Die ganze Armseeligkeit der SPD am Beispiel der Jusos in Hessen

SPD-FahnenDie Aktion Grundgesetz für Schäuble kann man unterschiedlich beurteilen, wie ich es auch hier auch F!XMBR getan habe. Man lasse sich vom Deutschen Bundestag oder der Bundeszentrale für politische Bildung kostenlos ein Grundgesetz schicken und leite dieses weiter an das Bundesinnenministerium, zu Händen Herrn Wolfgang Schäuble. Diese Aktion ist auf einem deutschen Blog geboren worden — daran besteht gar kein Zweifel, nicht der geringste. Nun haben wir auf der anderen Seite die Jusos in Hessen, eine Kinderorganisation der Regierungspartei SPD. Diese Regierungspartei war im letzten Jahrzehnt immer an vorderster Front mit dabei, wenn es darum ging, unsere freiheitlichen Grundrechte abzuschaffen. Was machen also diese Kleinkinder? Sie rufen eine Aktion ins Leben — Schicken sie Schäuble das Grundgesetz. Jusos starten Aktion Grundrechte für Schäuble.

Das ist sowas von erbärmlich, das ist sowas von verkommen, das ist sowas von armseelig. Die SPD marschierte in den letzten Jahren vorne weg — mit dem schwarzen Sheriff Otto Schily wurden Menschen in Guantanamo belassen, aus dem Augen, aus dem Sinn, biometrische Pässe, Videoüberwachung, Mautkontrolle und unzählige andere Sachen wurden nach 9/11 eingeführt. Noch heute heult unsere Justizministerin, die liebe Brigitte Zypries von der SPD, mit den konservativen Wölfen — kein Wunder, die SPD gehört schlicht und einfach dazu. Die Mär vom kleineren Übel SPD gegenüber der CDU ist hoffentlich mittlerweile jeden da draußen klar geworden.

Und statt Abbitte zu leisten, kommen da nun ein paar Kleinkinder aus der SPD an, und bedienen sich mal eben einer Aktion, die sie im Internet gefunden haben, ohne jeglichen Hinweis darauf, woher die Idee stammt — sie geben es als die eigene Idee aus. Das ist nicht nur unglaubwürdig, das ist lächerlich, das ist ekelerregender Dreck der Jusos aus Hessen. Aber wir sind von der SPD-Gefolgschaft ja nichts anderes mehr gewohnt. Die SPD-Führung weiß noch so manches Mal das eigene Handeln vor der Bevölkerung zu verschleiern, so dass sich tatsächlich noch ein paar Wähler finden — bei den Jusos indes ist auch diese Hürde gefallen. Man präsentiert sich mit ganz hässlicher Fratze — die SPD von heute halt. (via Jens)

Der Untergang der SPD auf F!XMBR:

SPD — Der tiefe Fall hält weiter unvermittelt an

Die SPD auf dem Standstreifen, die Linke auf der Überholspur

Die SPD kurz vor dem Projekt 18

Die SPD taktiert und lügt offensichtlich die Bevölkerung an

Kurt Beck hat ein Problem: Kurt Beck

Die SPD, der Selbstbetrug und die eigene Inkonsequenz

Die Verkommenheit der SPD

Die SPD und die Trennung von der großen Liebe des Lebens

SPD — die Bedeutungslosigkeit

Die SPD am Ende Die SPD und Kurt Beck — nur noch ein Trauerspiel

SPD — lasst uns das Grab zuschütten

Die ASozialdemokraten vor dem Aus

3 Antworten zu “Die ganze Armseeligkeit der SPD am Beispiel der Jusos in Hessen”

  1. Oliver sagt:

    Ich bin mir unsicher ob man das so pauschal sagen kann, also nicht das mit SPD und Jusos :D, aber der Vorwurf der Trittbrettfahrererei. Mich interessieren z.B. ein Großteil von Blogs überhaupt nicht, was in einigen dieser abgeht erfahre ich erst von dir im Jabber oder hier eventuell. Ansonsten würde einiges in den «namhaften» Blogs vollkommen an mir vorbeigehen
    Passen würde es, klar, immer — ich meine selbst die Presse betreibt massiv Ideenklau, aber bewiesen ist es deshalb auch nicht, nur weils eben «paßt».
    Ich weiß jetzt auch nicht ob da ein 1:1 Klau existiert, da müßte ich auf eben diesen «bekannten» Blogs lesen, die mich jedoch nicht interessieren — hier lese ich nichts, also denke ich mal das wars auch.

    Die Idee ist auch gar keine, zumindest keine neue, schon wir machten etwas ähnliches (und viele andere wohl auch )und zwar mit Vorschriften der Landesregierung bezüglich eines bestimmten Anliegens in der Schule, die wir irgendwann mal mit 16 der Lehrerschaft übergaben — damals fanden wir es cool .. man lernt hinzu.

  2. Sven sagt:

    Ach was, da ist einer von den Jungs in einem kleinen Gamerforum drübergestolpert ohne zu bemerken, dass das schon «größer» ist (Oliver bestätigt das ja, das man das gut übersehen kann als «Normaluser») und hat das am Wochenende mal beim Jusotreffen vorgeschlagen, ohne zu sagen, dass das garnicht seine Idee ist, und die Kollegen hams toll gefunden. Und jetzt schwitzt sich der Kleine einen weg, weil seine Kollegen jetzt spitzbekommen, in was der sie da reingeritten hat und irgendwie garnicht mehr der Held, der er gestern noch war.

    Ist in jedem Verein dasselbe, wo es auch um interne Profilierung geht.

  3. Sebastian sagt:

    Es ist doch umso besser, wenn sich die Jung-Organisation der SPD eben gegen die Politik ihrer «Mutter-Partei» ausspricht. Ich finde eher, dass es ein Zeichen von Stärke ist, wenn man sagt, was einem nicht gefällt. Und das haben die Jusos auch schon gemacht, als noch Herr BASTA-Kanzler Schröder regiert hat. Als Beispiel sei dir hier ein Ausschnitt aus einer Pressemitteilung der Jusos aus Nürnberg unter die Nase gerieben:

    Die Nürnberger Jusos sprechen sich nach wie vor konsequent gegen Hartz IV aus. In Anbetracht der Sturköpfigkeit der Parteiführung fordern die Jusos aber zumindest einige Änderungen zur Abmilderung der sozialen Härte von Hartz IV.

    Die Jusos sind eben kein Kanzlerjubelverein, auch wenn man ihnen das hier unterjubeln will.

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