Die SPD und Kurt Beck — nur noch ein Trauerspiel

Wie wir mittlerweile mitbekommen haben, vertrauen die Deutschen der SPD nicht mehr wirklich. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie sehr diese Partei die eigenen Ideale, die eigene Geschichte, die Menschen in unserem Land, insbesondere die eigenen Wähler verkauft und verraten hat. Nun gab es den nächsten Schock für die lieben ASozialdemokraten. Laut dem Umfrageinstitut FORSA wissen nur 35% der Deutschen, wer denn überhaupt Vorsitzender der neoliberalen Kampfpartei Deutschlands ist, sagenhafte 35% antworteten korrekterweise mit Kurt Beck. Das ist doch mal sensationell — und doch nicht verwunderlich bei dem Politikfrust, den SPD und CDU zu verantworten haben.

Selbst bei der SPD selbst ist man nicht wirklich zufrieden mit dem Chef — in einem Nebensatz eingebaut und doch alarmierend: Nur 47% der SPD-Anhänger sind der Meinung, dass ihr Problembär an der Spitze gute Arbeit leistet. Und auch die Chancen für eine Kanzlerschaft Kurt Becks sind so gering wie die von mir oder den Besuchern von F!XMBR — bei einer Direktwahl zwischen Kurt Beck und Tante Merkel würden sich albtraumhafte 19% für Kurt Beck entscheiden. Für die gesamte SPD sieht es nicht besser aus — wäre am Wochenende Bundestagswahl, käme sie auf bemitleidenswerte 26% — verfestigt sich der Trend weiter nach unten, ist sie nur noch dritte Macht im Lande.

Wie bereits erwähnt, hat FORSA diese Umfrage ausgeführt. FORSA als SPD-nah zu beschreiben ist keine Übertreibung, auch wenn FORSA sich dagegen wehrt und schon rechtlich erfolgreich gegen die CDU angegangen ist — sie steht augenscheinlich keiner anderen Partei näher, als den Sozialdemokraten. Spätestens wenn man dies zur Kenntnis nimmt, sollten dann wirklich alle Alarmglocken schrillen. Auch bei der SPD? Mitnichten. Bei solchen Umfragewerten hält man es dann wie die deutsche Blogosphäre, man greift sich nicht an den eigenen Hut und denkt über Kritik nach, man greift den Überbringer der schlechten Nachricht an, in diesem Fall also FORSA — und man beruft sich halt auf andere Umfragewerte. Dumm nur dass dort ganz andere Fragen gestellt wurden, als die, die die FORSA gestellt hatte. Ein Armutszeugnis, welches sich da Hubertus Heil, ja, genau, Generalsekretär der SPD, ausstellt. Wer kennt eigentlich Hubertus Heil — Gerüchte besagen, bei dem Namen 95%.

In der SPD hofft man nur noch auf Eines, und das scheinen die letzten Jahre, oder gar Jahrzehnte, gelehrt zu haben: Auf die Wahlkampfeigenschaften des Kurt Beck. Wie schon Gerhard Schröder, ist er nicht wirklich die große Leuchte, wie schon unter Gerhard Schröder verfestigt sich die asoziale Politik der SPD immer mehr — man hofft auf die Lemminge in der deutschen Bevölkerung. Es darf bezweifelt werden, dass dieser Coup ein zweites Mal funktioniert. R.I.P.

SPIEGEL Online — Kurt wer?

SPIEGEL Online — Der Chef, das unbekannte Wesen

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4 Antworten zu “Die SPD und Kurt Beck — nur noch ein Trauerspiel”

  1. […] Die SPD und Kurt Beck — nur noch ein Trauerspiel […]

  2. […] Die SPD am Ende Die SPD und Kurt Beck — nur noch ein Trauerspiel […]

  3. […] Die SPD am Ende Die SPD und Kurt Beck — nur noch ein Trauerspiel […]

  4. lemming sagt:

    […]Es darf bezweifelt werden, dass dieser Coup ein zweites Mal funktioniert. […]

    Schau’n wir mal..

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