Die dritte Welt und das Problem mit dem Internet

Quelle: Chris Harrison

Schon seit ein paar Tagen existieren diese News, bisher war es mir aber nicht möglich dank Überlastung des Servers überhaupt nur einen Blick auf diese zu werfen 😉 Wie man sieht ist die digitale Kluft zu der dritten Welt gigantisch. Nordamerika/Kanada und Europa dominieren in der Nutzung, der Rest hat leider mehr oder weniger nur Strohfeuer-Qualität. Das ganz ist in Anbetracht des Potentials dieses Wissensnetzes wirklich desaströs mit anzuschauen, denn frei zugängliches Wissen würde in vielen dieser Nationen auch auf Dauer einen Umbruch hervorrufen. Schade zugleich aber auch, das wir, die diesen Vorteil für uns verbuchen können, kaum jenen auszunutzen wissen. Wir sollten nicht nur für Bildungsgerechtigkeit in nationalen Gefilden kämpfen, sondern auch auf globaler Ebene. Den globalen Gedanken darf man nicht den Krämerseelen überlassen, sonst wird sich die obige Situation verschärfen, die auch bildhaft für viele andere Probleme in der dritten Welt steht.

Eine Antwort zu “Die dritte Welt und das Problem mit dem Internet”

  1. tante sagt:

    An dieser Stelle kommt auch wieder ein Problem ins Spiel, welches wir Nutzer freier Betriebssysteme schon länger kennen: Das Patentrecht.

    Ein noch so genialer Kopf aus Afrika wird, selbst wenn er eine super Idee umsetzt, einfach durch Patentklagen weggefegt.

    Staaten, die keine Patente zulassen werden international sanktioniert und so muss jeden arme Land Hilfe dadurch bezahlen, dass man die eigene (vielleicht irgendwann aufkommende) Wirtschaftskraft absolut angreifbar (und damit dann einfach aufkauf-/ausrottbar) macht.

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