Datenschutz: cui bono?

Thilo Weichert, Leiter des Unabhängigen Landeszentrums für Datenschutz Schleswig-Holstein (ULD), lehnt Radikalforderungen wie ein generelles Verbot des Verkaufs von Verbraucherdaten ab. Sie nützten letztlich weder den Betroffenen noch der Wirtschaft und seien wenig förderlich für den Verbraucher– und den Datenschutz.

heise

Wem zum Vorteil? Ist wohl das alleinige Credo dieses Datenschützers, zuvor dachte ich die geringstmögliche Anhäufung von Daten sei das gemeinsam erklärte Ziel. Wie man sich doch täuschen kann, Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass Verbraucherdaten ein wertvolles Wirtschaftsgut sind. so der Datenschützer Weichert. Das haben besorgte Bürger unlängst erkannt und kämpfen gegen die fortschreitende Akquise an — erwähnte ich schon einmal das ich diesen ganzen Wirtschafts-Crap in all seinen Ausuferungen verabscheue? Warum bedeutet ein professionelles Verhalten letztendlich doch nur höchstmögliche Felixibilität? Es gibt gewisse Kernbereiche die sind unveräußerbar und wirtschaftliche Interessen sind definitiv kein Grund diese auch nur anzutasten!

Wir müssen zur Kenntniss nehmen, das dort wo Datenschutz drauf steht, noch lange nicht das vermutete humanistische Kleinod zu finden ist.

Bild: Es kann nur einen geben: Bulo 😀

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Eine Antwort zu “Datenschutz: cui bono?”

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