Der Tag der Mondgöttin Luna

Die Römer nannten sie Luna, daher auch der franz. Name lundi für Montag, bei den Griechen hieß sie Selene. Sie war die Mondgöttin, oft reitend dargestellt, mit einer Art halbmondförmigem Diadem auf dem Kopf. Tochter des Hyperion und dessen Gattin/Schwester Theia (beides Titanen), sowie Schwester u.a. von Helios (der Sonnengott).

Zur Lage unseres Landes wurde hier schon einiges von uns verfaßt, darauf braucht man also nicht mehr näher einzugehen. Z.B. hier, hier, hier und hier. Das vorherrschende Thema in der heutigen Zeit, Abkehr von demokratischen Grundprinzipien, gläserner Bürger und der Wandel der Gesellschaft hin zu einem durch und durch asozialen Gebilde.

Abseits davon geht Madame Missi der Bibel auf den Grund und fördert gar recht sonderliche Fakten zu Tage. Man gerät nie aus dem Staunen … 😉

Indes geht beim allseits geschätzten Schockwellenreiter der Contentklau um und Korrupt, ja der ist irgendwo, wo es gewaltig Spaß macht, er schwebt halt zwischen den Sphären 😀

Von der Softwarefront gibts auch neues zu vermelden, grml, die Linux AdminCD (siehe auch Frenzy) meldet sich in der neuen Version 0.8 zurück. Darüber hinaus gibts auch News von der BSD Front, MidnightBSD schickt sich an ein jedermann BSD darzustellen, hauptsächlich basierend auf FreeBSD, jedoch auch mit Komponenten der anderen BSD Systeme, als Oberfläche kommt GNUStep zum Einsatz. Im Prinzip eine gute Sache, aber auf lange Sicht betrachtet ist die Konzentrierung der Kräfte besser, als die andauernde Aufsplitterung dieser. MidnightBSD ist z.B. nicht zu verwechseln mit DesktopBSD, ersteres ist ein Fork, letzteres ein vorkonfiguriertes FreeBSD.

Die Schildbürger gibts auch im IT-Bereich namentlich Sony und RIAA, erstere grübeln über den ultimativen Kopierschutz, währenddessen blockieren sie erst einmal das Abspielen geschützter Medien — absolut genial :), letztere verklagen einen Verstorbenen und geben den Hinterbliebenen erst einmal 60 Tage Zeit zum Trauern … danach müssen sie bluten.

Ach ja und Günter Grass, dieser outete sich, er war mit 17 Mitglied (1944) der Waffen-SS, für knapp ein halbes Jahr. Die Presse überschlägt sich, CDU Politiker wollen ihm seinen Nobelpreis aberkennen, seine Heimatstadt Danzig die Ehrenbürgerschaft entziehen, überhaupt mag ihn jetzt keiner mehr. Ehrlichkeit wird halt hierzulande bestraft. Andere, die sich voll und ganz z.B. auf die Nazis einschworen mimten mal den Kanzler. Ehrlichkeit und ein vorbildliches Leben, dem Kampf für Freiheit und gegen Rechts gewidmet, sagen mir da mehr zu — aber es herrscht halt noch das Sommerloch. Kritik in alle Richtungen wird er sich gefallen lassen müssen, aber man sollte ihm jetzt keinen Strick draus drehen.

Zur Entlastung von Grass sagt der Historiker Dani Uziel von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vaschem in Jerusalem: «Die 10. SS-Panzerdivion kämpfte in Arnheim, wo britische Gefangene das anständige Verhalten ihrer Soldaten hervorhoben. Auch beim ihrem Einsatz im Osten wurde nichts über Kriegsverbrechen bekannt.» Bis zum Nürnberger Prozeß hielt Grass den Holocaust für eine Erfindung der Alliierten. Das verlangt eine Neubewertung seines Verhältnisses zu Juden und Israel.

Mehr, auch kritischere Stimmen, auf hagalil.com

Und noch ein Schmankerl zum Schluß, die USA in Farbe (1939−43), hochauflösend!

Schönen Tag :)

5 Antworten zu “Der Tag der Mondgöttin Luna”

  1. Korrupt sagt:

    Ich glaub, ich muss wegen dem «fallr» statt «fallt» hier noch manuell trackbacken. Aber vielleicht liegts auch an Missis Spammerei, dass mein Karma so schiesse ist.

  2. Korrupt sagt:

    …scheisse, meinte ich.

  3. Oli sagt:

    Ahm ja, okay 😀 😉

  4. missi sagt:

    Siehs ihm nach, er ist ein alter, verwirrter Mann. 😀

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