eine Rüge für den Störenden

Bekannt ist Wolfgang Clement seit vielen Monden für seine harschen Meinungsbekundungen, spätestens seit Gasgerd Amtszeit. Das er im Sold der RWE steht und gleichsam die Energiepolitik Ypsilantis kritisiert dürfte ja gemeinhin zur Kenntnis genommen sein, spätestens seit dem berüchtigten Rückenschuß gen Genossin Ypsilanti. Daraufhin folgte eine wenig Zornesröte bei den Genossen, man rasselte gepflegt mit den Säbel oder plusterte sich einfach auf und vergab auch just eine Rüge. Eine Rüge die er selbstredend nicht einsieht, da er sein Recht auf freie Meinungsäußerung beschnitten sieht und überhaupt eine völlig andere Auffassung von Sozialdemokratie mit sich bringt. Vielleicht ist es ein wenig überspitzes Beispiel, aber man würde wohl kaum die Kritik an jemandem hervorbringen, wenn derjenige seinen Geburtstag begeht, dafür wäre wohl im Rest des Jahres genügend Zeit verbleiben. Aber hier wandle ich auch auf zwischenmenschlichen Pfaden, die im Ränkespiel der Machtvollen wohl der Absurdität anheim fallen, da nur Ballast.

Das er nun auch einen Vorstandssitz bei Versatel anstrebt, paßt wohl ins Bild — aber wer will sich schon Pauschalitäten hingeben? Laßt Taten sprechen und das dachte auch Clement und setzte noch einmal nach, Glücklicherweise hat sie ihr Ziel verfehlt. Gemeint ist Ypsilanti und ihr nur allzu heftiges Scheitern in Hessen. Ich verstehe die Genossen hier wirklich nicht, ist es Selbstkasteiung um sich auf mitmenschliche Werte einzuschwören oder hat der Mitte-Rechts-Flügel nun schon die gesamte Partei assimiliert? Wie dem auch sei, es ist einzig nur eine zusätzliche Bestätigung für Gasgerd Reigen um die Macht, wenn die Weggefährten nun vollends die Masken fallen lassen …

Eine Antwort zu “eine Rüge für den Störenden”

  1. […] Kriegskredite (erster Weltkrieg), nachdem ohnehin der Anfang gemacht war. Anders als heute (siehe Clement) entfernte man ihn und andere Störer jedoch sogleich aus der Partei, nach diesem offen zur […]

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