ideal für einige? Weil der Piratebay-Heini dahintersteht oder was daran nun besser? Stört bei einer Spende via Paypal nicht eher dieses «da muß ich doch aber mehr abdrücken, damit es sich lohnt», während man bei flattr tatsächlich Peanuts abdrücken kann und sich einredet viele andere zusammen ergeben wieder etwas, daß sich dann doch lohnt für denjenigen?

    Wie gesagt ich habe nichts gegen Spenden! Es ist die Art und Weise dieses Systems, der Kerl der dahinter steht, die Umsetzung, die Erwartungshaltung der Partizipierenden ähnlich wie bei Google-Adsense usw. Woher rührt dieses rührselige Vertrauen? Weil der Mann schließlich für lau Tracker und Torrentsuche bereitstellte? Aka der digitale Robin Hood, der nun mit flattr für eine bessere Welt sorgt?

  15. Alex sagt:

    >Warum gerade diese bescheidene Form, dies Ideal für einige?

    ob es die ideale Form ist, weiß ich nicht. Viele große Blogs betonen, dass es im besten Falle in der Zukunft eine Ergänzung zur Werbung sein kann.
    Aber ich finde es bringt halt den Aspekt mit hinein, dass man Leute, die sonst nicht zu spenden bereit sind irgendwie dazu bewegen kann, da es einerseits ja geringe monatliche Beträge sind, die man ausgibt und zum anderen der Vorgang an sich vereinfacht wird.
    Aber manche werden das sicher auch als verwerflich ansehen, kann ich denjenigen auch nicht verübeln. Das kommt immer darauf an, wie man für sich blogging definiert.

  16. olhe sagt:

    >Das kommt immer darauf an, wie man für sich blogging definiert.

    Im allgemeinen verknüpfe ich dies mehr mit dem Pathos in puncto Community, freier Kultur und beinahe göttlichen Idealen, die einem fortwährend unter die Nase gerieben werden. Und hinterher läuft es doch immer nur auf die monetäre Auswertung hinaus. Darauf baut dann auch unsere Kritik hier allgemein auf.

  17. Chris sagt:

    Ach ja, und die Deppen, die meinen, wir sollen es besser machen, fordere ich auf in die NPD einzutreten um die dortige Ausländerpolitik zu verbessern. Ich drehe auch nicht Avatar noch einmal neu, nur weil ich den Film hinterfrage/kritisiere, mistig fand. Diese blödsinnigen «Argumente» haben IMHO nur das Ziel, die eigene Homepage hier zu unterlassen. Und Spam wurde hier schon immer gelöscht…

  18. tante sagt:

    @chris: Dein Einwand zum «Besser machen!» Vorschlag ist nicht ganz richtig. Es wäre so, als würde man von Dir fordern, weil Du ja gesagt hast, dass die NPD Ausländerpolitik eklig ist, eine eigene Partei mit einem besseren Konzept vorzulegen.

  19. Chris sagt:

    @tante: Oder so… :D

  20. Ich bin immer wieder amüsiert darüber, wie man mit mehr oder weniger offensichtlichen Mitteln versucht, Betreibern von persönlichen Blogs zu animieren, für andere Geld zu verdienen, indem man ihnen suggiert, es wäre lediglich eine Frage der «richtigen» Technik.

    Wir haben hier zwei Zielgruppen dieser Bezahl-Dienste; einmal die großen Online-Nachrichtenportale und andererseits die «kleinen» Blogbetreiber. Die Motivation beider eine Webseite zu betreiben kann unterschiedlicher nicht sein. Die ersten jammern über die Gratiskultur im Netz, welche keine ist, denn die Kosten für einen Zugang und den benötigten Webspace falls man nicht bei wortpress.com oder anderen Anbietern landet, und vor allem die zur Verfügung gestellte Lebenszeit zur Recherche, Schreiben, Lesen usw. sind in Summe nicht gering, wobei die Lebenszeit hier den meisten Raum einnimmt, und die zweiteren betreiben grundsätzlich bis auf Ausnahmen einen privaten Blog.

    Ob die «Großen» jemals diesen Konflikt lösen können, kann hier dahingestellt sein. Ich persönlich glaube nicht, denn ein Medium, welches in Sekunden millionenfach kopiert werden kann und der technischen Struktur des Internet nach auch muss, also theoretisch für jeden ohne größeren Aufwand zugänglich ist, kann man nicht dahingehend regulieren oder begrenzen, denn das würde unweigerlich einen Verlust an Besuchern nach sich ziehen; denn was ich nicht sehe, kann ich nicht sehen. Angesichts der Millionen von Webseiten ist es illusorisch zu glauben, jemand mache sich die Mühe, für Inhalte, über welche er sich im Kern überall informieren kann, Geld zu bezahlen. Das klingt für die Globalplayer hart, ist aber nicht zu umgehen, außer man regulierte das Internet soweit, dass es nur noch einer zahlenden Elite zugänglich wäre. In diesem Moment würde ein Parallelnetz entstehen — mit den gleichen Pseudoproblemen, sobald jemand versucht, mittels Informationsbeschränkung Informationen zu verkaufen.

    Den Kleinen kann das egal sein, auch wenn sich der Eine oder Andere «überzeugen» lässt, sprich an den persönlichen Bereicherungseiern gepackt wird, einen Versuch zu unternehmen zumindest die Unkosten ersetzt zu bekommen. In diesem Fall muss man sich fragen, mit welchem Recht? Meine Entscheidung, einen privaten Informationsblog zu betreiben und die dafür benötigten Kosten aufzubringen zzgl. der dafür eingesetzten Lebenszeit, weil ich gern mit anderen kommunizieren möchte, kann doch nicht dahingehend verstanden werden können, dass die Erfüllung meines Wunsches nach Kommunikation, durch die mit mir Kommunizierenden, mich veranlasst, sie für diese Erfüllung meines(!) Wunsches zur Kasse zu bitten. Dann müsste mir jeder Kneipenbesitzer, der sich meine Informationen am Abend in seiner Kneipe anhört, Geld dafür zu zahlen bzw. das Bier spendieren. Wer also einen mehr oder weniger besuchten Blog betreibt, sollte seinen Besuchern dankbar sein, und vor allem froh darüber, dass diese ihre Lebenszeit spendieren um mit den Blogbetreiber zu kommunizieren und nicht umgekehrt ihn zu Kasse bitten.

    Bliebe die Dritte Art der Webseitenbetreiber, nämlich diejenigen, welche sich aus den gegebenen Möglichkeiten heraus dazu entschließen, eine Informationssparte mit schwer zugänglichen und gut aufbereiteten Informationen und Schlussfolgerungen zu füllen. Für diese könnte der nachfolgende Lösungsansatz ein paar Denkanstöße geben:

    1. Kurzversionen im Internet veröffentlichen.
    2. Besuchern die Möglichkeit eines Offline-Abos mit umfassenden Informationen geben.

    Denn wer anhand der Kurzversionen, also im Grund einen Artikel über einen Artikel, an weiterführenden Informationen interessiert ist, kann bei einer realen Kosten-Nutzen-Rechnung durchaus bereit sein, für diese Informationen Geld zu bezahlen. Man kann das mit einer Rezension über ein Buch vergleichen, anhand der sich der Lesende entscheiden kann, ob er für die Inhalte des Buches Geld bezahlen möchte. Das wäre eine (nötige) Reform der Werbung als B.Werbung. Macht Werbung, aber richtig!

    Das ist natürlich nun keine Garantie, aber zumindest ein überdenkenswerter Vorschlag.

  21. Moritz sagt:

    @olhe: «wenn man sich den Luxus eines Computers und Internets leisten kann, muß man nicht sich die Augen ausweinen bezüglich 2–5€ im Monat für die Webklitache, das ist schlicht geheuchelt.»

    Ich habe nicht gesagt, dass ich mir das nicht leisten kann. Aber wenn du schon von Gesten sprichst: ist es keine schöne Geste, einem Blogger die Hälfte seiner Host-Kosten eines Monats abzunehmen, weil einem seine Beiträge gefallen? Ich finde schon.

    @Chris: «Es ist ja nicht so, dass ich Flattr nun als das neue Evil ansehe. Ich werde mir das auch noch von Innen anschauen. Nur wenn ich sehe, wie fast alle deutschen Blogs, die taz ist auch dabei, blind da rein laufen, krausen sich meine Nackenhaare.»

    Das Gleiche könnte ich jetzt für den «Gefällt mir»-Button unter dem Artikel sagen. Einfach auf einen Zug aufgesprungen, der gerade erst losgefahren ist, ohne sicher zu wissen, wo das enden wird.

  22. tomasini sagt:

    Schön zu sehen, dass doch nicht alle jeden Hype mitmachen müssen.

    Kann es sein, dass auf der offiziellen Flattr-Seite nur eine Postfach-Adresse zu finden ist? Auch ein Whois-Lookup ergibt nicht wirklich befriedigende Ergebnisse.

    Abschliessend noch ein kleiner Tipp an die bloggenden Schüler. Nur weil man sich in der virtuellen Welt tummelt heißt das ja nicht, dass man sich sein Geld fürs virtuelle Tummeln nicht in der realen Welt verdienen darf. Denn auch fürs Regaleauffüllen bei Edeka & Co. oder fürs Zeitungsaustragen gibt es bekanntlich Geld und gar nicht mal so wenig, wie alle immer glauben ;-)

  23. Chris sagt:

    @Moritz: Ach, vergleichen wir mal wieder Äpfel mit Birnen. Na dann, hier wurde bereits darüber diskutiert

  24. olhe sagt:

    >weil einem seine Beiträge gefallen? Ich finde schon.

    Überweise diesem monatlich 5€ wenn du magst, dann hast du mehr davon. Derjenige aber hofft wohl darauf, daß viele «Microspender» zusammen diese «5€» ausmachen, denn «5€» alleine wäre es dann einem einzelnen wohl doch nicht wert. Von der Logik ausgegangen könnte es funktionieren, allerdings muß man sich dann auch die Frage gefallen lassen ob der Content überhaupt irgendeine Art von Wert besitzt, wenn man denn «Pfennigsbeträge» sammeln muß, gemäß dem Motto «ach komm den Minibetrag, den gestehe ich diesem zu». Hat was von «über den Tisch ziehen».

    >Das Gleiche könnte ich jetzt für den “Gefällt mir”-Button unter dem Artikel sagen.

    Das Gleiche? Kostet dieser Geld? Die Schraube im Kopf beginnt bei FB ist böse und die Piratebay-Kopierboys sind die guten, hatten uns ja schon eine Menge Stoff mittels Torrents besorgt. Ein wenig Neusprech, bla bla und schon werden daraus moderne Robin Hoods, die Kultur fördern.

    Wieviele der Flattr-Junkies könnten denn tatsächlich eine größere Spende von sagen wir mal 10–20€ im Monat erwarten? Wenige bis gar keine, weil der Inhalt auf Dauer nicht derart viel taugt. Also initiieren wir einen niedrigeren Level und hoffen auf genügend Lemminge die die Peanuts zu den gewünschten «10€» anwachsen lassen. Hat was von Bauernfängerei, um es mal etwas deutlicher auszudrücken.

  25. Moritz sagt:

    Mir ist klar, dass der Facebook-Button etwas anderes ist. Ein Hype der durch die Blogosphäre rollt, als gäbe es kein Morgen mehr, ist er trotzdem und die Erklärungen im verlinkten Beitrag sind für mich ziemlich nichtssagend.

    Zum Themaa: Anscheinend wollen viele gar nicht verstehen, dass es bei Flattr eben nicht um das große Geld geht. Auch nicht um ein geregeltes Nebeneinkommen sondern nur um eine kleine, simple Form der Spende und somit um eine Unterstützung bzw. wie schon gesagt, um eine nette Geste. Dass einem die 10% Provision von Flattr und das Zusätzlich abgezogene von Paypal missfallen, kann ich verstehen. Es wird jedoch an diesen beiden Punkten gearbeitet.

    Das Gleiche? Kostet dieser Geld? Die Schraube im Kopf beginnt bei FB ist böse und die Piratebay-Kopierboys sind die guten, hatten uns ja schon eine Menge Stoff mittels Torrents besorgt. Ein wenig Neusprech, bla bla und schon werden daraus moderne Robin Hoods, die Kultur fördern.

    Ja, mir missfällt Facebooks Datenstrategie. Nein, ich habe Piratebay.org noch nie genutzt. Und nein, ich feiere hier auch niemanden als neuen Robin Hood. Im Gegenteil, ist die Entwicklung nicht genau andersherum? Flattr setzt voraus, dass die Nutzer für bestimmte Inhalte spenden, also Geld zahlen. Und das ist eine Sache, von der die Musikindustrie behauptet, sie wäre in jüngeren Generationen verpönt. Wäre ein Erfolg von Flattr dann nicht der Beweis, dass dem nicht so ist?

  26. Alex sagt:

    Wenn Flattr die Gebühren senken würde, beziehungsweise sich selber nur durch Flattr finanziert und andere Zahlungsmöglichkeiten als Paypal anbietet, dann könnte es abseits der Bloggerszene für Indie-Künstler und Musiker eine alternative sein. Wobei da wiederum eine «reguläre» Spende wohl angemessener wäre.

    Das einzige was man machen könnte um es zu verbessern, was mir jetzt einfällt, wäre, dass man bestimmen kann wie viele «Anteile» ein Flattr, dass man klickt bekommt. Aber das würde wiederum auf einen gewöhnlichen Spendendienst hinauslaufen.. hm

  27. Chris sagt:

    Es ist ja nicht so, dass an der FB-Kritik nichts dran wäre.

    1. FB-Like-Button ist raus.
    2. Anderer Like-Button (einfacher Zähler) rein. Unser kommerziell-freier Gegenpart zu Flattr… :D
    3. Bookmarks rechts (Share) in die Sidebar.

    Fragen, Anregungen, Kritik?

  28. Moritz sagt:

    Ich fand das Share unter dem Eintrag besser, da isses auch bei mir im Blog. Ist vielleicht aber auch nur Gewöhnung.

    Vielleicht denken die Entwickler von Diaspora ja auch an so einen Like-Button. Denn versteht mich nicht falsch: die Idee finde ich super, nur die Umsetzung von Facebook missfällt mir.

  29. Chris sagt:

    Unter dem Artikel passte es nicht so wirklich ins Design mit dem neuen Linke-Button und den Tags. Jetzige Lösung wurde auf Identi.ca abgenommen… :D

  30. Oliver sagt:

    Oh da teilt ja jemand meine Gedanken zum Thema. Ich dachte schon, ich stehe mit meinen Bedenken ganz alleine da. Ich finde den theoretischen Ansatz auch sehr gut. Die Umsetzung aber nicht. Danke.

  31. olhe sagt:

    @Moritz: es ändert nichts am Stallgeruch von flattr und das ich den Leuten dort nicht weit über den Weg traue. Was die Industrie beklagt und was eine Subkultur unter sich ausmacht und teils nutzt sind zwei paar verschiedene Schuhe. Und es braucht gewiß nicht flattr um einen Beweis anzutreten, daß es auch anders geht. Das zeigten andere Konzepte schon weitaus erfolgreicher.

    Beispiele gibts fortwährend, wer etwas von Wert liefert, der wird in der Regel auch entlohnt — zumindest wenn beide Seiten nicht übertreiben.

    afmusic beispielsweise, The Humble Indie Bundle oder auch das darin enthaltene World of Goo per se usw. Es gibt mehr Beispiele als nur eine Hand voll und nur weil man diese nicht kennt, bedeutet dies noch lange nicht, daß diese nicht funktionieren.

    Man sollte sich vielleicht zuerst fragen, was taugt mein Inhalt? Wieviel davon ist orginaler Inhalt mit großer Eigenleistung und wenig Anteilen Dritter? Dann klappts auch mit den Spenden in der Regel.

  32. Alex sagt:

    @Chris: hast du den Like Button selbst gecodet, oder wie heißt das schöne Plugin dafür?

    Und gibts bei euch auch ne andere Möglichkeit außer RSS die Kommentare zu verfolgen? (Mail etwa?)

  33. es ändert nichts am Stallgeruch von flattr und das ich den Leuten dort nicht weit über den Weg traue.

    Ich nehme einfach mal an, dass Du und Chris Peter Sunde nicht persönlich kennen. Dafür, dass Peter so gradlinig seinen Arsch ins Feuer um The Pirate Bay gehalten hat gehört ihm in meinen Augen ein Vertrauensvorschuss gegönnt — nicht anders herum. Immerhin winken ihm ein Jahr Knast und beinahe 1 Millionen US$ Strafe dafür weiterhin hinter TPB zu stehen. Das Ihr grundsätzlich wohlmöglich nicht viel von (urheberrechtlich bedenklichem) persönlichem Filesharing haltet sollte nichts an der Erkenntniss ändern, dass soziale Austauschmodelle für Peter Sunde und seine Leute einen durchaus hohen, beinahe existenziellen Stellenwert haben — Flattr inklusive.

    Auch eurem Datenschutz Argument kann ich nicht ganz folgen. Der zitierte Absatz ist sicherlich bedenklich und eine Stellungname von den Verantwortlichen bei Flattr würde mich brennend interessierem, aber im Idealfall kennt Flattr genau gar keine eurer persönlichen Daten, höchstens die eMail Adresse die ihr mit eurem Paypal Konto verknüpft habt.

    Letztendlich aber ist Flattr kein Sherwood Forest der Internet Avangard sondern ein (innovatives) Micropayment System mit sicherlich auch kommerziellen Interesse. Aber ist das verwerflich?

    Ich bin jedenfalls gespannt darauf zu sehen wie sich der Dienst weiter entwickelt.

  34. Chris sagt:

    Diese Fanboys sind schon teilweise unfassbar. Naja, auch diese werden irgendwann erwachsen…

  35. olhe sagt:

    >Dafür, dass Peter so gradlinig seinen Arsch ins Feuer um The Pirate Bay gehalten hat gehört ihm in meinen Augen ein Vertrauensvorschuss gegönnt

    Who the fuck cares? Hättest du mir jetzt was von Wikileaks erzählt, dann würde ich den vorgetragenen Heldenepos teils verstehen und auch teils unterzeichnen. Aber ich gebe halt einen Dreck auf euren selbsternannten Robin Hood aus der Piratenbucht. Ich spiele gewiß nicht den Moralapostel, aber stapelt mal etwas tiefer mit eurem verklärten Community/Kultur/whatever-Begriff. Da fallen mir auf Anhieb zahllose andere Zeitgenossen an, die tatsächlich etwas in derlei Kontext leisteten bzw. leisten.

  36. dragoon sagt:

    es ist bei weitem nicht optimal, aber es ist ein schritt in die richtige richtung

    die paar podcasts und blogs die ich richtig gut finde «klicke» ich jetzt
    der content ist mir 100 euro im monat wert

    vorher hatte ich die möglichkeit entweder über paypal oder garnicht

    kritik, ja. aber hier wird mir etwas zu stark draufgehauen ohne das ganze weiterzuspinnen

  37. Flattr, Flattr alle Flattrn aer ist das gut oder schlecht?…

    Es ist wie eine Epidemie, diese kleinen orange-grünen Buttons verbreiten sich immer schneller im Netz. Auf immer mehr Blogs findet man sie; natürlich auch bei mir. Ich selbst habe von Flattr auf der Re:Publica in Berlin das erste Mal gehört. Dort hat d…

  38. […] darüber lesen, viele Argumente dafür und dagegen, macht Euch Euer Bild selbst: — F!xmbr: Flattr Datenhandel leicht gemacht inkl. Argumenten gegen die “hohe” Flattr-Provision von 10% — Netzfeuilleton: Flattr […]

  39. […] Auf F!XMBR meckert Chris zurecht die widersprüchlichen Aussagen von flattr an: Flattr – Datenhandel leicht gemacht. Bei raven::online finden sich in Flattr, Flattr alle Flattrn aber ist das gut oder schlecht? […]

  40. Kiwi sagt:

    Ich vermisse auf diesem Blog den Flattr-Button…
    bei solchen – echt guten – Artikeln würde sich sicher etwas an Geld ansammeln. Aber dann wäre leider auch der Artikel für den A*

    Allerdings würde ich mit der harten Flattr-Kritik noch etwas langsam machen. Ich werde das noch eine ganze Weile testen – schließlich handelt es sich nicht um «hohe» Beträge. Auf zwei Euro im Monat werde ich noch verzichten können…

  41. […] was mit den Daten passiert. Flattr selbst fordert von den Usern Vertrauen ein, dass sie “niemals Daten verleihen oder gar verkaufen“. Das erinnert stark an den Slogan eBay’s “alle Menschen sind […]

  42. Stolperstein sagt:

    Der Artikel hat eine etwas nichtlineare Argumentation.

    Zunächst kann ich die Bettel-Analogie nicht einmal ansatzweise nachvollziehen.
    «Schwerstkriminelle, Ausnutzung, Mitleid erzeugen, Hintermänner, etc.«
    Und alles was sich dann darauf bezieht, ist die Beschwerde über monatliche Flattr-Einkommensmeldungen?
    Selbst wenn man diese Meldungen nicht mag, wäre das dann ziemlich genau eine Spam-Meldung im Monat. Zuviel?
    Zuviel für die positiven Aspekte: etwas Transparenz, etwas Flattr-Entwicklungsbeobachtung?
    Da Flattr ja de facto etwas — im bisherigen Erfolg — Einmaliges ist, interessieren mich die Wasserstandsmeldungen durchaus und ich fühle mich auch nicht sonderlich zur Zahlung genötigt.
    Übrigens: Wäre eine Flattr-Nutzung ohne die monatlichen Berichte keine Bettelei mehr?

    «Naja, er «benutzt» den Namen des CCC…«
    Das war ja schon immer so, auch in vor-Flattr-Zeiten. Also keine Neuigkeit. Das CCC-Argument dürfte in der Tat das schwächste im Artikel sein. Wobei mir noch nichtmal klar ist, ob der Vorwurf in Richtung CCC geht («Warum distanziert ihr euch nicht von der bösen Flattr-Nutzung?») oder Richtung Tim («Wenn du schon Flattr nutzt, dann entferne bitte alle CCC-Referenzen!»).

    «Betteln mit fremden Inhalten«
    Das ist sicher ein Problem, aber doch keines von Flattr.

    «Flattr ist nur so beliebt, weil es einfach gestrickt ist.«
    Ja. Natürlich. Bräuchte man dafür einen Internetführerschein, einen bestandenen Wesens– und Intelligenztest sowie 30 Minuten Telnet-Nutzung für jede Zahlung, wären die Einkünfte zwar sicher von hohem intellektuellen Niveau. Aber was wäre damit gewonnen?
    Der (Kurz-)Schluss von «einfach zu bedienen» zu «nicht nachdenken» ist im Artikel absolut unbegründet. Völlig zurecht, denn mehr als eine Brücke zu einem kurze Blogosphärenbashing scheint er auch nicht zu sein.

    «Datenschutz«
    Das ist zwar sicher diskutierenswert, aber auch in diesem Zusammenhang? Der eine zitierte Passus macht Flattr noch nicht per se zum ultimativen Bösen, so daß man jeden verdammen müsste, der Flattr-Buttons anbietet. Zumal es mit Alternativen ohnehin nicht allzuweit her ist.

  43. Stolperstein sagt:

    P.S./O.T.: Das Blog lehnt jeden Kommentar als SPAM ab, wenn man in seinem Browser die Übermittlung des Referers ausgeschaltet hat?

  44. 1. Du bist hier im falschen Artikel.

    2. «nichtlineare Argumentation»: Ja und, das ist keine Examensarbeit, sondern eine kleine Meinungsäußerung auf einem Blog.

    3. «Wäre eine Flattr-Nutzung ohne die monatlichen Berichte keine Bettelei mehr?» Das habe ich nicht geschrieben, Du musst nicht immer von Deiner Denke auf andere schließen.

    4. «Das ist sicher ein Problem, aber doch keines von Flattr» Auch das habe ich nicht geschrieben, der Vorwurf ging sogar explizit in eine andere Richtung.

    5. «Bräuchte man dafür einen Internetführerschein, einen bestandenen Wesens– und Intelligenztest sowie 30 Minuten Telnet-Nutzung für jede Zahlung, wären die Einkünfte zwar sicher von hohem intellektuellen Niveau.» Vielleicht überlege ich mir das als Voraussetung für Kommentatoren auf F!XMBR. Wenn man mitbekommt, was hier aufschlägt…

    6. «Datenschutz» Gut, es gibt Menschen, die können nachdenken und nachvollziehen, was da möglich ist. Und dann gibt es Leute, die können es nicht…


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