day of the UNIX bits

Ein neuer Tag und neue Bits aus der unixoiden Welt. Drehte es sich gestern noch um die morbiden UNIX bits, so ist heute der Tag der UNIX bits 😀

Beginnen möchte ich hier mit einer interessanten Diskussion oder auch einer Art Fazit bezüglich FreeBSD, die sich über drei Weblogs spannt: FreeBSD: Mutiert immer mehr zu einer frickelbaustelle? Ein starke Überzeugung, die Beschäftigung mit der Materie en detail, fördert anscheinend früher oder später auch ebensolche massive Kritik zu Tage.

Drum auch stante pede der erste Hinweis auf die anderen unixoiden Gefilde in Form von ArchLinux, das den Advent eines neuen Releases feiert inkl. Kernel 2.6.22. Zuzüglich dem Hinweis, da gibts auch noch Gentoo, das sich zusammen mit ArchLinux im Herzen drum streiten kann, welches nun am ehesten für einen abtrünnigen FreeBSDler in Frage kommt 😉

Würde man der Lehre des Pragmatismus folgen, die Wahl wäre wohl eine Leichte — so aber kämpft man mit dem Wissen eines Langzeit-Linux Geschädigten, der über ein Jahrzehnt evangelisierte, und dem Wissen ob einiger Qualitäten eines 2jährigen FreeBSD-Aspiranten. Der goldene Mittelweg zwischen Pragmatismus und Evangelismus ist gesucht — mag teils der Gralssuche gleichen. Wobei der Blick für BSD allgemein nicht getrübt ist, nur eben FreeBSD wird wohl außen vor bleiben — die anderen Vertreter (Net/Open/DragonFly) wissen ihren jeweiligen Standpunkt imo weitaus besser umzusetzen, als es denn FBSD möglich wäre. So werden sie zumindest in der Parallelität ihr Dasein fristen 😉

Weiter gehts mit Kung Fu Wisdom on Threats, ein amüsanter Vergleich, der aber einem ernsten Hintergrund Platz macht — die andere Art Gefahren zu begegnen.

Ach ja, wo wir schon gerade bei Linux sind, auf roothausen beschäftigte man sich nochmals mit der verschlüsselten Backup-Festplatte — hochinteressant, Lesebefehl! 😀

Nebenbei bemerkt, mein Lieblingsfeedreader, Windows-User wissen gar nicht was sie da verpassen, strengte sich an die Version 0.5 zu erreichen. Ja die Rede ist von Newsbeuter, dem simplen, aber ganz und gar nicht spartanischen Feedreader.

Btw. Microsoft hat es tatsächlich zum Teil geschafft, die Linux-Community zu zersplittern. Der Ubuntu-Mensch spricht davon, nun er hat Recht, aber sein Scherflein trägt er mit Ubuntu-SPAM auch dazu bei … nur meine Meinung.

Ach ja noch ein Linux/UNIX Cheet-Sheet, immer nützlich gerade für Einsteiger. Und eine Erklärung was denn dieser neue Scheduler in Linux da so macht, dieser CFS.

Last not least noch ein Tipp. Evince als Dokumentviewer dürfte bekannt sein, versagt jedoch bei so manchen Dokumenten die XPDF beispielsweise einwandfrei darstellt, zudem ist er in puncto Abhängigkeiten nicht gerade ein Leichtgewicht. Vielleicht ist epdfview für einige eine Alternative. Ich denke mal gsview wird wohl zu spartanisch daher kommen 😉

Bis bald …

5 Antworten zu “day of the UNIX bits”

  1. Usul sagt:

    Ähem, zu epdfview: Wie kommst du zu der Ansicht, das epdfview manche Dokumente besser als evince darstellen kann? Hast du Beispieldokumente, wo das der Fall ist? Evince und epdfview basieren beide auf poppler, sollten sich im Rendering also kaum was nehmen, im Gegensatz zu xpdf, was nach wie vor eine eigene Rendering-Engine hat. Poppler ist ein Fork von xpdf, wenn ich das richtig verstanden habe. Also wäre es logischer, das epdfview und evince im Rendering gleichwertig sind, xpdf aber anders ist.

    Ich will das gesagte nicht pauschal anzweifeln, es kommt mir nur unlogisch vor. Wenn Evince ein Problem mit irgendwas hat, dann muß ich in der Regel noch auf den Original Adobe Reader zurückgreifen, andere Alternativen bringen da wenig.

  2. Oliver sagt:

    >Ähem, zu epdfview: Wie kommst du zu der Ansicht, das epdfview manche Dokumente besser als evince darstellen kann?

    Schrieb ich das? NEIN!

    >versagt jedoch bei so manchen Dokumenten die XPDF beispielsweise einwandfrei darstellt

    Wenn man denn richtig lesen würde, wäre die Logik auch vorhanden.

  3. Bernd sagt:

    Btw. Microsoft hat es tatsächlich zum Teil geschafft, die Linux-Community zu zersplittern.

    Na was sollen sie auch anderes machen, nachdem sie die komplette Vista-Entwicklung gegen die Wand gefahren haben? Alles Ablenkung 😀

    von ArchLinux, das den Advent eines neuen Releases feiert inkl. Kernel 2.6.22.

    Ja, jetzt hasts geschafft meine Neugier zu wecken! Danke! :) BTW: Läuft auch schon und Windows musste weichen.

  4. Oliver sagt:

    >Ja, jetzt hasts geschafft meine Neugier zu wecken!

    Aber hoffentlich nicht die falsche Neugier, den ich rate meist zu Systemen die gemäßg KISS arbeiten und heute bezeichnet man das als nicht zeitgemäß 😀

  5. Usul sagt:

    Wenn man denn richtig lesen würde, wäre die Logik auch vorhanden.

    Jaja. Du zählst zwei Nachteile von evince auf und präsentierst dann eine Alternative, und da soll man nicht denken, dass diese Alternative die erwähnten Nachteile nicht hat? Nun gut, so sei es … Allerdings eine merkwürdige Art der Argumentation. Rein technisch gesehen hast du Recht, aber ich denke, viele hatten den gleichen Gedankengang wie ich. Wer weiß, ist ja auch egal.

    Jedenfalls ist damit klargestellt, dass epdfviewer auch nicht besser rendert als evince. Ach Moment, dass hast du ja auch nicht gesagt, du hast ja nur gesagt, dass du nicht gesagt hast, dass es besser rendert. Ganz schön kompliziert hier.

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