Fedora 6 verschoben (mal wieder)

Sollte schon im September erscheinen und nun wurde es wegen schwerwiegender Fehler noch ein paarmal verschoben auf den 24. Oktober. Nun gut, besser als es mit Fehlern auszuliefern — aber schaut man sich mal die Vergangenheit von Fedora an, ein klasse FC3, ein sehr mäßiges FC4, ein wiederum besseres FC5. Gemeinsamkeit jedoch bei allen Versionen waren Verschiebungen ob schwerwiegender Fehler und bei der Öffentlichung hagelte es auch noch meist drastische Probleme. Nicht zu vergessen die sporadischen Bootprobleme auf diversen Systemen, die von Version zu Version mitgeschleppt wurden.
Was bleibt über? Nun ich denke auch FC6 wird besser werden, aber auch diverse Probleme mitschleppen. Der Vorschlag einiger Insider man wartet halt mal erst eine Weile mit dem Upgrade ist natürlich als logisch anzusehen, letztendlich erinnert diese Vorgehensweise jedoch sehr stark an Windows. Und von letzterem wollte man doch im Prinzip initial mal Abstand nehmen, oder?

Mein Tipp, Verzicht auf Mainstream-Distros wie Suse, Mandrake, Fedora, Ubuntu … diese wollen Hype befriedigen, konkurrieren mit Windows, wollen teils Windows-Pendants bieten in *allen* Bereichen. Dann schon lieber Distros wie Debian, ArchLinux oder auch Slackware/Zenwalk, diese laufen keinem Hype hinterher, haben mal kleine Ecken und Kanten, aber dort zählt noch der Opensource-Geist, weniger Windows-Konkurrenz, noch Basteltrieb.

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