Eigentum verpflichtet

Money LogoEigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. Diese zwei Sätze schrieben uns unsere Gründerväter in das Grundgesetz Art. 14 (2).1 Wenn man diesen Artikel nicht wörtlich nimmt, sondern über seinen Geist, die Aufgabe, die man uns damit gegeben hat, nachdenkt, so lässt er sich mit Sicherheit auch auf die deutsche Blogosphäre übertragen. Liebe A-Blogger, lasst uns mal ein wenig über Verantwortung und Moral reden — auch wenn Ihr es nicht wollt, und manche kopfschüttelnd danebenstehen: Ihr habt eine Vorbildfunktion für unzählige andere Blogs und Blogger. Es ist dringend an der Zeit, dass Ihr diese auch wieder wahrnimmt. Erfolg darf nicht nur heißen, abzukassieren, jubelnd in die Kameras dieser Welt zu blicken oder kluge Sätze zu schreiben — dieser Erfolg, den Ihr aufgrund Eures Wirkens selbstverständlich verdient habt, der bringt aber auch eine Verpflichtung mit sich. Es ist dringend an der Zeit, dass sich dieser Verpflichtung mancher Blogger wieder bewusst wird.

Unzählige kleine Blogs hängen sich an Euch dran, für die schwachsinnigsten Artikel kommen zig Track– und Pingbacks ins Haus, neue Blogger wollen so sein wie Ihr. Das ist auch völlig normal, auch F!XMBR hat am Anfang Spreecklick, Robert, den Schockwellenreiter und Co. verlinkt, in die Blogroll aufgenommen und jedes Wort der Kollegen verschlungen. Noch heute bringen Trackbacks bei den Großen den einen oder anderen Besucher. Das ist auch alles kein Problem. Hey, that’s blogging, too — verlinkst Du mich, verlink ich Dich. Und wenn nicht, auch so fällt etwas für mich ab. Wenn es allerdings so läuft, wie in den letzten Monaten, dann kann man konstatieren, dass die deutsche Blogosphäre am Scheideweg steht — die Lemminge werden Euch folgen, es liegt an Euch den richtigen Weg einzuschlagen — es ist Eure verdammte Plicht, den richtigen Weg einzuschlagen.

Zwei junge Beispiele dazu: Robert startete eine Umfrage über die Käuflichkeit von Bloggern — zum überhaupt nicht überraschenden Ergebnis schreibt er: Ich bin ziemlich geschockt. Im Vorfeld der re:publica hatte ich diese kleine Satire verfasst — während der re:publica hab ich so in meinem kleinen Kämmerlein gedacht, hättest man nicht so aufs Geld gehen sollen, sondern aufs Massengruscheln — was für ein Trugschluß — der erste Eindruck ist immer der richtige, die inner:soul 2007 passt(e) perfekt. Es verwundert überhaupt nicht, dass beim Thema Werbung auf Blogs keine Kontroverse zustande kam. Es ist eine völlig logische Konsequenz der letzten Monate, dass beim Panel Werbung in Blogs, ja oder nein die Blogger im Publikum Johnny und Co. mit der Erwartung, mit großen Augen angeschaut haben, wie können wir mit unseren Blogs Geld machen.

Ich möchte da im Moment nicht die Diskussion über adical & Co. führen — das geschieht an anderer Stelle. Wir könnten hier auf F!XMBR sicherlich den einen oder anderen Euro verdienen — wir haben uns dagegen entschieden. Sollte es irgendwann soweit sein, dass Oliver und ich zwei Familien davon ernähren können, wird sicherlich zwischen uns eine neue Debatte entstehen. Bis dahin dauert es aber noch geraume Zeit, wenn es überhaupt mal soweit ist — im Moment passiert diesbezüglich hier nichts. Lasst uns einfach mal darüber reden, wie sich die deutsche Blogosphäre nach innen und auch außen darstellt.

Da wird von Topbloggern eine Werbeagentur gegründet, mit dem Ziel, 4-stellige Beträge pro Blog zu erzielen. Robert veröffentlicht monatlich seine Einnahmen, hinzu kommen Auftritte auf Kongressen und Aufträge, die er — und andere — aus nachvollziehbaren Gründen nicht öffentlich machen. Andere A-Blogger fahren seltsame Werbemaßnahmen, nehmen dadurch (für Blogger, die vielleicht mal 10,- Euro per AdSense einnehmen) große Beträge ein. Bis auf kleine Skandälchen — die Themen der letzten Monate drehten sich die deutsche Blogosphäre ausschließlich um Geld, Geld, Geld. Hinzu kommt, dass bei manchen Kunden jegliche Moral über Board geworfen wird, Hauptsache er zahlt. Was früher einen Sturm der Entrüstung ausgelöst hätte, fällt heute auf die Kritiker — mehr hast Du nicht — zurück. Selbst beim Thema StudiVZ wurde zum Schluß der Kopf ausgeschaltet und die Mondpreise ohne zu hinterfragen in die Welt hinausgerufen.

Wo bleibt das Bloggen? Wo bleiben Ideale? Wo bleibt die Moral? Sind diese Werte, die für mich einen großen Anteil des Bloggens ausmachen, schon verkauft worden? Es scheint so. Liebe A-Blogger: Ihr lebt im Moment den kleineren Bloggern Kapitalismus, fast schon Neoliberalismus in Reinkultur vor — das jetzt ohne Wertung, einfach nur als Feststellung. Ihr lebt nicht mehr das Bloggen, so wie ich es mir wünschen würde: Eine Gegenöffentlichkeit zum Mainstream zu schaffen, moralisch mal den Finger zu heben, Ideale zu vertreten — und auch mal voller Emotionen den größten Blödsinn zu schreiben. Dieser — meiner Meinung nach — Verpflichtung kommt Ihr nicht mehr nach. Egal wo, es geht nur noch um den schnöden Mammon. Und wenn sich wer jetzt angesprochen fühlt, und aufschreit, das ist doch gar nicht wahr, schau auf mein Blog — es geht natürlich auch um die Wirkung auf andere Blogger, die Wirkung nach draußen auf Nichtblogger. Diese Wirkung, die die deutschen A-Blogger im Moment nicht nur auf andere Blogs haben ist die, dass es beim Bloggen nur ums Geld geht. Das ist eine falsche und fatale Entwicklung. Beim Bloggen geht es meiner Meinung nach um ganz andere Dinge.

Geld mit Bloggen verdienen? Wirklich kein Problem, vergesst aber das Bloggen nicht.2

Bild: greefus groinks (CC-Lizenz)

  1. Und es ist mehr als bezeichnend, dass dieser Artikel sich nicht mehr in der europäischen Verfassung wiederfindet. []
  2. Bloggen jetzt nicht mit ein paar Wörter ins Internet tippen gleichsetzen. []

16 Antworten zu “Eigentum verpflichtet”

  1. Werner sagt:

    Sehr gut geschrieben. Ein morgendlicher Dank dafür.

  2. EuRo sagt:

    Ich habe beim Lesen überlegt, wenn ich jetzt sog. A-Blogger wäre (Gott behüte), wie würde das auf mich wirken? Don Alphonso mal ausgenommen — der ist A-Blogger ohne Konflikte.
    Ich glaube mit Moral bewirkt man heute nichts mehr. Die ist durch bigotte Moralshüter so sehr verhurt, dass man sie kaum noch erkennt.
    Also:
    Möglichkeit 1: Komm mir jetzt nicht mit Moral.
    Möglichkeit 2: Ihr seid ja bloß neidisch.
    Möglichkeit 3: Ist ja wohl meine Sache.

    Es ist auch eine moralische Tugend, zumindest Punkt 3 anzuerkennen.
    Wir sollten genau das tun, was du sagst, aber ohne missionarischen Eifer. Der ist nie gut und erzeugt nach meiner Erfahrung nur Trotzreaktionen im Sinne von «Jetzt erst recht.«
    Ich pumpe alle Blogs, die mir was geben in den Feedreader und ordne sie nach Relevanz (für mich). Ihr seid da nach den Nachdenkseiten und dem Rebellmarkt auf drei, für Johnny muss ich inzwischen bereits scrollen. Ich glaube das machen viele so ähnlich. Und so sollte man das auch sich selbst überlassen — da bin ich dann mal liberal. Bild Leser werden nie Bildblog lesen, das habe ich empirisch nachgewiesen. Und RTL-Gucker gucken nicht arte. Ich hoffe ich konnte deutlich machen, was ich meine.

  3. Chris sagt:

    Ist ja wohl meine Sache — Das ist schon so oft schiefgegangen, gut, man kann hinterher sagen, man hat von nichts gewusst — ne, danke, da kannst mich mit jagen. Das ist einfach mal crap Rolf. 😉

    Und höre mir bitte auf mit liberal. 😉 Dieses Wort ist in den letzten Jahrzehnten durch die neoliberalen Vollpfosten und die FDP missbraucht, pervertiert worden. Das Wort ist hier nur noch negativ besetzt. Das möchte ich in meinem Zusammenhang nicht hören.

    Achja, und wenn ich im RL mittlerweile darauf angesprochen werden, ja, Ihr Blogger, Ihr seid doch nicht anders, wie … — genau dann ist ein Punkt erreicht, wo ich mich gegen diverse Sachen/Automatismen wehre.

  4. Oliver sagt:

    >Wir sollten genau das tun, was du sagst, aber ohne missionarischen Eifer.

    Das Problem ist doch heute, das eben kaum einer wirklich Rückgrat besitzt und fundierte Meinung äußern möchte bzw. überhaupt kann. Kurzum man hat keine Eier in der Hose, die Damen mögen mir das verzeihen, und gibt sich schwammig, nicht griffig.

    >Ist ja wohl meine Sache.

    Dummheit geht immer alle an und in diesem Fall wird die Traumwelt einiger von der Gesamtheit der Konsumenten tagtäglich teuer bezahlt. Du wirbst beispielsweise, die anderen zahlen die Zeche in dem sie das Produkt kaufen — da ist schließlich alles inklusive. Man könnte ergo von ABM für die sogenannten Kreativen sprechen .. und ja zum Teufel, da hat man als Konsument mitzureden, wenn man denn schon meint mündig zu sein.

    >Ich glaube mit Moral bewirkt man heute nichts mehr.

    Moral basiert nicht auf Gefasel, sondern auf Vernunft. Und Vernunft ergibt sich aus Wissen und nachhaltiges Wissen wird auch mittels Diskussion gefestigt, dazu gehört auch die Kritik. Eine schwammige Haltung macht mich zum Schreibtischtäter jedweder Art im Blickwinkel der Geschichte.

  5. Usul sagt:

    Ich warte auf den Tag, wo ein Blogger, der Hartz IV bezieht, ein solches Angebot bekommt, ablehnt, darüber bloggt und dann von den Behörden eine dranbekommt, weil er zumutbare Arbeit abgelehnt hat …

  6. EuRo sagt:

    Es ist ja nicht so, dass ich nicht eure Meinung teile, aber es ist halt nur Meinung und kein Axiom.
    Liberal ist negativ besetzt — genau wie Moral. Und das durch den gleichen Mechanismus der Pervertierung in den letzten Jahren. Liberalität, genau wie Moral — richtig verstanden — ist aber durchaus etwas Positives. Der Wortstamm stand auf der Fahne der franz. Revolution an erster Stelle: Liberté.…
    Und Moral, so sie denn zur Regulierung des Miteinander funktioniert und nicht zur Gängelung des Andersmeinenden, ist Bestandteil des menschlichen Seins.
    Solange jemand nicht gegen geltendes Recht verstößt, ist es seine Sache was er macht, das ist aber genau kein crap, sorry, das ist Toleranz.
    Der Werbeetat, der für Blogger vorgesehen ist, die sich prostituieren lassen, ist verschwindend gering im Vergleich zu Funk, Fernsehen und Printmedien. Wenn ich einen spürbaren Aufschlag auf das Beworbene zahle, dann eher nicht wegen der adicals dieser Welt, da sind RTL, Pro7/SAT1 oder Spiegel, Stern, FAZ undwiesiealleheißen wesentlich einnehmender.
    Was wir machen können, ist die Leser zu überzeugen, dass sie die kommerzielle Szene meiden sollen. Die Stricher werden wir nicht dazu bekommen, auf Geld zu verzichten. Aber wie schon gesagt, das ist nur Meinung, meine halt.

  7. Oliver sagt:

    >Funk, Fernsehen und Printmedien

    tangiert mich nicht, da ich der TV-Verblödung schon seit Jahren nicht mehr anheim falle. Dudelfunk und Verblödungsstrahler sind hier allgemein tabu. Und die Printmedien, jene die ich da frequentiere halten sich mit derlei Dingen stark zurück.

    >Was wir machen können, ist die Leser zu überzeugen, dass sie die kommerzielle Szene meiden sollen.

    Nein das machen *wir* überhaupt nicht, wir missionieren auch nicht, wir sind nicht Gesandte die da ausziehen, um die Leute zu bekehren. Wir schreiben für uns, was uns interessiert, was unserer, ureignenen Meinung entspricht und ein paar Leser die eventuell auf gleicher Wellenlänge sind kommen zu uns. Ein Sendungsbewußtsein fehlt hier, weil die Leute hier aufschlagen, wir laufen keinem hinterher. Man kann sich dem entziehen, indem man einfach einen anderen Meinungsmacher sucht, der dem gelebten Kosmos näher kommt.

  8. Usul sagt:

    Zum Vergleich mit Funk und Fernsehen: Dort muß Werbung als solche explizit gekennzeichnet werden. Eben damit der Konsument sieht, das ist Werbung, keine «normale» Berichterstattung.

    Wenn jetzt Blogs anfangen, für Geld Beiträge zu schreiben, und diese sind nicht als solche gekennzeichnet, ist das eigentlich ungekennzeichnete Werbung. Kenne mich da mit den rechtlichen Dingen aber nicht so aus.

  9. […] Ich fechte da gerade einen aus mit den netten Nachbarn. Chris l?sst sich aus ?ber Art. 14 des GG “…Eigentum verpflichtet, sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.” Und ?bertr?gt das auf die Blogs. Das w?re der sch?ne Idealfall. Manche aber haben Blogs als gleich(-un-)wertiges Medium wie Funk, Fernsehen und Printmedien entdeckt. Die Folge: Sie benehmen sich auch so. Machen Blogs f?r Kohle, schalten Werbung und gleiten in die Belanglosigkeit ab. Die jeweiligen Standpunkte dazu, die sich in der Sache selbst gar nicht unterscheiden, sondern nur in der Ansicht ?ber den Umgang damit, kann man hier nachlesen: Click […]

  10. EuRo sagt:

    Da ich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch bin, hatte ich schon fast ein bisschen Angst :-)
    Aber das was Oli da schreibt, deckt sich im Wesentlichen mit dem, was ich auch gerade mit meiner Tochter zu dem Thema besprochen habe. So schnell ist man wieder beieinander.
    Danke für einen netten Diskurs am Samstag Mittag. :-)

  11. Oliver sagt:

    So oder so wird das mit der Werbung geschehen, der Punkt ist jedoch der — innerhalb eines Blogs kann man diesen Hinweis geschickt anbringen, so das er nicht direkt auffällig ist, währendessen bemerkt man das in der Glotze ob der Unterbrechung nur allzu deutlich und zappt weg.
    Auch ist die Meinungsmache eine andere, den Privaten glauben noch die wenigsten Leute, eben ob dieser offensiv zur Schau getragenen Werbung, die ÖR haben da noch einen besseren Stand, wobei die meisten hier die staatliche Einflußnahme übersehen, auf die leider nicht offensiv hingewiesen wird.

    Die Blogs hingegen sind ein Gemenge aus Privatem, Meinungen, Infos etc. die SEO-p0rn (nicht meine Erfindung der Begriff 😉 ) Blogger oder die Werbetreibenden geben der ohnehin recht geprügelten Blogszene noch einen Seitenhieb. Das ist keine moderne Dolchstoßlegende, sondern schlicht eine Tatsache. Die alten Medien stürzen sich gerne darauf und der Anspruch etwas besser zu machen, Bürgerjournalismus oder sonstige feuchte Träume einiger Idealisten werden schon von anderen die sich selbst an die Spitze schwangen massivst torpediert. Bevor also überhaupt irgendetwas entstehen konnte, ist es schon im Limbus des Kommerz gefangen.
    Die sogenannte Mehrheit der Blogger, die kleinen, sollten sie deshalb nicht ww lassen, sondern massivst Stellung beziehen — jedenfalls das 99% Inhalt zählt, egal welcher Natur — was einem eben gefällt, und meinetwegen 1% Kommerz. Eher relativ, denn absolut auf die Zahlen bezogen.

    Das Gegenteil ist leider der Fall, man ist nicht anders, schon gar nicht besser. Man ist Wiederverwerter und arbeitet mit den gleichen Praktiken der ach so schlechteren und konservativen alten Medien. Das diese gegen diese Heuchelei Sturm laufen ist klar, das einige es ihnen gleich tun möchten schon paradox.

  12. Grainger sagt:

    Die (erschreckend naive) Argumentation so mancher (potentiell scheinbar käuflichen) Blogger finde ich am schlimmsten:

    Wenn ich von dem Produkt der Firma sowieso überzeugt wäre und wenn die Firma eine lupenreine Weste hätte, wieso sollte ich für einen positiven Beitrag (den ich vielleicht auch so geschrieben hätte) kein Geld nehmen?

    Mit der gleichen Argumentation kann auch ein Bundestagsabgeordneter seine Stimme kaufen lassen:

    Ich hätte ohnehin so abgestimmt, warum sollte ich also kein Geld dafür nehmen?

    Und natürlich wird eine Firma, die einen positiven Testbericht bei einem Blogger kauft (aber eigentlich ist es egal ob bei einem Blogger, einer Testzeitschrift, einer TV-Sendung, usw.) äußersten Wert darauf legen, dass das nicht offen gelegt wird.

    Also einfach drüber zu schreiben:

    Für den nachfolgenden Testbericht über das Podukt XYZ habe ich von der Herstellerfirma ABC 10.000 Euro erhalten!

    wird wohl nicht möglich sein, das wird sich der Auftraggeber sicherlich ausbedingen.

    Mal ehrlich, wer über einem Testbericht einen solchen Disclaimer sieht, liest doch in 99% der Fälle erst gar nicht weiter.

  13. Chris sagt:

    und gibt sich schwammig, nicht griffig.

    Man hat mir mal gesagt: Man muss nicht immer die Meinung von F!XMBR teilen — aber im Gegensatz zu anderen seid Ihr zitierfähig. Das ist eines der ganz großen Komplimente, die ich im letzten Jahr über F!XMBR gehört habe. :)

    Wenn jetzt Blogs anfangen, für Geld Beiträge zu schreiben, und diese sind nicht als solche gekennzeichnet, ist das eigentlich ungekennzeichnete Werbung. Kenne mich da mit den rechtlichen Dingen aber nicht so aus.

    @Usul: Mit dem neuen Telemediengesetz sind Blogs dem Journalismus gleichgesetzt, sprich: Passiert dies auf Blogs, kommt es raus, gibt es massiven Ärger. Werbung muss allein schon aus rechtlichen Gründen kenntlich gemacht werden, geschieht dies nicht, wird es verdammt teuer für den Blogger.

    Danke für einen netten Diskurs am Samstag Mittag. :)

    Ich freue mich immer wieder, wenn die Leute mal nicht beleidigt abziehen, was ja mittlerweile der Regelfall ist, nur weil Oliver und ich mal direkter Sachen ansprechen in den Kommentaren. Sehr fein. :)

    @Grainer: Sehr feiner Vergleich, danke dafür. :)

  14. […] politische Wissenschaft … Der Idealist kommt immer bei mir durch. Auf jeden Fall teile ich die Meinung vieler, mir hoch angesehener Blogger. Auch meine Partizipation bei ai und dem CCC steht ganz oben […]

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