Der Lotse geht von Bord

LotseDer Lotse geht von Bordso titelt der Spiegelfechter mit einer feinen Karikatur. Sie spielt, wie soll es auch anders sein, auf die Rücktritt von Franz Müntefering an. Es ist bezeichnend, dass die Konservativen, die Neoliberalen, die Menschen, die sich hüten sollten, dass Wort sozial in den Mund zu nehmen, den Rücktritt bedauern, während die andere Seite in große Jubelstürme ausgebrochen ist. Ich persönlich wünsche Ankepetra Müntefering alles Gute, ich selbst weiß sehr gut, was diese Krankheit anrichten kann — der Rücktritt ihres Mannes jedoch, war lange überfällig, hat er doch Elend und Armut über dieses Land gebracht. Franz Müntefering war der Garant für die Schröder-Regierung, als es innerhalb der SPD noch wenige soziale Stimmen gab, die den menschenverachtenden Kurs der Agenda 2010 nicht mitgehen wollten. Er war ebenso Garant für die jetzige Merkel-Regierung — sollten es noch vor der Wahl kleine Unterschiede zwischen SPD und Union gegeben haben, so ist heute mehr als klar, dass es zwischen den ehemals großen Volksparteien keine Unterschiede mehr gibt. Für den Menschen in unserem Land ist es völlig egal, ob er sein Kreuz bei der Union oder der SPD setzt.

Ich hoffe, dass für die Menschen in unserem Land ein Satz des Franz Müntefering in Erinnerung bleibt. Dieser eine Satz zeigt seine gesamte Haltung gegenüber seinen Mitmenschen und fasst sein politisches Wirken perfekt zusammen. Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen — so Franz Müntefering in einer Fraktionssitzung im Mai letzten Jahres. Hier manifestiert sich seine gesamte Verachtung gegenüber den Schwachen der Gesellschaft, hier zeigt sich, wie asozial ein Mensch denken kann — und es war damals erschreckend zu sehen, dass es keinen Aufschrei in unserem Land gab. Aber — die abhängigen Medien in unserem Land sind eine andere Baustelle. Meine Person und wenige andere haben damals von Volksverhetzung gesprochen, die besser bei der NPD aufgehoben wäre. Es ist unbestritten, dass die Agenda 2010 mit ihren Erbauern, Peter Hartz in Zusammenspiel mit der sogenannten Hartz-Kommission — die feinen Mitglieder sind hier nochmal nachzulesen — zu einem noch tieferen Spalt innerhalb unserer Gesellschaft geführt hat. Man kann es gar nicht oft genug sagen: Unzählige Menschen hungern wieder in unserem Land, davon 2,5 Millionen Kinder. Verantwortlicher Lotse: Franz Müntefering.

Mir blieb damals ob  meiner eigenen Sprachlosigkeit nur der Sarkasmus. Ein Blick in die Hartz-Zukunft war der Versuch, überspitzt die Pläne und das bereits Beschlossene der Regierungen Schröder und Merkel auf den Punkt zu bringen. Ich denke, es ist mir ganz gut gelungen, auch wenn für die Betroffenen nichts grausamer als die Realität ist. Und ehrlich gesagt: Wenn heute täglich über diesen Suchbegriff Menschen diesen Artikel finden — so ganz fühle ich mich da nicht wohl bei. Selbst den Tod können sich viele Menschen heute nicht mehr leisten — ein anonymes Armengrab wird für viele Menschen die letzte Ruhestätte werden — dank den Parteien mit den Begriffen christlich und sozial im Parteinamen. Christlich bedeutet bei der Union, dafür zu sorgen, dass die Kirchen in unserem Land weitesgehend ihre Macht und ihre Gelder behalten, sozial bedeutet bei der SPD, dass die oberen Zehntausend ihren sozialen Status behalten — auf Kosten Millionen anderer.

Der Spiegelfechter weist auf ein weiteres unvergessenes Zitat des Franz Müntefering hin. Wir werden an den Wahlversprechen gemessen — das ist unfair. Ich glaube, niemals hat eine Politiker ähnlich gezeigt, wie sehr er Wahlen, Demokratie, die eigenen Wähler verachtet. In einem Wahlkampf präsentieren sich meiner Meinung nach die Parteien dem Wähler, bei einer Wahl ist der einzige Punkt angekommen, wo ein Großteil dieses Landes noch Demokratie spielen darf — und wer diesen letzten Punkt vielleicht noch vorhandener Demokratie in Frage stellt, jammert wie ein Kleinkind, sich wünscht, man dürfe bewusst, in aller Öffentlichkeit — ohne Konsequenzen zu befürchten — die Bevölkerung anlügen, zeigt wiederholt, welch Geistes Kind er ist. Der Lotse geht von Bord — der Lotse einer immer wahnsinnigeren Politik, eine Politik, die Tag für Tag antidemokratischer wird. Es ist wirklich nicht schade um den feinen Herrn Müntefering.

Essen1991 bin ich 18 Jahre alt geworden — ab diesem Jahr durfte ich bei den Demokratiespielen mitmachen. Ich gehöre zu der Sorte Menschen, die brav bei jeder Wahl ihr Kreuz bei einer einzigen Partei gesetzt haben — natürlich bei der SPD. Und es ist schon eine besondere Ironie, dass ich den größten Teil meines Lebens in Niedersachsen gelebt habe, d. h. bis auf einer Bürgerschaftswahl hier in Hamburg, habe ich mein gesamtes bisheriges Leben Gerhard Schröder meine Stimme gegeben, sei es nun bei einer Landtagswahl oder bei der Wahl zum Bundeskanzler. Die Wahl zwischen Pest und Cholera, das berühmte kleinere Übel. 2002 und 2005 ging es ausschließlich darum, Stoiber oder Merkel zu verhindern. Stoiber haben wir dank Sturmflut geschafft, Tante Merkel, wie jeder weiß, dann nicht mehr. Und doch ist das kleinere Übel schlicht und ergreifend falsch. Es gibt immer Alternativen. Wer heute noch SPD wählt, mit dem Argument des kleineren Übels, oder um eine bestimmte Person aus der Union zu verhindern, der belügt sich selbst. Es gibt zwischen der Wahl der großen Parteien kein kleineres Übel mehr. Verstanden haben dies mittlerweile viele Menschen, auch aus meinem Bekanntenkreis. Niederschlagen tut sich dies in in den Umfragen. 25% bis 30% sehen die Umfrageinstitute für die SPD. Was für mich noch 25% bis 30% zu viel sind, ist für die SPD eine Zäsur, es kommt einer Vernichtung gleich. Wenn überhaupt wird es in den nächsten ein bis zwei Jahrzehnten auf Bundesebene für die SPD nur zu einer Großen Koalition reichen. Und was mit den Grundrechten der Bürger dieses Landes geschieht, wenn eine Große Koalition regiert, da muss man nicht mehr viel zu sagen, siehe die 60’er Jahre oder den gerade beschlossenen Überwachungsstaat. Dies alles ist auch eine Folge SPD-Politik unter Franz Müntefering. Ich glaube kaum, dass da jemand traurig drüber sein kann, dass dieser Mensch aus der Politik verschwindet.

Der Journalismus indes zeigt heute mal wieder, zu was er imstande ist: Zu rein gar nichts. Da wird gejammert, zusammenhanglos Zitate gesammelt, sich in Gerüchte gestürzt, Beck wird Nachfolger, genau und auch sonst hat man das Gefühl, als wäre der Gralshüter der sozial-christlichen und politischen Demokratie, der Retter der Bundesrepublik Deutschland, heute zurückgetreten. Auf allen Medien das gleiche Schauspiel — wenn es einen Beweis bedurfte, wie sehr die Medien gleichgeschaltet sind, oder nennen wir es anders, wie sehr der Journalismus unterirdische Formen angenommen hat, dann beweist das der heutige Tag. Der Totengräber des sozialen Miteinander, der Totengräber auch ein stückweit der Politik, der Demokratie in unserem Land, der Totengräber der SPD — The Undertaker ist heute zurückgetreten. Es ist meiner Meinung nach journalistische Pflicht, auch darauf hinzuweisen. Aber wie blind die Journaille mittlerweile in diesem Land ist, muss ich nicht mehr erwähnen. Das Volk wiederum mag auch blind sein — aber viele können im Dunkeln sehen.

UnfairNachfolger soll als Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier werden. Steinmeier war unter Schröder Kanzleramtsminister und neben Müntefering der zweite Garant für die Agenda 2010. Er ist ebenso Inbegriff für die Armut in unserem Land, für das weite Auseinanderdriften zwischen arm und und reich in der Bundesrepublik. Steinmeier zieht zur Zeit seine Beliebtheit aus seinem Amt — wie jeder seiner Vorgänger. Zudem sollte vielleicht nochmal auf seinen Part im Fall Murat Kurnaz hingewiesen werden. Unter der Federführung von Steinmeier sollte ein offensichtlich unschuldiger Mensch, gemäß dem Motto aus den Augen, aus dem Sinn, nach Guantanamo abgeschoben werden. Man war offensichtlich froh, ihn los zu sein — und selbst als seine Unschuld wohl feststand, weigerte man sich, ihn aus dem — wie mittlerweile ebenso bekannt war — Folterknast rauszuholen. Man kann den Eindruck gewinnen, als hätte Steinmeier alles daran gesetzt, dass Murat Kurnaz dort verreckt. Über den Nachfolger im Amt des Arbeitsministers — Olaf Scholz — muss man wohl kaum ein Wort verlieren. Ein typisches Beispiel in der heutigen Politik von links unten ganz nach rechts oben. Olaf Scholz war in der Hamburgischen SPD dafür mitverantwortlich, dass das Tor zur Welt, dass das tolerante Hamburg, diese wunderbare Stadt die SPD aus dem Rathaus gejagt hat und Ronald Schill und Ole von Beust in das selbige gehoben hat. Hamburg, das Tor zur Welt, wird heute von einer schwarzen Regierung geführt — bedarf es noch mehr Anmerkungen für die Kompetenz eines Olaf Scholz? Okay, einen habe ich noch: Es gab Zeiten, da war der Herr Scholz nicht mal mehr gut genug für den Posten des Generalsekretärs der SPD — sie haben ihn mit Schimpf und Schande fortgejagt. Auch ein Beweis dafür, wie die SPD heutzutage aufgestellt ist, naja, ein gewisser Popbeauftragte ist ja heute auch Umweltminister. Wieso habe ich nur das Gefühl, dass wir in der Regierung Merkel alle SPD-Versager der letzten Jahre wiederfinden? Wahrscheinlich weil es keine anderen SPD’ler mehr gibt.

Auch wenn sich nicht viel ändern wird — die Macht wird die Große Koalition zusammenhalten — so ist heute doch ein guter Tag für unser Land. Es wird keine Neuwahlen geben, warum auch — muss die derzeitige Koalition doch auch über 2009 hinaus weitermachen. Mit Franz Müntefering ist heute eine der prägenden neoliberale Kampfstimmen gegangen — allein das sollte Grund zum Feiern geben. Man ist heutzutage als einer der wenigen sozial denkenden Menschen in unserem Land mit wenig zufrieden — und es sei es nur diese eine Tatsache. Fein, sehr fein das. :)

Karikatur: Spiegelfechter unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend. Bilder Müntefering : JackDalton unter dieser Creative Commons-Lizenz stehend.

28 Antworten zu “Der Lotse geht von Bord”

  1. […] Einen vortrefflichen Nachruf auf Herrn Müntefering hat Chris von F!XMBR geschrieben — er hat deutlich mehr Worte gefunden, als […]

  2. […] …geht — die Verwahrlosung wird das nicht verändern… […]

  3. […] weitergekommen (über Kollateralschäden reden wir, mhm, später), der Lotse geht von Bord, andere bleiben (leider). Meinen Feedreader hau ich in die Tonne, mehr will ich mir heute abend […]

  4. gruschelnix sagt:

    Zitat:

    «Wieso habe ich nur das Gefühl, dass wir in der Regierung Merkel alle SPD-Versager der letzten Jahre wiederfinden? Wahrscheinlich weil es keine anderen SPD’ler mehr gibt.»

    Viel mehr gibt es — leider — zu dieser Partei nicht zu sagen.

  5. Wallenstein sagt:

    Ich finde die Darstellung hier zu einseitig!

  6. Grainger sagt:

    Wie ich bereits geschrieben habe, bedauere ich seine persönliche Situation (bzw. die seiner Ehefrau).

    Seinen Rücktritt nicht, der kam eher (um ein paar Jahre) zu spät.

    Von seinem Nachfolger (wer auch immer es werden wird) erwarte ich mir absolut nichts und ich befürchte, das die SPD meine Erwartungen nicht enttäuschen wird.

  7. Oliver sagt:

    >Ich finde die Darstellung hier zu einseitig!

    Ja nicht Mitte, nicht Rechts und nichts dazwischen, einfach Links.

  8. Chris sagt:

    Der wirtschaftliche Aufschwung in Deutschland geht an vielen Familien spurlos vorbei. Trotz sinkender Arbeitslosenzahlen leben fast zwei Millionen Kinder in Deutschland von Hartz IV — so viele wie nie zuvor.

    Hervorhebung von mir — plus Dunkelziffer. Mit Gruß an den Herrn, der hier schon längere Zeit Hausverbot hat.

    @Wallenstein: Meine Meinung — take it or leave it.

  9. Oliver sagt:

    Bismarck, Vater der Sozialversicherung, als Entgegenkommen verlangte er die Abgabe des Hirns und die Unterwerfung gegenüber einem Herrscher von Gottes Gnaden. Leute die das heute noch bejubeln wollen geführt werden, wohin diese Führung letztendlich jedes mal führte ist bekannt. Insofern verschont unsere Kommentare mit diesem Blödsinn, wer sich nur die Rosinen herauspickt hat Geschichte nicht im Ansatz verstanden und gehört auch zum Mob der Traditionswähler, welche für diesen unsäglichen Zustand in Deutschland verantwortlich sind. Konsumiert weiterhin Youtube, whatever, aber bleibt ernsthaften, niveauvollen Diskussionen fern! Danke.

  10. ravenhorst sagt:

    […] der SPD mit rotem Herz» weder teile noch nachvollziehen kann, sei an dieser Stelle auf den Beitrag Der Lotse geht von Bord von Chris verwiesen.Aber war Schmidt nicht der Lotse? Wieviel Lotsen wie Müntefering hat die SPD […]

  11. […] Der Lotse geht von Bord | F!XMBR Artikel auf F!Xmbr zum heutigen Blogthema. Sehr, naja. See own comment. […]

  12. […] Offenbar nicht der Einzige. Chris hat mal wieder in seiner meisterlichen Art den Medien dieses Landes vorgef

  13. florian sagt:

    grossartiger artikel, danke. ich hatte schon aufgehört, euch zu lesen.…

  14. Dink sagt:

    Danke für den Artikel. Spricht mir total aus der Seele…

  15. Oliver sagt:

    Tatsächlich? Wie schrecklich …

  16. Rico sagt:

    Na endlich jemand der den «Genossen Münte» mal genauso sieht wie ich. Respekt!

  17. […] Karikatur beim Spiegelfechter hat FIXMBR angeregt etwas mehr zu schreiben –Der Lotse geht von Bord. Share and Enjoy: These icons link to […]

  18. Oliver sagt:

    Ein für alle mal, eure infantilen Kommentare bezüglich eurem Helden Bismarck werden hier nicht veröffentlichen. Und liebe historischen Analphabeten, man hilft euch ja gerne aber Veräumnisse der Schule werden hier nicht nachgeholt. BILDet euch anderswo weiter. Selbst Schmidt durfte schon mal symbolisch dafür herhalten, da gabs noch kein verblödendes Internet und die Leute hatten auch noch ein wenig mehr auf der Pfanne diesbezüglich.

  19. Sophie sagt:

    Bravo! — Der trefflichste Kommentar, den ich bisher zu Münteferings Abgang gelesen habe.
    Münteferering, dieser finstere Zeitgenosse (man denke nur an seine Teihabe zur «Agenda 2010″-Durchpeitschung oder an seine menschenverachtenden «Empfehlung» zur Rente «Balalaika spielen oder Lotto») geht nun, doch leider wird sich bzgl. der SPD nichts ändern.
    Angelehnet an die «kurzen wie prägnanten Duktus» des roten-Schalträgers Müntefering könnte man auch sagen: Ein neoliberaler «Hornochse» geht — 2 neoliberale «Hornochsen» kommen.
    Oder mit den Worten des SPD-Sozialexperten R. Dreßlers: «Die SPD ist verkommen»

  20. mediaism85 sagt:

    die Karikatur kommt mir doch direkt mal von früher aus dem Geschichtsunterricht bekannt vor 😉 damals allerdings mit Bismarck und dem Kaiser

  21. xconroy sagt:

    So sehr ich die Einschätzung des von seiner Karriere verbogenen Müntefering teile, so skeptisch bin ich, wenn schlimme (oder gute) Entwicklungen zu sehr an einer Person festgemacht werden.

    Macht es einen großen Unterschied, wenn statt einem offenkundigen arroganten Menschenverächter wie Müntefering ein Politiker mit sozialem Gewissen dessen Position besetzt (einfach mal hypothetisch vorausgesetzt, es gäbe einen solchen)?

    Oder sind die Sachzwänge zu stark — namentlich die «wenn ich es nicht mache, macht es ein anderer»-Mentalität und die oft benannte Machtlosigkeit der Politik gegenüber wirtschaftlichen Entwicklungen? (inwieweit man sich in diese Machtlosigkeit fügt ist was anderes. Wäre doch mal schön, wenn sagen wir mal 60 — 70 MdBs den «Aufstand der Anständigen» proben und sich dem Müll, der ihnen von mit neoliberalen Rechenknechten verseuchten Ausschüssen zum Abnicken vorgesetzt wird, ganz einfach verweigern).

  22. Oliver sagt:

    >Macht es einen großen Unterschied, wenn statt einem offenkundigen arroganten Menschenverächter wie Müntefering ein Politiker mit sozialem Gewissen dessen Position besetzt (einfach mal hypothetisch vorausgesetzt, es gäbe einen solchen)?

    Ja und diese gibt es auch, die Hypthese äußert sich jedoch in dem Umstand, das jene Parteistrukturen diesen in der Basis verrotten lassen.

    >Oder sind die Sachzwänge zu stark — namentlich die “wenn ich es nicht mache, macht es ein anderer”-Mentalität und die oft benannte Machtlosigkeit der Politik gegenüber wirtschaftlichen Entwicklungen?

    Teils teils, es sind dieselben Sachzwänge die auch beim Gros der Bürger existieren und viele würden nur liebendgerne tauschen.

  23. […] 2. Die SPD betrauert den Abtritt eines Mannes, der den Wählern vorwarf, es sei doch unfair, die Partei.… […]

  24. […] · tar, den 16.11.07 in Deutschland, Probleme, Politik, Soziales Quelle: fixmbr.de […]

  25. Alexander Dill sagt:

    Ich stimme xconroy zu: Die Sachzwänge der internationalen Finanzwirtschaft, die Deutschland als sicheren und billigen Investment Case vor sich her treibt, lassen das Handeln nicht als Ausdruck persönlicher Haltung erscheinen.
    Der Druck des Populismus, vornehm «Public Choice» genannt, zeitigt solche Äußerungen, die einer vermeintlichen Mehrheit nach dem Munde reden.
    Schade, daß es kaum Politiker mit Rückrat gibt.

  26. […] der Lotse geht von Bord treibt nicht nur ein Schiff schnell in gefährlichen Gewässern. Die an Board Gebliebenen meint […]

  27. […] Richtig, ganz im Sinne der heutigen Sozialdemokratie ist er ein perfekter Vertreter derselben und ein würdiger Nachfolger von Franz Müntefering — den nicht wirklich jemand vermisst. Es ist bezeichnend, dass er sich selbst nicht Sozialminister […]

  28. […] | Das Ende der SPD, Politik | 16. August 2008 Als Franz Müntefering von Bord gegangen war, war es nicht wirklich ein Verlust für die SPD. Sie hatte die Chance für einen Neuanfang […]


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