die Musikindustrie läuft Amok

Plattenfirmen wollen 2008 zum Jahr der Internet-Kontrolle machen: Provider sollen den Datenverkehr ihrer Kunden überwachen, die Übertragung von Musikdateien blockieren und Webseiten sperren. So umreißt es SPON und führt es in den weiteren Zeilen noch näher aus, sprich die übliche Lobby-Arbeit in der EU, damit dieser crap möglichst in jeder Nation verankert wird. Denn auf nationaler Ebene klappts nicht immer, die EU ist da teils deutlich schmierfähiger. Man braucht gar nicht weiter über diese Feinde von Demokratie und Freiheit zu sinnieren, wie schon Dirk Bach beim ECHO 2004 treffend bemerkte, Und ihr wundert euch, dass es euch schlecht geht?. MTV schreibt heute dazu, Madonna Ditches Label, Radiohead Go Renegade: The Year The Music Industry Broke. Jeder Schuß vor den Bug kommt in dreifacher Ausführung zurück, vielleicht erleben wir ja 2008 den Untergang dieser unsäglichen Krämerseelen.

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4 Antworten zu “die Musikindustrie läuft Amok”

  1. konqui sagt:

    rofl. Da hat mal jemand das Internet verstanden. Nur zu dumm das die Gerichte das Internet so auch verstanden haben :(

  2. adlerweb sagt:

    Oder um den netten Herren aus der Tagesschau eben zu zitieren: Jeder, der sich Filme oder Musik aus dem Internet lädt macht sich strafbar. Freie Lizenzen werden ma mal komplett ignoriert…

  3. Falk sagt:

    Na dann wird eben gefiltert, es werden noch weniger Tonträger verkauft werden — das Livegeschäft nur für einige wenige funktionieren und die MI weiter lamentieren. Ist eh irgendwann wurscht, wenn dann alle gleichgeschaltet wurden. Ich hoffe nur, dann bin ich tot.

  4. rawgamer sagt:

    Die Musikindustrie kann sich offensichtlich nur schwer von ihren CD-Verkäufen trennen. :)
    Es müssen andere Vertriebsmethoden her. Radiohead hat’s mit dem Album ‘In Rainbows’ vorgemacht. Die Scheibe gab’s als Download und man konnte bezahlen, was man für angemessen hielt.

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