Die verschmähte Liebe des Jörg Tauss

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Jörg Tauss, in den letzten zwei Jahren im politischen Berlin mehr oder weniger zum politischen Hofnarr avanciert, kritisiert in seinem aktuellen Blogartikel den Chaos Computer Club. War Jörg Tauss vor Jahren noch der einzig glaubwürdige Netzpolitiker, ist er heute zur tragischen Figur verkommen. Seine befremdlichen Recherchen im Kinderporno-Milieu sollen hier aber nicht das Thema sein. Es ist bekannt, dass Tauss mittlerweile im Heise-Forum-2.0 angekommen ist, sprich der Piratenpartei. Auch wenn er sich offiziell nach seiner Verurteilung zurückgezogen hat, so gehört er doch zu dem politischen Arm Deutschlands, der von sich behauptet, das Internet erfunden zu haben und alle netzpolitischen Forderungen, die derzeit durch die Parteien geistern, aufs politische Tableau gehoben zu haben. Tauss kritisiert in seinem Artikel die Politisierung des CCC, dessen politische Zusammenarbeit mit allen Parteien, insbesondere die Gespräche mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière. Die sicherlich an der einen oder anderen Stelle berechtigte Kritik wird aber ad absurdum geführt, wenn er rhetorisch fragt, ob der «CCC Verbündete oder gar einen politischen Arm, wie beispielsweise die Piratenpartei» braucht. Die Piratenpartei als politischer Arm des CCC? Das wäre ungefähr das gleiche, als wäre Paris Hilton der verlängerte Arm von Stephen Hawking.

Mann kann und muss die Farce Enquete-Kommission diskutieren. Dass dort bekannte Namen wie Markus Beckedahl, Alvar Freude oder Constanze Kurz ein Stelldichein geben, mag sicherlich auch mit Selbstvermarktung diplomatisch umschrieben sein — allerdings ist auch ein Argument nicht von der Hand zu weisen: wie soll man Etwas verändern können, wenn man mit den Gegnern der eigenen Ansichten nicht diskutiert, sich austauscht, insbesondere, wenn der Gegenüber die Gesetze erlässt und gerade mit Schwarz-Gelb die Regierung stellt? Natürlich kann man die Frage stellen, ob man diese Showveranstaltung schon lange hätte verlassen müssen. Man spricht alle paar Wochen miteinander, währenddessen wird nach und nach offen und laut darüber nachgedacht, unsere Bürgerrechte weiter abzubauen, das Internet soll mehr oder weniger staatlich kontrolliert werden. Selbstverständlich hätte die eine oder andere Person die Enquete-Kommission vielleicht schon verlassen — doch braucht es auch politische Menschen, damit Politik gemacht werden kann. Nicht im Wiki der Piratenpartei oder auf dem Blog von Jörg Tauss werden Entscheidungen getroffen, in der Realität sieht es doch etwas anders aus. Manchmal hilft da durchaus ein Realitätscheck. Und auch, wenn ich persönlich es nicht könnte, so bin ich doch dankbar, dass es Menschen wie Markus Beckedahl, Alvar Freude oder Constanze Kurz gibt. Sie nehmen Aufgaben wahr, worüber andere nur Blogartikel verfassen oder Photoshop anschmeißen, um sich über CDU-Politiker lustig zu machen. Sie gehen durchaus dorthin, wo es «weh tut».

Der Kritik von Jörg Tauss kann ich an der einen oder anderen Stelle wunderbar folgen — doch die verklausulierte Forderung, der CCC solle doch in der Piratenpartei seinen verlängerten politischen Arm suchen, ist schlicht und ergreifend absurd. Der CCC war und wird es hoffentlich immer bleiben: politisch neutral. Wird diese Neutralität aufgehoben, wird der CCC nicht nur intern zerbrechen, der eine steht eher linksliberal, der andere weiter links und der nächste nennt sich nur liberal, sondern er wird auch in der Öffentlichkeit nicht mehr als neutrale Fachinstanz ernstgenommen. Die Unabhängigkeit und der Sachverstand des CCC ist seine große Stärke — wird dies aufgegeben, ist der CCC nicht mehr das Papier wert, auf dem die Datenschleuder gedruckt wird. Ich glaube, dass sich Tauss dessen auch bewusst ist. Es geht da einzig und allein um die Piratenpartei, nicht aber um den CCC.

Die Piratenpartei liegt am Boden. Nach dem fulminanten 2009 ist die Partei im letzten Jahr bei Wahlen, durch interne Streitigkeiten und weil es mittlerweile in allen anderen Parteien glaubwürdige Netzpolitiker gibt, schlicht und ergreifend  politisch nicht mehr relevant. Wenn überhaupt, kann sie noch als Mahnung an die anderen Parteien gelten, es nicht «zu übertreiben», sonst fehlen gerade SPD und Grünen wieder zwei bis drei Prozent bei den Wählerstimmen, die im heutigen 5-Parteien-System durchaus entscheiden können. Die Piratenpartei hat es nicht geschafft, über den Status einer Protestpartei für enttäuschte SPD– und Grünen-Wähler, denen netzpolitische Themen wichtig sind, hinwegzukommen.

Jörg Tauss offenbart in seinem Artikel das typische Bild eines Piraten: wer nicht für uns ist, ist gegen uns. Doch damit lässt sich politisch und gesellschaftlich nichts erreichen. Zudem bei solchen Vorgehensweisen immer das Gefühl aufkommt, «wir sind die intelligenten, Ihr seid die Dummen». Damit lässt sich vielleicht der eine oder andere Protestwähler gewinnen, nicht aber ein enttäuschter SPD– und Grünen-Anhänger. Diese setzten dann auf das Prinzip Hoffnung und setzten wie bisher ihr Kreuz bei der präferierten Partei. Der Artikel von Jörg Tauss ist damit nicht viel mehr, als der Beweis, dass die Angst mittlerweile so groß ist, dass man die wenigen Verbündeten, die man noch hat, vor dem Kopf stößt — es bleibt der Eindruck der «verschmähten Liebe». Denn bei aller politischen Neutralität bleibt festzuhalten, dass die politischen Ziele des CCC und die Überzeugungen der Piratenpartei sich sicherlich ähneln. Die Ziel mögen sich an der einen oder anderen Stelle sogar gleichen, doch wählt man beim CCC den «erwachsenen» Weg, diese Ziele zu erreichen.

Für die Piratenpartei ist der Weg des Erwachsenwerdens noch lang — es steht sogar zu befürchten, dass nach dem Superwahljahr 2011 dieser Weg schon beendet ist und ein weiter Abgrund die Piratenpartei verschlingen wird. Doch dann gilt es diese Chance zu nutzen. Der Geburtsfehler der Piratenpartei war die Gründung der eigenen Partei. Nun ist man im politischen Klein-Klein gefangen und wird wie jede andere Partei kritisiert, oftmals nicht ernstgenommen. Nimmt man dagegen das Beispiel des CCC oder dem AK Vorratsdatenspeicherung, so werden diese Vereine zu Gesprächen hinzugeholt oder gar als Sachverständige vor das Bundesverfassungsgericht geladen. Das ist ein Status, den die Piratenpartei niemals erreichen wird. Vielleicht ist dies auch ein Grund, für den Artikel, den Jörg Tauss geschrieben hat. Politik ist oftmals schmutzig.

Der CCC und andere versuchen, einen sauberen Weg zu gehen — soweit dies möglich ist. Dass dies von einem der bekanntesten Piraten, auch wenn er sich offiziell verabschiedet hat, kritisiert wird, spricht Bände. Der CCC täte gut daran, die an der einen oder anderen Stelle durchaus berechtigte Kritik intern zu diskutieren, sich aber nicht auf eine Diskussion «Piratenpartei» einzulassen. Sollte man sich von der Piratenpartei vereinnahmen lassen, wäre das der Anfang vom Ende. Doch ist diese Befürchtung obsolet — innerhalb des CCC ist zu viel Intelligenz vorhanden, als dass man sich von solchen Versuchen der Beeinflussung wirklich beeinflussen lassen würde. Da gab es in der Vergangenheit weitaus bessere und subtilere Versuche. Und das ist auch gut so. Ich mag nicht immer einer Meinung mit dem CCC sein — doch ist er eine der wichtigsten Institutionen unseres Landes.

Im Gegensatz zur Piratenpartei — und das scheint diese nicht im Ansatz zu verkraften.

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27 Antworten zu “Die verschmähte Liebe des Jörg Tauss”

  1. Emil Blume sagt:

    Ich halte von dem ganzen politisieren rund um das Thema Internet nichts. Hier werden Scheindebatten geführt, die lediglich dazu dienen Profile zu schärfen und politische Standpunkte zu zementieren.

    Sämtliche dieser Debatten um CCC, Tauss, Kinderpornographie, Zensur, Piratenpartei, etc. gehen am eigentlichen Thema vorbei. Der unbedarft Anwender ist verblendet von hysterischem Geschrei, Virenwarnungen und gepushten Szenarien, welche die «heile Welt» bedrohen.

    Es sollte vielmehr weitgehend eine Kultur gefördert werden, die jedes Individuum durch Bildung befähigt, selbst die entsprechende Medienkompetenz zu entwickeln.

    Das Internet ist ein Netz zwischen Menschen, nur ein technischer Kanal um Informationen auszutauschen. Der Austausch dieser Informationen würde auch gänzlich ohne Internet möglich bleiben, wenn auch auf anderen Kanälen.

  2. Die «Idee» ist alleine schon aus dem Grund absurd, da viele dort die Unabhängigkeit von einer Partei schätzen, andere, wie ich beispielsweise, einer gänzlich anderen Partei zugehörig sind und die überparteiliche Präsenz des CCC somit mehr oder weniger ein Muß darstellt. Davon abgesehen wären Organisationen wie Humanistische Union oder CCC gar nicht mit parteilicher Präferenz denkbar, ohne den eigenen Aktionsradius drastisch einzuschränken, von der Glaubwürdigkeit ganz zu schweigen.

    Wenn Parteien mehr und mehr zu Vertretern eigener Ansichten geraden, sprich Ansichten des Partei-Corpus, dann sind derlei Instanzen die letzte Bastion einer freiheitlich agierenden Gesellschaft.

  3. tauss sagt:

    Ich finde die Motivsuche zu meinem Artikel interessant;) Dabei wurde aber wohl einiges verwechselt. So habe ich nicht die «Politisierung» des CCC, sondern ganz im Gegenteil dessen unpolitische Strategie kritisiert. Die Forderung, der CCC möge politisch «neutral» sein, ist dessen ungeachtet albern. Neutral bei Bürgerrechten und in der Ntzpolitik ist ja hoffentlich nicht wirklich ernst gemeint. Das meine ich mit dem Unterschied «Neutralität» und «Unabhängigkeit». Der Club muss unabhängig sein– aber ansonsten auch politisch. Und zwar im Interesse der Sache.Im übrigen hatten Umwelt– und Friedensbewegung mit den Grünen einen politischen Arm. Keine dieser Bewegungen hat dafür deren «Unabhängigkeit» aufgegeben. Das muss man aber auch nicht, um politisch erfolgreich zu sein;)

    Jörg Tauss

  4. Kann man so oder so sehen. Und auf Scheindebatten, ob nun der Begriff «Neutralität» oder «Unabhängigkeit» angebracht wäre, gehe ich nicht ein, das ist unerheblich. Sollte es da zu Unklarheiten gekommen sein, kann ich aber gerne noch einmal über den Text schauen. In der Tat meinte ich im Regelfall «Unabhängigkeit».

  5. Die Vergangenheit ist schon korrekt, denn da ist nicht mehr wirklich etwas … zumindest nicht auf Bundesebene. Das teils böse Erwachen dauert teils noch an für jene Aktivisten. Warum also den Fehler noch einmal begehen?

    Man muß mit Parteien reden, auf diese zugehen … klar, aber dann zumindest sollten diese Parteien wenigstens in ihrem angestammten Kontext relevant sein. Die Grünen sind ein Schatten ihrer selbst und die Piraten waren in diesem Metier nie relevant.

    Wir wollen uns doch nicht auf das Niveau eines Al Gore begeben, der «das Internet erfand», oder?

  6. Gaston sagt:

    @ Tauss

    Da scheint einer etwas zu verwechseln!
    Die Friedensbewegung (wie auch Umwelt und Anti-AKW Bewegung) hatte in den Grünen nicht seinen politischen Arm, sondern man kann sagen, das die Grünen daraus entstanden sind. Das rührte dann meiner Meinung nach eher daraus, das die SPD damals Ihre vorher auf Wahlplakate propagierten Slogans schnell vergessen hatten. Trotzdem war sowohl die Friedensbewegung, wie auch die Anti-AKW-Bewegung politisch unabhängig. Das die Grünen mit der örtlichen Platzierung ihres Bundestreffens oder ein anderer Politiker mit Trecker fahren die Bewegung für sich Instrumentalisieren wollen, ist eine ganz andere Sache.
    Das versuchen ja manche scheinbar jetzt mit dem CCC. 😉
    Um auf die Bewegungen und Grüne zurück zu kommen. Da hat es ja nicht so geklappt, wie gewollt. Die Castor-Gegner haben auf eine gewisse Distanz geachtet. Das man einem Grünen nicht verbieten kann, sich auch zu einer Blockade hinzusetzen ist ein Respekt vor dem Recht auf Meinungsäußerungen. Ebenso wie man es nicht untersagen wird, das ein Piratenpartei-Mitglied sich in Unterschriftenlisten oder ähnlichem beteiligt.
    Das bedeutet aber nicht, das ich gezwungen mich mit der Partei als solches auseinander zu setzen.
    Ich habe vielleicht zu wenig Schulbildung, aber als ich den Artikel gelesen habe, hatte ich irgendwie das Bild von einem kleinen Jungen im Kopf, der auf dem Boden sitzt und heult:
    «Mama, die lassen mich nicht Mitspielen»

  7. kaffeeringe sagt:

    So etwas ähnliches hatte ich im letzten Jahr schon geschrieben: «Auch Piraten brauchen Mehrheiten»

    Der CCC hat sich da sehr positiv hervorgetan. Das merkt man auch an den Slogans der letzten Communication Congresses: 2009 hat man sich noch über die Gesellschaft lustig gemacht mit «Here be dragons» und sein Außenseitertum gepflegt. 2010 sind sie auf die Gesellschaft zugegangen mit «We come in Peace»…

    Der Vorteil des CCC, des AK Zensur & Co. ist tatsächlich, dass man die auch zu anderen Parteien oder parlamentarischen Gesprächskreisen einladen kann und sie helfen bei der Überzeugungsarbeit.

    Wie Alvar Freude sagte: «Es ist eine schlechte Tatik zu sagen, ‘Ich weiß alles besser und ich bin auch noch in einer anderen Partei.’»

  8. kaffeeringe sagt:

    @Gaston: Dazu kommt noch, dass Bewegung und Parteien nicht getrennt sind. Viele Menschen sind in beidem aktiv. Parteien beziehen ihren Input /idealerweise/ nicht von Berufspolitikern sondern aus einer Basis, die kreuz und quer in der Gesellschaft aktiv ist.

  9. Gaston sagt:

    @ Kaffeeringe
    Das Menschen nicht nur entweder Protestler sind oder Politisch, das behauptet ja Tauss in seinem Text (außer man nutzt die Piraten als Politischen Arm 😉 ).
    Aber es ist eigentlich so, das die Bewegungen sich nicht Parteipolitisch einbinden lassen. Das aktuellste Beispiel ist die EU-Politikerin bei den Grünen Harms. Sie war von Anfang an mit bei der Widerstandsbewegung. Sie hat sich dann entschieden, das man auch über die Politik etwas ändern muss und hat Ihren Weg bei den Grünen gefunden. Gleichzeitig bedeutet dies aber, das Sie als Person im Widerstand weiterhin gern willkommen ist, aber durch Ihre Funktion als EU-Politikerin nicht mehr für die Bewegung Sprechen darf. Deswegen gab es auf der Kundgebung dieses Jahr keinen Beitrag von Ihr.
    Und egal was ich von einem Menschen halte (hier in die positive Richtung gedacht) finde ich dies als Bewegung richtig und auch wichtig. Für eine parteipolitische Auseinandersetzung gibt es Podiumsdiskussionen oder die Parteien können selbst Veranstaltungen zu diesem Thema machen. Aber APO (Außerparlamentarische Opposition) und Widerstand ist Parteiunabhängig und sollte es auch bleiben.

  10. >Der CCC hat sich da sehr positiv hervorgetan. Das merkt man auch an den Slogans der letzten Communication Congresses: 2009 hat man sich noch über die Gesellschaft lustig gemacht mit «Here be dragons»

    Nonsense, das Original von «here be dragons» lautet «hic sunt dracones» und wurde von früheren Kartographen gerne genutzt, um «weiße Flecken» auf der Landkarte zu kennzeichnen. Sprich unbekanntes Terrain, «Untiefen», mögliche Gefahren — man weiß es nciht genau. Da hat sich der CCC nicht lustig gemacht, sondern für die Allgemeinheit ist dies auch heute noch eben unbekanntes Terrain, welches mit allerlei Untiefen gespickt ist. Der CCC hat seit seinem Bestehen sein Augenmerk darauf gerichtet, ein Bewußtsein für diese Materie zu schaffen.

  11. Detlef Borchers sagt:

    Ich fand es sehr schön, wie Andreas Bogk (glaube ich) auf dem 27C3 im Jahresrückblick die Enquete-Komission als «merkwürdiges Ding» schilderte, wo die Tagespolitik kein Thema sein sollte und doch jeder Satz der Politiker tagespolitisch geformt wurde.

    Ansonsten, in Erinnerung an die Zeiten, als ein CDU-Mann (Frank Simon) Mitglied und Sprecher des CCC war: Lame on, Debatte. –Detlef

  12. crackpille sagt:

    Zutreffend ist aber auch, dass die Perspektive, die CCC und Mitglieder anleiten, durchaus ein Fundament der Piraten sind; viele Forderungen, die die Piraten heute in die Politik tragen, hat der CCC schon vor vielen Jahren gestellt, bspw. maschinenlesbarer Staat.

    Man darf aber nicht vergessen, dass eine politische Partei andere Möglichkeiten hat zu gestalten, als eine NGO — dazu zähle ich den CCC mal, auch wenn er mehr ist.

    NGO’s liefern Gedanken, Argumente und geistige Arbeit als Fundament politischer Ordnung; der CCC gibt sogar noch Technologie obendrauf, die diese Ordnung erst möglich machen.
    Aber sie sind immer von der Berücksichtigung durch die politische Führung abhängig, die gegenwärtig weitgehend ausbleibt. Anders eine Partei, die mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat, aber auch mehr Abstriche machen muss, aus «politischen Gründen».

    Ich habe keine Zweifel, dass sich der CCC seine parteipolitische Unabhängigkeit bewahrt und das ist gut so. Der CCC besetzt wichtige Felder als «IT-Experten», bspw. vor dem BVerfG, die die Piraten niemals besetzen können und dürfen, weil sie eben parteiisch sind.

    Es wäre falsch, anzunehmen, die Piraten würden durch eine Annäherung an den CCC gewinnen; nein: Beide, Piraten und CCC würden verlieren, wenn diese ihre Distanz zueinander aufgeben würden. Und mit ihnen ihre gemeinsamen Ziele.

    Und zur Grabrede auf die Piraten: Time will tell :-)

    Disclaimer: Der Autor dieses Kommentars ist Mitglied der Piratenpartei.

  13. Hallo zusammen,
    Jörg Tauss hat sich im Bezug auf die Schnittmenge zwischen CCC und Piratenpartei wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Man kann als Pirat durchaus Mitglied im CCC sein und/oder dessen Arbeit schätzen. Andererseits ist es genauso möglich, dass CCC– Mitglieder/Aktiviten politisch gesehen der Piratenpartei nahe stehen bzw. sogar Mitglied sind. Beides schließt sich keinesfalls aus und an dieser Stelle sollte auch die Schnittmenge ihr Ende finden. Kontraproduktiv wiederum ist, wenn Piraten und/oder CCC– Mitglieder sich verbal bekriegen, haben sie doch de facto die größten Übereinstimmungen, wenn es um Netzpolitik geht.
    Für mich reichlich unverständlich ist jedoch, wenn ein CCC– Mitglied beispielsweise (rein fiktiv) CDU– Wähler wäre. Hierfür hätte ich gerne mal eine plausible Erklärung? Wie will man als «Nerd» (nur beispielhaft als einer von vielen Ausdrücken dafür) die politischen Ansichten einer Partei ideologisch vertreten können, die nachweislich eines der Lebenszentren eines netzaffinen Menschen drastisch beschneiden will?

    Dass sich von Seiten der Piratenpartei offiziell niemand gegen den CCC negativ geäußert hat, sollte bitte nicht unbeachtet bleiben. Es handelt sich in dieser wie auch in der Debatte auf «tauss gezwitscher» um rein private Äusserungen u.a. auch vom Piraten– Sympathisanten als auch von CCC– Anhängern. Ich hoffe nur, dass hierdurch keine Spaltung der bereits beschriebenen Schnittmenge in Gang gesetzt wird.

    Zur Enquette– Kommision möchte ich anmerken, dass diese gesamte Inszenierung ein geschickter Schachzug der etablierten Parteien war, sich ein Stück vom Netzpolitik– Kuchen zurück zu erobern. Offensichtlich ist das auch gelungen und der CCC sowie auch andere wurden für diesen Zweck instrumentalisiert, ob sie es nun glauben oder nicht. Der «weniger netzaffine Bürger» hat den Eindruck gewonnen, dass «seine» Partei sich ja doch um sinnvolle Netzpolitik bemüht und Experten konsultiert. Dass aber trotzdem der eingeschlagene Weg, die Netzneutralität zu beschneiden, quasi ungebremst voranschreitet, wird nicht allein daran deutlich, wie Politiker mehr denn je nach der Wiedereinführung der VDS schreien. Da hilft es der Sache wenig, wenn ein Alvar Freude Beweise und Fakten liefert, dass DNS– Sperren kontraproduktiv sind und VDS überflüssig ist. In der Masse der Bevölkerung wird nur wahrgenommen, dass ein Thomas De Maiziere ja augenscheinlich Netzpolitik ernst nimmt und sicher doch das richtige für Volkeswohl anstrebt. Zweifler an der Politik der renomierten Parteien können so wieder schnell auf Kurs gebracht werden und sichert dann später das Kreuz an gewohnter Stelle auf dem Wahlzettel. Die Botschaft, die ich aus Jörg Tauss Artikel herauslese, beschreibt im Grunde die politische Raffinesse der etablierten Parteien, die Piratenpartei womöglich wieder auf ein unbedeutendes Maß zurück zu drängen. Allein der Umstand, dass es eine solche Enquette– Kommision gibt, reichte schon aus, um viele Leute wieder beruhigen zu können. Die Piratenpartei wiederum zerreibt sich an internen Problemen und schafft es immer noch nicht, die Bürger davon überzeugen zu können, dass die politische Kindergartenzeit vorbei sei…

    Stichwort Umwelt– & Atompolitik: Da immer wieder Büdnis90/Die Grünen als Vergleichsoperant zur PP genannt wird, möchte ich einmal eine Frage in den Raum stellen: Ein Herr namens Trittin verurteilte in Zeiten einer Regierungsbeteilingung das Demonstratentum gegen Castor– Transporte usw. und nun in der Opposition schlägt er sich wieder auf die Seite derer, die er damals so heftig kritisierte. Auffallend daran, wenn ich diesen nicht unwesentlichen Sinneswandel mit hiesiger Debatte vergleiche, erfährt Herr Trittin recht wenig Gegenwind aus der Ecke der Atomgegner. Im Gegenteil, die Grünen legen seit S21 und Gorleben 2010 kräftig in den Umfrageergebnissen zu, wenngleich sie doch recht wenig Substanzielles für die jeweilige Sache beigetragen hatten. Der Piratenpartei hingegen nimmt man es Übel, wenn deren Sympathisanten einzelne Passagen aus Reden von CCC– Verantwortlichen kritisieren. Nun war es ja nicht Seipenbusch, der sich hierbei hervortat und welchem man unterstellen könnte, er würde dies als Chef– Pirat tun, sondern ein Jörg Tauss, der nicht einmal Mitglied der Piratenpartei ist, wenn auch seine Affinität zu selbiger nicht unentdeckt bleibt. Wenn allerdings ein Herr Trittin oder ein Cem Özdemir in den Medien Stellung zu aktuellen politischen Themen nimmt, hat das durchaus einen offiziellen Charakter. Wieso nimmt man es Bündnis90/Die Grünen als Partei nicht übel, während kleinste Äusserungen von Leuten, die man der Piratenpartei zuordnet, umgehend die gesamte Piratenpartei als unwählbar beschreibt? Die Verhältnismäßigkeit scheint mir da aus den Fugen zu geraten oder soll man sowas als Abwehrreflex bezeichnen?

  14. >Für mich reichlich unverständlich ist jedoch, wenn ein CCC– Mitglied beispielsweise (rein fiktiv) CDU– Wähler wäre.

    Warum nicht, ich kenne einige. Das hat etwas mit dem Grund zu tun, warum jemand in eine Partei eintritt. Piraten haben das noch nicht so richtig verstanden, wie man auch an den Parteitagen bzw. dem öffentlichen Auftreten sieht. Sind ja auch zum Gros noch politische Kücken.

    >Wenn allerdings ein Herr Trittin oder ein Cem Özdemir in den Medien Stellung zu aktuellen politischen Themen nimmt, hat das durchaus einen offiziellen Charakter.

    Es hat insofern Wirkung, daß jener seine Meinung kundtut, in seiner Position. Offizielle Positionen der Partei werden auch dementsprechend gekennzeichnet. Siehe z.B. Özdemirs Haltung zu Wikileaks und vice versa die Haltung des grünen Parteivorstands per se.

    >erfährt Herr Trittin recht wenig Gegenwind aus der Ecke der Atomgegner

    Tja, du frequentierst die falschen Medien. Viele politische Themen sind nur marginal im Netz vertreten bzw. teils überhaupt nicht. Das Netz spricht am liebsten über das Netz. Da die Piraten teils meinen sie hätten 2006 Netzpolitik «erfunden» gibts auch entsprechend Kritik … im Netz. Draußen interessiert das ehrlich gesagt kaum einen, man muß also schon gemäß dem jeweiligen Kontext unterscheiden.

    >Die Verhältnismäßigkeit scheint mir da aus den Fugen zu geraten oder soll man sowas als Abwehrreflex bezeichnen?

    Kann man u.U., zumindest wenn der Denkreflex im Vorfeld fehlt. Ich habe keine Ahnung, welche ominöse Unverhältnismäßigkeit hier angesprochen wird. Der Eindruck im Netz vielleicht, mitunter auch diese Publikation hier … aber ich kann behaupten der Eindruck täuscht, das Gros der «Nerds» oder sagen wir besser der Beschäftigten im IT-Metier brabbelt mit Vorliebe über Technik, das Netz und Dinge die damit unmittelbar zu tun haben.

    >möchte ich einmal eine Frage in den Raum stellen

    Diese Fragen können ganz dem Gusto eines Nerds beantwortet werden: RTFM! In diesem Fall: wie finde ich mich auf einem Blog zurecht, Stichwort Suche oder auch: wie suche und finde ich mit unserer aller alma mater Google :-)

    >soll man sowas als Abwehrreflex bezeichnen?

    Das Gros der Piraten ist recht merkbefreit und übt sich tagtäglich im Beißreflex, insofern verstehen diejenigen beispielsweise nicht, daß Chris keiner Partei angehört, mal früher die SPD wählte und dann später die Piraten und meinereiner der Grüne ist, der beim CCC und der HU mitwirkt. Allerdings schreibe ich auch im Prinzip nichts zu Piraten, weil diese mich nicht tangieren und wenn ich mal etwas zu kritisieren haben, dann vor allem meine ehemaligen Parteifreunde der SPD und wiederum die Grünen. In letzter Zeit habe ich aber auch dazu keine Lust und verweise allenfalls auf Geschreibsel anderer.

  15. >dass genau diese Leute mit der Politik der Union nicht einverstanden sein können

    Die Politik der Union besitzt ein breites politisches Spektrum, auch wenn dies nach außen hin nicht immer so erscheinen mag. Ich habe auch ein paar Freunde bei der Union und kann jetzt nicht behaupten, daß ich es dort mit Misanthropen zu tun habe oder jenen, die ihren asozialen Habitus ausleben und schauen wo sie den besten Schnitt machen.

    Es gibt Leute, die verstehen ihre aktive Mitarbeit in einer Partei als Aufgabe und nicht das Parteisoldatentum. So a la «steter Tropfen höhlt den Stein». Bürgerrechtsfeindlich ist so ein Begriff, kommt gut rüber, sagt aber nichts über die Beweggründe einzelner aus. Ich war gelegentlich überrascht, daß viele Leute glauben das richtige zu tun. Die Sensibilisierung ist ein großes Thema in diesem Kontext und erreicht bis dato verhältnismäßig nur recht wenige Leute. Leute, die mitunter die CDU aus anderen Gründen nicht mögen, aber dennoch das Anliegen irgendwelcher Netcitizens für weitesgehend absurd halten.

  16. Danke Oliver für deine Einschätzung. Gewisse Äusserungen halte ich allerdings für polemisch:

    >Da die Piraten teils meinen sie hätten 2006 Netzpolitik «erfunden» gibts auch entsprechend Kritik… Das Gros der Piraten ist recht merkbefreit und übt sich tagtäglich im Beißreflex… Warum nicht, ich kenne einige. Das hat etwas mit dem Grund zu tun, warum jemand in eine Partei eintritt. <

    Nun gut, das ist nicht die Antwort, die mir plausibel erscheint. Gerade deshalb und weil du es selbst betonst («…aber ich kann behaupten der Eindruck täuscht, das Gros der «Nerds» oder sagen wir besser der Beschäftigten im IT-Metier brabbelt mit Vorliebe über Technik, das Netz und Dinge die damit unmittelbar zu tun haben.) sollte man annehmen, dass genau diese Leute mit der Politik der Union nicht einverstanden sein können. Ich persönlich kenne übrigens auch durchaus IT’ler, die Union– Wähler sind, aber aus einer Intention heraus, deren Ideologie mir nicht verständlich klingt. Das kann durchaus jetzt subjektiv klingen und ich will es auch nicht ausdiskutieren, sondern lediglich vermitteln, dass deren politische Ausrichtung nicht wirklich bürgerrechtsfreundlich ist. Deshalb hätte ich ja gerne erkennen wollen, dass es noch andere Gründe gibt, trotz dieser eklatenten Umstimmigkeiten…

  17. SD sagt:

    Piraten und CCC können sich wunderbar ergänzen, auch ohne sich aneinander ketten zu müssen. Und das funktioniert am Besten, wenn die einen sich ihre Unabhängigkeit bewahren und die anderen sich durch das Parteigedöns durchkämpfen, um am Ende auf dem Wahlzettel zu landen.

    Ohne 2% für Piraten hätten die Netzpolitiker in den anderen Parteien wohl nicht so Konjunktur und besagte Enquete-Kommission gäbe es vielleicht gar nicht. Ohne CCC, AK Zensur, etc. gäbe es niemanden, der der Politik dort erklären kann, wie das Internet funktioniert. Das wiederum kann nämlich eine Konkurrenzpartei nicht, zumindest nicht so, dass jemand ernsthaft zuhört.

    Ergo: Es ergänzt sich und zwar so wie es ist am Besten. Jeder sollte einfach versuchen seinen Part gut hinzubekommen…

  18. mesh sagt:

    Der CCC war schon beratend für die bundesdeutsche Parteilandschaft (Die Grünen) tätig, als Jörg Tauss noch gar nicht wußte wofür ein (Home)-Computer überhaupt gut ist.

    Netzpolitik bedeutet Besitzstandswahrung !

  19. Hallo mesh,

    «Der CCC war schon beratend für die bundesdeutsche Parteilandschaft (Die Grünen) tätig, als Jörg Tauss noch gar nicht wußte wofür ein (Home)-Computer überhaupt gut ist.»

    Könntest du das bitte einmal nachweisen oder lassen wir das einmal als Troll– Beitrag so stehen?

    Dass dieser Blog offensichtlich grün eingefärbt zu sein scheint, ist kaum zu übersehen, was grundsätzlich auch nicht tragisch ist. Doch weshalb ausgerechnet immer wieder aus dem grünen Lager gegen die Piratenpartei gewettert wird, ist für mich nicht nachvollziehbar. Da gäbe es durchaus politische Gegner, die deutlich entferntere Absichten hegen…

    «Netzpolitik bedeutet Besitzstandswahrung !» Unsinn

  20. F!XMBR ungleich Grüne. Das hier zum letzten Mal. Weitere Kommentare landen diesbezüglich im Orkus…

  21. Grün, ja .… und ich schrieb oben noch etwas von Piraten und merkbefreit. Bitte liebe ITler, die Welt besteht aus mehr als aus 0 und 1.

  22. unschland sagt:

    (OT @Chris: Woher stammt eigentlich nochmal das mit dem «und alle so yeaaah». Irgendwas war da mal, Werbung? Ich hab den Ton im Ohr, kanns aber nicht mehr zuordnen)

  23. unschland sagt:

    Ja ist auch lustig, aber wie erwähnt, ich hab den Ton im Ohr. Da gibts ne Vorlage aus einem Film, Comedy oder W.. äh Verbraucherinformation zu, was Filmisches halt. Die total coole WG bei Bully? Oder davon eine Parodie
    Irgendwas Flaches, aber nicht so flach wie das Anlitz unserer Kanzlerin nach Photoshop

  24. Ein Mensch sagt:

    Eher doch dieser, oder?

    http://www.youtube.com/wa.….RAIGbvUw

  25. Andre sagt:

    Hallo fixmbr!

    ich mag deinen schreibstil sehr und bin begeisterter blogleser…aber weißt du, nur weil es ein paar idioten gibt, die sich den ganzen tag auf der mailingliste der piraten zujubeln und bashen ohne ende ohne ähnliche nervigen und parteischädigende aktionen abziehen, finde ich es äußerst arm die komplette partei als einen haufen von nerds zu definieren, die im internet leben und kein real life kennen und nur pirat sind weil es grad mal in ist «anti» zu sein… die piraten mit heise-forum 2.0 zu vergleichen finde ich wirklich unpassend! ich denke nicht das du einen einblick hast, was piraten im kleinen (kreisverbände etc.) anstellen, wie sie leute auf der straße über die regierungsprojekte aufklären und informationsveranstaltungen organisieren die allesamt ohne parteispenden oder irgendwelchen sponsoren (wie es die «großen» tun…) entstehen…das finde ich, sollte auch mal gewürdigt werden anstatt die partei ständig als lachnummer hinzustellen! wenn es niemand gäbe der über diese themen informiert und ehrlich und offen spricht — wer sollte es dann tun?

    ich bin selbst pirat und ich weiß welche arbeit manche leute in diese partei (order vllt sollte man «projekt» sagen) stecken und diese alle über einen kamm zu scheren, mit irgendwelchen nerds die sich nur über alles aufregen und nichts verändern wollen, ist nicht fair und entspricht meiner meinung nach nicht deiner doch oft sehr guten und objektiven meinung!

    bis bald — ein treuer leser :)

  26. Also F!XMBR ist der Name dieser Publikation, die beiden Macher heißen Chris und Oliver 😉

    > ich denke nicht das du einen einblick hast,

    Natürlich nicht, woher auch. Ich glaube viele Piraten haben keinen Einblick in die Politik und ich habe einige Leute als Bekannte/Freunde, die zufälligerweise auch Piraten sind, die mir selbiges leider desöfteren bestätigen. Wir pflegen teils Kontakte zu den unterschiedlichsten Leuten, fernab politischer Gemeinsamkeiten. Mag für manche ein Novum sein, aber nur derart erfährt man auch etwas.

    > finde ich es äußerst arm die komplette partei als einen haufen von nerds zu definieren, die im internet leben und kein real life kennen und nur pirat sind weil es grad mal in ist «anti» zu sein

    Insgesamt betrachten wir meist die Leute, die etwas zu sagen haben, respektive die Aktion der Partei per se. Spricht Bände, da muß man sicherlich nicht alle in Sippenhaft nehmen, aber Ausnahmen bestätigen oftmals eben doch nur die Regel.

    Die Definition «Nerd», ich habe da ohnehin Probleme einen Haufen ITler als Nerds zu titulieren, greift auch mehr ob der Thematik, weniger ob der Tatsache, daß diese Leute auch öffentliche Verkehrsmittel benutzen, eine Freundin oder Frau besitzen usw.

    Last but not least greifen wir u.a. auf derlei Informationen zurück, wie diese dort oder auch jene. Grüne und SPDler machen vor Ort teils ebenso hervorragende Dinge, die Basis ist da auf wundersame Weise aktiv und schaut man aber zur Spitze, den Parteitagen usw., tun sich mitunter Abgründe auf. So ist das nun einmal, wenn die Basis eine laissez-faire-Haltung gegenüber gewissen Dingen einnimmt, muß sich diese auch bei etwaiger Kritik in Sippenhaft nehmen lassen.

    >ist nicht fair und entspricht meiner meinung nach nicht deiner doch oft sehr guten und objektiven meinung!

    Tja das Leben stinkt, wer wie ein Löwe brüllt in der Öffentlichkeit, der kann auch keinen Welpenschutz mehr für sich beanspruchen. Willkommen in der Realität, willkommen in der Politik.

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