euromayday 007

Da trifft man sich bei den Landungsbrücken im Hamburger Hafen um einen Kollegen kräftigst auf die Füsse zu treten und gleichzeitig aufzubauen — ihn nervt das, was geschehen ist, am meisten — und schon landet man inmitten einer großen Party. Der euromayday 007 zog vorbei — eine eher links dem Spektrum zugehörige Parade / Demonstration. Alte und Junge gemeinsam — für eine bessere Zukunft. Es hat einfach nur Spaß gemacht — und das lag nicht nur an den Mädels. *g* Was ich von diesem Zufallstreffen mitnehme: Gerade als die Punks vobeizogen, versuchte ein älterer Herr, so um die 80, einem ausländischen Gast in mehr als gebrochenem Englisch zu erklären, was hier gerade passiert — that’s eine Demonstration against militarism. Das hatte was, es war ihm völlig ernst, und überhaupt nicht peinlich. Ein Treffen der Generationen auf hoher Ebene.

euromayday

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Mit dem kleinen Mann im Vordergrund, finde ich das Bild besonders gelungen. :)

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Die Bösen aus dem Iran waren auch vertreten. Eine Atombombe hatten sie nicht dabei. 😉

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Engin Celik — kurdischer Künstler, von Abschiedung bedroht, saß in Abschiebehaft.

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Natürlich wurde auch das Thema Israel / Palästina angesprochen.

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Und auch gegen die Studiengebühren wurde demonstriert.

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Die Fahrzeuge waren teilweise sehr fein geschmückt — hier ein Benz [sic!] — auf einer Demo gegen den Kapitalismus. Das hat doch was. *g*

euromayday

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Party ohne Ende — man wollte, musste sich einfach mitbewegen.

euromayday

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Und Tschüss — man muss nicht bei allen Themen einer Meinung sein — aber es hat sehr viel Spaß gemacht, eine friedliche Party, zugleich Demonstration. :)

Kleiner Disclaimer: Teilnahme an einer Demonstration in der Öffentlichkeit und Recht am eigenen Bild, das schließt sich wohl nicht aus (siehe Comment ). Sollte sich einer der Mitmacher, Organisatoren, wer auch immer, hier auf unser kleines Blog verirren, und findet sich auf einem der Fotos wieder, möchte dies aber nicht — eine kurze Nachricht und ich werde das Bild selbstverständlich sofort löschen. Auch sind die Bilder in besserer Auflösung noch vorhanden — insgesamt 58 Stück. Wer Interesse hat, einfach melden, das gilt im Übrigen für alle hier von uns geschossenen und veröffentlichten Bilder.

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15 Antworten zu “euromayday 007”

  1. Oliver sagt:

    Nette Bilder :)

    Btw. beim ersten Satz, da sprang mir irgendwie direkt Edgar Wallace in den Sinn, k.A. warum. 😀

  2. Frank sagt:

    > Teilnahme an einer Demonstration in der
    > Öffentlichkeit und Recht am eigenen Bild, das
    > schließt sich wohl aus

    Das ist leider eine — häufige — Fehlannahme.
    Wieso sollte die Teilnahme an einer Demonstration automatisch bedeuten, daß man dort fotografiert und dieses veröffentlicht wird?
    Es ist für mich absolut verständlich, wenn man für eine Sache Gesicht zeigen möchte ohne sein Gesicht zu zeigen — und bitte keine Diskussion, ob man dann wirklich für diese Sache einsteht. Es gibt gute Gründe, warum jemand es nicht möchte, daß er bei der Teilnahme an einer Demonstration fotografiert wird. Es gibt durchaus Situationen, in denen einem dies zum Nachteil gereichen kann und sei es z. B. wegen gegenteiliger politischer Einstellung des Vorgesetzten. Zwar sollten die private und die berufliche Sphäre getrennt sein, aber daß dies zunehmend verschwimmt bzw. nicht mehr respektiert wird, sieht man an der inzwischen scheinbaren Selbstverständlichkeit, z. B. Bewerber zu «googlen». Man vergleiche hierzu den in diesem Blog veröffentlichten Artikel «wer glaubt noch an den Weihnachtsmann?» — in dem die gerade — zugegeben zunehmend schwierig zu definierende — angeführte Trennung Privat-Öffentlich-Beruflich leider nicht zur Sprache kommt. Doch zurück zum Thema.

    Vielmehr ist es bezüglich der Abbildung von Personen so, daß eine Veröffentlichung in Ordnung geht, wenn die abgebildeten Personen nur «Beiwerk» sind (zu einer Demonstration gehören nun mal Menschen) oder z. B. in einem Menschenauflauf «untergehen».
    Sobald aber eine einzelne Person oder eine kleine Gruppe besonders aus dem Geschehen herausgenommen wird, bedarf es der Zustimmung des/der Abgebildeten zur Veröffentlichung.
    Das ist bei den wenigsten hier zu sehenden Bildern der Fall, u. U. könnte man dies bei den Fotos 15, 26, 27, 29 überlegen.
    Besonders, wenn diese in höherer Auflösung vorliegen und zugänglich gemacht werden.

    Die beste Lösung besteht IMO darin, nachdem man ein Foto geschossen hat, auf dem eine Person/engruppe speziell herausgestellt ist, diese um Erlaubnis zur Veröffentlichung zu bitten. Das ist nicht nur juristisch sauber, sondern einfach auch eine Geste des Respekts und der Höflichkeit.

    Problematisch ist hingegen, wenn man sozusagen eine Zustimmung voraussetzt und ein Opt-Out anbietet. Dass dies nämlich nicht wirklich sauber ist, wird ja im «Disclaimer» klar, wenn es heißt
    > Sollte sich einer der Mitmacher,
    > Organisatoren, wer auch immer, hier auf unser
    > kleines Blog verirren

    Gerade bei den unzähligen Veröffentlichungsmöglichkeiten im Netz ist ein solches Opt-Out Verfahren nahezu sinnlos.

    Das mal in aller Kürze (?).
    Da ihr euch der Problematik ja ohnehin bewusst seid, könntet ihr jetzt überlegen, ob ihr die angeführten Bilder runternehmt oder zumindest nicht in hoher Auflösung weitergebt.

    Ein Gruß

  3. Chris sagt:

    Danke für die Klarstellung und diesen grandiosen Kommentar. :)

    Man lernt nie aus. 27 werde ich nachher löschen. 😉

  4. bruno sagt:

    mohoin,

    jupp ich hab mich hab hier verirrt…

    könntest du das Bild nr 30 löschen oder auschneiden? Denn da bin ich mit meinen Freunden hinter dem «Feuer und Flamme den Abschiebeknästen» Transpi (das das Geländer runterhängt) ziemlich gut zu erkennen. Das wäre superklasse :)

    danke

  5. Chris sagt:

    30? Dir ist schon klar, dass Bild 30 das letzte Bild ist, oder?

  6. […] Vor der Parade waren wir wie erwähnt am Hamburger Hafen. […]

  7. Chris sagt:

    Foto 30 gegen eine andere Version ausgetauscht.

  8. bruno sagt:

    supaa,

    vielen dank nochmal!

  9. Chris sagt:

    Ich habe hier gerade einen selten dämlichen Kommentar gelöscht. Was an diesen Bildern jetzt noch schlimm sein sill, ich weiß es nicht.

  10. Oliver sagt:

    Wie noch mal einen der sich über Linke lustig macht? 😀

  11. Chris sagt:

    Wir sind die Bösen, weil wir die Bilder online gestellt haben… Das wars… 😉

    Nochmal zur Klarstellung. Ich weiß nicht, wie oft Oliver und ich darauf hingewiesen haben, man sollte auch den Links folgen, dann versteht man evtl. auch, was der euromayday 007 ist:

    Woher kommt morgen mein Geld? Wie sicher ist mein Arbeitsplatz? Reicht das Geld für den Kita-Platz? Welche Jobs gehen ohne Pass? Was ist, wenn ich krank werde? Wie will ich wohnen? Wie finanziere ich mein Studium? Warum denke ich ständig an Arbeit? Wie würde ich gerne leben?
    Der Euromayday wirft Fragen auf, die beim Tag der Arbeit bislang eher außen vor geblieben sind. Traditionelle Gewerkschaftspolitik findet auf die schöne neue Welt der irregulären Beschäftigungsverhältnisse keine Antworten.

    Quelle

    Das ist evil, genau, und jedes verschwommene Gesicht, welches oben auf den Fotos zu erkennen ist, hat jetzt durch seine Teilnahme sein Leben versaut, ja, ja, so ist das… Wie sagt man das nur den Studentinnen, ja, auch der Süssen mit dem bezauberndem Lächeln, die gegen die Studiengebühren protestiert haben…

    Ja, ich hör schon auf… 😉

  12. Oliver sagt:

    Einige sind eben noch nicht in der Realität angekommen 😀

  13. Chris sagt:

    Wie bescheuert muss man sein, nachdem man so abgewatscht wurde, wie oben, hier noch mal zu antworten — und irgendeinen Blödsinn von Kontext zu blubbern.

    Die Parade war eine feine Party unterschiedlicher Gruppen nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich da dann Kommunismus und son Blödsinn lese, sorry, da bewahrheitet sich dann wieder die Legende der Lemminge… 😉

    Das hilft auch kein hilfloses Rumgestotter.

    @Oliver: Den rechten Vollpfosten von heute morgen hab ich jetzt erst gesehen, nachdem ich die Benachrichtigungsmail bekommen habe. Tja, nachdem unsere rechten Vollpfosten allerorts Prügel bezogen haben, müssen sie halt online ne dicke Lippe riskieren — oder zeigen sie jetzt ihre dicke Lippe. *rofl*

    Wie dem auch sei: Liebe rechte Volldeppen: Entweder wir machen uns über Euch lustig, oder Ihr werdet schlicht und einfach in den Papierkorb geschoben. Das kostet nicht mal ein Augenzwinkern. *g*

  14. Chris sagt:

    Hey Hansi, alte Socke, heute schon Asylanten geklatscht?

    Ich weiß, dass es bei solch rechten Vollpfosten wie Dir Hopfen und Malz verloren ist, ich versuche es trotzdem:

    Lesen und ganz einfach zurück in den Bunker und die Schnauze halten

  15. Oliver sagt:

    Der glaubt tatsächlich das man den Käse noch liest, der Klick geht schon fast im Blindflug …

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