Die Rechtsstaatlichkeit und die Vorstellungskraft der SPD

Ihr wißt schon jenes Volk das mit roten Socken umherläuft und sich seit knapp 100 Jahren im gepflegten Sockenschuß übt, ja eben jenes Volk opfert mal wieder demokratische Prinzipien irgendwelchen höheren Zielen. Sprich ein Kuhhandel auf Kosten von Demokratie und (noch) freier Gesellschaft. Business as usual bei den Roten.

Rosa Luxemburg begann damals in ihrem Aufsatz, Die Krise der Sozialdemokratie, die Lobpreisung der einstigen Sozialdemokratie wie folgt: Mit blindem Vertrauen ergab sie sich der Führung der bewunderten mächtigen deutschen Sozialdemokratie: diese war der Stolz jedes Sozialisten und der Schrecken der herrschenden Klassen in allen Ländern.. Da war also mal was, da gabs mal echte Linke, eine echte Sozialdemokratie — aber lang ists her. Und auch 1965 schrieb der Kabarettist Wolfgang Neuss, Wenn man nicht haargenau wie die CDU denkt fliegt man glatt aus der SPD..

Deja vu …

Heute im hier und jetzt spricht man wie üblich mit fremden Zungen, eifert der CDU nach, aber fabuliert von den engen Grenzen der Rechtsstaatlichkeit, um die Basis zu halten. Ebenso propagiert es auch Merkel und folgert, Der Terrorismus kann keinen freien Raum in unserer Gesellschaft haben. Na wem fällt der entscheidende Lapsus in dieser Aussage auf? Genau, es müßte lauten … in unserer freien Gesellschaft. Wie man es also dreht und wendet, die beiden großen Parteien präsentieren sich wie eh und je (erste große Koalition) als Janus-Kopf, hier Freiheit, dort Einschränkung und treiben ihr perfides Spiel mit dem deutschen Volk. Und die Kleinen, das Gemüse und die 18%Partei? Nun diese spielen wie üblich Zünglein an der Waage, man liefert sich allenfalls einen Wettstreit, wer denn nun wendiger rüberkommt beim Volk …

futurzone.orf

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