Empire St. Pauli — Von Perlenketten und Platzverweisen

Der Film ist mittlerweile von Vimeo entfernt worden, der Grund leuchtet ein. Das nächste Mal sollte man es aber vor Vergabe der Creative-Commons-Lizenz nachdenken. 😉

Wir wollten dich nur informieren, dass wir den film inzwischen bei Vimeo haben entfernen lassen. wir haben den film nicht selber bei Vimeo hochgeladen und finden es zum jetzigen Zeitpunkt ungünstig, wenn der film online im Internet zu sehen ist. generell finden wir es gut, wenn möglichst viele Menschen den film zu sehen bekommen. insofern werden wir den film selber zu gegebenem Zeitpunkt online hochladen und verfügbar machen. der Grund warum wir es zum jetzigen Zeitpunkt nicht so finden, ist folgender: wir sind gerade dabei uns mit dem film bei verschiedenen Festivals zu bewerben. bei einigen dieser Festivals ist es ein ausschlussgrund, wenn der film schon im Fernsehen lief oder frei im Internet verfügbar ist. aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, den film noch nicht online zu stellen.

Wer den Film also jetzt schon sehen will, der muss warten oder ihn auf DVD bestellen. Es lohnt sich. :)

Ein Dokumentarfilm von Irene Bude und Olaf Sobczak | Produktion Steffen Jörg, GWA St. Pauli, 2009, 85 Min. Für solche Dinge muss man das Internet einfach lieben. (via)

Empire St. Pauli
GWA St. Pauli

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4 Antworten zu “Empire St. Pauli — Von Perlenketten und Platzverweisen”

  1. Robert B. sagt:

    Im Zusammenhang mit dem Film ist auch die Diskussion bei Matt Wagner sehr interessant. Aber trotzdem sieht man sehr schön, wie viel in der Marktwirtschaft von der heiligen Freiheit zu halten ist: Sie ist proportional zum Geldbeutel. Die Bewohner sämtlicher von Gentrifizierung betroffenen Stadtteile irgendwo da draußen finden es bestimmt toll, die Freiheit ihren Kiez verlassen zu müssen, auskosten zu können. Ich hätte jedenfalls mal gerne den Anzugträger, der über die „Urigkeit“ dieses Lokals „Bierschwemme“ redet, in selbigem ein Bierchen zischen gesehen 😉

  2. dakira sagt:

    Der Film laeuft uebrigens alle paar Tage irgendwo kostenlos umsonst und draussen.

  3. Robert B. sagt:

    Später Nachtrag: Die Frankfurter Rundschau heute über Gentrifizierung (Achtung, Terroristen-Schlagwort) in Hamburg: Die Stadt — wer ist das? Neureiche übernehmen Künstlerviertel wegen des Flairs, mit dem Resultat, dass die Künstler dort nicht mehr leben können. Die Zeitung hätte allerdings auch ruhig auf den Film hier hinweisen können …

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