Oli hatte hier schon über die Demonstation im und am Berliner Reichstag geschrieben. Die Aktion war sicherlich witzig und hat unsere Parlamentarier mal wieder der Lächerlichkeit preisgegeben – Stichworte Beschlussfähigkeit und ein daherstammelnder Thierse (via maloXP). Unser ZEITungsleser machte uns darauf aufmerksam, dass sich die jungen Leute hier erklären. Zitat Oli gerade im Jabber zu den teilweise haarstäubenden Sätzen: Wuaaaah.
Das Ideal des mobilen, flexiblen, motivierten und leistungsbereiten Menschen führt zu einer vereinzelten Gesellschaft, in der ein solidarisches Miteinander zugunsten eines wirtschafts-vergötternden Denkens dem Geld geopfert wird.
Hanebüchen – und richtig lächerlich wirds dann, wenn man sich bei flickr die Photostrecke anschaut, und zu den Bilderrechten folgende Rechtsbelehrung vorfindet: © All rights reserved.
Ach Kinners, geht nach Hause spielen – bei zu viel Flatratesaufen mitgemacht?


28. April 2007, 23:15 Uhr @
Boah sind wir heute wieder fies. Bestimmt wirds schnell korrigiert, weil man nicht drauf geachtet hatte im Eifer des Gefechts
29. April 2007, 00:49 Uhr @
Ach Jungens, jetzt seid noch nicht so.
Das Zitat finde ich durchaus richtig. So eine Aktion erfordert schon einiges an Courage, zumal alles besser ist als die vorherrschende politische Apathie der Menschen meiner Altersklasse.
29. April 2007, 00:52 Uhr @
Du weißt doch, wir haben immer was zu meckern.
Die Aktion – genial, der Text – naja, das mit den Bildern – no comment.
29. April 2007, 00:57 Uhr @
Na sicher war es imposant und gewagt, aber keineswegs nachhaltig und die Texte gibts schon in x-facher Ausführung zuvor … mal APO Reden lesen gehen oder Marx oder … außerdem nutzt es nichts, wenn das Volk sich nicht ändern möchte. Wirtschaft und Politiker brauche ich nicht zu adressieren.
30. April 2007, 18:38 Uhr @
ich finde chris kommentar abturnend bis eklig destruktiv. schade.
30. April 2007, 21:55 Uhr @
Das Kompliment gebe ich gerne zurück – einen Teil der Kritik habe ich aber wieder gestrichen, da die Bilderserie nun unter Creative Commons-Lizenz steht. Das ist ein Fortschritt.
9. Mai 2007, 16:25 Uhr @
Staat vergibt schwarz Arbeitsplätze
Schreiben an das Arbeitsamt.
Die Bundesagentur für Arbeit erteilt nichteinheimischen
Arbeitnehmern eine Arbeitserlaubnis und vergibt an diese
Arbeitsplätze sowie Arbeitsgenehmigungen, ohne den einheimischen
Arbeitnehmern diese Arbeitsplätze anzubieten. Auf diese Weise sorgt
ein Verwaltungsakt der Bundesagentur für Arbeit für eine grob
fahrlässige Verletzung folgender Rechte:
1. Recht auf Gleichberechtigung GG Artikel 3(1),
Nichteinheimische wurden bevorzugt.
2. Recht auf frei Wahl des Arbeitsplatzes, GG Artikel 12 (1),
man kann nicht frei wählen, wenn die Wahl beschränkt ist.
Man wendet sich heute an Sie mit der Bitte um Unterstützung bei
folgendem Anliegen: Man hofft auf eine Veröffentlichung aller
Stellenausschreibungen ohne Ausnahmen im Internet-Portal der
Bundesagentur für Arbeit oder in anderen einschlägig bekannten
Internet-Portalen, um Grundrechte zu garantieren.