Firefox: Totgesagte leben länger

Das Internet vergißt nichts ist eine oft gehörte Aussage, wenn es sich um die Privatssphäre dreht und z.B. um unbedachte Aussagen in freier, virtueller Wildbahn. Spötter behaupten auch, das Internet vergißt nur die unangenehmen Dinge nicht. Wie dem auch sei, man kann einiges wiederfinden, selbst bei längst verschollen geglaubten Webseiten. Das Internet-Archiv selbst muß wohl nicht mehr explizit genannt werden und auch Googles Cache bedarf keiner gesonderten Erwähnung mehr, zuviele machten schon unliebsame Bekanntschaft mit diesem in puncto Abmahnungen. Darüber hinaus existieren diverse andere Vertreter dieser Zwischenspeicher, welche mehr oder weniger erfolgreich einmal Publiziertes für die Nachwelt erhalten. All diesen gemein ist jedoch der Umstand einer jeweils eigenen Syntax, nicht sonderlich schwer, aber auch nicht wirklich praktisch in der täglichen Nutzung.

Abhilfe schafft hierbei Ressurect Pages, diese feine Extension für den momentanen primus inter pares der Browser, Firefox, bietet mittels simplen Klick Zugang zum Gros der Caches via Context-Menu oder aber eingebunden auf der Fehler-Seite, wie auf dem Screenshot zu sehen. So wird man zwar auch in Zukunft in der Regel keine digitale Forensik mit F!XMBR betreiben können, aber beim Gros der verschwundenen Dinge im Web dürfte diese Extension eine willkommene Hilfe darstellen 😉


2 Antworten zu “Firefox: Totgesagte leben länger”

  1. Bogus sagt:

    seltsam mein magicplace.de von gut 8 Jahren wird da nicht gefunden.

    Da gibts aber noch ein Webarchiv, da wurde es immer gefunden.

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