Die Arbeitslosenstatistik — Malen nach Zahlen

Kennt noch wer diesen wunderbaren Zeitvertreib aus der Jugend, Malen nach Zahlen? So ungefähr muss man sich das vorstellen, wenn die Mitarbeiter der Arbeitsagentur den monatlichen Bericht zur Arbeitslosenstatistik erstellen. Dass diese Zahlen — positiv ausgedrückt — geschönt sind, wenn nicht sogar gefälscht, die Bürgerinnen und Bürger in die Irre leiten, ist nicht erst seit gestern bekannt. Unsere so genannten Alpha-Journalisten wie zum Beispiel Peter Klöppel interessiert das wenig — konnten sie gerade diesen Monat doch von einer Überraschung am Arbeitsmarkt sprechen. Panorama hat einmal nachgefragt — traurig, dass es erst eine Weltwirtschaftskrise mit sinkenden Zahlen gibt, damit Journalisten aufwachen.1 Und wer mit dem Gedanken spielt, doch die SPD zu wählen, der sollte sich dieses arrogante Gehampel von Arbeitsminister Olaf Scholz anschauen, der Generalsekretär der SPD, der unter Schröder die Agenda 2010 durchgesetzt hat. Wer wirklich die SPD-Mär vom Mindestlohn oder dem Eintreten für die Schwachen in dieser Gesellschaft glaubt, der hat den Schuss wirklich nicht mehr gehört.

  1. Abgesehen von der einen oder anderen Ausnahme. []

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3 Antworten zu “Die Arbeitslosenstatistik — Malen nach Zahlen”

  1. Manfred sagt:

    Gehört einfach zum System diese Zahlenmanipulationen. Was nicht reinpaßt wird einfach ignoriert und zwar auf perfide Art und Weise. Die selbsternannte Elite hält den Bürger für nicht fähig das zu durchschauen. Leider ist das in der großen Masse nicht mal unrichtig. Die Minderheit die die Spielchen erkennt ist für diese Volksverdummer ein gefährliches Potential das man mit Überwachungsstrategien und Einschüchterungen aller Art in den Griff zu bekommen glaubt. Mit Demokratie hat das natürlich nicht mehr viel zu tun, dieses Wort ist ein sehr dehnbarer Begriff in den Händen solcher Meinungsmanipulatoren.

  2. […] von privaten Vermittlern betreut und tauchen in der Statistik ebenfalls nicht auf. F!XMBR nennt es Malen nach Zahlen und schrieb bereits zu Beginn des Monats einen Artikel. Empfehlenswert, wie andere Beiträge aus […]

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