Eine Liste der besonderen Art

Ähnlich einer Leseliste a la das mag ich noch lesen, hört sich interessant an, habe ich identisches vor mit ein paar Betriebssystemen, der Konzepte wegen.
NetBSD wohl als erstes, da sammelte ich nur frühe Eindrücke in den 90ern auf einem Amiga 1200 mit Turbokarte, wie es sich heute anfühlt wäre auch mal nett zu wissen. Danach wären wir schon bei den Linux-Distros angelangt, ehrlich gesagt kann mich das Gros der Distros nicht mehr locken, hat man denn einmal ein BSD in Händen gehalten, aber neben ArchLinux hat auch Crux eine besondere Philosophie inne, die Lust auf mehr macht.

Und last not least fiel mir noch etwas ganz neues in die Hände, Enlisy. Hat was von massivem KISS, nutzt Initng anstatt SysV Init oder BSD-Style-Init und arbeitet ansonsten mit einem pacman ähnlichen Packetsystem. Recht neu, aber auch interessant im Meer der Bloatware-Distros 😀

DragonFlyBSD wollte ich mal schon immer und ließ es auch immer wieder bleiben, irgendwie ein wirklich gelungenes System, aber irgendwie auch arg dynamisch — nicht unbedingt mein Fall für die länger angedachte Nutzung. Denn wenn ich teste, probiere, herumfrickel, dann für längere Zeit, meist mehr als ein Jahr 😉

Mal sehen was kommt, wirklich interessantes (nein Hurd ist nicht interessant *g*) kommt heuzutage nur noch selten unter.

8 Antworten zu “Eine Liste der besonderen Art”

  1. BlackVivi sagt:

    Durch so einen Beitrag bin ich zu Arch Linux gekommen und ich wollt euch nochmal dafür danken. Arch Linux ist das beste was mir passieren konnte, dadurch hab ich Linux viel besser verstanden und auch allgemein viel mehr Sachen…

    Arch Linux ist die mit Abstand beste Distribution, sie vertritt Open Source so wie’s sein soll. Ich würd’ ja gerne BSD benutzen, leider fehlt mir die Hardware bzw. das nötige Geld… Ohne Sound kann ich nicht leben, aber sobald ich genug Geld verdien is’ne BSD Kiste dran.

  2. Oliver sagt:

    Wenns nur am Sound mangelt z.B. in puncto emu10kx (Audigy1-4) bzw. HDA oder Envy24, das ist im Stable-Zweig vorhanden bzw. existiert als externer Treiber der unter 6.2 Release läuft. Wobei ArchLinux natürlich nett ist und BSD zumindest in der Bedienung am ähnlichsten ist.

  3. BlackVivi sagt:

    Ich benutz leider ein ziemlich schlecht unterstütztes Mainboard, selbst bei Linux muss ich ein Workaround benutzen, dass zumindest bei Arch für mich ersichtlich war, … Bei der Google Suche bzw. in den größeren BSD Communities ergab sich leider kein Weg, das Mistding zum laufen zu kriegen…

    Nur so als Anmerkung, ihr solltet vllt. eine Weiterleitung auf die Adresse geben, die auf dem DesktopBSD Wiki verlinkt ist, sonst wird man von einem hübschen 404 verschreckt:

    http://desktopbsd.net/wik.….sktopbsd

    Vielleicht komm’ ich nochmal darauf zurück, wenn ich nochmal Zeit für BSD hab.

  4. Chris sagt:

    Wir haben für die alte Permalinkstruktur eine Weiterleitung in der .htaccess — war ein kleiner Fehler drin. Nun funktioniert es wieder. Danke für den Hinweis. :)

  5. Oliver sagt:

    Wird dort ohnehin geändert, da ich gerade am Übersetzen der Wiki bin.

  6. Henry sagt:

    Eine sehr schlanke Linux-Distribution extra für alte Rechner ist auch DeLi (Desktop light) Linux. Läuft mit X, also «grafisch», ab einem 486er mit 16 MB RAM, Standard Window Manager ist icewm.

    Die Distribution basiert auf uClibc und benutzt das ports system von Crux.

  7. Oliver sagt:

    Wobei es sich hier weder um «schlank», noch «spartanisch» drehte, sondern um _essentiell_ ohne _unnötigen_ Ballast. Auch auf meinem Dualcore verschwende ich keine Ressourcen, um der Ressourcen Willen.

  8. Bastian sagt:

    Ich wollte nur eben erwähnen, das ich seit einiger Zeit auch Arch verwende und wirklich begeistert bin.
    Es vereint aus meiner Sicht das Beste aus Slack, Gentoo und Debian. :)
    Hin und wieder probier ich auch noch andere Distris, aber ich komme immer wieder zurück zu Arch.
    Viel Spaß beim rumfrickeln (nicht negativ gemeint).

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