Die Sendung mit der Maus dem Chris — Heute: Rezept zum Bekanntmachen eines Startups im Web 2.0

Metaversum

Hallo liebe Leser — herzlich Willkommen bei der Sendung mit dem Chris, die Sendung für und mit Durchblick. Heute habe ich etwas ganz Besonderes für Euch: Ein Rezept, wie man sein Unternehmen im sagenumwobenen Web 2.0 bekannt macht — oder halt ganz gewaltig auf die Schnauze fällt.

Man nehme 1 Unternehmen, 1 Unternehmensneugründung, 1 Wiki zum Brainstormen — das wars dann auch schon. Dann kann der Spaß losgehen. *g*

Wie bereits angedeutet — ganz Web 2.0 eröffnet man für die Unternehmensneugründung ein Wiki — dumm nur, wenn dies für interne Zwecke sein soll, nicht absichert, und Blogger per Referer darauf aufmerksam werden.

Die Sendung mit dem Chris meint: Das war und ist nicht wirklich professionell — ich kann mich aber auch täuschen, vielleicht gehört das ganze ja zu einer viralen Marketingkampagne. Sind die Kollegen in Berlin so pfiffig? *spannung* Ganz Magnum, P.I. 2.0 gehen wir auf Spurensuche.

Yumondo Wiki

Unsere erste Spur führt uns zu den Beta-test-communities.

In the phase of beta-testing the variety of multipliers will be a central issue. To avoid that this important group reflects more or less the closer environment of Metaversum, a clustering of those multipliers into detailed communities is applied. This method (Long tail principle) makes it possible to get a wider circle of multipliers than with the famous «who knows who» approach and a better image of urban society.

Na, dann kann ja nichts mehr schiefgehen — über Xing bis hin zur Segelschule Große Freiheit ist dort alles vertreten, das ist doch mal ein ganz feiner Spaß. Die Sendung mit dem Chris empfiehlt: Wer jede Menge Kontakte braucht, muss sich die Seite nur auf seinem PC abspeichern. Interessanter als so manche Outlook-Kontaktliste ist sie allemal. Holt sie Euch noch heute — als Bonus gibt es den Ansprechpartner für YeaHaw gratis ins Haus. Dann seid auch Ihr fit für Kontakte 2.0. 😀

Die nächste Spur ist dann schon viel interessanter — Blogger. Wow, was ‘n das, kann man das essen? Dort finden wir jede Menge bekannte Namen, Oliver, ich oder auch der Falk1 sind für diese elitäre Gesellschaft nicht wichtig genug, na so ein Pech aber auch. Man sollte mehr A-Blogger-Bashing betreiben, dann klappt das auch mit dem Nachbarn, ähm, ne doch nicht, mit dem Bekanntheitsgrad, das wars. 😀

Below you will find a list of important online multipliers which we should always keep up-to-date and enter new data whenever we encounter a name that could turn out to be an interesting contact. The list below then will serve as a constant source of information whenever we are thinking of communicating with online multipliers.

Yumondo Blogger

Einen spannenden Hinweis folgen wir dann bei den Events — während bei den externen Events auf die profanen, ja fast schon langweiligen Bloggertreffen, wie z. B. Barcamps hingewiesen wird, sehen interne Events schon ganz anders aus. Ihr seid ganz schön pfiffig Jungs: Blogger einladen, die einlullen und dann auf positive Presse warten — da ist ja sonst noch niemand drauf gekommen, ja ehrlich, das ist doch mal innovatives, noch nie dagewesenes Marketing. Ihr seid schon kleine Schelme, Ihr. *zeigefinger hebt* 😀

Die Sendung mit dem Chris meint: Auch wenn mancher Blogger Dollarzeichen in den Augen hat — das Konzept lässt sich nicht wirklich umsetzen, mal im Ernst: Naja, was hat Ernst damit zu tun? Aus Spaß wurde Ernst, Ernst ist nun 4 Jahre alt — was ich damit sagen will? Keine Ahnung. Zu soviel Blödsinn fällt mir einfach nichts mehr ein. Ich bin sprachlos — und das kommt sehr selten vor. 😉

Einladung von Online Meinungsführern (A-list blogger und influencer), insbesondere aus dem Berliner Umfeld

Vorschlag Aufhänger: Berlin als innovativer Internet-Standort Deutschlands (Blogger, Plazes, Yumondo, etc.)

Kooperationsbereitschaft? Welche Möglichkeiten gibt es?

[…]

Yumondo Events

Die restlichen gelben Spuren vom Rehkitz im Schnee mag jeder selbst verfolgen, bis auf den Winter warten, die kalte Zeit geniessen, am Ofen sitzen, den Kindern bedächtig zuschauen — das hat wohl mehr Sinn, als dieses Wiki. New Economy reloaded — oder auch Web 2.0. *fg*

Die Sendung mit dem Chris rät: Kauft Euch die Blogger, macht es transparent, macht ein eigenes Blog, und das Wichtigste: Seid mit dem Herzen und nicht mit der Geldbörse und dem Marketing dabei — dann, denn nur dann klappt das auch mit dem Nachbarn Web 2.0.

Ach ja, ich habe gerade Stunden in dem Wiki gestöbert. ich weiß immer noch nicht, worum es geht.

[Falk] Urban Style Sharing Platform
[Falk] Wer denkt sich denn so eine Scheiße aus? 😀

Und nein, zum Teil einer viralen Marketingkampagne mache ich mir hier nicht — ich hätte die Links auch gut weglassen können, aber bei solchen Geschichten setze ich dann doch ein Mitleidslink. :)

Ein Unternehmen — 25.000 Euro, eine Unternehmensneugründung — 12.500 Euro, die Sendung mit dem Chris — unbezahlbar. 😀

Nachtrag: Die Gerüchte sagen, da passiert noch was… 😀 Bis dahin amüsieren wir uns noch ein wenig. *fg* Das Wiki ist nun verschwunden, stattdessen gibt es eine nette Mitteilung:

Yumondo Mitteilung

Das finde ich ja schon fast süss — und liebes, junges Web 2.0-Team: Die abgerundeten Ecken haben — zumindest im Opera — eine andere Farbe, wie der Hintergrund. Einmal büdde fixen. *g*

Da das Wiki ja nicht mehr zu erreichen ist, hier ein paar Screenshots höherer Qualität wie oben:

  • Siehe Nachtrag 3.

Persönliche Daten wie Telefonnummer, eMail-Adresse, Skype geschwärzt — sollte mir etwas da durchgerutscht sein, bitte ich um Nachricht. :)

Nachtrag 2: Der Johnny ist unmotiviert und noch sehr freundlich bei der Geschichte… 😉

Nachtrag 3: Anruf aus Berlin von Metaversum. 😀 Man bat mich freundlich aber bestimmt, die Screenshots vom Netz zu nehmen, Stichworte Firmeninternas, Recherche der Infos, daraus resultierendes Urheberrecht. Das Verhalten ist natürlich affig — sie haben Ihren Spaß gehabt, nun ist aber auch gut — aber F!XMBR ist nicht wirklich so groß, als dass ich es drauf ankommen lassen kann und auch will, mein Name stand dort nicht, und den Großen scheint es egal zu sein…

Und der Witz des Jahrhunderts, mit dem argumentiert wurde: Das Wiki war laut Aussage der IT-Abteilung per Pass geschützt. Ja ehrlich jetzt, so wollte man es mir verklickern. Aber nur die Haupturl — wiki.metaversum.com — Direktaufrufe waren möglich. Was für Pfeifen, ach geht weg…

Nachtrag 4: Warum bin ich eigentlich nicht Kommerzblogger — dann hätte ich fürs Löschen und die kostenlose Beratung hier Geld verlangt — oder auch nen neuen Laptop… *träumt*

Die ZAF weist auf den Google Cache hin:

Wird sicherlich auch bald verschwinden — mal schauen, was ich hier mache, ich ärgere mich hier ob dem, was da passiert. Man sieht sich ja immer zweimal im Leben, so schrieb ich heute in einer Mail — warten wir es ab… 😉

  1. [Falk] *schnüff* Und mich lädt keine Sau ein — dabei bin ich so wichtig *g* []

65 Antworten zu “Die Sendung mit der Maus dem Chris — Heute: Rezept zum Bekanntmachen eines Startups im Web 2.0”

  1. Y. sagt:

    Das ist ja auch ganz nett:

    Virales Marketing
    [?] Offene Fragen / Entscheidungsbedarf:
    externe Agentur für bestimmte Kanäle?
    laden wir Agenturen ein, um uns inspirieren zu lassen und machen es dann selbst?

    Gggrrrrr!

  2. kobalt sagt:

    Ich habe von dem ganzen english/ denglish/ lifestyleneusprech nur die hälfte verstanden.

  3. Y. sagt:

    jaja, aber wenn man sich anguckt wie die besatzung vom metaversum ausschaut weiss man auch woher die bilingualität kommt. CMO und EVP of Operations sag ich nur.

  4. Marnem sagt:

    Nice move, Chris!

    Ich bin ja mal gespannt, wei lange es dauert, bis die das Wiki abgesichert bekommen…

  5. kobalt sagt:

    Das ist keine Lingualität, sondern grauenhaft.

  6. maloXP sagt:

    Sehr, sehr abgefahrene Geschichte. Ich stell mir gerade vor, wie ich mich fühlen würde, wenn ich meinen Namen an irgendeinem entlegenen Ort im Web als Teil eines Businessplans, einer Marketingstrategie finden würde. Creepy…

  7. Chris sagt:

    @maloXP: Gerüchte besagen, der eine oder andere Berliner Blogger ist verdammt sauer… 😉

    @Marmem: Ich hab nen Tipp bekommen… 😉

    @kobalt: *g*

  8. ZAF sagt:

    Metaversum wurde u.a. von «zwei international erfolgreichen IT-Interpreneuren» gegründet, die können ganz toll mit htaccess-Abfragen und so Sicherheitsmaßnahmen umgehen (das läßt dann auch großes für das Projekt Yumdingens erwarten, da sind Userdaten sicher ganz, ganz doll sicher aufgehoben). Und rechnen können die auch. 30 Euro pro Werbeveranstaltung (neudeutsch Cooking-Event) ist doch schon eine Masse Kohle für Leute, die sonst eh nur am Computer hocken und dummes Zeug schreiben. Hier wird aber immer alles mies gemacht, meine Herren. Sehen Sie’s positiv, so eine umfangreiche Liste von Web 2.0/Blog-Spaken bekommt man selten frei Haus geliefert.

  9. lahnix sagt:

    Vielleicht hat diese ganze Geschichte auch etwas Gutes und man kann diese Liste der aufgeführten Blogger als Anlaß nehmen seine Blogroll zu bereinigen.

    Don schrieb ja schon des Öfteren etwas von einer schwarzen Liste oder Ähnlichem.

  10. Chris sagt:

    Ich glaub schon, dass die Blogger, die dort aufgeführt sind, in diesem speziellen Fall da nichts für können und selbst das nicht so prickelnd finden… 😉

    @ZAF: Yes Sir… 😀

  11. […] Die ganze Story bei F!XMBR. Sollten auch diejenigen lesen, die da sonst eher ungern reinschauen, es könnte nämlich auch dein Name drinstehen. Und flott die Seiten abspeichern, bevor’s einer merkt. […]

  12. lahnix sagt:

    Ich blicke gespannt in die Zukunft und warte die nächsten Postings der «Leittiere» ab. (bin mir gerade nicht sicher, ob dieser Ausdruck der Wortwahl im verlinkten Wiki entspricht)

    Einfach einmal abwarten, wie viele sich von den aufgeführten erneut anbiedern und uns die Welt erklären möchten.

  13. Frederik sagt:

    Haha, sieht genau so aus wie der Mist, den wir damals in der Schule Boston Consulting, Business @ School verkauft haben. Die Undergroundparty hatten wir auch im Programm (im U-Bahnschacht und auf den Hochhausdach, um mal eine kleine «Inspiration» zu liefern)…

  14. Y. sagt:

    poof! wiki weg.

  15. Chris sagt:

    Das ging fix… 😉

  16. Frank Hart sagt:

    hm. get privacy: es waere konsequent die namen unkenntlich zu machen.

  17. Chris sagt:

    Ähm, welchen Namen? Doch nicht wirklich die des Unternehmens, oder?

    Das hat mit .get privacy nicht wirklich was zu tun, wenn das Unternehmen genannt wird. Ein kpl. Liste der Teilnehmer vom Barcamp in Frankfurt war da im Übrigen auch gespeichert, ist mir gestern noch in die Hände gefallen.

    Heute Nachmittag, wenn ich zu Hause bin, folgen noch größere Screenshots, da das Wiki ja nicht mehr erreichbar ist.

    Ganz grandios — vielleicht denkt ja jetzt der eine oder andere Web 2.0-Jünger darüber nach, welche Infos er wo und wie preisgibt, wenn «Amateure» schon solche Profile erstellen — was machen dann erst Profis?

  18. kobalt sagt:

    Immerhin wissen wir jetzt, wer die A-Blogger sind. Ich habe schon immer gefragt, wer das entscheidet und auf welcher Grundlage.

  19. maloXP sagt:

    Richtig, @ kobalt, es ist das «Humankapital», die ökonomische Verwertbarkeit.

    @ F!XMBR: Wollt ihr eventuell gespeicherte Snapshots nicht mal mirrorn? Dürfte für einige von Interesse sein.

  20. Chris sagt:

    Das Wiki ist wieder da — wer Screenshots sichern will, viel Spaß… 😀

  21. Chris sagt:

    Hey, nun haben sie es geschafft — 403… 😀

    Grüße ins Office von Metaversum in Berlin. :)

  22. Chris sagt:

    Jetzt gibbet ne weiße HTML-Seite… 😀

    Spannung, was folgt als nächstes?

  23. Chris sagt:

    Ach, und @ Metaversum:

    For our Website you will need the
    Macromedia Flash-Plugin in version 6.0 or better.

    Das ist evil, ganz evil… 😀

  24. maloXP sagt:

    und schlechtes Englisch noch dazu… 😀

  25. Falk sagt:

    Ihr habt auch nur zu Nörgeln. Die wolln doch nur Spielen 😀

  26. maloXP sagt:

    Ich vermute, die sind ganz froh drüber, dass noch nicht so viele drüber berichten. AUf jeden Fall schlagen seit heute morgen einige Referrer bei mir auf, die bei tekknoräddi und der Google Blogsearch nach fixmbr.de, metaversum und yumondo gesucht haben. Wenig überraschend: Die IPs verweisen nach Berlin Mitte.

    Meiner Meinung nach können die froh sein, wenn das jetzt nicht zu einem PR-GAU ausartet.

  27. Falk sagt:

    Aber schön transparent wars…

  28. Marnem sagt:

    @Falk: Rofl
    Es war sogar so transparent, dass es mich ned wündern würde, falls yumondo unsichtbar bliebe und metaversum sich nen neuen Namen ausdenkt…

  29. ZAF sagt:

    Herr MaloXP, die suchen auch über google.de Ich habe da seit kurzem alle Viertelstunde oder so Suchanfragen über Google. Deshalb habe ich mal die Unternehmensnamen in der Überschrift des Blog-Beitrags eingefügt. Google wird das dann schon zu würdigen wissen.

  30. Falk sagt:

    Im Office bei Metaversum (warum muss ich da nur an eine große Biene denken, bei dem Namen?) hat wohl jemand einen nervösen Finger 😀 (Und warum liefern wir jetzt hier ne Lehrstunde in Viralmarketing ab?)

  31. Falk sagt:

    Und nicht, dass es noch Ärger mit dem Namen gibt. Das wär ja unglaublich dann…

  32. Chris sagt:

    Ich kann nachher noch ein paar Zeilen zum Datenschutz, welche Daten, Namen wohin getragen wurden, auf .get privacy veröffentlichen. *fg*

    Die Gerüchteküche sagt, dass Berliner Blogger auch schon am Tippen sind — ob sie es dann abschicken ist eine andere Frage — schließlich ist der Blödsinn da nicht wichtig genug. Wtf is Yumondo und Metaversum? 😉

    Und ja, das Office von Metaversum liest mit, nochmal Grüße, vielleicht sagt Ihr selbst ja mal was dazu? :)

  33. Grainger sagt:

    Ich kenne ja eigentlich nur das Multiversum aus den Scheibenwelt-Romanen von Terry Pratchet. 😀

  34. Chris sagt:

    Hab oben nen kleinen Nachtrag eingefügt — damit sich auch heute noch jeder ein Bild machen kann. :)

  35. Chris sagt:

    Und noch ein Nachtrag — ein Anruf aus Berlin…

  36. Falk sagt:

    Man bat mich freundlich aber bestimmt, die Screenshots vom Netz zu nehmen, Stichworte Firmeninternas, Recherche der Infos, daraus resultierendes Urheberrecht.

    Ich habs doch wohl gestern Abend geahnt, als ich dir genau das vorausgesagt habe. Jungs, ihr seid zu berechenbar. Wenn da Jemand wäre, der Euch nicht so freundlich gesinnt ist, der würde es *jetzt* erst recht drauf ankommen lassen. Seine Firmeninternas stellt man nunmal nicht ungeschützt ins Netz und ein Screenshot verletzt niemals Urheberrecht. Was ich auf *meinem* Bildschirm sehe und «Festhalte» gehört nunmal mir. Aber das lernt ihr sicher doch.

    Im Übrigen steh ich auch noch zur Aussage von mir, wer sich solche Scheisse ausdenkt. Ich geh mal davon aus, dass dies auch Euer Persönlichkeitsrecht verletzt hat oder?

  37. y. sagt:

    Nur so am Rande zur Begriffsklärung: «Metaversum» = «Metaverse», ein von Neal Stephenson für das Buch «Snow Crash» 1992 erfundener Begriff.

    Auszug aus dem Wikipedia eintrag:

    «[?] The Metaverse, a phrase coined by Stephenson as a successor to the Internet, constitutes Stephenson’s vision of how a virtual reality-based Internet might evolve in the near future. Although there are public-access Metaverse terminals in Reality, using them carries a social stigma among Metaverse denizens, in part because of the poor visual representations of themselves via low-quality avatars. In the Metaverse, status is a function of two things: access to restricted environments such as the Black Sun, an exclusive Metaverse club , and technical acumen, which is often demonstrated by the sophistication of one’s avatar. [?]»

    Somit scheint es der Firma auch — oder gerade — um «exklusivität» zu gehen.

    Abgesehen davon verwenden sie anderer Leute Begrifflichkeiten, um bestimmte Leute anzusprechen und sie für Ihre Sache zu gewinnen. Brrrrrr.

    Wenn derjenige der den Begriff Metaversum dort als Firmenname auf den Tisch brachte auch den Roman verstanden hätte, wüsste er, das zumindest der Autor (Neal Stephenson) Sozial– bzw. Gesellschaftskritik zum Ausdruck gebracht hat:

    «Snow Crash tells of a twenty-first-century America in which the needs of the entrepreneurs have won out over hopes of a free and egalitarian society.» pg 4 of Rorty, Achieving our country

    Meow!

  38. Grainger sagt:

    Snow Crash steht seit einigen Wochen bei mir im Bücherregal, Diamond Age hatte mich neugierig auf andere Bücher dieses Autors gemacht.

    Bin bisher aber noch nicht dazu gekommen es zu lesen.

  39. y. sagt:

    offtopic (bitte löschen bei nichtgefallen):
    Diamond Age gefällt mir persönlich am besten. vom schwierigkeitsgrad hat’s neal stephenson geschafft mit jedem neuen werk komplexer ? und (fast) immer umfangreicher ? zu werden.

    Snow Crash ? 1991, 534 S. (einfach)
    Diamond Age ? 1996, 574 S. (normal)
    Cryptonomicum ? 1999, 1171 S. (komplex)
    Quicksilver ? 2003, 1142 S. (komplexer)
    (weiter bin ich noch nicht gekommen)

    normalerweise brauche ich ungefähr 1 bis 2 Tage pro buch, aber bei Cryptonomicum hat’s dann doch etws länger gebraucht bis ich den einstieg fand: ca. 2 Wochen.

  40. Dr.Dean sagt:

    Urheberrecht? Zitationsfreiheit! Wenn ein öffentlicher Beitrag ausreichend kommentiert wird, tja, dann ist das nix mit dem Recht, Uhren zu heben.

  41. Oliver sagt:

    Das Urheberrecht keine Ahnung, persönliches Empfinden muß man da wohl zurückstellen. Zitatrecht? Definitiv nicht, das ist sehr eng gestrickt schon seit jeher und das wird schon einjer schon einmal bemerkt haben, der sich da einer wissenschaftlichen Arbeit hingab — in der achso liberalen Bildungswelt.

  42. ZAF sagt:

    Komisch, Google haben die gar nicht angerufen. Da findet sich noch so einiges im Cache:

    google.de

  43. Chris sagt:

    Und ein Nachtrag 4… Dank an die ZAF… :)

  44. kosmar sagt:

    das ausgerechnet ich nicht mitkochen darf, zeigt nur wie oberflächlich die recherche war.

  45. ZAF sagt:

    Sie haben ja auch kein Kochblog so wie dieses hier z.B., Herr Kosmar. Andererseits würde ich nicht mit Leuten kochen wollen, die mit mir kochen wollen (frei nach Groucho Marx).
    [Ich hoffe, die Eigenwerbung wird hier nicht in Rechnung gestellt.]

  46. Chris sagt:

    Nachtrag @kosmar: *rofl* Du bist aber immerhin so wichtig, dass Du da in der Bloggerliste geführt wirst… *g*

  47. […] Die Sendung mit der Maus dem Chris — Heute: Rezept zum Bekanntmachen eines Startups im Web 2.0 auf F… Har Har Har… (tags: web2.0 marketing pr) […]

  48. Uwe sagt:

    Großartiger Artikel, bitterbös und dennoch amüsant. Ich hatte diese Firma vor ein paar Monaten schon einmal auf dem Radar und könnte fast schwören, dass sie damals eine Reisecommunity angekündigt hatten. Aber das Thema Reise scheint nicht so angesagt zu sein wie Social blub Communities (fände ich persönlich aber sehr schade…). Wir werden sehen.

  49. nelder sagt:

    mir hat am besten die Bezeichnung «user-zentrierte realtime mobilecam remix event-veranstalter» gefallen…

  50. […] Sagt Metaversum, über Metaversum. Weil wir schon ein bißchen länger als early twothousandandseven haben, scheinen sie ein bißchen hektisch zu werden und haben das mit dem Datenschutz bei einem internen Wiki für “Yumondo” nicht so richtig gut hingekriegt (Spreeblick, fixmbr). […]

  51. Chris sagt:

    Liebe Kollegen in Berlin, Ihr lest ja hier mit… 😉

    Wir hatten ja heute morgen noch miteinander gesprochen — es ist Zeit für ein Statement und auch für eine glasklare Entschuldigung. Wenn ich nämlich sehe, dass sogar sexuelle Vorlieben einer Dame dort hinterlegt wurden, dann sind Grenzen — auch à la, Herr S., Sie hatten ja Ihren Spaß — weit überschritten worden.

    Und ganz ehrlich: Dann fühle ich mich auch nicht mehr an die Zusage gebunden, die Screenshots vom Netz zu nehmen.

    Das sind dann Vorgänge, Sachen, die mich im Moment nur sprachlos und wütend machen.

    Jetzt seid Ihr am Zug, nutzt die paar Stunden, bis ich wieder Zugriff auf meine Daten zu Hause habe. Noch habt Ihr alle Möglichkeiten — mehr Auswege aufzeigen, mehr auf Euch zugehen, wie ich es getan habe, das ist schon fast unmöglich.

    Es gibt durchaus Kollegen, die hätten Euch mit einer Artikelserie absaufen lassen…

  52. […] nur, wenn man dieses Wiki offen ins Netz stellt. Noch schlechter, wenn man sich finden läßt. Und ganz schlecht, wenn man dann auch noch falsch […]

  53. […] Blog-PR Strategie zum Launch ausgedacht. Daran kann ich, im Gegensatz zu einem der Skandalentdecker fixmbr.de, nichts schlimmes finden. Soweit man niemand verdeckt etwas unterschummelt, ist das eine saubere […]

  54. BloggingTom sagt:

    Na dass ich auf der Blogger-Liste nicht dabei war, enttäuscht mich aber schon etwas 😉
    Dafür amüsiere ich mich umso mehr, dass selbst Don Alphonso auf der Liste geführt wird. Ich stell’ mir gerade vor, was für eine Freunde Don Alphonso haben würde, wenn er zu einer «cooking event series» eingeladen wird oder als Gastblogger fungieren soll…

  55. Chris sagt:

    Jahaaa… 😀

    Kochen mit dem Don auf nem Spreeblick-Kahn — umgeben auf nem Foto von Ix und MC Winkel… 😀

    Das will ich sehen…

    Man gut, dass dem Don auf Reisen ist und nicht mitliest… 😀

  56. BloggingTom sagt:

    Ha, ich hoff’ dann mal, dass ich wenigstens für dieses Spreeblick-Kahn-Kochstudio auf der Liste bin und extra eingeflogen werde :-)

  57. […] Spaß, während wir im Jabber manchen Artikel, die Reaktionen Revue passieren lassen. Als die Sendung mit dem Chris entstand hatte ich bereits mit dem einen oder anderen Kollegen Kontakt. Absicherung vielleicht, auf […]

  58. Kai Müller sagt:

    Mensch, hab den Eintrag bei Spreeblick erst gar nicht verstanden… und jetzt stelle ich fest, dass ich auch auf deren Liste stehe. Immerhin. Hab die Liste mal gespeichert, zeig ich dann später meinen Enkeln, oder so.

  59. lahnix sagt:

    Großes Kino, ehrlich!

    Reicht es eigentlich, wenn ich google, skpye und qype in der Sidebar verlinke um mir 8000000 Leser zu besorgen?

    Mein Höschen fängt leicht ob der Vorstellung an zu zucken.

  60. Marcel sagt:

    Auf einigen anderen Seiten, die sich mit dem Thema beschäftigen, hab ich sogar Statements gelesen, die gefordert haben, dass man die erwähnten Blogger auf der Liste mal gleich aus seiner Blogroll löschen sollte.

    Völliger Unsinn, was können denn die (bzw. ihr) da dafür, dass dieser uminöse Verein so ne Kacke baut.

    Grüße, Marcel

  61. lahnix sagt:

    Marcel: Ich würde dir empfehlen lesen zu lernen!

  62. […] Nicht zur Nachahmung empfohlen sei hingegen so mancher öffentlichkeitswirksame Auftritt von besonders innovativen Startups, die sich um den wohlverdienten Spott eifrig selbst kümmern. Fixmbr hat dies exemplarisch mit dem Berliner Startup Metaversum durchgespielt (siehe “Rezept zum Bekanntmachen eines Startups im Web 2.0“). […]

  63. joaoflux sagt:

    […] is the second time within a few weeks that a Berlin startups make fools of themselves. It seems like the bubble 2.0 guys are desperately […]

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