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	<title>Kommentare zu: Dramatische Entwicklung beim Freitag</title>
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		<title>Von: Frank Beyer</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-44562</link>
		<dc:creator>Frank Beyer</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 05:41:48 +0000</pubDate>
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		<description>Schlechter ist nur noch die &quot;junge welt&quot;, die alles vorkaut und dem Leser garkein eigenes Denken zutraut, Kritik nicht zulässt  Nach 3 Monaten Freitagslesezeit habe ich auch diese Zeitung abgesetzt. Es war nichts drin was so interessant oder neu war, dass es die eigenen Gedanken erweiterte.
Was der gespaltenen Linken fehlt ist eine grundlegende Selbstkritik und eine Analyse warum sie den globalen Anschluss verpasst hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schlechter ist nur noch die «junge welt», die alles vorkaut und dem Leser garkein eigenes Denken zutraut, Kritik nicht zulässt Nach 3 Monaten Freitagslesezeit habe ich auch diese Zeitung abgesetzt. Es war nichts drin was so interessant oder neu war, dass es die eigenen Gedanken erweiterte.<br />
Was der gespaltenen Linken fehlt ist eine grundlegende Selbstkritik und eine Analyse warum sie den globalen Anschluss verpasst hat.</p>
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		<title>Von: no</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37164</link>
		<dc:creator>no</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 19:16:23 +0000</pubDate>
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		<description>Ergänzend zu dem, was Jürgen schon erwähnt hat, kann ich noch die &quot;le monde diplomatique&quot; empfehlen, eine sehr lesenswerte Monatszeitung mit äußerst hintergündigen Artikeln mit internationaler Akzentuierung. Das wohltuend, da fast alle deutschen Medien viel zu sehr auf die deutsche Innenpolitik fixiert sind und über internationale Politik meist aus einer deutschen Perspektive berichten. In der deutschsprachigen Ausgabe fehlen leider immer wieder interessante Artikel aus der französichen Mutterausgabe.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ergänzend zu dem, was Jürgen schon erwähnt hat, kann ich noch die «le monde diplomatique» empfehlen, eine sehr lesenswerte Monatszeitung mit äußerst hintergündigen Artikeln mit internationaler Akzentuierung. Das wohltuend, da fast alle deutschen Medien viel zu sehr auf die deutsche Innenpolitik fixiert sind und über internationale Politik meist aus einer deutschen Perspektive berichten. In der deutschsprachigen Ausgabe fehlen leider immer wieder interessante Artikel aus der französichen Mutterausgabe.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: drhwenk</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37159</link>
		<dc:creator>drhwenk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 18:22:35 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Tag bin ich angemeldet, und sofort ökonomische betriebswirtschaftliche Krisendebatte? (Hier Schelm Zitat einfügen)

Ebenso wie der Stimmenzuwachs der LINKEN ist auch eine
Abonnenten- oder Verkaufssteigerung beim
&quot;Gewohnheitstier Mensch&quot; immer schwer zu erreichen.
Da sind 5000 mehr doch schon respektabel.  
Die &quot;erfolgreichen Wirtschaftler&quot; wissen das und kennen auch die Ausnahmefälle oder Möglichkeiten.
5 Jahre sagt man bis zur erfogreiche Selbständigkeit.
Der BILD Einstieg bei der TAZ gibt dem Freitag allerdings öffentlichkeitsstrategisch neue Bedeutung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tag bin ich angemeldet, und sofort ökonomische betriebswirtschaftliche Krisendebatte? (Hier Schelm Zitat einfügen)</p>
<p>Ebenso wie der Stimmenzuwachs der LINKEN ist auch eine<br />
Abonnenten– oder Verkaufssteigerung beim<br />
«Gewohnheitstier Mensch» immer schwer zu erreichen.<br />
Da sind 5000 mehr doch schon respektabel.<br />
Die «erfolgreichen Wirtschaftler» wissen das und kennen auch die Ausnahmefälle oder Möglichkeiten.<br />
5 Jahre sagt man bis zur erfogreiche Selbständigkeit.<br />
Der BILD Einstieg bei der TAZ gibt dem Freitag allerdings öffentlichkeitsstrategisch neue Bedeutung.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37131</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 12:10:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37131</guid>
		<description>@Jürgen: Doch, ein paar Unterschiede sehe ich zwischen Freitag und Zeit durchaus noch. Vor allem gibt es noch die ostdeutsche/osteuropäische Linie beim Freitag, während die Zeit ja einfach ein sattes Hamburger (Entschuldigung Chris!) Blatt ist.

Zu deiner Aufzählung: Blätter sind ein Theorieblatt (abonniert übrigens) und Ossietzky hat einen blöden Namen. Ich finde es einfach daneben, eine Zeitung nach einer (so großartigen) Person zu benennen (der man dann sowieso nicht gerecht werden kann). Ach ja, die Weltbühne...
Aber Blättchen/Ossietzky machen vor, wie man ein kleines, kostengünstiges Blatt machen kann. Fusionieren, die Namensrechte klären und wöchentlich erscheinen -- und alle meine Probleme sind gelöst!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jürgen: Doch, ein paar Unterschiede sehe ich zwischen Freitag und Zeit durchaus noch. Vor allem gibt es noch die ostdeutsche/osteuropäische Linie beim Freitag, während die Zeit ja einfach ein sattes Hamburger (Entschuldigung Chris!) Blatt ist.</p>
<p>Zu deiner Aufzählung: Blätter sind ein Theorieblatt (abonniert übrigens) und Ossietzky hat einen blöden Namen. Ich finde es einfach daneben, eine Zeitung nach einer (so großartigen) Person zu benennen (der man dann sowieso nicht gerecht werden kann). Ach ja, die Weltbühne…<br />
Aber Blättchen/Ossietzky machen vor, wie man ein kleines, kostengünstiges Blatt machen kann. Fusionieren, die Namensrechte klären und wöchentlich erscheinen — und alle meine Probleme sind gelöst!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37130</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 11:53:05 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan: Wenn man eine Alternative zur ZEIT aufziehen will, muß sie besser sein, weil sie anders ist. Dann muß sie z.B. auch einen Literaturteil haben, der sich dezidiert von demjenigen der ZEIT unterscheidet. Zur Leipziger Buchmesse gab es im Freitag erstmals aber gar keine Literaturbeilage mehr. Es müssen Bilder gedruckt werden, die sich von denjenigen in der ZEIT unterscheiden. Das gesamte Layout wurde aber „auf ZEIT“ umgestellt: Großflächig und bunt. Und es müssten Themen vorkommen, die sich vom Mainstream absetzen. Auch hier Fehlanzeige. Wen interessiert denn, bitte, heutzutage noch die Mondlandung auf Seite eins? Und weil ich es bei meinem Kommentar gestern vergessen hatte: Mir fehlt auch die klare antifaschistische Linie des früheren Freitag, der Bezug zur VVN, die ebenfalls aus dem Impressum getilgt worden war.

Fazit, in Anlehnung an Oliver: Zur politischen Information eignen sich m.E. derzeit FAZ, Süddeutsche, evtl. die ZEIT, die &lt;a href=&quot;http://www.blaetter.de/&quot;&gt;Blätter&lt;/a&gt; und auch &lt;a href=&quot;http://ossietzky.net/willkommen&quot;&gt;Ossietzky&lt;/a&gt; -- und, bitte, viel Kritikfähigkeit mitbringen. Daneben das Web und einige &lt;a href=&quot;http://schneeschmelze.wordpress.com/2009/07/11/der-offentlich-rechtliche-rundfunk-baut-ab-am-beispiel-des-hr/&quot;&gt;Radio-Sendungen, die auch als Podcast bereitstehen&lt;/a&gt;. Das Web ist kein Ersatz für Print.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan: Wenn man eine Alternative zur ZEIT aufziehen will, muß sie besser sein, weil sie anders ist. Dann muß sie z.B. auch einen Literaturteil haben, der sich dezidiert von demjenigen der ZEIT unterscheidet. Zur Leipziger Buchmesse gab es im Freitag erstmals aber gar keine Literaturbeilage mehr. Es müssen Bilder gedruckt werden, die sich von denjenigen in der ZEIT unterscheiden. Das gesamte Layout wurde aber „auf ZEIT“ umgestellt: Großflächig und bunt. Und es müssten Themen vorkommen, die sich vom Mainstream absetzen. Auch hier Fehlanzeige. Wen interessiert denn, bitte, heutzutage noch die Mondlandung auf Seite eins? Und weil ich es bei meinem Kommentar gestern vergessen hatte: Mir fehlt auch die klare antifaschistische Linie des früheren Freitag, der Bezug zur VVN, die ebenfalls aus dem Impressum getilgt worden war.</p>
<p>Fazit, in Anlehnung an Oliver: Zur politischen Information eignen sich m.E. derzeit FAZ, Süddeutsche, evtl. die ZEIT, die <a href="http://www.blaetter.de/">Blätter</a> und auch <a href="http://ossietzky.net/willkommen">Ossietzky</a> — und, bitte, viel Kritikfähigkeit mitbringen. Daneben das Web und einige <a href="http://schneeschmelze.wordpress.com/2009/07/11/der-offentlich-rechtliche-rundfunk-baut-ab-am-beispiel-des-hr/">Radio-Sendungen, die auch als Podcast bereitstehen</a>. Das Web ist kein Ersatz für Print.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37128</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 11:28:20 +0000</pubDate>
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		<description>@Jürgen: Ich wollte eigentlich nur über Wochenzeitungen sprechen. Und da finde ich es bemerkenswert, dass es im deutschsprachigen Raum nicht gelingen will, eine Alternative zur ZEIT zu etablieren. Ich gehe mal davon aus, dass von der ZEIT auch ein großer Teil der verkauften Auflage ungelesen ins Altpapier wandert, ich kenne jedenfalls niemanden, der sie durchliest. Mir ist sie einfach zu sehr Besserwisser.

@Chris: Ich muss dir leider zahlenmäßig rechtgeben. Mit den Erlösen kann man vielleicht eine kleine Redaktion in einem Vorstadtbüro finanzieren, nicht aber den jetzigen Status aufrechterhalten. Letztlich werden die Abozahlen entscheiden, ob der Freitag überlebt, an ein Schrumpfen der Kosten glaube ich nicht. Und dann gibt es gar keine Wochenzeitung mehr für mich :-(</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jürgen: Ich wollte eigentlich nur über Wochenzeitungen sprechen. Und da finde ich es bemerkenswert, dass es im deutschsprachigen Raum nicht gelingen will, eine Alternative zur ZEIT zu etablieren. Ich gehe mal davon aus, dass von der ZEIT auch ein großer Teil der verkauften Auflage ungelesen ins Altpapier wandert, ich kenne jedenfalls niemanden, der sie durchliest. Mir ist sie einfach zu sehr Besserwisser.</p>
<p>@Chris: Ich muss dir leider zahlenmäßig rechtgeben. Mit den Erlösen kann man vielleicht eine kleine Redaktion in einem Vorstadtbüro finanzieren, nicht aber den jetzigen Status aufrechterhalten. Letztlich werden die Abozahlen entscheiden, ob der Freitag überlebt, an ein Schrumpfen der Kosten glaube ich nicht. Und dann gibt es gar keine Wochenzeitung mehr für mich <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_sad.gif' alt=':-(' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37127</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 11:13:40 +0000</pubDate>
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		<description>Bei einem normalen Besitzerwechsel, ein Name wird auf dem Briefkopf ausgetauscht - okay. Aber wenn man die Investitionen sieht, 10 neue Redakteure, eine große Werbekampagne, etc. pp. - dann kann man nur zu dem Schluss kommen, dass sich das alles nicht gerechnet hat. Die paar läppischen Zeitungen, die nun mehr verkauft wird, rechnen mit Sicherheit nicht diese enormen Ausgaben. Dann kann und muss man von einer dramatischen Lage sprechen.

Zahlen muss man nicht nur interpretieren, dass machen Controller, Mathematiker und Politiker - man muss auch immer über den Tellerrand hinaus blicken.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einem normalen Besitzerwechsel, ein Name wird auf dem Briefkopf ausgetauscht — okay. Aber wenn man die Investitionen sieht, 10 neue Redakteure, eine große Werbekampagne, etc. pp. — dann kann man nur zu dem Schluss kommen, dass sich das alles nicht gerechnet hat. Die paar läppischen Zeitungen, die nun mehr verkauft wird, rechnen mit Sicherheit nicht diese enormen Ausgaben. Dann kann und muss man von einer dramatischen Lage sprechen.</p>
<p>Zahlen muss man nicht nur interpretieren, dass machen Controller, Mathematiker und Politiker — man muss auch immer über den Tellerrand hinaus blicken.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Medienjunkie</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37126</link>
		<dc:creator>Medienjunkie</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 11:07:37 +0000</pubDate>
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		<description>Ich würde die Zahlen genau entgegengesetzt interpretieren: Der &quot;Freitag&quot; hat seinen Einzelverkauf gegenüber IV/2008 mehr als verdoppelt bei gleichbleibenden Abozahlen. Davon würden die meisten Zeitungen nur träumen. Man darf nicht vergessen, dass wir mitten in der wahrscheinlich größten Zeitungskrise der Geschichte sind. Mit wenigen Ausnahmen (z.B. &quot;Die Zeit&quot;) verlieren alle Zeitungen kontinuierlich an Käufern. Da ist das beim &quot;Freitag&quot; eher eine dramatische Entwicklung nach oben, auch wenn es schade ist, dass die sehr positiven Verkäufe aus I/2009 nicht gehalten werden konnten.

40 % der Druckauflage zu verkaufen, ist auch gar nicht schlecht. Allgemein sagt man, dass etwa 50 % verkauft werden sollte. Man wird da sicher mit der Druckauflage wieder etwas runter gehen, wenn die Absatzzahlen nicht wieder weiter steigen. Dass gut die Hälfte ungelesen ins Altpapier wandert, ist bei sämtlichen Printtiteln, die am Kiosk verkauft werden, ganz normal. Es ist doch klar, dass sich die verkaufte Auflage nicht automatisch der Druckauflage anpasst. Was soll daran dramatisch sein? Jetzt verkaufen sie &quot;nur noch&quot; 10 % der Druckauflage am Kiosk, vor dem Relaunch waren es 13, 5 % (bei einem Drittel der heutigen Druckauflage). So what? Kurzum: ich kann deine Interpretation der Zahlen überhaupt nicht nachvollziehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich würde die Zahlen genau entgegengesetzt interpretieren: Der «Freitag» hat seinen Einzelverkauf gegenüber IV/2008 mehr als verdoppelt bei gleichbleibenden Abozahlen. Davon würden die meisten Zeitungen nur träumen. Man darf nicht vergessen, dass wir mitten in der wahrscheinlich größten Zeitungskrise der Geschichte sind. Mit wenigen Ausnahmen (z.B. «Die Zeit») verlieren alle Zeitungen kontinuierlich an Käufern. Da ist das beim «Freitag» eher eine dramatische Entwicklung nach oben, auch wenn es schade ist, dass die sehr positiven Verkäufe aus I/2009 nicht gehalten werden konnten.</p>
<p>40 % der Druckauflage zu verkaufen, ist auch gar nicht schlecht. Allgemein sagt man, dass etwa 50 % verkauft werden sollte. Man wird da sicher mit der Druckauflage wieder etwas runter gehen, wenn die Absatzzahlen nicht wieder weiter steigen. Dass gut die Hälfte ungelesen ins Altpapier wandert, ist bei sämtlichen Printtiteln, die am Kiosk verkauft werden, ganz normal. Es ist doch klar, dass sich die verkaufte Auflage nicht automatisch der Druckauflage anpasst. Was soll daran dramatisch sein? Jetzt verkaufen sie «nur noch» 10 % der Druckauflage am Kiosk, vor dem Relaunch waren es 13, 5 % (bei einem Drittel der heutigen Druckauflage). So what? Kurzum: ich kann deine Interpretation der Zahlen überhaupt nicht nachvollziehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37125</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 10:45:50 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Die Linken lesen ja lieber eine fette bürgerliche ZEIT.

Und was liest der Rest? Gibt ja noch die Rechten und dann jene die sich nicht festlegen möchten, nach allen Seiten offen für den Fall der Fälle. Ich lese im Prinzip alles außer Spiegel, Focus, Stern, Bild - dort ist das Niveau zu unterirdisch und die Audienz der schwammigen &quot;Mitte&quot; zuzuordnen. Quellenkritik ist ansonsten bei den Medien Trumpf :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Die Linken lesen ja lieber eine fette bürgerliche ZEIT.</p>
<p>Und was liest der Rest? Gibt ja noch die Rechten und dann jene die sich nicht festlegen möchten, nach allen Seiten offen für den Fall der Fälle. Ich lese im Prinzip alles außer Spiegel, Focus, Stern, Bild — dort ist das Niveau zu unterirdisch und die Audienz der schwammigen «Mitte» zuzuordnen. Quellenkritik ist ansonsten bei den Medien Trumpf <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37124</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 09:42:00 +0000</pubDate>
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		<description>@Stefan: Ich lese nicht nur „eine fette bürgerliche ZEIT“, sondern auch die FAZ und die Süddeutsche lieber als etwa die Frankfurter Rundschau. Weil in der bürgerlichen Presse nämlich etwas drinsteht. Zum Beispiel erinnere ich mich an den ausführlichen &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EB9B27AAD41C4411EB1E8227DF7DB9408~ATpl~Ecommon~Scontent.html&quot;&gt;Beitrag&lt;/a&gt; in der FAZ zu „Breaking the silence“.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Stefan: Ich lese nicht nur „eine fette bürgerliche ZEIT“, sondern auch die FAZ und die Süddeutsche lieber als etwa die Frankfurter Rundschau. Weil in der bürgerlichen Presse nämlich etwas drinsteht. Zum Beispiel erinnere ich mich an den ausführlichen <a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EB9B27AAD41C4411EB1E8227DF7DB9408~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Beitrag</a> in der FAZ zu „Breaking the silence“.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Stefan</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37120</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 06:57:04 +0000</pubDate>
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		<description>@max: Svenska Dagbladet ist aber doch eine Tageszeitung? Wie der Name schon sagt?

In meinen Augen hat der Freitag durch den Relaunch gewonnen, ich hatte mein Abo vor Jahren gekündigt, weil ich dieses parteiliche Geschreibe nicht mehr ertragen konnte. War alles zu vorhersehbar.

Jetzt wieder abonniert und bin ganz zufrieden. Damit scheine ich aber in der Minderheit zu sein. Die Linken lesen ja lieber eine fette bürgerliche ZEIT.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@max: Svenska Dagbladet ist aber doch eine Tageszeitung? Wie der Name schon sagt?</p>
<p>In meinen Augen hat der Freitag durch den Relaunch gewonnen, ich hatte mein Abo vor Jahren gekündigt, weil ich dieses parteiliche Geschreibe nicht mehr ertragen konnte. War alles zu vorhersehbar.</p>
<p>Jetzt wieder abonniert und bin ganz zufrieden. Damit scheine ich aber in der Minderheit zu sein. Die Linken lesen ja lieber eine fette bürgerliche ZEIT.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: zoom &#187; Der Freitag von Beta zu Gamma? Die Totenglöckchen läuten.&#160;&#171;</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37117</link>
		<dc:creator>zoom &#187; Der Freitag von Beta zu Gamma? Die Totenglöckchen läuten.&#160;&#171;</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 22:42:08 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Totenglöckchen werden in der Blogosphäre schon [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Totenglöckchen werden in der Blogosphäre schon […]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Der Relaunch des „Freitag“ im Nachhinein betrachtet &#171; schneeschmelze &#124; texte</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37112</link>
		<dc:creator>Der Relaunch des „Freitag“ im Nachhinein betrachtet &#171; schneeschmelze &#124; texte</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:47:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37112</guid>
		<description>[...] des Freitag seit dem Relaunch im vergangenen Februar zutreffend kommentiert. Meine Anmerkung zu seinem Beitrag zitiere ich im folgenden &#8211; mit einer kleinen, aber wichtigen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] des Freitag seit dem Relaunch im vergangenen Februar zutreffend kommentiert. Meine Anmerkung zu seinem Beitrag zitiere ich im folgenden – mit einer kleinen, aber wichtigen […]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michael</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37111</link>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:42:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37111</guid>
		<description>Das die Verkaufszahlenentwicklung nicht besonders positiv ist, dem würde ich zustimmen. Das sich der Freitag inhaltlich verschlechtert habe würde ich bestreiten. Gut, der Alltagsteil ist meiist nur wenig über Neon oder Spiegel Niveau, aber der Großteil der übrigen Artikel hat Kontur.. find&#039; ich.
Auch Online, so scheint es mir, wird&#039;s besser. Zumindest was die Zahl der Blog-Beiträge pro Tag angeht..
Vor dem Hintergrund, dass es ein ambitioniertes Projekt und der Freitag eine Ausnahme in der Zeitungslandschaft ist würde ich Augstein und Co lieber Glück wünschen, als ihr Ende herbeizuschreiben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das die Verkaufszahlenentwicklung nicht besonders positiv ist, dem würde ich zustimmen. Das sich der Freitag inhaltlich verschlechtert habe würde ich bestreiten. Gut, der Alltagsteil ist meiist nur wenig über Neon oder Spiegel Niveau, aber der Großteil der übrigen Artikel hat Kontur.. find’ ich.<br />
Auch Online, so scheint es mir, wird’s besser. Zumindest was die Zahl der Blog-Beiträge pro Tag angeht..<br />
Vor dem Hintergrund, dass es ein ambitioniertes Projekt und der Freitag eine Ausnahme in der Zeitungslandschaft ist würde ich Augstein und Co lieber Glück wünschen, als ihr Ende herbeizuschreiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Jürgen</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/dramatische-entwicklung-beim-freitag/#comment-37110</link>
		<dc:creator>Jürgen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 19:29:36 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hatte mein Abo etwa einen Monat nach dem Relaunch gekündigt. Nach über zehn Jahren. Ich habe es bisher nicht bereut. Die Zeitung wurde immer langweiliger. Die Titel sprechen mich nicht mehr an. Und die Artikel lassen leider den Tiefgang und die klare Positionierung der letzten Jahre vermissen. Über den Freitag kann ich mich derzeit weder politisch noch kulturell informieren oder anregen lassen.

Jede große Tageszeitung bietet heute mehr Tiefgang und Recherche als der Freitag. Der Kahlschlag wäre nicht nötig gewesen.

Mit den Relaunch des Freitag ist keine neue Zeitung entstanden, sondern es ist im Gegenteil ein eminent wichtiges journalistisches Projekt vom Markt verschwunden, das einzigartig war und für das es keinen Ersatz geben wird: Ost-West, links, kritisch, nachdenklich, leise und leidenschaftlich. In Politik und Kultur.

Die Verbindung von Print und Online scheint mir in der letzten Zeit zunehmend durch die „Publizisten“ angetrieben zu werden. Bin mir nicht so sicher, ob sie dort im rot markierten Bereich noch alle für lau bloggen. Die Übergänge zur Redaktion und zu den Autoren der Printausgabe sind fließend geworden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte mein Abo etwa einen Monat nach dem Relaunch gekündigt. Nach über zehn Jahren. Ich habe es bisher nicht bereut. Die Zeitung wurde immer langweiliger. Die Titel sprechen mich nicht mehr an. Und die Artikel lassen leider den Tiefgang und die klare Positionierung der letzten Jahre vermissen. Über den Freitag kann ich mich derzeit weder politisch noch kulturell informieren oder anregen lassen.</p>
<p>Jede große Tageszeitung bietet heute mehr Tiefgang und Recherche als der Freitag. Der Kahlschlag wäre nicht nötig gewesen.</p>
<p>Mit den Relaunch des Freitag ist keine neue Zeitung entstanden, sondern es ist im Gegenteil ein eminent wichtiges journalistisches Projekt vom Markt verschwunden, das einzigartig war und für das es keinen Ersatz geben wird: Ost-West, links, kritisch, nachdenklich, leise und leidenschaftlich. In Politik und Kultur.</p>
<p>Die Verbindung von Print und Online scheint mir in der letzten Zeit zunehmend durch die „Publizisten“ angetrieben zu werden. Bin mir nicht so sicher, ob sie dort im rot markierten Bereich noch alle für lau bloggen. Die Übergänge zur Redaktion und zu den Autoren der Printausgabe sind fließend geworden.</p>
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