Die alten Meister


Screenshot: journalist 04/09, Karikatur: Berndt A. Skott

Anfang des Monats wurde ich auf einen wunderbaren Artikel im Medienmagazin journalist aufmerksam. Im Teaser zum Artikel Die alten Meister heißt es: Sie spitzen zu und federn ab. Und sie halten der Gesellschaft einen Spiegel vor: Karikaturisten sind zeichnende Journalisten. In Deutschland nimmt ihre Zahl immer weiter ab. Eine Branche vor dem Aussterben? Nicht nur, weil wir das große Glück haben, Bulo zu unserem Freunden zählen zu dürfen, habe ich den Artikel verschlungen. Ich habe vom Chefredakteur, Matthias Daniel, und auch vom Redakteur des Artikels, Holger Isermann das Okay bekommen, den Artikel hier auf F!XMBR den Lesern per PDF anbieten zu dürfen. Dafür meinen ganz herzlichen Dank. :)

Ich könnte jetzt den Artikel zusammenfassen, Karikaturen sind die Fackeln der Demokratie, die großen Schwierigkeiten der Karikaturisten, die meisten arbeiten frei und sind den Verlagen fast schon ausgeliefert. Dazu das Internet, wo eine Karikatur mal eben per Knopfdruck kopiert ist, schaut einfach in die Foren Eurer Wahl — lassen wir das. Das würde dem Artikel auch nicht gerecht werden. Lest einfach den gesamten Artikel selbst, genießt — und wenn Ihr das nächste mal einen Bulo seht, einen Klaus Stuttmann oder all die anderen, denkt daran, dass viel Liebe, viel Arbeit, viel Gedanken und auch viel Kampf in jeder einzelnen Karikatur stecken.

Danke noch einmal an Matthias Daniel und Holger Isermann. Wer das Medienmagazin journalist mal näher kennenlernen möchte, kann das ganz einfach per Probeabo tun. Have phun… :)

journalist 04/09: Holger Isermann — Die alten Meister (PDF, 3,23 MB)

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2 Antworten zu “Die alten Meister”

  1. truetigger sagt:

    Ich bin kein Insider im Printmedien-Bereich — aber ich schätz die tägliche Karikatur meiner Tageszeitung (der Standard) sehr, das Lese-Schema geht von der Lieblings-Kolumne der Titelseite gleich zur Karikatur auf der Rückseite und erst dann zu den eigentlichen Themen des Tages. Mit ein Grund, warum ich dafür mehrmals die Woche Geld ausgebe. Und Tex Rubinowitz kritzelt dort auch viel unterhaltsamen Blödsinn.

    Neben alten Meistern — ich hoff, sie überleben die Zeitungskrise — sind im Internet auch ein paar neue entstanden: Bulo kenn ich nur online, und Ahoi Polloi möcht ich auch nicht mehr missen.

    Danke für das PDF!

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