ex tempore

4 Antworten zu “ex tempore”

  1. kobalt sagt:

    Zu «Not wird ignoriert» paßt der Artikel
    «Ganz normaler Wahnsinn» bei SPIEGEL ONLINE.
    Lehrer — Ganz normaler Wahnsinn

  2. Oliver sagt:

    Schlimmer noch, das da in dem SPON Text ist kein Einzelfall und es ist vollkommen schnuppe ob man die «Ausbildung» besitzt oder nicht. Wieviel Zeit z.B. erst in die Pädagogik gesteckt werden muß damit was dabei raus kommt, sieht man beispielsweise bei dem Pensum der Sonderschulpädagogik. Das Frage– u. Antwortspiel z.B. im Lehramt für Grundschulen, verteilt auf hübsche 6–7 Semester maximal, bietet da nicht einmal etwas im Ansatz.

  3. kobalt sagt:

    Die Bildung scheint in D.land sowieso ein Stiefkind der Politik zu sein. Bei Studenten, Schülern und auch bei HARTZ-IV-Empfängern. Statt diese (sinnvoll) zu qualifizieren, werden sie in unwürdige Jobs abgedrängt. Man könnte meinen, daß dahinter eine Absicht steckt. Wenn ich die Masse an Menschen sehe die die Ausgabestellen der örtlichen «Tafel» belagert… Sowas wie die «Tafeln» sollte einfach nicht notwendig sein, weil es ja Geld zur Sicherung des Lebensunterhaltes gibt. Offensichtlich reicht das aber nicht aus.
    Gerade gegenüber Kindern ist sowas ein Verbrechen, denn die sind an der Notlage der Eltern unschuldig.

    Man muß sich vorstellen, daß Kinder zu wenig zu essen haben. In D.land. Und das hat Folgen. Wenn sie unzureichend ernährt sind, können sie nur unzureichend lernen, bekommen später keine Lehrstelle , keinen Job und landen wieder beim Sozialamt. Wie ihre Eltern. Da wird heute schon das Prekariat von morgen herangezogen. Und wie werden die dann später mit den eigenen Kindern umgehen? Wie sollen Kinder etwas wertschätzen können, wenn alles was sie haben wertlos ist, wenn sie ihren eigenen Wert täglich an dem Hunger bemessen müssen, den sie haben, an der fehlenden Unterstützung, die ihnen zu teil wird?

    Es mag platt sein, aber wenn man Menschen wie Scheiße behandelt, werden sie sich wie Scheiße verhalten.

    Vielleicht sind die rund 7,5 Millionen HARTZ-IV-Empfänger für das Funktionieren der Wirtschaft einfach nicht notwendig und sie werden deshalb auch wie etwas Störendes behandelt? Wieviele Prozent einer Population müssen arbeiten, damit die Volkswirtschaft nicht zusammenbricht?

  4. Oliver sagt:

    Wirtschaftlichkeit, das ist das Schlagwort. Killer von Kultur, Sozialem und Gesundheit. Wenn kaputt, dann aber auch richtig. Man denkt und handelt nicht fürs Volk, sondern fürs eigene Ego und das hält meist nicht mal eine Legislaturperiode.

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