Die Herstellung eines Buchs zu Großvaters Zeiten

… ein äußerst zeitintensives Erlebnis, nicht nur für den Autor.

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5 Antworten zu “Die Herstellung eines Buchs zu Großvaters Zeiten”

  1. […] Herold weist auf ein Video aus dem Jahr 1947 hin, in dem gezeigt wird, wie damals Bücher hergestellt wurden, […]

  2. TOPCTEH sagt:

    latex book.tex && dvips book.dvi && psbook book.ps IRL oder so ähnlich 😉 Nur die «mit-dem-Hammer-auf-den-Klotz-hauen-damit-die-Buchstaben-nicht-oben-rausgucken»-Funktion kenne ich irgendwie nicht.

    Nein, im Ernst: Obwohl ja schon recht viel automatisiert ist, ist dennoch sehr viel Handarbeit vonnöten. Schönes Zeitdokument.

  3. Robert B. sagt:

    Wer auch immer einmal nach Mainz kommt (eine in vielerlei Hinsicht sehens– und erlebenswerte Stadt), dem kann ich in diesem Kontext nur das Gutenberg-Museum empfehlen. Auch wenn über seinen Namensgeber nicht viel bekannt ist, so ist doch die technische Entwicklung seiner Erfindung dort sehr eindrucksvoll dargestellt. Als ich vor zweieinhalb Jahren einen Sonntag dort verbracht hatte, fasste ich anschließend meine Eindrücke und Erfahrungen zusammen („was ich mitgenommen habe“). Für den TeXniker in mir waren dabei nicht nur die Monotype-Maschinen interessant (deren Abschaffung war für Donald Knuth der Anstoß zur Entwicklung von TeX), sondern auch die Ideen aus der Setz– und Drucktechnik, die sich in TeX wieder finden. Für Blocksatz beispielsweise legten die Setzer damals kleine Federn zwischen die Worte einer Zeile. Somit sind die Wortabstände alle gleich. Und auch sonst sind z.B. die frühen Techniken zum Farbdruck mit Steintafeln (daher der Name Lithografie) schon recht ausgeklügelt.

    Zum Film: Wow!

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