Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar

Oli hatte hier schon über die Demonstation im und am Berliner Reichstag geschrieben. Die Aktion war sicherlich witzig und hat unsere Parlamentarier mal wieder der Lächerlichkeit preisgegeben — Stichworte Beschlussfähigkeit und ein daherstammelnder Thierse (via maloXP). Unser ZEITungsleser machte uns darauf aufmerksam, dass sich die jungen Leute hier erklären. Zitat Oli gerade im Jabber zu den teilweise haarstäubenden Sätzen: Wuaaaah.

Das Ideal des mobilen, flexiblen, motivierten und leistungsbereiten Menschen führt zu einer vereinzelten Gesellschaft, in der ein solidarisches Miteinander zugunsten eines wirtschafts-vergötternden Denkens dem Geld geopfert wird.

Hanebüchen — und richtig lächerlich wirds dann, wenn man sich bei flickr die Photostrecke anschaut, und zu den Bilderrechten folgende Rechtsbelehrung vorfindet: © All rights reserved.

Ach Kinners, geht nach Hause spielen — bei zu viel Flatratesaufen mitgemacht?

9 Antworten zu “Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar”

  1. Oliver sagt:

    Boah sind wir heute wieder fies. Bestimmt wirds schnell korrigiert, weil man nicht drauf geachtet hatte im Eifer des Gefechts 😉

  2. maloXP sagt:

    Ach Jungens, jetzt seid noch nicht so. 😉 Das Zitat finde ich durchaus richtig. So eine Aktion erfordert schon einiges an Courage, zumal alles besser ist als die vorherrschende politische Apathie der Menschen meiner Altersklasse.

  3. Chris sagt:

    Du weißt doch, wir haben immer was zu meckern. 😀 Die Aktion — genial, der Text — naja, das mit den Bildern — no comment. 😉

  4. Oliver sagt:

    Na sicher war es imposant und gewagt, aber keineswegs nachhaltig und die Texte gibts schon in x-facher Ausführung zuvor … mal APO Reden lesen gehen oder Marx oder … außerdem nutzt es nichts, wenn das Volk sich nicht ändern möchte. Wirtschaft und Politiker brauche ich nicht zu adressieren.

  5. moca sagt:

    ich finde chris kommentar abturnend bis eklig destruktiv. schade.

  6. Chris sagt:

    Das Kompliment gebe ich gerne zurück — einen Teil der Kritik habe ich aber wieder gestrichen, da die Bilderserie nun unter Creative Commons-Lizenz steht. Das ist ein Fortschritt.

  7. […] Da muss man schon besondere Charaktereigenschaften mitbringen. Als sich die Aktivisten von Geld oder Leben ins Parlament abseilten, wird Frau Kastner von Mark Seibert mit den […]

  8. anonim587 sagt:

    Staat vergibt schwarz Arbeitsplätze

    Schreiben an das Arbeitsamt.

    Die Bundesagentur für Arbeit erteilt nichteinheimischen
    Arbeitnehmern eine Arbeitserlaubnis und vergibt an diese
    Arbeitsplätze sowie Arbeitsgenehmigungen, ohne den einheimischen
    Arbeitnehmern diese Arbeitsplätze anzubieten. Auf diese Weise sorgt
    ein Verwaltungsakt der Bundesagentur für Arbeit für eine grob
    fahrlässige Verletzung folgender Rechte:

    1. Recht auf Gleichberechtigung GG Artikel 3(1),
    Nichteinheimische wurden bevorzugt.

    2. Recht auf frei Wahl des Arbeitsplatzes, GG Artikel 12 (1),
    man kann nicht frei wählen, wenn die Wahl beschränkt ist.

    Man wendet sich heute an Sie mit der Bitte um Unterstützung bei
    folgendem Anliegen: Man hofft auf eine Veröffentlichung aller
    Stellenausschreibungen ohne Ausnahmen im Internet-Portal der
    Bundesagentur für Arbeit oder in anderen einschlägig bekannten
    Internet-Portalen, um Grundrechte zu garantieren.

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