Der Stammtisch jubelt

Die aufrechte Kampagne des Stürmers, der Bertelsmänner, der Schmidts und di Lorenzos hat seine Wirkung nicht verfehlt. Eine große linke Mehrheit hatte Anfang des Jahres Roland Koch abgewählt — es fand sich sogar eine Mehrheit neben Schwarz-Gelb. Mittlerweile sollen angeblich 70% der Hessen diese Mehrheit urplötzlich ablehnen — wobei, ich muss es nicht erwähnen, die sogenannte Umfrage sehr fragwürdig ist. Dass die vier Teletubbies gestern die Wahl von Andrea Ypsilanti haben scheitern lassen, ist nur konsequent. Sie werden als Bauernopfer aus der SPD fliegen, aber ein warmes Plätzchen finden. Die SPD indes hat einmal mehr bewiesen, welch aufrechte Deutschen innerhalb der Partei wider den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes das Sagen haben. (via)

Prantl — Kehraus im Tollhaus
Spiegelfechter — Der Dolchstoß der vier Renegaten
Moritz — Ypsilanti, die machtgeile Kommunistin
Stern — Die SPD-Versager sitzen in Berlin
NachDenkSeiten — Ende mit Schrecken – Schrecken ohne Ende
Prantl — Kein Kopf wie Bebel
Telepolis — Das Signal von Hessen

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5 Antworten zu “Der Stammtisch jubelt”

  1. Jan sagt:

    Wohl wahre Worte und ein durchaus netter Vergleich.

  2. Grainger sagt:

    Das ständige rumeiern von Frau Ypsilanti bzw. der hessischen SPD hat die Sache auch nicht besser gemacht.

    Ich wette, wären zeitnah Neuwahlen und die CDU würde einen irgendeinen anderen Kandidaten als den Koch stellen, die absolute Mehrheit wäre ihnen sicher.

    Was ich von Leuten halte, die erst so tun, als würden sie alles mittragen und dann im letztmöglichen Augenblick eine 180°-Wende vollziehen, werde ich hier nicht schreiben.

    Zu leicht würde ich wohl in Verbalinjurien bis hin zur allergewöhnlichsten Fäkalsprache abgleiten und ich will es Chris und Oli ersparen, mich zensieren zu müssen.

    Das richtet sich nicht gegen Frau Metzger, die hat wenigstens von Anfang an mit offenen Karten gespielt.

  3. derhans sagt:

    1. wer im zuge der hessenwahl alles die moralische keule rund um den «wortbruch» gewschwungen hat, hat regelrecht bizarre züge angenommen. ich frage mich ob sich diese leute auch nur fünf minuten am tag ernst nehmen.

    2. die nummer mit den plötzlichen gewissensbissen war derart durchsichtig, dass es dirket peinlich ist. vize kriegt sein ministeramt, sägt chefin ab und hofft irgendwie nach dem großen knall hochgespült zu werden. damit die posse nicht ganz so offensichtlicht stinkt, organisiert er sich noch schnell zwei weiterer umfaller, denen wahrscheinlich großes in seinem fahrwasser versprochen wurde. lachhaft.

    3. neuwahlen wären interessant. in großer teil der hessen ist schon auf kochs rechtsaußen schmierenkomödie nicht reingefallen, könnte also sein, dass der mist auch durchschaut wurde. allerdings wird die SPD in hessen mindestens monate wenn nicht jahre brauchen, um bei irgendeiner wahl wieder glaubhaft antreten zu können. weniger weil die menschen angst vor den bösen kommunisten haben, sondern weil denen keiner zutrauen wird, dass die es auf die reihe bekommen eine regierung zu bilden. Da man sich in der SPD generell lieber offenbar lieber von den Medien und der CDU vorschreiben lassen möchte was man zu tun hat, ist dies auch verständlich. Schade, Hessen wäre ein guter Testfall gewesen, für eine Option nach dem Wahldebakel für die Bundes SPD nach 2009…

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