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	<title>Kommentare zu: Die deutschen Blogs und ihre Relevanz</title>
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		<title>Von: 2,5 Jahre bloggen ein Rueckblick - Bastard Operator from Hell Weblog</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25920</link>
		<dc:creator>2,5 Jahre bloggen ein Rueckblick - Bastard Operator from Hell Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 03:07:29 +0000</pubDate>
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		<description>[...] uns können ihre Stammleser peer Handschlag begrüßen. Chris von F!xmbr bringt es auf den Punkt, die deutschen Blogs sind irrelevant. Die in Deutschland wirklich relevanten Blogs kann man wohl wirklich an einer Hand abzählen. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] uns können ihre Stammleser peer Handschlag begrüßen. Chris von F!xmbr bringt es auf den Punkt, die deutschen Blogs sind irrelevant. Die in Deutschland wirklich relevanten Blogs kann man wohl wirklich an einer Hand abzählen. […]</p>
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		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25819</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 16:13:50 +0000</pubDate>
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		<description>@kobalt,

&gt;Kennzeichen für hohe Qualität sind in meinen Augen die sorgfältige Recherche und durchdachte sowie begründete und nachvollziehbare Argumentationsketten.

Erst einmal muß die Basis vorhanden sein, um Qualität auch als solche zu erkennen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@kobalt,</p>
<p>&gt;Kennzeichen für hohe Qualität sind in meinen Augen die sorgfältige Recherche und durchdachte sowie begründete und nachvollziehbare Argumentationsketten.</p>
<p>Erst einmal muß die Basis vorhanden sein, um Qualität auch als solche zu erkennen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25818</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 16:08:00 +0000</pubDate>
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		<description>Um zum Abschluss noch einmal auf den initialen Gedanken - die Klicks von Foren im Gegensatz zu dem Bloglinks - zu kommen. Man mag es kaum glauben, aber &lt;a href=&quot;http://www.maniac-forum.de/forum/pxmboard.php?mode=message&amp;brdid=6&amp;msgid=1872073&quot;&gt;dieser Link auf diesem lächerlichen Forum&lt;/a&gt;, welches ich mein Lebtag noch nicht gesehen habe, hat heute mehr Besucher gebracht, als &lt;a href=&quot;http://www.spiegelfechter.com/wordpress/346/die-letzten-damme-brechen&quot;&gt;die sicherlich nicht unpopuläre Verlinkung bei Jens&lt;/a&gt;...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Um zum Abschluss noch einmal auf den initialen Gedanken — die Klicks von Foren im Gegensatz zu dem Bloglinks — zu kommen. Man mag es kaum glauben, aber <a href="http://www.maniac-forum.de/forum/pxmboard.php?mode=message&#038;brdid=6&#038;msgid=1872073">dieser Link auf diesem lächerlichen Forum</a>, welches ich mein Lebtag noch nicht gesehen habe, hat heute mehr Besucher gebracht, als <a href="http://www.spiegelfechter.com/wordpress/346/die-letzten-damme-brechen">die sicherlich nicht unpopuläre Verlinkung bei Jens</a>…</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kobalt</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25788</link>
		<dc:creator>kobalt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 10:20:05 +0000</pubDate>
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		<description>Oliver:
&quot;Was ist Qualität? Das kannst du allenfalls für dich persönlich ausmachen(...)&quot;

Subjektiv, natürlich. Die einen halten RTL2 für qualitativ hochwertiges Fernsehen, die anderen Arte. 
Kennzeichen für hohe Qualität sind in meinen Augen die sorgfältige Recherche und durchdachte sowie begründete und nachvollziehbare Argumentationsketten.

Spiegelfechter:
&quot;die technische Frage geht mir so ziemlich am Allerwertesten vorbei &quot;

Aber schließt man dadurch nicht einen Teil der Leser aus und büßt somit Reichweite ein?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Oliver:<br />
«Was ist Qualität? Das kannst du allenfalls für dich persönlich ausmachen(…)»</p>
<p>Subjektiv, natürlich. Die einen halten RTL2 für qualitativ hochwertiges Fernsehen, die anderen Arte.<br />
Kennzeichen für hohe Qualität sind in meinen Augen die sorgfältige Recherche und durchdachte sowie begründete und nachvollziehbare Argumentationsketten.</p>
<p>Spiegelfechter:<br />
«die technische Frage geht mir so ziemlich am Allerwertesten vorbei »</p>
<p>Aber schließt man dadurch nicht einen Teil der Leser aus und büßt somit Reichweite ein?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25733</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 17:12:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25733</guid>
		<description>@Kobalt

&lt;blockquote&gt;Die Erwähnung, daß ein Blog ein Web2.0-Dings ist, schreckt mich eher ab weil ich denke, ich müßte, um die Seite nutzen zu könenn,&lt;/blockquote&gt;

Jo, die technische Frage geht mir so ziemlich am Allerwertesten vorbei ;-)

Mit Web 1.0 meine ich eine Plattform, die Einwegkommunikation betreibt und deren Autoren für dei Artikel bezahlt werden - Profis und Semiprofis halt, deren Arbeit sich nicht von der eines klassischen Journalisten oder Essayisten unterscheidet. 

&lt;blockquote&gt;Davon halte ich nichts. Das klingt mir zu sehr nach SEO. Wenn ein Beitrag verlinkt wird, dann soll das ob der Qualität des Beitrages geschehen und nicht allein aus Gründen der Sympathie heraus.&lt;/blockquote&gt;

Ja natürlich - ich würde nie Artikel verlinken, mit deren Qualität ich nicht einverstanden bin.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kobalt</p>
<blockquote><p>Die Erwähnung, daß ein Blog ein Web2.0-Dings ist, schreckt mich eher ab weil ich denke, ich müßte, um die Seite nutzen zu könenn,</p></blockquote>
<p>Jo, die technische Frage geht mir so ziemlich am Allerwertesten vorbei <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Mit Web 1.0 meine ich eine Plattform, die Einwegkommunikation betreibt und deren Autoren für dei Artikel bezahlt werden — Profis und Semiprofis halt, deren Arbeit sich nicht von der eines klassischen Journalisten oder Essayisten unterscheidet. </p>
<blockquote><p>Davon halte ich nichts. Das klingt mir zu sehr nach SEO. Wenn ein Beitrag verlinkt wird, dann soll das ob der Qualität des Beitrages geschehen und nicht allein aus Gründen der Sympathie heraus.</p></blockquote>
<p>Ja natürlich — ich würde nie Artikel verlinken, mit deren Qualität ich nicht einverstanden bin.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25729</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 16:31:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25729</guid>
		<description>&gt;Wenn ein Beitrag verlinkt wird, dann soll das ob der Qualität des Beitrages geschehen und nicht allein aus Gründen der Sympathie heraus.

Was ist Qualität? Das kannst du allenfalls für dich persönlich ausmachen und es hängt vom Niveau der Leser ab, ob diese es ebenso sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Wenn ein Beitrag verlinkt wird, dann soll das ob der Qualität des Beitrages geschehen und nicht allein aus Gründen der Sympathie heraus.</p>
<p>Was ist Qualität? Das kannst du allenfalls für dich persönlich ausmachen und es hängt vom Niveau der Leser ab, ob diese es ebenso sehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kobalt</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25728</link>
		<dc:creator>kobalt</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 16:24:32 +0000</pubDate>
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		<description>Spiegelfechter: 
&gt;dass meine &quot;Recherchebookmarks&quot; zu 75% aus Web 1.0 &gt;Medien bestehen,

Die Erwähnung, daß ein Blog ein Web2.0-Dings ist, schreckt mich eher ab weil ich denke, ich müßte, um die Seite nutzen zu könenn, erst Javascript und dutzende Plugins einschalten, und den Seitenquelltext lesen um meinen Werbefilter anzupassen. Anders formuliert: Ich bin keine Web2.0-Zielgruppe. 
Ich kann mit Seiten wie der von fefe sehr gut leben, da blinkt nichts, da nervt nichts, ich kann die Seite einfach so betreten und sie funktioniert. Wenn ich Zeitung lesen will, brauche ich ja auch kein Augenimplantat. Ich kaufe das Blatt, schlage es auf, mach mir einen Kaffe (manchmal auch zwei) und kann die Pubklikation einfach so lesen, und das ist genau was ich will: die Zeitung lesen, nicht mehr, nicht weniger.

&gt;&quot;Solidaritätslinks&quot;
Davon halte ich nichts. Das klingt mir zu sehr nach SEO. Wenn ein Beitrag verlinkt wird, dann soll das ob der Qualität des Beitrages geschehen und nicht allein aus Gründen der Sympathie heraus. Und möglicherweise haben der Verlinkende und ich vollkommen unterschiedliche Vorstellungen darüber, was qualitativ hochwertig ist und was nicht.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Spiegelfechter:<br />
&gt;dass meine «Recherchebookmarks» zu 75% aus Web 1.0 &gt;Medien bestehen,</p>
<p>Die Erwähnung, daß ein Blog ein Web2.0-Dings ist, schreckt mich eher ab weil ich denke, ich müßte, um die Seite nutzen zu könenn, erst Javascript und dutzende Plugins einschalten, und den Seitenquelltext lesen um meinen Werbefilter anzupassen. Anders formuliert: Ich bin keine Web2.0-Zielgruppe.<br />
Ich kann mit Seiten wie der von fefe sehr gut leben, da blinkt nichts, da nervt nichts, ich kann die Seite einfach so betreten und sie funktioniert. Wenn ich Zeitung lesen will, brauche ich ja auch kein Augenimplantat. Ich kaufe das Blatt, schlage es auf, mach mir einen Kaffe (manchmal auch zwei) und kann die Pubklikation einfach so lesen, und das ist genau was ich will: die Zeitung lesen, nicht mehr, nicht weniger.</p>
<p>&gt;«Solidaritätslinks«<br />
Davon halte ich nichts. Das klingt mir zu sehr nach SEO. Wenn ein Beitrag verlinkt wird, dann soll das ob der Qualität des Beitrages geschehen und nicht allein aus Gründen der Sympathie heraus. Und möglicherweise haben der Verlinkende und ich vollkommen unterschiedliche Vorstellungen darüber, was qualitativ hochwertig ist und was nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25705</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 20:51:14 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Wenig verglichen mit was?

Mit dem Netz per se und dieses wiederum mit der Nachhaltigkeit auf die gesamte Bevölkerung.

&gt;Ich möchte nicht wissen, wie “viele” SZ-Leser wirklich sperrige Kommentare auf Seite 16 lesen?

Wohl kaum welche, ich tue mir selbst die wenigsten Kommentare auf Blogs an, ganz zu schweigen von irgendwelchen Online-Auftritten der Print-Medien.

&gt;Blogs werden nie auch nur einen Jota zu politischen Entscheidungen beitragen, Schuster bleib bei deinen Leisten.

Natürlich muß ich mir z.B. als Historiker heutzutage auch die Frage stellen, erreiche ich mittels der traditionellen Publikation mehr Leute oder lohnt es u.U. auch die Online-Publikation zu wagen. Zu letzterem konnte ich mich wirklich noch nie durchringen, auch wenn ich da sonst einige Kollegen kenne die es versuchen. D.h. ich publiziere zwar, aber ich gebe mich keiner Erwartungshaltung hin und lasse deshalb tatsächlich anspruchsvolle Dinge außen vor. Tatsächlich etabliert ist die Online-Publikation in Fachkreisen kaum, allenfalls z.B. bei Sozialwissenschaftlern, die wiederum als Thematik eben die virtuelle Welt anvisieren. 

Ich sehe einen Aufbruch des Wissensmonopols, aber mehr aufgrund zahlreicher vorhandener Quellen, denn irgendwelcher Meinungen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Wenig verglichen mit was?</p>
<p>Mit dem Netz per se und dieses wiederum mit der Nachhaltigkeit auf die gesamte Bevölkerung.</p>
<p>&gt;Ich möchte nicht wissen, wie “viele” SZ-Leser wirklich sperrige Kommentare auf Seite 16 lesen?</p>
<p>Wohl kaum welche, ich tue mir selbst die wenigsten Kommentare auf Blogs an, ganz zu schweigen von irgendwelchen Online-Auftritten der Print-Medien.</p>
<p>&gt;Blogs werden nie auch nur einen Jota zu politischen Entscheidungen beitragen, Schuster bleib bei deinen Leisten.</p>
<p>Natürlich muß ich mir z.B. als Historiker heutzutage auch die Frage stellen, erreiche ich mittels der traditionellen Publikation mehr Leute oder lohnt es u.U. auch die Online-Publikation zu wagen. Zu letzterem konnte ich mich wirklich noch nie durchringen, auch wenn ich da sonst einige Kollegen kenne die es versuchen. D.h. ich publiziere zwar, aber ich gebe mich keiner Erwartungshaltung hin und lasse deshalb tatsächlich anspruchsvolle Dinge außen vor. Tatsächlich etabliert ist die Online-Publikation in Fachkreisen kaum, allenfalls z.B. bei Sozialwissenschaftlern, die wiederum als Thematik eben die virtuelle Welt anvisieren. </p>
<p>Ich sehe einen Aufbruch des Wissensmonopols, aber mehr aufgrund zahlreicher vorhandener Quellen, denn irgendwelcher Meinungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25704</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 20:23:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25704</guid>
		<description>@Chris

&lt;blockquote&gt;Die Frage ist natürlich, wie man dann die Relevanz definiert. Wenn ich zum Vergleich die USA ranziehe, dort geht im Wahlkampf ohne Online-Publikationen gar nichts mehr. Hier wird lieblos irgendwas von irgendwelchen Beratern aufgesetzt, “unabhängige” Publikationen nicht wahrgenommen.&lt;/blockquote&gt;

Na klar, diese Bedeutung haben &quot;unabhängige&quot; Publikationen in D nie und nimmer - mir fallen eigentlich auch kaum welche ein, die relevante Besucherzahlen haben.

&lt;blockquote&gt;Generell, ohne das Geld im Blick haben zu müssen, muss man auch ein paar Leute erreichen. 2 Leser, die man eh täglich privat sieht und die Thematik (welche auch immer) ähnlich sehen, reichen nicht wirklich aus.&lt;/blockquote&gt;

Klar, aber hoher Anspruch und hohe Besucherzahlen sind sehr schwer (wenn überhaupt) zu vereinbaren. Die Zielgruppe, derer, die solch Inhalte lesen wollen, ist halt eher klein.

&lt;blockquote&gt;Blogs haben in Deutschland kaum Leser - und wenn man dann auf diversen großen Blogs die Diskussionen über die Kommentarqualität sich anschaut - naja…&lt;/blockquote&gt;

Nicht nur in Deutschland - auch die &quot;großen&quot; Blogs in den USA haben wenig Besucher, wobei wenig immer relativ ist. Wenig verglichen mit was? Mit der Tagesschau im TV, der Print-BILD oder SPON ... klar. Blogs werden nie auch nur einen Jota zu politischen Entscheidungen beitragen, Schuster bleib bei deinen Leisten. Dennoch erreichen Du und Ich mehr Leser, als die meisten Regionalzeitungen und evtl. auch mehr Leser als einige Kommentare in den großen Zeitungen. Ich möchte nicht wissen, wie &quot;viele&quot; SZ-Leser wirklich sperrige Kommentare auf Seite 16 lesen?

&lt;blockquote&gt;Zum Verlinkungsvorschlag der Oeffinger Freidenker: So gerne ich das Blog lese, so blödsinnig finde ich den Vorschlag. Zwangsverlinkungen aufgrund irgendeiner kaum vorhandenen imaginären Solidarität. Na danke…&lt;/blockquote&gt;

Na so will ich ihn auch nicht verstanden haben ;-)
Ich dachte eher an das Beispiel, er und Du hätten beispielsweise irgendetwas gescheites(!) zum Thema geschrieben und ich würde dann (was ich uU sonst nicht gemacht hätte) am Ende des Artikels auf empfehlenswerte Beiträge in Blogs hinweisen, die interessierte Leser zu weiteren Blogbeiträgen zum Thema leiten. Als Zwang würde ich das nicht sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Chris</p>
<blockquote><p>Die Frage ist natürlich, wie man dann die Relevanz definiert. Wenn ich zum Vergleich die USA ranziehe, dort geht im Wahlkampf ohne Online-Publikationen gar nichts mehr. Hier wird lieblos irgendwas von irgendwelchen Beratern aufgesetzt, “unabhängige” Publikationen nicht wahrgenommen.</p></blockquote>
<p>Na klar, diese Bedeutung haben «unabhängige» Publikationen in D nie und nimmer — mir fallen eigentlich auch kaum welche ein, die relevante Besucherzahlen haben.</p>
<blockquote><p>Generell, ohne das Geld im Blick haben zu müssen, muss man auch ein paar Leute erreichen. 2 Leser, die man eh täglich privat sieht und die Thematik (welche auch immer) ähnlich sehen, reichen nicht wirklich aus.</p></blockquote>
<p>Klar, aber hoher Anspruch und hohe Besucherzahlen sind sehr schwer (wenn überhaupt) zu vereinbaren. Die Zielgruppe, derer, die solch Inhalte lesen wollen, ist halt eher klein.</p>
<blockquote><p>Blogs haben in Deutschland kaum Leser — und wenn man dann auf diversen großen Blogs die Diskussionen über die Kommentarqualität sich anschaut — naja…</p></blockquote>
<p>Nicht nur in Deutschland — auch die «großen» Blogs in den USA haben wenig Besucher, wobei wenig immer relativ ist. Wenig verglichen mit was? Mit der Tagesschau im TV, der Print-BILD oder SPON … klar. Blogs werden nie auch nur einen Jota zu politischen Entscheidungen beitragen, Schuster bleib bei deinen Leisten. Dennoch erreichen Du und Ich mehr Leser, als die meisten Regionalzeitungen und evtl. auch mehr Leser als einige Kommentare in den großen Zeitungen. Ich möchte nicht wissen, wie «viele» SZ-Leser wirklich sperrige Kommentare auf Seite 16 lesen?</p>
<blockquote><p>Zum Verlinkungsvorschlag der Oeffinger Freidenker: So gerne ich das Blog lese, so blödsinnig finde ich den Vorschlag. Zwangsverlinkungen aufgrund irgendeiner kaum vorhandenen imaginären Solidarität. Na danke…</p></blockquote>
<p>Na so will ich ihn auch nicht verstanden haben <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Ich dachte eher an das Beispiel, er und Du hätten beispielsweise irgendetwas gescheites(!) zum Thema geschrieben und ich würde dann (was ich uU sonst nicht gemacht hätte) am Ende des Artikels auf empfehlenswerte Beiträge in Blogs hinweisen, die interessierte Leser zu weiteren Blogbeiträgen zum Thema leiten. Als Zwang würde ich das nicht sehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25702</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 19:56:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25702</guid>
		<description>@Spiegelfechter:

&lt;blockquote&gt;Dennoch bin ich der Meinung das politische Blogs schon eine Relevanz haben; genau so wie ein Dokumentarfilm über mongolische Hirten, den kaum wer anschaut&lt;/blockquote&gt;

Die Frage ist natürlich, wie man dann die Relevanz definiert. Wenn ich zum Vergleich die USA ranziehe, dort geht im Wahlkampf ohne Online-Publikationen gar nichts mehr. Hier wird lieblos irgendwas von irgendwelchen Beratern aufgesetzt, &quot;unabhängige&quot; Publikationen nicht wahrgenommen.

&lt;blockquote&gt;Man darf halt nicht nur die Quantität im Auge haben&lt;/blockquote&gt;

Bis zu einem gewissen Punkt ist das gar notwendig - für die etablierten Medien zählt der schnöde Mammon. Generell, ohne das Geld im Blick haben zu müssen, muss man auch ein paar Leute erreichen. 2 Leser, die man eh täglich privat sieht und die Thematik (welche auch immer) ähnlich sehen, reichen nicht wirklich aus.

&lt;blockquote&gt;Warum? Blogleser sind schon eine „eigene“ Gruppe, die ich (zumindest bei den politischen Blogs) schon zur Infoelite zählen würde, die allgemein sehr gut informiert ist.&lt;/blockquote&gt;

Sehe ich anders. Man muss nur mal den Google-Fallout abziehen, die Leser, die unter einer Minute bleiben - und wenn man dann noch bei diesem Netzwerk die selben Besucher erfasst, aber auf unterschiedlichen Blogs, dann kommt man auf eine überschaubare Anzahl von Lesern. Da bleibt dann nicht mehr viel. Blogs haben in Deutschland kaum Leser - und wenn man dann auf diversen großen Blogs die Diskussionen über die Kommentarqualität sich anschaut - naja...

Zum Verlinkungsvorschlag der Oeffinger Freidenker: So gerne ich das Blog lese, so blödsinnig finde ich den Vorschlag. Zwangsverlinkungen aufgrund irgendeiner &lt;strike&gt;kaum vorhandenen&lt;/strike&gt; imaginären Solidarität. Na danke...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Spiegelfechter:</p>
<blockquote><p>Dennoch bin ich der Meinung das politische Blogs schon eine Relevanz haben; genau so wie ein Dokumentarfilm über mongolische Hirten, den kaum wer anschaut</p></blockquote>
<p>Die Frage ist natürlich, wie man dann die Relevanz definiert. Wenn ich zum Vergleich die USA ranziehe, dort geht im Wahlkampf ohne Online-Publikationen gar nichts mehr. Hier wird lieblos irgendwas von irgendwelchen Beratern aufgesetzt, «unabhängige» Publikationen nicht wahrgenommen.</p>
<blockquote><p>Man darf halt nicht nur die Quantität im Auge haben</p></blockquote>
<p>Bis zu einem gewissen Punkt ist das gar notwendig — für die etablierten Medien zählt der schnöde Mammon. Generell, ohne das Geld im Blick haben zu müssen, muss man auch ein paar Leute erreichen. 2 Leser, die man eh täglich privat sieht und die Thematik (welche auch immer) ähnlich sehen, reichen nicht wirklich aus.</p>
<blockquote><p>Warum? Blogleser sind schon eine „eigene“ Gruppe, die ich (zumindest bei den politischen Blogs) schon zur Infoelite zählen würde, die allgemein sehr gut informiert ist.</p></blockquote>
<p>Sehe ich anders. Man muss nur mal den Google-Fallout abziehen, die Leser, die unter einer Minute bleiben — und wenn man dann noch bei diesem Netzwerk die selben Besucher erfasst, aber auf unterschiedlichen Blogs, dann kommt man auf eine überschaubare Anzahl von Lesern. Da bleibt dann nicht mehr viel. Blogs haben in Deutschland kaum Leser — und wenn man dann auf diversen großen Blogs die Diskussionen über die Kommentarqualität sich anschaut — naja…</p>
<p>Zum Verlinkungsvorschlag der Oeffinger Freidenker: So gerne ich das Blog lese, so blödsinnig finde ich den Vorschlag. Zwangsverlinkungen aufgrund irgendeiner <strike>kaum vorhandenen</strike> imaginären Solidarität. Na danke…</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25699</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 19:11:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25699</guid>
		<description>@Kobald

&lt;blockquote&gt;Ich nutze Blogs inzwischen genauso, wie ich Zeitungen nutze und über kurz oder lang werden auch andere das tun. [] Und weil sie das tun, sind diese Blogs (bzw Online Publikationen) wichtig, zumindest für mich.&lt;/blockquote&gt;

Das sehe ich ganz genau so, nur muß ich mit &quot;Schrecken&quot; feststellen, dass meine &quot;Recherchebookmarks&quot; zu 75% aus Web 1.0 Medien bestehen, zu 20% aus englischsprachigen Blogs und nur zu 5% aus deutschen. Es gibt definitiv Nachholbedarf. 

Der &lt;a href=&quot;http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2008/05/bloggersolidaritt.html&quot;&gt;Oeffinger Freidenker&lt;/a&gt; hatte letze Woche mal vorgeschlagen, wir politischen Blogger sollten doch &quot;Solidaritätslinks&quot; auf andere deutsche Blogs unter den entsprechenden Artikeln setzen, die das gleiche Thema behandeln. Ich fand die Idee gut, mußte allerdings bei den letzen Artikeln feststellen, dass es jeweils keinen einzigen Blog gab, der das betreffende Thema auch nur angedacht hatte - außer typischen Blogeinträgen, die aus einer Zeile Text und einem Link samt längerem Zitat eines Web 1.0 Mediums bestehen. So was verlinke ich aus Prinzip nicht ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Kobald</p>
<blockquote><p>Ich nutze Blogs inzwischen genauso, wie ich Zeitungen nutze und über kurz oder lang werden auch andere das tun. [] Und weil sie das tun, sind diese Blogs (bzw Online Publikationen) wichtig, zumindest für mich.</p></blockquote>
<p>Das sehe ich ganz genau so, nur muß ich mit «Schrecken» feststellen, dass meine «Recherchebookmarks» zu 75% aus Web 1.0 Medien bestehen, zu 20% aus englischsprachigen Blogs und nur zu 5% aus deutschen. Es gibt definitiv Nachholbedarf. </p>
<p>Der <a href="http://oeffingerfreidenker.blogspot.com/2008/05/bloggersolidaritt.html">Oeffinger Freidenker</a> hatte letze Woche mal vorgeschlagen, wir politischen Blogger sollten doch «Solidaritätslinks» auf andere deutsche Blogs unter den entsprechenden Artikeln setzen, die das gleiche Thema behandeln. Ich fand die Idee gut, mußte allerdings bei den letzen Artikeln feststellen, dass es jeweils keinen einzigen Blog gab, der das betreffende Thema auch nur angedacht hatte — außer typischen Blogeinträgen, die aus einer Zeile Text und einem Link samt längerem Zitat eines Web 1.0 Mediums bestehen. So was verlinke ich aus Prinzip nicht <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25698</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 19:05:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25698</guid>
		<description>@22 Chris
&lt;blockquote&gt;Spiegelfechter: Wenn man die Statistik der Asia Times auf “uns” runterrechnet, okay, dann fehlt bei uns nicht das meiste. Trotzdem bleibt unter dem Strich - Blut, Sperma, Promis bringen die Quote. &lt;/blockquote&gt;
Na klar, die „niederen“ Instinkte bringen immer die beste Quote – die Spiele im Kolosseum hatten auch mehr Zuschauer als die Tragödien von Sophokles ;-)
Aber auch wenn Du Dir wirklich gute US-Blogs anschaust, so haben diese nur verschwindend geringe Besucherzahlen - &lt;a href=&quot;//www.moonofalabama.org/&quot;&gt;Moon of Alabama&lt;/a&gt; hat z.B. nur 1.300 Besucher am Tag, das ist nichts. Auch die große Blogplattform Huffington Post hat „nur“ 100.000 Besucher am Tag – viel ist das auch nicht. 
Dennoch bin ich der Meinung das politische Blogs schon eine Relevanz haben; genau so wie ein Dokumentarfilm über mongolische Hirten, den kaum wer anschaut ;-)
Man darf halt nicht nur die Quantität im Auge haben – in Deutschland haben wir allerdings in der politischen Bloggosphäre idT seeeehr wenig zu bieten. Aber das kann sich ja ändern.
&lt;blockquote&gt;Wenn ich hier sehe, was wie oft gelesen wird, dann gehe ich davon aus, dass es auf anderen Blogs ebenso der Fall ist. &lt;/blockquote&gt;
Jein – hinter „Russland“ ist zwar bei mir „Hurensohn“ das zweithäufigste Google-Suchwort (ich hatte mal einen Artikel „Sarkos neuer Hurensohn“ geschrieben), aber ich schätze mal, dass jeder zweite Google-Treffer schon einen Inhalt bietet, der mit dem Suchbegriff in Verbindung steht.
&lt;blockquote&gt;Wenn ich dann höre, dass adical zum Beispiel die Blogs, die Leserschaft als etwas Besonderes verkauft, als sehr kritisch, dann komme ich aus dem Lachen nicht mehr hinaus. &lt;/blockquote&gt;
Warum? Blogleser sind schon eine „eigene“ Gruppe, die ich (zumindest bei den politischen Blogs) schon zur Infoelite zählen würde, die allgemein sehr gut informiert ist.
&lt;blockquote&gt;Blogs ziehen die gleichen Leser an, wie die SZ, die FAZ oder auch die WELT. &lt;/blockquote&gt;
Klar, aber umgekehrt geht das nicht auf. Blogleser sind mE eine kleine Teilmenge der SZ und Co Leser.
&lt;blockquote&gt;Nur sind die Schreiber auf den Blogs, zumindest ist es bei den Blogperlen der Fall, noch so idealistisch, das zu schreiben was sie wollen, sie möchten etwas Besonderes bieten. Das ist zum Beispiel beim Berliner Blognetzwerk nicht mehr der Fall. Man muss sich nur mal die Startseite der einzelnen Blogs anschauen. Schrecklich. Aber gut, ich schweife ab… &lt;/blockquote&gt;
Ach lass´se doch – jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wenn die Leuts so was lesen wollen, mir soll´s recht sein. Solange sie nicht PI oder ähnlichen Müll lesen.
&lt;blockquote&gt;Aber um uns geht es gar nicht - wir machen hier nur, was uns gefällt und uns interessiert. Wenn andere Freude haben, mit uns Spaß haben, ist viel gewonnen. Und wenn mancher sich ärgert, dann lache ich mich hier ab und zu mal durchaus ins Fäustchen… *g*&lt;/blockquote&gt;
Das geht mir doch gaaaanz genau so *diabolischkicher*
&lt;blockquote&gt;Wenn Du so weiter machst, könnte es interessant werden. In dem Zeit Special bist Du neben den üblichen Verdächtigen auch erwähnt: &lt;/blockquote&gt;
Na die Beschreibung ist doch sehr zutreffend ;-)
Bei mir steht und fällt alles mit dem Job – anderer Job, weniger Zeit, kein SF mehr.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@22 Chris</p>
<blockquote><p>Spiegelfechter: Wenn man die Statistik der Asia Times auf “uns” runterrechnet, okay, dann fehlt bei uns nicht das meiste. Trotzdem bleibt unter dem Strich — Blut, Sperma, Promis bringen die Quote. </p></blockquote>
<p>Na klar, die „niederen“ Instinkte bringen immer die beste Quote – die Spiele im Kolosseum hatten auch mehr Zuschauer als die Tragödien von Sophokles <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Aber auch wenn Du Dir wirklich gute US-Blogs anschaust, so haben diese nur verschwindend geringe Besucherzahlen — <a href="//www.moonofalabama.org/">Moon of Alabama</a> hat z.B. nur 1.300 Besucher am Tag, das ist nichts. Auch die große Blogplattform Huffington Post hat „nur“ 100.000 Besucher am Tag – viel ist das auch nicht.<br />
Dennoch bin ich der Meinung das politische Blogs schon eine Relevanz haben; genau so wie ein Dokumentarfilm über mongolische Hirten, den kaum wer anschaut <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Man darf halt nicht nur die Quantität im Auge haben – in Deutschland haben wir allerdings in der politischen Bloggosphäre idT seeeehr wenig zu bieten. Aber das kann sich ja ändern.</p>
<blockquote><p>Wenn ich hier sehe, was wie oft gelesen wird, dann gehe ich davon aus, dass es auf anderen Blogs ebenso der Fall ist. </p></blockquote>
<p>Jein – hinter „Russland“ ist zwar bei mir „Hurensohn“ das zweithäufigste Google-Suchwort (ich hatte mal einen Artikel „Sarkos neuer Hurensohn“ geschrieben), aber ich schätze mal, dass jeder zweite Google-Treffer schon einen Inhalt bietet, der mit dem Suchbegriff in Verbindung steht.</p>
<blockquote><p>Wenn ich dann höre, dass adical zum Beispiel die Blogs, die Leserschaft als etwas Besonderes verkauft, als sehr kritisch, dann komme ich aus dem Lachen nicht mehr hinaus. </p></blockquote>
<p>Warum? Blogleser sind schon eine „eigene“ Gruppe, die ich (zumindest bei den politischen Blogs) schon zur Infoelite zählen würde, die allgemein sehr gut informiert ist.</p>
<blockquote><p>Blogs ziehen die gleichen Leser an, wie die SZ, die FAZ oder auch die WELT. </p></blockquote>
<p>Klar, aber umgekehrt geht das nicht auf. Blogleser sind mE eine kleine Teilmenge der SZ und Co Leser.</p>
<blockquote><p>Nur sind die Schreiber auf den Blogs, zumindest ist es bei den Blogperlen der Fall, noch so idealistisch, das zu schreiben was sie wollen, sie möchten etwas Besonderes bieten. Das ist zum Beispiel beim Berliner Blognetzwerk nicht mehr der Fall. Man muss sich nur mal die Startseite der einzelnen Blogs anschauen. Schrecklich. Aber gut, ich schweife ab… </p></blockquote>
<p>Ach lass´se doch – jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wenn die Leuts so was lesen wollen, mir soll´s recht sein. Solange sie nicht PI oder ähnlichen Müll lesen.</p>
<blockquote><p>Aber um uns geht es gar nicht — wir machen hier nur, was uns gefällt und uns interessiert. Wenn andere Freude haben, mit uns Spaß haben, ist viel gewonnen. Und wenn mancher sich ärgert, dann lache ich mich hier ab und zu mal durchaus ins Fäustchen… *g*</p></blockquote>
<p>Das geht mir doch gaaaanz genau so *diabolischkicher*</p>
<blockquote><p>Wenn Du so weiter machst, könnte es interessant werden. In dem Zeit Special bist Du neben den üblichen Verdächtigen auch erwähnt: </p></blockquote>
<p>Na die Beschreibung ist doch sehr zutreffend <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Bei mir steht und fällt alles mit dem Job – anderer Job, weniger Zeit, kein SF mehr.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Spiegelfechter</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25695</link>
		<dc:creator>Spiegelfechter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 18:46:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25695</guid>
		<description>@18 Blofkap

&lt;blockquote&gt;Die allermeisten, selbst die bekannteren, dürften deutlich unter 1000 liegen. Wenn ich mich recht erinnere, hat selbst der Robert Basic “nur” rund 3000 am Tag.&lt;/blockquote&gt;
Na das wage ich doch mal zu bezweifeln, Feedburner weißt alleine schon über 22.000 Leser aus - und das sind nur die RSS-Feeds ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@18 Blofkap</p>
<blockquote><p>Die allermeisten, selbst die bekannteren, dürften deutlich unter 1000 liegen. Wenn ich mich recht erinnere, hat selbst der Robert Basic “nur” rund 3000 am Tag.</p></blockquote>
<p>Na das wage ich doch mal zu bezweifeln, Feedburner weißt alleine schon über 22.000 Leser aus — und das sind nur die RSS-Feeds <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: kobalt</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25685</link>
		<dc:creator>kobalt</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 15:55:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25685</guid>
		<description>Ich nutze Blogs inzwischen genauso, wie ich Zeitungen nutze und über kurz oder lang werden auch andere das tun. Und am liebsten lese ich Blogs, die kantig sind, über die ich mich auch aufregen kann, sprich, solche die zum Nachdenken anregen. Und weil sie das tun, sind diese Blogs (bzw Online Publikationen) wichtig, zumindest für mich. Und wenn ich mit anderen Menschen rede, ist das was ich sage, durch die Auseinandersetzung mit den Themen dieser Online Publikationen beeinflußt, insofern wirken sie tatsächlich meinungsbildend und haben damit eine höhere Reichweite als sich in Klicks und Besuchern messen läßt. Ihre Wirkung reicht über die Blogosphäre hinaus.

Was ich als für die Befriedigung meines Informationsbedürfnisses irrelevant ansehe, sind der Grimme-Preis für Blogs, die Re:publica, das Barcamp und irgendwelche Blogcharts.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich nutze Blogs inzwischen genauso, wie ich Zeitungen nutze und über kurz oder lang werden auch andere das tun. Und am liebsten lese ich Blogs, die kantig sind, über die ich mich auch aufregen kann, sprich, solche die zum Nachdenken anregen. Und weil sie das tun, sind diese Blogs (bzw Online Publikationen) wichtig, zumindest für mich. Und wenn ich mit anderen Menschen rede, ist das was ich sage, durch die Auseinandersetzung mit den Themen dieser Online Publikationen beeinflußt, insofern wirken sie tatsächlich meinungsbildend und haben damit eine höhere Reichweite als sich in Klicks und Besuchern messen läßt. Ihre Wirkung reicht über die Blogosphäre hinaus.</p>
<p>Was ich als für die Befriedigung meines Informationsbedürfnisses irrelevant ansehe, sind der Grimme-Preis für Blogs, die Re:publica, das Barcamp und irgendwelche Blogcharts.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25684</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 15:49:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/die-deutschen-blogs-und-ihre-relevanz/#comment-25684</guid>
		<description>@Spiegelfechter: Wenn man die Statistik der Asia Times auf &quot;uns&quot; runterrechnet, okay, dann fehlt bei uns nicht das meiste. Trotzdem bleibt unter dem Strich - Blut, Sperma, Promis bringen die Quote. Achja, und Ausländerhass a la PI. Und bevor ich unsere ganz besondere Leserschaft vergesse. :D Die Warez-Fuzzies wollen auch nicht unerwähnt bleiben - &lt;a href=&quot;http://www.fixmbr.de/welche-drogen-haben-die-denn-bei-rapidshare-eingeworfen/&quot;&gt;dieser Artikel&lt;/a&gt; steht Woche für Woche, Mama Google sie Dank, in den Top 5 der meistgelesenen Artikel bei uns... ;-)

Wenn ich hier sehe, was wie oft gelesen wird, dann gehe ich davon aus, dass es auf anderen Blogs ebenso der Fall ist. Wenn ich dann höre, dass adical zum Beispiel die Blogs, die Leserschaft als etwas Besonderes verkauft, als sehr kritisch, dann komme ich aus dem Lachen nicht mehr hinaus. Blogs ziehen die gleichen Leser an, wie die SZ, die FAZ oder auch die WELT. Nur sind die Schreiber auf den Blogs, zumindest ist es bei &lt;a href=&quot;http://www.fixmbr.de/lesestoff/&quot;&gt;den Blogperlen&lt;/a&gt; der Fall, noch so idealistisch, das zu schreiben was sie wollen, sie möchten etwas Besonderes bieten. Das ist zum Beispiel beim Berliner Blognetzwerk nicht mehr der Fall. Man muss sich nur mal die Startseite der einzelnen Blogs anschauen. Schrecklich. Aber gut, ich schweife ab... ;-)

Aber um uns geht es gar nicht - wir machen hier nur, was uns gefällt und uns interessiert. Wenn andere Freude haben, mit uns Spaß haben, ist viel gewonnen. Und wenn mancher sich ärgert, dann lache ich mich hier ab und zu mal durchaus ins Fäustchen... *g*

Wenn Du so weiter machst, könnte es interessant werden. In dem Zeit Special bist Du neben den üblichen Verdächtigen auch erwähnt:

&lt;blockquote&gt;spiegelfechter.com
Durchdachte politische Texte, nicht immer ausgewogen&lt;/blockquote&gt;

Lohn sich aber nicht zu kaufen - &lt;a href=&quot;http://www.fixmbr.de/preisfrage-der-woche/&quot;&gt;jedes Vorurteil, welches man vielleicht vorher hatte, wurde bestätigt&lt;/a&gt;.

@Oliver:

&lt;blockquote&gt;Denke ich an die Massenmedien, z.B. an jenes hanseatische, rote Blatt, daß hier auf dieser Publikation desöfteren thematisiert wird, so denke ich auch gleichermaßen an BILD, an eine Art BILD für Intellektuelle.&lt;/blockquote&gt;

Wenn das mal nicht eine feine Beschreibung zum SPIEGEL ist, nur befürchte ich, dass dort niemand diesen Satz versteht... :D

@pantoffelpunk: Schau Dir nur die ganzen größenwahnsinnigen Berliner an, die in jede Kamera ihr Gesicht halten, ewig davon sprechen, dass Print tot ist, etc. pp. Natürlich wird es niemand direkt schreiben, &lt;em&gt;ich bin gesellschaftlich relevant, ich bin der Held&lt;/em&gt;, so stellen sich aber in der Außendarstellung selbst so dar. Die Werbung wird Dir auch nie direkt sagen: &lt;em&gt;Los, kauf jetzt mein Produkt, heute noch, mach hin&lt;/em&gt;. Dabei leben sie vom Content anderer.

Und das ist z. B. auch ein entscheidener Punkt: Ein Bild von digg.com als erstes in die deutschen Blogs getragen, ein Fun-Video von YouTube bringt mehr Reaktionen, als ein (längerer) politischer oder gesellschaftlicher Text. Ich hab da mal irgendwann ne Statistik zu gemacht, wieviel eigener Inhalt es auf deutschen Blogs gibt und wieviel &quot;geklauter&quot; Inhalt. Eigener Inhalt ist so gut wie gar nicht vorhanden.

Ich zitiere mich da nochmals selbst:

&lt;blockquote&gt;Die deutsche Blogosphäre ist über Fun, YouTube-Videos, Klingeltöne und Abmahnungen bekannt geworden&lt;/blockquote&gt;

... und eben nicht durch Inhalt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Spiegelfechter: Wenn man die Statistik der Asia Times auf «uns» runterrechnet, okay, dann fehlt bei uns nicht das meiste. Trotzdem bleibt unter dem Strich — Blut, Sperma, Promis bringen die Quote. Achja, und Ausländerhass a la PI. Und bevor ich unsere ganz besondere Leserschaft vergesse. <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Die Warez-Fuzzies wollen auch nicht unerwähnt bleiben — <a href="http://www.fixmbr.de/welche-drogen-haben-die-denn-bei-rapidshare-eingeworfen/">dieser Artikel</a> steht Woche für Woche, Mama Google sie Dank, in den Top 5 der meistgelesenen Artikel bei uns… <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wenn ich hier sehe, was wie oft gelesen wird, dann gehe ich davon aus, dass es auf anderen Blogs ebenso der Fall ist. Wenn ich dann höre, dass adical zum Beispiel die Blogs, die Leserschaft als etwas Besonderes verkauft, als sehr kritisch, dann komme ich aus dem Lachen nicht mehr hinaus. Blogs ziehen die gleichen Leser an, wie die SZ, die FAZ oder auch die WELT. Nur sind die Schreiber auf den Blogs, zumindest ist es bei <a href="http://www.fixmbr.de/lesestoff/">den Blogperlen</a> der Fall, noch so idealistisch, das zu schreiben was sie wollen, sie möchten etwas Besonderes bieten. Das ist zum Beispiel beim Berliner Blognetzwerk nicht mehr der Fall. Man muss sich nur mal die Startseite der einzelnen Blogs anschauen. Schrecklich. Aber gut, ich schweife ab… <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Aber um uns geht es gar nicht — wir machen hier nur, was uns gefällt und uns interessiert. Wenn andere Freude haben, mit uns Spaß haben, ist viel gewonnen. Und wenn mancher sich ärgert, dann lache ich mich hier ab und zu mal durchaus ins Fäustchen… *g*</p>
<p>Wenn Du so weiter machst, könnte es interessant werden. In dem Zeit Special bist Du neben den üblichen Verdächtigen auch erwähnt:</p>
<blockquote><p>spiegelfechter.com<br />
Durchdachte politische Texte, nicht immer ausgewogen</p></blockquote>
<p>Lohn sich aber nicht zu kaufen — <a href="http://www.fixmbr.de/preisfrage-der-woche/">jedes Vorurteil, welches man vielleicht vorher hatte, wurde bestätigt</a>.</p>
<p>@Oliver:</p>
<blockquote><p>Denke ich an die Massenmedien, z.B. an jenes hanseatische, rote Blatt, daß hier auf dieser Publikation desöfteren thematisiert wird, so denke ich auch gleichermaßen an BILD, an eine Art BILD für Intellektuelle.</p></blockquote>
<p>Wenn das mal nicht eine feine Beschreibung zum SPIEGEL ist, nur befürchte ich, dass dort niemand diesen Satz versteht… <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@pantoffelpunk: Schau Dir nur die ganzen größenwahnsinnigen Berliner an, die in jede Kamera ihr Gesicht halten, ewig davon sprechen, dass Print tot ist, etc. pp. Natürlich wird es niemand direkt schreiben, <em>ich bin gesellschaftlich relevant, ich bin der Held</em>, so stellen sich aber in der Außendarstellung selbst so dar. Die Werbung wird Dir auch nie direkt sagen: <em>Los, kauf jetzt mein Produkt, heute noch, mach hin</em>. Dabei leben sie vom Content anderer.</p>
<p>Und das ist z. B. auch ein entscheidener Punkt: Ein Bild von digg.com als erstes in die deutschen Blogs getragen, ein Fun-Video von YouTube bringt mehr Reaktionen, als ein (längerer) politischer oder gesellschaftlicher Text. Ich hab da mal irgendwann ne Statistik zu gemacht, wieviel eigener Inhalt es auf deutschen Blogs gibt und wieviel «geklauter» Inhalt. Eigener Inhalt ist so gut wie gar nicht vorhanden.</p>
<p>Ich zitiere mich da nochmals selbst:</p>
<blockquote><p>Die deutsche Blogosphäre ist über Fun, YouTube-Videos, Klingeltöne und Abmahnungen bekannt geworden</p></blockquote>
<p>… und eben nicht durch Inhalt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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