Die Ausfälle der Familie Shopblogger gehen weiter

Hier hatten wir bereits über den evtl. rechtlichen (?), insbesondere aber moralischen Ausfall des Shopbloggers gesprochen. Insbesondere der Nachtrag hat mich zum Schluß nur noch mit dem Kopf schütteln lassen, anstelle die berechtigte Kritik anzunehmen, wurden die Kritiker Hinweisgeber (!) Jenseits vom Wahnsinn, Al Safar, Falk und nochmals Al Safar als dumme Schuljungen hingestellt, die ja die große Schreibe des großen Shopbloggers nicht verstehen würden. Als ich gestern dann in den Kommentaren von Jenseits vom Wahnsinn laß, fiel mir ein Kommentar von der holden Angetrauten des Shopbloggers in die Augen. Erstaunt fand ich dort das Wort Hetzerclique. Jetzt wurde es spannend, was war passiert? War der kleine Springerverlag auf den großen Sparmarkt im Norden unserer Republik aufmerksam geworden? Nein, die Intention dieser Wort erschließt sich dem geneigten Leser erst beim genauen Betrachten der Zeilen:

Daß mein Kommentar in allen Weblogs der Hetzerclique als Multiposting (igitt!) einging, zeigt wohl deutlich, daß ich alle Deine Kommentare gelesen habe.

Ja genau, wir alle, wir die bösen Weblogs, die es gewagt haben, Eure königliche Hoheit zu kritisieren, ja wir sind die Hetzerclique. Ich möchte dem Shopblogger und seinem Weib einen Ratschlag geben: Da draussen gibt es ein RL — das kann man insbesondere zur Zeit wunderbar geniessen — es ist nicht zu warm, und auch nicht zu kalt. Man kann abschalten, das Leben kann wunderbar da draussen sein und vielleicht, ja, vielleicht sieht man dann auch ein wenig klarer. Man kann mit neuer Energie an das eigene Blog gehen, und mit ein wenig Abstand das eigene Verhalten reflektieren. Viel Hoffnung habe ich nicht, es ist auch nicht das erste Mal, dass mir das Verhalten von Björn […] unangenehm aufgefallen ist, so tboley auf Jenseits vom Wahnsinn. Ich bin und bleibe halt ein Träumer, der an das Gute im Menschen glaubt und für mich kann nur eines klar und deutlich sagen: Jeder Topf findet seinen Deckel. Seine königliche Hoheit — der Shopblogger — hat mit seiner Prinzessin sicherlich seinen passenden Deckel gefunden. 😉

8 Antworten zu “Die Ausfälle der Familie Shopblogger gehen weiter”

  1. […] Da gabs noch ein Loch bei Google — Hetzerclique war im Sprachgebrauch wohl noch nicht vorhanden. Danke Frau Shopbloggerswife. Im Übrigen — wenn sie schon beim Versuch sind, Kritiker beleidigen zu wollen, um im besseren Licht (da wo die Motten drauf fliegen) zu stehen, dann fügen sie wenigstens bei mir noch den Zusatz “eloquent” hinzu — den find ich nämlich toll. Dann kann ich mir endlich mal ein neues T-Shirt basteln. […]

  2. Grainger sagt:

    Also eloquent hat was, das klingt irgendwie so eloquent. 😀

    Wenn es das Wort nicht schon gäbe müsste man es glatt erfinden, klingt auch viel eloquenter als die Wortschöpfung Hetzerclique.

    Wobei ich zugeben muss das ich die bisherige Nichtexistenz der Wortes Hetzerclique nicht als Mangel empfunden habe, in so fern schließt seine Erfindung keine Eloquenzlücke.

  3. Falk sagt:

    Dabei hab ich mich für das Wort eloquent aus einem meiner Lieblingsfilme bedient. Staatsfeind Nummer 1 — der ja kein Winkeladvokat (das sind ja nur die jüdischen Anwälte), sondern eine Blutwurst ist. Was sind wir doch für «arme» Würstchen 😉

  4. Grainger sagt:

    Staatsfeind Nummer 1 steht auch bei mir im DVD-Regal.

    Aber mein Lieblingsspruch bezüglich Anwälte ist von Danny deVito aus dem Film Das Geld anderer Leute (Other People’s Money):

    Anwälte sind wie Atomwaffen:
    Man braucht sie zur Abschreckung, aber wenn man sie einsetzt machen sie alles kaputt!

    Auch sehr eloquent formuliert. 😀

  5. Falk sagt:

    Und dabei so wahr 😉 Aber wegen «eloquent» — wer beherrscht schon noch die deutsche Sprache wirklich so gut, um damit spielen zu können? Oder anders ausgedrückt, wer würde es dann noch verstehen?

  6. Grainger sagt:

    Also Dieter Hildebrandt habe ich immer wegen seiner mehrdeutigen Art sehr geschätzt, der weiß die deutsche Sprache noch als Werkzeug in einem künstlerischen Sinne (sowie der Maler den Pinsel oder der Bildhauer den Meisel) zu benutzen.

    Auf eine andere Art (aber nicht weniger anspruchsvoll) hat auch Loriot unsere Sprache zu nutzen gewußt.

    Und heutzutage stehen Dieter Nuhr (obwohl ich seinen meistzitierten Satz nun wirklich bald nicht mehr hören kann) dem kaum nach (man muss aber schon berücksichtigen das Hildebrandt und Loriot ihm Jahrzehnte an Erfahrung voraus haben), und auch Michael Mittermaier hat einen gewissen Wortwitz.

    Für mich ist das sein ewiger Klassiker:

    Überall laufen nur noch Frauen mit Arschgeweihen rum. Stell die mal vor du poppst so eine mit ‘nem Arschgeweih von hinten, das sieht doch aus als wenn dir ein Hirsch einen bläst!

    OK, nicht wirklich eloquent, aber doch sehr einprägsam. Ich kann seither keine Frau mit Arschgeweih mehr sehen ohne mir das vorzustellen. 😀

  7. Claudius sagt:

    eine kleine Bitte: die URI meiner Seite hat sich zwischenzeitlich geändert. kannst du deshalb die verlinkung in deinem Beitrag auf http://al-musafir.de/nach.….e-suende
    ändern? Danke sehr! Claudius a.k.a. al-Musafir

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