Fedora 9

Ich weiß, eigentlich wollte ich nichts mehr drüber schreiben — seit Fedora 4 kann man die Entwicklung mit einem lachendem und einem weinendem Auge betrachten. Einerseits kommt der Desktop sehr rund herüber, andererseits muß der geneigte User doch so manche Hürde erklimmen, um letztendlich auch wirklich ein rundes System zu erhalten. Die Tücke liegt wie so oft im multimedialen Detail, jedoch gibt es zumindest eine Hilfe. Das es auch anders geht zeigen OpenSuse, Ubuntu und selbst gar das recht penible Debian. Auf dem unoffical Fedora FAQ wird man wohl auch bald wie üblich entsprechende Hilfe finden. Ich erwähne es halt ob der Tradition und da ich mal eine recht große Affinität zu RedHat 4 besaß 😉

Allgemein scheint sich diesmal jedoch einiges geändert zu haben, ganz so spartanisch in puncto Multimedia kommt Fedora anscheined nicht daher. Das man im System auch ext4, Firefox 3.0b5, sowie KDE 4.0.3 mitliefert schuldet man wohl dem Hype, aber zumindest Firefox 3 glänzt auch allgemein jetzt schon mit Stabilität. Laut Golem arbeitet dieses jedoch nicht mit dem Flash Plugin zusammen, warum auch immer. Darüber hinaus wartet diese Version mit einem Novum auf, man kann verschlüsselte Laufwerke verwenden. Kennt man sonst nur von OpenSuse, Ubuntu kennt diese Option beispielsweise nicht. Zu sonstigen Details findet u.a. einiges bei Golem bzw. DesktopLinux.

Viel Spaß. Wie üblich würde ich bei Fedora noch zwei, drei Wochen verstreichen lassen — ein paar herbere Kinderkrankheiten wirds wohl wieder geben und diese meist schon auf einigen Systemen bei der Installation 😉

9 Antworten zu “Fedora 9”

  1. Joern sagt:

    Als ich KDE 4.0.3 las dachte ich erst an einen Scherz. Was soll das eine Distribution mit einen Desktop auszuliefern von dem selbst die Entwickler sagen, er wäre nicht für den Endanwender gedacht? Übrigends, ich wüßte nicht, warum Ubuntu keine verschlüsselten Laufwerke vernutzen könnte. Der Debian-Installer kann das seit Sarge, somit sollte das mit Ubuntu auch machbar sein.

  2. kyio sagt:

    meinst du das FF3 nicht mit dem flash plugin zusammen arbeitet oder in der konstellation unter feudora?
    denn auf dem gerade rausgekommenden ubuntu flupt das flash plugin problemlos :-)

  3. Oliver sagt:

    >Laut Golem arbeitet dieses jedoch nicht mit dem Flash Plugin zusammen,

    Was ist an diesem Satz im obigen Kontext unverständlich?

  4. gnokii sagt:

    @Joern KDE ist nun mal das Stiefkind bei fedora, ansonsten bin ich da voll deiner Meinung hab mich ja auch schon bei mir drüber ausgelassen.

    @oli die Zeit kann man wohl in Ruhe bei jeder Distribution verstreichen lassen

  5. brux sagt:

    >Darüber hinaus wartet diese Version mit einem Novum >auf, man kann verschlüsselte Laufwerke verwenden. >Kennt man sonst nur von OpenSuse, Ubuntu kennt >diese Option beispielsweise nicht.
    Die Aussage mit Ubunte ist schlicht falsch. Ubuntu kann, wie Debian auch, auf verschlüsselten Laufwerk installiert werden. Dazu benutzt man am besten das «alternate» ISO

  6. Oliver sagt:

    >Die Aussage mit Ubunte ist schlicht falsch.

    Bietet es die Option in der Oberfläche wie OpenSuse oder auch neuerdings Fedora 9. Nein? Gut danke setzen und wieder langsam zu den Fanboy-Foren zurücktraben. Denn diese Aussage mit der alternativen Iso war halt schlicht ein Ausbund an Blödheit!

  7. Solarix sagt:

    Ach streitet euch nicht, dass ist doch am Ende total latte, ob die Verschlüsselung mittels alternate CD oder im Gui funktioniert. Es tut und das zählt.

    IMHO ist der alternate Installer eh brauchbarer als das Geraffel vom Standard ISO. Ok vielleicht bin auch nur altmodisch. 😉

  8. Oliver sagt:

    Solarix, es geht um den Anspruch und die tatsächliche Zielgruppe dieser Distros. Ansonsten kann ich mich auch zurückziehen und sagen mit Slack geht auch alles, warum benötigt irgendein Mensch Ubuntu? Da ich altmodisch bin finde ich ohnehin das es außer $BSD und Slack nicht viel mehr braucht da draußen 😀

  9. […] ist Fedora 9 nur ein Update einer größeren Linuxdistribution. Mhh Oli wollte eigentlich nix mehr zu Fedora schreiben, tuts aber trotzdem. Der Tech-Nerd hats natürlich gleich heruntergeladen, installiert und einen Screenshot […]

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