Der Tag an dem Harry Potter starb

oder

Wenn Welten aufeinander prallen

Als Blogger muss man täglich damit rechnen, dass man im Briefkasten Post von einer Anwaltskanzlei vorfindet. Die Rechtslage ist in weiten Teilen derart unklar, dass unterschiedliche Gerichte widersprüchliche Urteile fallen. Wenn man als privater Blogger Post bekommt, hat mein genau zwei Möglichkeiten: Man macht die Sache öffentlich und hofft auf den Streisand-Effekt oder man einigt sich mit dem Gegenüber, ohne sich auf ein öffentliches und rechtliches Scharmützel einzulassen. Wie auch immer — als Blogger hat man im Regelfall, auch wenn man im Recht ist, keine Chance. Das Prozessrisiko könnten selbst kleinere Unternehmen nicht tragen. Recht haben und Recht bekommen schließen sich im Internet praktisch aus. Vor zwei Tagen war es mal wieder so weit — ich bekam Post von der AntiPiracy-Abteilung von Warner Bros. Entertainment.

Vorab: Es war keine Abmahnung, es lag keine Kostennote anbei. Konkret ging es um eine Satire, die ich veröffentlicht hatte: Der, dessen Name nicht genannt werden darf. Die E-Mail war kurz und knapp gehalten, mit der Aufforderung, Inhalte aus Harry-Potter-Filmen von meiner Webseite zu entfernen. Das Schreiben war unpersönlich, unfreundlich, nicht unterschrieben, lediglich die gesetzlichen Vorschriften wurden in der Signatur eingehalten. Dass allerdings der Geschäftsführer von Warner mir diese E-Mail geschrieben hatte, hielt ich dann doch für ein Gerücht.

Selbstverständlich reagierte ich und antwortete ebenso per E-Mail, auch wenn ich es sehr befremdlich fand, dass die satirische Verfremdung eines Filmplakates Inhalte aus Harry-Potter-Filmen darstellen sollte. Und dann passierte: Nichts. Es kam keine Antwort mehr, man hielt es wohl nicht für nötig, mit mir als Kunden zu kommunizieren. Und so druckte ich die E-Mails aus und verfasste einen Brief und schickte ihn direkt an den Geschäftsführer von Warner — einen anderen Ansprechpartner hatte man mir nicht genannt.

Heute klingelte dann mein Telefon — und bereits nach einer Minute war klar, dass hier Welten aufeinander prallen. Warner Bros. argumentierte, dass das Unternehmen nicht mit einer politischen Partei in Verbindung gebracht werden wolle, ich wiederum antwortete, dass diese nicht geschehen würde, die Satire sei eindeutig erkennbar. Warner bestand auf seinem vermeintlichen Recht, ich konnte und kann nicht nachvollziehen, wie man auf diese Art und Weise mit seinen Kunden umgeht und sich im Internet wie der Elefant im Porzellanladen aufführt.

Letzten Endes blieb Warner nur die Argumentation, es sind unsere Rechte. Aber auch darauf konnte ich antworten, Udo Vetter hatte es hier gut beschrieben. Es ist also keineswegs so, dass sich Dritte nicht an fremden Werken bedienen dürfen. Es ist gestattet, wenn sie ein selbständiges Werk schaffen. Die Remixe sind jeweils ein eigenständiges Werk in Form der Satire. Satire ist gekennzeichnet durch die “antithematische Auseinandersetzung”. Dieser Hinweis brachte mir dann lediglich die Gegenfrage ein, ob ich Anwalt sei und die Anmerkung, es seien alles Einzelfallentscheidungen. Zwischen den Zeilen vernahm ich den Gruß von Richter Buske aus Hamburg.

Selbstverständlich kann ich mich als kleiner privater Blogger nicht mit Warner Bros. Entertainment anlegen. Dementsprechend werde ich das Bild nicht mehr auf F!XMBR einbinden. Vielmehr stört mich der Umgang Warners mit mir als sehr guten Kunden. Ich weiß nicht, wie oft ich im Kino war und mir Filme des Unternehmens angeschaut habe, ebenso wenig möchte ich nachzählen, wie viele Warner-DVDs in meinem Regal stehen. Wir haben uns hier immer für einen Fair Use eingesetzt, Oliver hat es einmal sehr schön zusammengefasst: Und meine lieben pro Filesharing Heinis, wenn ihr die Industrie treffen bzw. überhaupt ein Zeichen der Vernunft setzen möchtet, setzt primär auf Open Content, sprich diesen nutzen, daran partizipieren. Sekundär könntet ihr mal mündiger Bürger spielen und trotzig die überteuerten Produkte meiden, wie der Teufel das Weihwasser. Ja das ist manchmal schwer, solch eine eiserne Disziplin – aber Dummheit auf der einen Seite, macht Dummheit auf der andere Seite eben nicht wieder wett. Gleich und gleich gesellt sich gern … 😉

Ich habe mich zu dem Satz hinreißen lassen, ich würde mich im Moment über jeden einzelnen Film von Warner freuen, der jemals im Internet zu finden war. Wenn auch zugespitzt, so beschreibt es doch sehr gut, wie ich nach diesem Verhalten Warners denke. Erst recht, wenn man bedenkt, was die so genannten Rechteinhaber von der Politik erwarten: Denn wenn eine privatwirtschaftliche Interessengruppe mittels einer Kanzlei das Gesetz in die Hand nimmt, kann man sich von der Unschuldsvermutung gleich verabschieden. Das ist ja heute schon beim Thema Abmahnungen so. Es kann wirklich nicht sein, dass eine vor sich hinsterbende Industrie in meinem Bürgerrechten rum fummeln darf, nur weil sie mich unter einen Generalverdacht stellt. Und es kann auch nicht sein, dass das Thema bisher (nach meinen Wissen) nicht einmal kritisch von einer dieser Dings aufgegriffen wurde, die immer sagen, sie würden “Qualitätsjournalismus” betreiben.

Wer seine Kunden so behandelt, wie es die Rechteinhaber tun, wer seit einem Jahrzehnt die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat und nun per politischen Diskret den Status Quo bewahren möchte, wer sich also wie die maßlosen Jäger und Sammler um Bereich Filesharing vom fairen gesellschaftlichen Miteinander verabschiedet hat, muss sich nicht wundern, wenn die Menschen Abstand nehmen, großen Abstand. Für mich persönlich heißt das: In mein DVD-Regal wird kein weiterer Warner-Film seinen Platz finden — und wenn es ins Kino geht, werde ich dafür plädieren, dass es kein Warner-Film sein wird. Selbst mit meinen 36 Jahren mag ich ja Harry Potter — doch heute ist für mich der Tag, an dem Harry Potter starb. Und mir ist einmal mehr bewusst geworden, dass der Fair Use nicht nur durch maßloses Filesharing aufgekündigt wurde, sondern ebenso durch das Verhalten der Rechteinhaber. Es wird Zeit, dass das Urheberrecht an die Lebenswirklichkeit angepasst wird — zu dem gehört das Internet genauso wie ein Umdenken auf beiden Seiten.

Anlage 1: E-Mail von Warner:

Sehr geehrter Herr,

bitte entfernen Sie umgehend das Bild in diesem Blogeintrag: Der, dessen Name nicht genannt werden darf. Sie haben für die Verwendung von Inhalten aus der Filmserie Harry Potter keine Erlaubnis durch uns.

Mit freundlichen Grüßen

Warner Bros. Entertainment GmbH

Anlage 2: Meine Antwort:

Sehr geehrte Damen und Herren,

und Sie wundern sich, warum immer weniger Menschen ins Kino gehen?

Ihre E-Mail ist eine Unverschämtheit. Ein unfreundlicher Ton und sie nennt mir noch nicht einmal einen Ansprechpartner, sie ist anonym. Was für ein menschliches Miteinander pflegen Sie eigentlich in ihrem Haus? […]

Wissen Sie, ich habe hier in meinem Regel jeden einzelnen Harry-Potter-Roman stehen, als DVDs liegen hier bereits die ersten 5 Filme, ich hatte schon auf das Release von Teil 6 am 01. November gewartet.

Das ist nun vorbei. Ich habe immer gesagt, Leute, geht ins Kino, ist ist ein weitaus schöneres Erlebnis, als sich irgendwo einen abgefilmten Film runterzuladen in grottenschlechter Film– und Tonqualität. Hier hat mein Co-Autor auf F!XMBR sehr gut zusammengefasst, wie wir über diesen ganzen Raubkopiermist denken:

Ganz heißes Eisen

[…] Ich stehe fassungslos vor der Tatsache, dass mir die Verfremdung eines Harry-Potter-Filmplakates zu einer politischen Satire Post von der AntiPiracy-Abteilung von Warner Bros. eingebracht hat. Unfassbar. […]

In Erwartung einer Antwort, gerne auch in einem persönlichen Gespräch, verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

Chris

Anlage 3: Zwei zusätzliche Fragen aus meinem Brief:

Warum ohrfeigen Sie in dieser Art und Weise Ihre besten Kunden?
Glauben Sie, dass dieser Umgang mit ihren besten Kunden ein probates Mittel ist?

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27 Antworten zu “Der Tag an dem Harry Potter starb”

  1. Chris sagt:

    Übrigens, kleiner Treppenwitz an der Geschichte und wie es in unserem Land derzeit ausschaut: Warner scannt das Netz nicht, sie sind auch nicht zufällig über das Bild gestolpert. Eine Werbeagentur hat Warner angeschrieben und sie auf F!XMBR aufmerksam gemacht. Da möchte man kein Kunde sein…

  2. Foxxi sagt:

    Bei so etwas werde ich so dermaßen wütend, dass ich zu größten verbalen Ausfällen neige und wenn ich einem dieser !§$%$/ gegenübersitzen würde wäre es aus mit meinem zur Schau gestellten Pazifismus.

    Ich denke es ist nicht damit getan Warner Bros. zu boykottieren zumal Du hier eindeutig im Recht bist und dein Gegenüber lediglich den Großkotz raushängt ohne auch nur einen Gedanken an die wahren Begebenheiten zu verschwenden.

    Was schön wäre, wenn man in so einem Fall den Spieß umdrehen könnte, finanziell natürlich, wie im Falle der verurteilten Abmahnanwältin. Keine Ahnung was man als Grund nehmen könnte, seelische Grausamkeit oder so etwas. Aber diese Typen kommen viel zu oft ungeschoren davon.

    Ich wäre dafür, für solche Sachen einen Fonds zu gründen, der einfach solche Dinge mal (mit guten Anwälten) durchzieht.

    …sorry, aber ich hab’ echt ‘nen Hals bis Meppen bei sowas!

  3. […] halte es für unerträglich, daß Warner Bros. mit Hilfe des Urheberrechts bestimmen will, was die Satire in Deutschland darf und was nicht. Und was Konzerne glauben, was sie sich gegen […]

  4. sebastian sagt:

    da stimm ich zu. warner sind bei weitem nicht die einzigen die solch ein verhalten an den tag legen. aber so lange sich die lage nicht ändert haben «kleine leute» wie wir keinen einfluss auf die lage. man kann nur hoffen das irgendeine partei mal ein paar eier findet und was gegen solche unlauteren drohgebärden unternimmt. ansonsten bleibt uns ja noch die gewissheit:
    in spätestens 10 Jahren wird es Warner & Co in dieser Form eh nicht mehr geben.

  5. […] aus als ich, wieso dieses Bild (auch) hier zu finden ist. Und worum es genau geht kann man bei F!XMBR […]

  6. […] Chris von F!xmbr ist der Bitte nachgekommen, schließlich ist ein handfester Rechtsstreit mit einem Medienkonzern unbezahlbar. Und hat gleichzeitig eine lesenswerte und sehr besonnene Position zu solchen Auswüchsen von Medienrecht bezogen: Und mir ist einmal mehr bewusst geworden, dass der Fair Use nicht nur durch maßloses Filesharing aufgekündigt wurde, sondern ebenso durch das Verhalten der Rechteinhaber. Es wird Zeit, dass das Urheberrecht an die Lebenswirklichkeit angepasst wird – zu dem gehört das Internet genauso wie ein Umdenken auf beiden Seiten. (F!xmbr: er Tag an dem Harry Potter starb) […]

  7. Mr. X sagt:

    Ist genauso mit der Anti-Piracy-Werbung im Kino. Wenn ich schon mal dort bin, dann muss ich mich aucn noch beschimpfen lassen. Wer sowas abfílmt hat dadurch genug Zeit erstmal die Kamera ordentlich einzustellen oder den Aufnahmerecorder zu starten. Denn wenn das Zeug kommt, dann ist es ein eindeutiges Singal, dass die halbe Stunde Werbung endlich vorbei ist.

  8. DxU sagt:

    Hallo Chris,
    ich kanns mir nicht verbeißen, mir fiel ein altes Zitat ein, gerichtet an die Damen und Herren von Warner
    «Man schlägt nicht nach der Hand, die einen ernährt»

    Ich bekomme mehr und mehr den Eindruck dass Firmen ihre Kunden und Politiker ihre Wähler nur nochals Feinde sehen.
    Hoffentlich bekomme ich jetzt nicht auch gleich einen Brief,
    Gruß DxU

    P.S. Chris in deinem Formular für Kommentare würde mir gefallen, wenn da außer «Mail (Optional)» auch stehen würde, ob diese denn anschließend angezeigt wird.
    Dem Betreiber des Blogs identifiziere ich mich gerne,aber für robots und sonstige will ich meine Adresse nicht plakatieren.

  9. Chris sagt:

    @DxU: Mail-Adresse wird hier nie angezeigt, alle hinterlassenen Mail-Adressen werden sogar regelmäßig gelöscht.

  10. […] verlinkt, was heute mal wieder im »rechtsfreien Raum« vorgeht: F!XMBR, Der Tag, an dem Harry Potter starb – und nichts hinzuzufügen. Dieses sinnlose Drohen, diese kalte Fuchtelei mit der […]

  11. Thaniell sagt:

    Gut immerhin kam keine Abmahnung mit — am Umgang sollte man allerdings noch feilen und sich der Akzeptanz dass das eigene Material nunmal auch allgemeines Kulturgut ist öffnen.
    Nebenbei, «AntiPrivacy-Abteilung» im ersten Abschnitt ist vermutlich ein Buchstabendreher, mit Privatsphäre hat es ja nun gar nix zu tun (und du willst Warner sicher auch nicht unterstellen da was gegen zu haben) 😉 Muss wohl AntiPiracy sein… Ist aber eigentlich im Angesichte deiner «Hetze» gegen die Piraten urkomisch, dass du nun mit der Anti-Piraterie-Abteilung Probleme bekommst, Mensch ham die denn nicht gerallt dass du auf ihrer Seite stehst?!

  12. Chris sagt:

    @Thaniell: *g* Natürlich war es die AntiPiracy-Abteilung… 😉

  13. Foxxis Blog sagt:

    Rechteinhaben und Rechthaben…

    Selbiges Werk …

    … wurde von den feinen Herren von Warner Bros. inkriminiert, nicht nur völlig zu Unrecht sondern auch ohne Hirn und Verstand. Die ganze Story kann man hier nachlesen. Ich finde es ist an der Zeit ein Faß aufzumachen und ich bin n…

  14. Yuggoth sagt:

    ich denke, es ist alles im sinne von frau rowling, wenn du ihre figuren so emtfremdest.

    die da oben haben einfach zu wenig angst vor uns hier unten. viel zu wenig angst.

  15. caschy sagt:

    Scheiss Aktion — zum Glück keine Abmahnung. So was kann ja heute schon kleine Existenzen kosten. Was sagt uns das? Beim nächsten DVD-Kauf schauen von wem es ist? 😉

  16. Thaniell sagt:

    Naja Angst hielte ich da auch nicht für förderlich, davon wird eigentlich genug geschürt. Nein, ein vernünftiges Miteinander — kommunizieren und aufeinander zugehen wäre sinnvoll, bzw ein aufrichtiges Handeln danach wofür man angeblich einsteht, anstatt sich von den Ängsten vor möglicherweise negativen Schlagzeilen (der «Gegnerblätter») bzw. reaktionärer Öffentlichkeit scheuchen zu lassen.
    Die Volksparteien die es jedem Recht machen wollen sind am Ende, nein es gab nie wirkliche Volksparteien so wie sie sich gerne sehen — als gesellschaftlicher Konsens schon in der Partei — denn dann gäbe es nur eine einzige, so wie damals in der DDR zum Beispiel… nur dass die Bevölkerung da auch nicht so ganz einig war mit dem gesellschaftlichen Konsens der Partei… 😉
    Und mit Rowling hat es ja wenig zu tun — wobei sie generell natürlich schon auch auf ihrem Urheberrecht besteht, wenn es um Kopien der Bücher … so als Ganzes geht; von Vorgehen gegen zitierende Fanseiten bzw Zitate in anderer Form u.ä. ist mir allerdings noch nichts zu Ohren gekommen.
    Hier geht es ja aber weniger um die Geschichte an sich, sondern um die Rechte an eben diesem Bild von Osk … Du-weißt-schon-wer. Damit hat Rowling nun eigentlich nichts mehr zu tun.

  17. Skinnynet sagt:

    Coldmirror auf Youtube ging es nicht viel anders…

    Hier ironisch.

    Und hier ein bisschen ironischer.

    PS: Kommentar davor bitte löschen 😉

  18. […] man jeden wegsperren kann – Und wenn dann alle mal vorsorglich weg gesperrt wurden, was dann?Der Tag an dem Harry Potter starb » F!XMBR – Bei Warner hat man wohl noch nichts von Satire gehört oder so…Offener Brief an […]

  19. Theman sagt:

    Das die Zeiten schlechter werden ist allgemein bekannt.
    Zetern & Zagen nützt nix auch wenn man allles so schrecklich findet.
    Viele Menschen outen sich und gehen auf die Straße.
    Einige wollen sogar Warner meiden unfassbar.…. (-.-)
    Warum ist in Deutschland noch keine Revolution erfolgreich gewesen? Weil bei uns überall das Betreten der Rasenflächen verboten ist.
    Komisch ich denke gerde an der hier ganz in der Nähe mal gelegenden Nokia Fabrik.
    Neee ich nix mehr kaufen Noki — Handy.
    Vielleicht gab es welche die bei der Konkurenz kauften, nur heute sehe ich gerade bei den Gegnern und sich «fürchtlerlichaufregenden» wieder diese Marke in ihrer Hosentaschen.
    Was will ich damit sagen?
    @Chris Dein Blog steht auf meinem täglichen Besuch im Web.
    Nicht nur weil ich alten Wüstensand aus dem Desert Inn mal in meinen Socken finde. ^_*
    Denke das wird nicht der einzigste Ärger sein mit dem Du bisher und in Zukunft zu tun haben wirst.
    Ich könnte so nicht Arbeiten.
    Zieh um wo man Dir nicht so einen Bullshit anhängen kann Deine Leser werden Dir folgen.
    Oder zieh den Schwanz ein was ich auch verstehen würde. Die Entscheidung liegt bei Dir ganz allein.
    Sry habe Olli ganz vergessen.

  20. […] Nicht aber bei Warner Brothers, den Typen, die Harry Potter verfilmt haben. Nun erhielt Chris eine unfreundliche Email und führte verständnislose Telefonate. Das Bild ist nun weg. Der Verständlich, denn […]

  21. truetigger sagt:

    «Es prallen Welten aufeinander» ist treffend formuliert: Warner Inc. verhält sich ja nicht sonderlich mies, sie reagieren so wie andere Unternehmen, die meinen «ihre Rechte verteidigen zu müssen» und per se alles als Bedrohung ansehen.

    In den letzten Jahren wurde mit dem Urheberrecht bzw allgemein mit «intellectual property» sehr viel Schindluder betrieben. Was als Entlohnungsmodell für Künstler/Erfinder geplant war wird zur Marktbeherrschung und zur Zensur benützt, im globalen Maßstab sogar zur Festlegung neuer Abhängigkeiten zwischen erster und dritter Welt.

    Diverse Organisationen versuchen uns einzureden, dass «intellectual property» ein Gut wär und jede Aufweichung den Kommunismus durch die Hintertür hereinlassen würd. Dabei wären andere Regeln zum Umgang mit immateriellen Werken denkbar, man müsste sich nur durchringen sie auch ernsthaft zu diskutieren.

  22. master sagt:

    hmm sei doch froh, dass sie keine abmahnung geschickt haben. das wäre dann richtig teuer geworden. von daher finde ich die email eigentlich ok.

  23. Chris sagt:

    Es ist schon interessant, mit was die Leute heute alles zufrieden sind…

  24. Oliver sagt:

    Untertanen …

  25. Vanni sagt:

    so eins muss man hier mal bei aller unverschämtheit festhalten. bei den millionen von internetseiten und blogs machen sich sicherlich nicht mal die praktikanten von warner die mühe, jeden einzelnen sachverhalten zu prüfen. die sehen ein bild, ein text, ein wasweissich was in irgendeiner art und weise ihr produkt beinhaltet («missbraucht»????) und versenden eine standardmail.
    das einzige was man ihnen vorwerfer kann, ist die formulierung dieser mail!
    ansonsten ist es fast schon verständlich, dass der erste schritt standardisiert ist. bei kleineren firmen kann man das sicherlich auf einer etwas persönlicheren ebene angehen. und zum telefonat ist zu sagen, dass ich nicht davon ausgehe, dass sich dein gegenüber ausführlich mit deinem fall beschäftigen wollte/ konnte. ich arbeite nicht bei warner und finde das auch nicht gut. die jungs und mädels dort, sollten wirklich ihre politik gegenüber dem kunden überdenken und nicht jedem user im internet den stempel eines internetpiraten geben, da gebe ich dir vollkommen recht.

  26. legastiger sagt:

    unfassbar, war die Rechteinhaber sich im Internet erlauben. Die Abmahnungen und ähnliche Schickane nimmt von Tag zu Tag zu. Als ich wegen meiner Abmahnung zum Amtsgericht bin und einen Beratungshilfescheinbeantragen wollte, musste ich nur das Wort abmahn… in den Mundnehmen und schon wusste er, was er in das Formular eintragen muss.

    Wenn das so weitergeht ist das Internet in 5 Jahren völlig kastriert und nicht wiederzuerkennen oder wir kriegen endlich neue rechtliche Regelungen.

    Bei mir gibts auch keine CDs/DVDs mehr von Warner und Co. over over.

  27. Tilly sagt:

    … man müsste den Petzer (Werbeagentur) auch mal bekanntgeben. Wo sind wir denn, im Kindergarten (hatte da letzmal gepetzt) ??

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