Der hessische Deutschlandtest

Mein Name ist Bouffier und ich bin Innenminister von Hessen. Mein Hobby ist rechts überholen, besonders gern meinen Chef, den Roland Koch, den Schelm, den. Deutschland diskutiert über einen neuen Deutschlandtest, 100 Fragen sollen Einreisewillige beantworten, und ein paar deutsche Sesselpupser entscheiden dann, ob diese reif für unser Land sind.

Man kann wegen meiner darüber streiten, ob so ein Test sinnvoll ist oder nicht, aber mindestens die Hälfte der Fragen sind einfach mal Humbug und zeugen davon, was für Deppen in deutschen Ministerien arbeiten. Eine Aufgabe fiel mir besonders ins Auge:

8. Nennen Sie drei Gründe, warum Sie deutscher Staatsbürger werden wollen!

Nach längerem Nachdenken finde ich darauf einfach keine Antwort.

SPIEGEL Online: Und wie deutsch sind Sie?

2 Antworten zu “Der hessische Deutschlandtest”

  1. Oli sagt:

    Faschistoid — warum redet man nicht gleich tacheles und läßt keinen mehr rein? Das ist doch genau das was gewollt ist.
    Wohin driftet dieser Staat wieder ab? Ist ein rechter, entschuldigung ein «konservativer», Kurs wieder «In»?

    Den Test sollte man zuerst mal bei Deutschen anwenden und diese bei Bedarf ausweisen … Probleme gelöst — oder ist der zufällige Geburtsort ein Merkmal für die Qualität eines Bürgers, wenn man überhaupt von Qualität in diesem Zusammenhang sprechen kann.

    Warum nicht mal ein Qualitättest für Politiker? Wer nichts taugt wird in die Rente geschickt, selbstredend ohne die Pension!
    Gott-sei-Dank leben wir nicht in Hesse und ich muß hoffentlich auch nie dieses Bundesland durchqueren. Seltsam auch das das Volk dort unten immer noch Roland Koch wählt …

  2. […] Das hessische Kommunalwahlgesetz sollte geändert werden, so dass auch zukünftig die kleinen Parteien in den Genuss kommen würden, Geld für Wählerstimmen zu bekommen — insbsondere hätten hier die Freien Wähler profitiert. Die hessische CDU soll dies in Aussicht gestellt haben, in Person von Roland Koch und seinem Innenminister Bouffier. Die beiden Herrschaften sollen dafür aber etwas gefordert haben: Den Verzicht der Freien Wähler an den Landtagswahlen teilzunehmen, was besonders der CDU geschadet hätte. […]

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