Die Affäre Zwanziger, Niersbach und Stenger…

… lässt sich nun in einer wunderschönen Timeline nachvollziehen, welche die Jungs von Sportticker.net zusammengestellt haben.

So langsam sollte sich der gesamte DFB fragen, ob die drei oben genannten Herren noch für den DFB tragbar sind.

Wenn sich schon der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) in seiner nächsten routinemäßigen Sitzung Anfang Dezember mit der Pressearbeit des DFB und den diversen Äußerungen/Veröffentlichungen seiner Funktionäre Zwanziger, Niersbach und Stenger befassen wird, dann sollte man vielleicht doch ganz schnell die Reißleine ziehen. PR lebt von Täuschung, Beeinflussung und vielem mehr, das wissen wir alle. Wenn man nun folgende Worte liest:

Es geht dabei vor allem um die Auseinandersetzung mit dem freien Sportjournalisten Jens Weinreich, zu der auch deutsche und internationale Journalistenverbände bereits Stellung bezogen haben. Die Bewertung des DRPR für die PR-Branche wird interessant sein, vor allem ob hier seitens des DFB Täuschung und unethische Beeinflussung vorliegt.

Dann sollte man vielleicht mal darüber nachdenken, wie weit vom DFB Grenzen überschritten wurden.

Am Dienstag wird Theo Zwanziger mit dem Preis Gegen Vergessen — Für Demokratie 2008 ausgezeichnet. In der Begründung heißt es:

Theo Zwanziger setzt deutlich wahrnehmbare Zeichen für Toleranz, für Integration und für die Verantwortung des Sports in unserer Gesellschaft.

Joachim Gauck, Vorsitzender der bundesweiten Vereinigung Gegen Vergessen — Für Demokratie e.V. sollte diese Entscheidung noch einmal überdenken. Anstelle Theo Zwanzigers hätten viel mehr die vielen Namenlosen, die Woche für Woche auf dem Sportplatz stehen, ihre Freizeit opfern, mit unseren Kindern leiden und feiern, selbst nach dem Abpfiff für sie da sind, diesen Preis verdient. Sie sind es, die unseren Kindern Fairplay und Werte lehren und mit auf den Lebensweg geben. Fairplay und Werte, welche Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach und Harald Stenger offensichtlich schon lange lange vergessen haben.

Will der Preis Gegen Vergessen — Für Demokratie ernst genommen werden, sollte Theo Zwanziger diesen nicht verliehen bekommen. Im Gegenteil. Für sein Engagement gegen die Sportfunktionäre, für den Sport wäre Jens Weinreich ein viel würdiger Preisträger. Sie sehen lieber Herr Gauck, Alternativen sind genug da, würdige Preisträger, welche dem eigenen Anspruch gerecht werden. Oder lebt der Preis von denen, an den er verliehen wird? Es ist Ihre Entscheidung. Der DFB sollte wirklich langsam zur Besinnung kommen und der Farce ein Ende setzen. Wie bereits mehrfach erwähnt, sind die Herren Theo Zwanziger, Wolfgang Niersbach und Harald Stenger meiner bescheidenen Meinung nach nicht mehr länger tragbar.

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2 Antworten zu “Die Affäre Zwanziger, Niersbach und Stenger…”

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