Ein Dino? Godzilla? Nein, Mozilla!

Mozilla Firefox schickt sich, früher als erwartet, in der zweiten Beta des mit Spannung(?) erwarteten dritten Teils der Browsertrilogie an. Über geblieben aus einer Zeit in der die großen Browserpakete noch das Netz beherrschten und von dem kleinen, flinken Renner beinahe verdrängt wurden. Aber auch der Feuerfuchs wuchs und zeigte leider im Laufe der Zeit nicht nur Muskeln, leider auch den einen oder anderen Rettungsring, der mitunter zu einem behäbigen Tapsen führte. Tausende Verbesserungen flossen seit der Version 2 ein, allein über 900 seit der ersten Beta, darunter solch illustre Dinge wie das Aussehen, Usability und natürlich(?) der Speicherverbrauch. Alles in allen, höher, schneller, weiter … Hoffen wir mal das die veranschlagte Fehlertolerenz vor einiger Zeit nicht zur Regel wird und das man aus Fehlern in der Zukunft lernt. =)

Firefox 3.0 Beta 2

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4 Antworten zu “Ein Dino? Godzilla? Nein, Mozilla!”

  1. derhans sagt:

    Also ich für meinen Teil freu mich auf FF3 :) Das mit dem Speicherverbrauch wird irgendwie auch nur groß geredet, schlimm is es eigentlich nur, wenn allerhand schlecht zusammengeskriptete Extensions installiert sind oder dicke JS Anwendungen Stundenlang laufen (bei zweiteren macht aber eigentlich kein Browser ne wirklich gute Figur).

    Aber Kritik is ja durchaus angebracht und soll auch sein.

  2. Oliver sagt:

    >Das mit dem Speicherverbrauch wird irgendwie auch nur groß geredet,

    Oder aber wenn man gar keine Extensions benutzt, keine bis kaum JS-verseuchte Seiten und einfach nur 1-2h im Netz recherchiert.

  3. derhans sagt:

    top meldet (aufbereitet):
    %CPU: 1 (von 2x1,6GHz)
    %MEM:13.3 (von 876 MB)
    für firefox-bin (Firefox 2.0.0.6, Gentoo Linux, x86_64)
    paar Extensions sind Installiert, größert Brocken ist wahrscheinlich Firebug

    %CPU: 4 (von 2x1,6GHz)
    %MEM 5.8 (von 876MB)
    für opera (Opera 9.23, Gentoo Linux, x86_64)

    Beides beim abspielen des Duke Nukem Forever Teasers (in meinem blog *hust* :D) und gleichzeitigen aufrufen meines Blogs (viel js, dojo und so). Definitiv nicht repräsentativ, aber ich denke es zeigt in etwa die Richtung. Ja, FF braucht deutlich mehr Speicher als z.B. opera, aber es ist bei weitem nicht so dramatisch wie oft dargestellt. Ja, an der Front muss definitiv was passieren, und auch ansonsten ist beim FF nicht alles Gold was glänzt.

    Aber, im wesentlichen ist FF mal ein wirklich guter und vollständiger Webbrowser, der an vielen Stellen sehr weit ist, was die Web Standards angeht, und im Bereich Open Source sehe ich momentan nichts vergleichbar gutes (Open Source ist für mich definitiv ein Entscheidungskriterium). FF hat wie jede Software seine Stärken und Schwächen, sollte aber nicht schlechter geredet werden als er ist.

  4. Oliver sagt:

    Ich denke wir habens schon oft genug en detail ausgeführt. 2-3h surfen oder mehr, wie schon oben erwähnt, kann u.U. auch mal 400Mb bringen. Und das sind keine Seiten der Fun-Fraktion, wie heute üblich. Ich brauche den Browser auch als Werkzeug, für daheim und ab und an mal ein paar Webseiten langt er. Aber aus dem gleichen Grund ist für mich auch Openoffice bloatware, da ich tatsächlich schreibe und nicht nur 1–2 Seiten bzw. die übliche Post. Und falls es dir nach dem üblichen bashing riecht, nun ich kann nichts dafür wenn heute viele alles unreflektiert aufgreifen. Wir schrieben schon über Phoenix als er herauskam.

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