Die Softwareindustrie schlägt zurück
gulli down, Kopfgeld auf die Verräter ausgesetzt

Disclaimer: Nachfolgender Artikel wie auch die Überschrift ist ein Fake, eine Satire — im Gegensatz zu einer anderen Plattform, wo der Gossenjournalismus übelster Sorte spätestens heute Einzug gehalten hat. Es ist nicht zu tolerieren, dass ein Link zu einem der größten Spam-Blogs im Netz gesetzt wird. Auch dieses pseudo-objektive Geschreibsel ist nicht auszuhalten — es ist und bleibt wie bei der gulli’schen Weihnachtsgeschichte profane Werbung. Dass entsprechende Herrschaften, Anwälte(?), Abzocker(?), Träger des Bizz Fass ohne Boden(?) eine Plattform für deren Tiraden bekommen, ist nicht mehr entschuldbar. Um neben der Moral, dem Anstand, der Ethik auch noch einmal Fakten zu bringen: Wenn ein Server gehackt wird, war es also die pöhse Blogosphäre — ich zitiere den Schockwellenreiter: Dumdidum, die Angst geht rum. Wie in aller Hergottsnamen kann man ohne jegliche Hinweise auf die Idee kommen, die Blogosphäre würde einen Server hacken — das wäre ungefähr das gleiche, als würde ich morgen Strafanzeige wegen massenhafter Urheberrechtsverletzungen gegen das gulli:board anstreben, und dieselbigen machen daraus — die Softwareindustrie schlägt zurück. Womit wir dann auch beim Thema wären. 😀

Wie gerade veröffentlicht wurde, ist das gulli:imperium gestern Abend gebusted worden. gulli.com ist down, das gulli:board gar kpl. gelöscht, einige andere Seiten weisen Fremdinhalte des BND’s auf. Die gulli:chefetage hat eine Belohnung zur Ergreifung der Verräter ausgesetzt.

Gelöscht wurde laut Informationen der dpa die kpl. Datenbank des gulli:boardes. Die Inhalte der gulli:blogs verändert, der BND warnt nun in Großbuchstaben mit den Worten Ich soll die Softwareindustrie nicht mit Raubkopien nerven. Ob die wahren Inhalte wiederkommen, steht noch in den Sternen.

Die Motive des Angreifers dürften klar sein — gab es doch auf dem gulli:board Links zu Downloadquellen von Raubkopien eines jeden Softwareherstellers frei Haus. Gerüchten zu Folge, dass der Bust in Zusammenhang mit Kim Schmitz oder gar Hagbard Celine steht, wurde dementiert — auch wenn die Ordnungshaft für letzteren auf Antrag von Liebling Kreuzberg heute verlängert wurde.

Auf den Hackangriff reagierte das gulli:board mit Auslobung eines Kopfgeldes in Höhe von 25 Mio. Euro. Eine weitere Runde im Spiel glaubwürdiges gulli:board. Gerade erst feierte man den 7. Geburtstag auf dem gulli:board — in der Zeit konnte man der Software– und Contentindustrie jeden Tag eine lange Nase zeigen. Man wusste ja von nichts.

Ob der oder die Verräter vom Verräter allerdings auf die 25 Mio. Euro hoffen können, ist fraglich. Seit geraumer Zeit wird über die finanziellen Verhältnisse des gulli:imperiums spekuliert — so musste letztes Jahr erst von dem Unternehmen um Spenden für einen neuen Server gebettelt werden. Den Ruf indes wird diese Geschichte nicht mehr schaden — das Kind ist schon vor langer Zeit in den Brunnen gefallen.

Moral? Ethik? Anstand? Wer JEGLICHES Menschsein vermissen lässt, muss sich nicht wundern, wenn irgendwann mit aller Härte zurückgeschlagen wird. Der Schreiber dieser Zeilen ist wahrlich kein Engel — ist in den 3 genannten Punkten diversen Schreiberlingen oder Demagogen aber ganz weit voraus.

7 Antworten zu “Die Softwareindustrie schlägt zurück
gulli down, Kopfgeld auf die Verräter ausgesetzt”

  1. Euro sagt:

    Ich finde, ihr lasst denen durch eure Berichterstattung viel zu viel Bedeutung zukommen. Der Mob ist doof. Der Mob liest Bild. Der Mob bedient sich in der Gosse (beim Gulli).
    Sowas kann man nur durch extreme-ignoring richtig würdigen.
    Was nicht erwähnt wird gibts auch nicht.
    Fragt mal jemanden, ob er Stevia, Club Mate oder Samahan Tee kennt. Hä?
    Gibts alles zu kaufen, kennt aber keiner.
    Merke: Auch Negativwerbung ist Werbung.

  2. gnokii sagt:

    ja sehr gut, dieses Mal wurde das Fragezeichen vergessen, wann findet sich jetzt der Blogger, der das abmahnt??? 😀 😀 😀

  3. […] Gestern hab ich nur geschmunzelt, heute hab ich schallend gelacht, als ich f!xmbr gelesen habe. Diese Satire zum Thema ist wirklich bissig und um tausend Längen besser als mein gestriger Erguss zu diesem Thema. Mal ehrlich das Ding wird bei jedem lesen noch besser. “Die Softwareindustrie schlägt zurück gulli down, Kopfgeld auf die Verräter ausgesetzt“. […]

  4. ph sagt:

    Und hier entfaltet sich auch wieder der Wert guter Kommentare: Erst jetzt wird mir klar, wie (unfreiwillig) gut gewählt doch der Name gulli als Anlaufstation für entsprechendes Gossenpublikum gewählt ist. Vielen Dank für Artikel und Kommentar :)

  5. Chris sagt:

    Ein kleiner Gruß an fastix: Wie groß muss ich noch schreiben, dass obige Geschichte Satire / Fake ist?

  6. A.N. sagt:

    @Chris

    Laß mal, der gute Fastix lebt in seiner eignen Welt und bekommt von der Realität nichts mehr mit.

  7. fastix sagt:

    Das mit der Satire hab ich wohl gelesen. Kommt man sehr schwer dran vorbei. Habe diesen Artikel ein wenig fortgesetzt. Immerhin stellt das Original auf f!xmbr einen Bezug her, der mich sehr interessiert.

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