die Deutsche Presse Agentur kennt deinen Namen

Die dpa befleißigt sich eines neuen Dienstes, des Trackings ihrer Nachrichten mittels Signaturen. Primär geht es darum eine Rückmeldung zu erhalten, wenngleich auch diese Vorgehensweise einen schalen Beigeschmack erwirkt. Richtig bitter wird es jedoch ob der folgenden Aussage: Website-Betreiber, die Inhalte ohne Genehmigung veröffentlichen, werden gegebenenfalls aufgefordert, die Inhalte zu entfernen. laut heise. Auch da ist klar das wohl mehr die kommerzielle Auswertung gemeint ist, doch allzu sicher sollte man sich in heutiger Zeit nicht sein. Das Zitatrecht ist das eine, jedoch wird die legitime Länge des Zitats auch anhand der Relation zum eigenen Inhalt gemessen — Obacht also! Natürlich fällt es leicht die angemessene Menge zu liefern, ob der Kürze einer dpa-News, andererseits hat man auch schnell den Text vollständig zitiert. Und wer derlei Dienste kennt, weiß auch das man sich diese bei den Kunden vergülden läßt und wehe dem, der sich da an diesem äußerst lukrativen Geschäft vergeht … you’ve been warned.

Addendum:

Ich rede von der Schöpfungshöhe, da viele Weblogs allzu halbherzig bei der Sache sind und die ohnehin recht kurzen News des Tickers mal eben ganz übernehmen oder die Hälfte mit einem Halbsatz unterlegen. Obacht also bedeutet gemeinhin paßt auf, Vorsicht etc. pp.

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4 Antworten zu “die Deutsche Presse Agentur kennt deinen Namen”

  1. actro sagt:

    Imho sind Zitate mit Quellenangabe und Datum/Uhrzeit der Veröffentlichung auch von dpa zulässig.

    Zumindest sagt das unsere Presseabteilung und wir sind auch von dpa noch nicht böse beschimpft worden 😉

  2. phoibos sagt:

    zitate sind mit quellenangabe immer zulässig, sofern du eine eigene schöpferische höhe an sich hälst.

  3. Oliver sagt:

    Natürlich sind Zitate zulässig, das schrieb ich auch — bei zwei, drei Sätzen jedoch im Schnitt News-Gehalt des Tickers kannst du dir sicher sein das man deine schöperische Höhe direkt in Zweifel zieht. Zudem erlebte ich schon ganz andere Dinge bei Fachverlagen, der Begriff des Zitatsrechts ist dehnbar und vor allem in der Regel kostspielig für den Zitierenden. Sehr kostspielig, aber es steht jedem frei ebenso Erfahrungen zu sammeln.

  4. Oliver sagt:

    >Imho sind Zitate mit Quellenangabe und Datum/Uhrzeit der Veröffentlichung auch von dpa zulässig.

    Actro es geht nicht um die Zulässigkeit, sondern um das was man in der Regel auf Publikationen zu sehen bekommt. Die Nachricht — ohnehin meist sehr kurz — mittels copy and paste übernommen, darunter irgendein Halbsatz und die Angabe der Quelle — das kann ins Auge gehen und wird auch ins Auge gehen.

    Das Zitatrecht ist das eine, jedoch wird die legitime Länge des Zitats auch anhand der Relation zum eigenen Inhalt gemessen — Obacht also!

    Ist doch wirklich nicht so schwer zu verstehen, Obacht also != verboten.

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