Die Grünen und die Kohle von Beust

Gruene Kohle von Beust

Schwarz-Grün tönt es aus den Redaktionsräumen. Selten zuvor konnte man in unserer Republik beobachten, wie abhängig und beliebig doch in den Redaktionsstuben dieses Landes gearbeitet wird. Opportunistisch dieses Treiben zu nennen, wäre noch harmlos ausgedrückt. Knallharte Politik, hetzerisch für die Interessen Weniger wird hier gearbeitet. Man will das Schwarz-Grüne Bündnis erzwingen, erpressen — andere Farbenspiele werden gar nicht erst diskutiert. Man hat offensichtlich mit Erschrecken feststellen müssen, dass die neoliberale Gesellschaft nach Vorbild von Schwarz-Gelb gescheitert ist — nun müssen die Grüne als neues Feigenblatt gegen die ach so gefährliche Linksfront herhalten. Der Kampf pro feudaler Gesellschaft, Herrschaft wird mit aller Härte gegen die Menschen weitergeführt.

In Hamburg lebt jedes 4. Kind in Armut, bundesweit liegt der Durchschnitt bei jedem 7. Kind, welches weitaus mehr Hilfe benötigt, als den Schwächsten unserer Gesellschaft zugestanden wird. Dieser desaströse Wert ist auch direkte Folge schwarzer Politik hier in Hamburg. Dass die oberen Gralshüter der Grünen diesen Schwenk zu den Schwatten nun mitmachen, steht außer Frage. Da geht es um Macht, um eigene Positionen, und nicht um solche profanen Dinge Inhalte oder gar — Gott bewahre — grüne Politik. Interessant wird vielleicht noch sein, wie die letzte Basis grüner Ideologie, grüner Kerngedanken, die Bastion letzter Straßenkämpfer reagieren wird. Den Kommentar des Tages, den ich heute vernehmen durfte: Wenn die Grünen wirklich mit von Beust in Koalition gehen, brennt das Schanzenviertel. Man kann praktisch nur hoffen, dass die letzte Bastion der Grünen diesen mehr als gefährlichen Blödsinn nicht mitmacht — es wäre zumindest hier in Hamburg der Genickbruch der Grünen. Es liegt an der Basis — die Damen und Herren der Führungscrew haben sich gestern schon meistbietend — die Beine breit — angeboten. Warten wir es ab, ob die Basis hier in Hamburg noch Biss hat — es darf bezweifelt werden.

, , ,

2 Antworten zu “Die Grünen und die Kohle von Beust”

  1. tante sagt:

    Den Eindruck, dass die Journaille Schwarz-Grün mit Gewalt herbeischreiben will, habe ich auch, ich glaube die Medien sind dankbar, mal nen neues Thema im Wahlkontext zu haben, also muss es jetzt gemolken werden (hatte da heute was zu geschrieben unter http://the-gay-bar.com/in.….hlt.html )

    Dass die Führungselite der Grünen bereit ist, mit jedem ins Bett zu steigen ist ja nun auch schon länger klar, aber auch ich bin sehr interessiert wie die Hamburger Basis darauf reagiert, es geht hier durchaus um die Frage nach dem Fortbestand der Grünen (oder ob man halt einfach wie die FDP als Steigbügelhalter fungiert)

  2. Satyr sagt:

    Neoliberales Umerziehungsprogramm = Massenentrechtung u. –Verelendung = rot-GRÜNE Agenda 2010 …

    (Wer hat uns verraten? — Sozialdemokraten.
    Und wer war mit dabei? — Die grüne Partei!)

RSS-Feed abonnieren