der BND und die Demokratie

Das der BND mal aus Lust und Laune heraus jemanden bespitzelt und das man auch vor Politikern oder der Presse nicht halt macht ist bekanntlich nichts neues in diesem Staat. Zumindest haben Politiker und Journalisten noch das Glück eine größere Aufmerksamkeit zu genießen und derlei Dinge an den Pranger zu stellen, Otto-Normal-Bürger schaut da schon eher ziemlich dumm drein sollte dieser mal zufälligerweise in die Mühlen des Staates und seiner teils unkontrollierten Organe geraten. Auch bei diesem Skandal wird wie üblich in diesem Lande weiter nichts geschehen,

Oppermann sagte, zwar müsse man auch Geduld haben mit einem BND, «der aus dem Kalten Krieg kommt» und sich nun in einer multipolaren Welt orientieren müsse. «Aber irgendwann ist die Geduld zu Ende.» Nun gelte es, den Sachverhalt aufzuklären. Forderungen nach personellen Konsequenzen oder der Ablösung des BND-Chefs Ernst Uhrlau nannte Oppermann «abwegig».

Das nun der SPD-Mann Thomas Oppermann, der auch den Seeheimern angehört, etwas dagegen hat, daß ausgerechnet ein SPD-Mann an der BND-Spitze abgelöst wird, ist wohl mehr als verständlich. Die Union würde schließlich ebenso handeln :)

SZ

, , , , ,

2 Antworten zu “der BND und die Demokratie”

  1. […] kann man ja getrost von der berühmt, berüchtigten Spitze des Eisbergs sprechen. Geheimdienste kümmern sich einen Dreck um demokratische Verhältnisse, sie sind nicht ein […]

  2. […] zeigt sich hier wieder einmal äußerst deutlich, wenn nicht schon anhand des BND-Chefs Ernst Uhrlau, ebenfalls SPD. Natürlich wünsche ich mir eine Regelung, um Wohnungen betreten zu […]

RSS-Feed abonnieren