Der Guido testet Grenzen aus

Der kleine Guido von der FDP wirkt zur Zeit so, wie der kleine Junge im Supermarkt, der seine Mama verloren hat. Und so fängt er an zu schreien, zu weinen — als hätte er Drogen zu viele Süßigkeiten eingeworfen. Die FDP sei die Mitte, die Union nach links gerutscht, genau. Früher hieß es mal links zu sein, auf die Straße zu gehen, die Enteignung Springers zu fordern. Heute reicht es, Nicht-Mitglied der FDP zu sein. Na dann. Chat Atkins hat sich Gedanken gemacht, wie er das am besten bildlich darstellen kann, herausgekommen ist dies:

Wobei ich ja Union, SPD und Grüne über und unter der FDP einsortiert hätte, und nur ganz knapp daneben die Linke… 😉

Aber, ich habe mir auch meine Gedanken gemacht.

Wer hat noch bessere Ideen?

2 Antworten zu “Der Guido testet Grenzen aus”

  1. phoibos sagt:

    Moin,

    ich glaube, dass Westerwelle zu lange auf der Oppositionsbank gesessen hat, dass er unter allgemeiner Orientierungslosigkeit leidet. Er scheint sich (und seine Fraktionssessel) für den Mittelpunkt der Welt zu halten… Das führt natürlich dazu, dass alle, die links von ihm sitzen (also rechts im herkömmlichen Sinne) von ihm als Linke betrachtet werden. Ich warte jedenfalls noch darauf, dass er der Linken ein Rechtsaußen-Dasein bescheinigt.

    Ciao
    Phoibos

  2. Chris sagt:

    Er muss dem Volk als Anwalt der Reichen verkaufen, dass er Anwalt der Armen ist. Manche lassen sich blenden, wie zum Beispiel bei den Bürgerrechten, die wie von der FDP vertreten ja in Ordnung sind. Letztenendes kann aber auch die FDP nicht die Augen davor verschließen, dass ihre und die CDU-Politik im Nachkriegsduetschland gescheitert ist.

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