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	<title>Kommentare zu: Das Versagen des Freitag</title>
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		<title>Von: Reinard Schmitz</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-33839</link>
		<dc:creator>Reinard Schmitz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 18:34:21 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-32875&quot;&gt;Anna Dorothea&lt;/a&gt;:  Ich denke, &lt;i&gt;lesen&lt;/i&gt; muss man eben, ob lang oder kurz. Selbst wenn man »Gekränktsein« meint ausmachen müssen: Was war denn nun inhaltlich so verkehrt? Daher finde ich Ihre Kritik nachlässig und oberflächlich. Wer den Freitag (bzw. seine Vorgänger) fast sein ganzes politisch-bewusstes Leben kennt und gelesen hat, der trauert. Dass einen das neben Trauer mit Wut erfüllt, das erlebe ich selbst momentan auch. Wenn einem die Zeitung weggenommen wird. Nach - gefühlten - 40 Jahren. Und wenn man mit seinen Vorschlägen ignoriert wird, wie das heute ja gang und gäbe ist: Dann ist man gekränkt-eitel? So ein Quatsch. Dann ist man enttäuscht, und das ist normal, selbstverständlich und - wenn Sie so wollen - verzeihlich.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-32875">Anna Dorothea</a>: Ich denke, <i>lesen</i> muss man eben, ob lang oder kurz. Selbst wenn man »Gekränktsein« meint ausmachen müssen: Was war denn nun inhaltlich so verkehrt? Daher finde ich Ihre Kritik nachlässig und oberflächlich. Wer den Freitag (bzw. seine Vorgänger) fast sein ganzes politisch-bewusstes Leben kennt und gelesen hat, der trauert. Dass einen das neben Trauer mit Wut erfüllt, das erlebe ich selbst momentan auch. Wenn einem die Zeitung weggenommen wird. Nach — gefühlten — 40 Jahren. Und wenn man mit seinen Vorschlägen ignoriert wird, wie das heute ja gang und gäbe ist: Dann ist man gekränkt-eitel? So ein Quatsch. Dann ist man enttäuscht, und das ist normal, selbstverständlich und — wenn Sie so wollen — verzeihlich.</p>
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		<title>Von: Klaus Fiedler</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-33259</link>
		<dc:creator>Klaus Fiedler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2009 13:02:35 +0000</pubDate>
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		<description>Werter Herr Augstein - die Neuausgabe des &quot;Freitag &quot; ist eine Enttäuschung. Schon die Optik gleicht sich anderen Blättern an, so verliert die Wochenzeitung ihr einzigartiges Gesicht. War das Layout früher durch Leichtigkeit, Durchsichtigkeit und politisch links geprägt, ist diese jetzt klobig und protzig.
Die Seite A-Z der Gegenwart ist eine Katastrophe, sie lädt zum Weggucken ein. Ich habe 40 Jahre die Zeitung gelesen und nun werde ich sie weinend abbestellen oder man korrigiert, denn  ich bin nicht der Einzige, der kritisiert. Ich allein kenne 20 Bekannte, die so denken. Klaus Fiedler</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Werter Herr Augstein — die Neuausgabe des «Freitag » ist eine Enttäuschung. Schon die Optik gleicht sich anderen Blättern an, so verliert die Wochenzeitung ihr einzigartiges Gesicht. War das Layout früher durch Leichtigkeit, Durchsichtigkeit und politisch links geprägt, ist diese jetzt klobig und protzig.<br />
Die Seite A-Z der Gegenwart ist eine Katastrophe, sie lädt zum Weggucken ein. Ich habe 40 Jahre die Zeitung gelesen und nun werde ich sie weinend abbestellen oder man korrigiert, denn ich bin nicht der Einzige, der kritisiert. Ich allein kenne 20 Bekannte, die so denken. Klaus Fiedler</p>
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	<item>
		<title>Von: KoopTech &#187; Titelgeschichte &#187; Eine etwas andere re:publica-Nachlese</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-33159</link>
		<dc:creator>KoopTech &#187; Titelgeschichte &#187; Eine etwas andere re:publica-Nachlese</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 16:47:31 +0000</pubDate>
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		<description>[...] m&#252;sse man sich in die Community einloggen. Die ist freilich technisch so grottenschlecht programmiert, dass die Aussage des Inhabers, dass Journalismus sich dem Ethos verpflichtet f&#252;hle, schon [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] müsse man sich in die Community einloggen. Die ist freilich technisch so grottenschlecht programmiert, dass die Aussage des Inhabers, dass Journalismus sich dem Ethos verpflichtet fühle, schon […]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Antje</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32980</link>
		<dc:creator>Antje</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 21:38:43 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für diesen Beitrag!
Ich hatte, wie hier wohl die meisten, den Auftakt des Freitag und das Engagement von Herrn Augstein mit großem Wohlwollen begleitet.
Da ich die FAZ aber schon viel länger verfolge, als den Freitag, konnte ich hier nun auch die Entwicklung sehen.
Mein Resümee stimmt insoweit mit Chris` überein.
Der Freitag hat etwas sehr groß angekündigt und sehr schlecht umgesetzt, was die FAZ ohne großes Bohei einfach getan hat.
Das Problem des Freitag - die technischen Dinge vermag ich nicht zu beurteilen - liegt in meinen Augen darin, dass das Erscheinungsbild zu &quot;naiv&quot; ist. Mutet irgendwie an, als wollten wir jetzt mal eine Studentenzeitung im Experiment auf den Markt bringen. Wäre per se ja auch nicht schlimm, nur, der Anspruch war doch ein völlig anderer.  
Hinzu kommt, und das hat die FAZ eindeutig besser gelöst, dass die Leserin/der Leser beim Freitag überhaupt nicht mehr unterscheiden konnte, was nun recherchierter Journalismus ist und, was `Citizen Journalism` ist.
Nicht, das letzteres immer schlecht oder schlechter sein muss, aber, es verwirrt doch.
Die FAZ hat ganz klar gute Blogger eingekauft, diese tatsächlich den Journalisten gleichgestellt und eine Plattform für Kommentare (wie viele andere Zeitungen auch), für alle ihre Beiträge ermöglicht.
Das war für mich der entscheidende Schritt!!! Nicht ein eindeutiges &quot;Vielleicht&quot;. Wir schauen mal, nach dem &quot;survival of the fittest&quot; (Darwin Jahr :-D) Motto, wer sich bei den Leuten durchsetzt, sondern, wir als Zeitung, wir als erfahrene, studierte, solidarische...Journalisten stehen zu unseren Bloggern. Die dürft ihr alle, liebe Leser, hinreichend kritisieren, aber wir geben den seriösen Journalismus nicht dem Circus maximus gleich, der Menge zum Fraß vor. 
Das hat Herr Augstein, obwohl ich überzeugt bin, dass er etwas anderes, besseres wollte, völlig unterschätzt.
Und jetzt ist er leider auch noch das, so entnehme ich es seinem neuesten Artikel, was man gemeinhin beratungsresistent nennt. Soooo schade. Ich hätte mir, wie so viele andere auch, so gerne einen guten, kritischen Freitag gewünscht. Denn, um das noch abschließend zu sagen, ich bin inhaltlich ganz oft nicht mit dem einverstanden, was die FAZ schreibt! Da hätte ein guter Freitag zum Ausgleich sooo sehr Not getan!!! Trotzdem ist sie von der Substanz her die beste deutsche Zeitung.
Schade</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen Beitrag!<br />
Ich hatte, wie hier wohl die meisten, den Auftakt des Freitag und das Engagement von Herrn Augstein mit großem Wohlwollen begleitet.<br />
Da ich die FAZ aber schon viel länger verfolge, als den Freitag, konnte ich hier nun auch die Entwicklung sehen.<br />
Mein Resümee stimmt insoweit mit Chris‘ überein.<br />
Der Freitag hat etwas sehr groß angekündigt und sehr schlecht umgesetzt, was die FAZ ohne großes Bohei einfach getan hat.<br />
Das Problem des Freitag — die technischen Dinge vermag ich nicht zu beurteilen — liegt in meinen Augen darin, dass das Erscheinungsbild zu «naiv» ist. Mutet irgendwie an, als wollten wir jetzt mal eine Studentenzeitung im Experiment auf den Markt bringen. Wäre per se ja auch nicht schlimm, nur, der Anspruch war doch ein völlig anderer.<br />
Hinzu kommt, und das hat die FAZ eindeutig besser gelöst, dass die Leserin/der Leser beim Freitag überhaupt nicht mehr unterscheiden konnte, was nun recherchierter Journalismus ist und, was ‘Citizen Journalism‘ ist.<br />
Nicht, das letzteres immer schlecht oder schlechter sein muss, aber, es verwirrt doch.<br />
Die FAZ hat ganz klar gute Blogger eingekauft, diese tatsächlich den Journalisten gleichgestellt und eine Plattform für Kommentare (wie viele andere Zeitungen auch), für alle ihre Beiträge ermöglicht.<br />
Das war für mich der entscheidende Schritt!!! Nicht ein eindeutiges «Vielleicht». Wir schauen mal, nach dem «survival of the fittest» (Darwin Jahr <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':-D' class='wp-smiley' /> ) Motto, wer sich bei den Leuten durchsetzt, sondern, wir als Zeitung, wir als erfahrene, studierte, solidarische…Journalisten stehen zu unseren Bloggern. Die dürft ihr alle, liebe Leser, hinreichend kritisieren, aber wir geben den seriösen Journalismus nicht dem Circus maximus gleich, der Menge zum Fraß vor.<br />
Das hat Herr Augstein, obwohl ich überzeugt bin, dass er etwas anderes, besseres wollte, völlig unterschätzt.<br />
Und jetzt ist er leider auch noch das, so entnehme ich es seinem neuesten Artikel, was man gemeinhin beratungsresistent nennt. Soooo schade. Ich hätte mir, wie so viele andere auch, so gerne einen guten, kritischen Freitag gewünscht. Denn, um das noch abschließend zu sagen, ich bin inhaltlich ganz oft nicht mit dem einverstanden, was die FAZ schreibt! Da hätte ein guter Freitag zum Ausgleich sooo sehr Not getan!!! Trotzdem ist sie von der Substanz her die beste deutsche Zeitung.<br />
Schade</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Markus Merz &#124; Hamburg St. Georg</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32941</link>
		<dc:creator>Markus Merz &#124; Hamburg St. Georg</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 17:22:11 +0000</pubDate>
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		<description>Ich hätte es vielleicht doppelt moppeln sollen: &quot;Herrschaftlich von oben herab ...&quot;

@Chris, wenn es Dir nicht zuviel Zeit kostet, dann wäre evtl. eine chronologische Auflistung der im Laufe der Zeit aufgelaufenen Kritik ganz hilfreich.

Man kann eigentlich ganz sachlich nachweisen, dass die Kritik nicht einfach aus blauem Himmel kommt, sondern eine Geschichte hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte es vielleicht doppelt moppeln sollen: «Herrschaftlich von oben herab …»</p>
<p>@Chris, wenn es Dir nicht zuviel Zeit kostet, dann wäre evtl. eine chronologische Auflistung der im Laufe der Zeit aufgelaufenen Kritik ganz hilfreich.</p>
<p>Man kann eigentlich ganz sachlich nachweisen, dass die Kritik nicht einfach aus blauem Himmel kommt, sondern eine Geschichte hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Augsteins Internetbaustelle: Wird der Freitag das nächste Zoomer.de? &#8212; CARTA</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32921</link>
		<dc:creator>Augsteins Internetbaustelle: Wird der Freitag das nächste Zoomer.de? &#8212; CARTA</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 11:59:33 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Luft machte zun&#228;chst Christian Sickendieck (Fixmbr) seinem &#196;rger. Deutlich moderater folgte ihm Cem Basman (Sprechblase), bevor die [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Luft machte zunächst Christian Sickendieck (Fixmbr) seinem Ärger. Deutlich moderater folgte ihm Cem Basman (Sprechblase), bevor die […]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Werner</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32918</link>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 11:07:29 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

eine vielleicht dumme Frage:
Was genau ist an dem Blogeditor denn so schlecht? Welche Funktionen fehlen?
Ich kenn mich da nicht so aus (mit Wordpress z.B.) - und finde den Blogeditor vom Freitag eigentlich relativ logisch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>eine vielleicht dumme Frage:<br />
Was genau ist an dem Blogeditor denn so schlecht? Welche Funktionen fehlen?<br />
Ich kenn mich da nicht so aus (mit WordPress z.B.) — und finde den Blogeditor vom Freitag eigentlich relativ logisch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: bwl zwei null &#183; Wird der Freitag das nächste Zoomer.de?</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32915</link>
		<dc:creator>bwl zwei null &#183; Wird der Freitag das nächste Zoomer.de?</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Mar 2009 07:01:27 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Luft machte zunächst Christian Sickendieck (Fixmbr) seinem Ärger. Deutlich moderater folgte ihm Cem Basman (Sprechblase), bevor die Debatte [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Luft machte zunächst Christian Sickendieck (Fixmbr) seinem Ärger. Deutlich moderater folgte ihm Cem Basman (Sprechblase), bevor die Debatte […]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32906</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 21:01:16 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde auch immer noch, dass der Freitag ein spannendes Experiment ist. Nur habe ich mittlerweile große Zweifel. Man begeht unfassbare Fehler, die Ausrede Beta war schon im Web 1.0 immer für einen Lacher gut - und ob ich den Artikeln nun zustimme oder nicht, sie bringen mich zum Nachdenken. Nur irgendwas stimmt mit dem Gesamtpaket nicht.

Mein erster Gedanke (s. o.) &lt;em&gt;arrogant&lt;/em&gt;, war vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Dass er &quot;zurückschlägt&quot;, dagegen sage ich nichts, im Gegenteil. Das beweist, sie beschäftigen sich mit der Kritik. Das ist gut, nur so können sie sich weiterentwickeln. Ich glaube, Markus hat es in seinem Kommentar unter dem Augstein-Artikel am besten festgehalten:

&lt;blockquote&gt;Herrlich von oben herab diese konzeptionelle Selbstbeweihräucherung. Herrlich von oben herab mit welchem Selbstverständnis das Rad neu erfunden wird. Aber mal im Ernst: Dasselbe hätte die Musikindustrie schreiben können. Oder aktuell die Buchverlage. [...] Herr Augstein, Sie reden über das Fernsehen und über zappende Fernsehzuschauer, ist Ihnen das eigentlich klar?&lt;/blockquote&gt;

Ich glaube wirklich, dass gerade Journalisten nicht wirklich das Internet verstehen. Sie verstehen nicht, was gerade passiert, warum ein Blogger ihnen die Ohren lang ziehen kann oder warum ein Kommentator mit einem einfach Link den lang recherchierten Artikel zerpflückt. Sie stehen staunend daneben - im günstigsten Fall wollen sie mitspielen, im Regelfall den Journalismus über das Internet-Dingens stülpen. Letzteres ist offensichtlich auch beim Freitag der Fall.

Beim Freitag kommt wohl dazu, dass im Hintergrund der eine oder andere &lt;em&gt;Berater&lt;/em&gt; sein Geld verdient oder seine Spiele treibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde auch immer noch, dass der Freitag ein spannendes Experiment ist. Nur habe ich mittlerweile große Zweifel. Man begeht unfassbare Fehler, die Ausrede Beta war schon im Web 1.0 immer für einen Lacher gut — und ob ich den Artikeln nun zustimme oder nicht, sie bringen mich zum Nachdenken. Nur irgendwas stimmt mit dem Gesamtpaket nicht.</p>
<p>Mein erster Gedanke (s. o.) <em>arrogant</em>, war vielleicht nicht der richtige Ausdruck. Dass er «zurückschlägt», dagegen sage ich nichts, im Gegenteil. Das beweist, sie beschäftigen sich mit der Kritik. Das ist gut, nur so können sie sich weiterentwickeln. Ich glaube, Markus hat es in seinem Kommentar unter dem Augstein-Artikel am besten festgehalten:</p>
<blockquote><p>Herrlich von oben herab diese konzeptionelle Selbstbeweihräucherung. Herrlich von oben herab mit welchem Selbstverständnis das Rad neu erfunden wird. Aber mal im Ernst: Dasselbe hätte die Musikindustrie schreiben können. Oder aktuell die Buchverlage. […] Herr Augstein, Sie reden über das Fernsehen und über zappende Fernsehzuschauer, ist Ihnen das eigentlich klar?</p></blockquote>
<p>Ich glaube wirklich, dass gerade Journalisten nicht wirklich das Internet verstehen. Sie verstehen nicht, was gerade passiert, warum ein Blogger ihnen die Ohren lang ziehen kann oder warum ein Kommentator mit einem einfach Link den lang recherchierten Artikel zerpflückt. Sie stehen staunend daneben — im günstigsten Fall wollen sie mitspielen, im Regelfall den Journalismus über das Internet-Dingens stülpen. Letzteres ist offensichtlich auch beim Freitag der Fall.</p>
<p>Beim Freitag kommt wohl dazu, dass im Hintergrund der eine oder andere <em>Berater</em> sein Geld verdient oder seine Spiele treibt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: f.luebberding</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32900</link>
		<dc:creator>f.luebberding</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 14:11:01 +0000</pubDate>
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		<description>Chris

Also so schlimm finde ich Augsteins Artikel nicht. Er hat wahrscheinlich als Gärtner geschrieben ...  . Er hat ja auch die Kritik strukturiert. Technisch, inhaltlich und emotional. Der Punkt mit der Langsamkeit und der Qualität scheint mir zwar für Tageszeitungen nicht zu stimmen, auch gab es schon immer viel Schrott im Printbereich. Journalismus heisst Zweifeln, wohl wahr, nur ist das ist nicht das Privileg des Journalisten. Augstein meint was anderes. Als Journalist will man, jenseits der eigenen Überzeugungen, erst einmal die Fakten kennen. Dass sich manche an diesen Grundsatz nicht halten, ist klar, spricht aber nicht dagegen. Aber das prägt das eigene Selbstverständnis. Manche werden darüber zum Zyniker. Das heißt nicht, dass das blogger nicht auch machen, nur ist das nicht ihre Motivation zu schreiben. Sie wollen ihre Meinung sagen - die Meinung der meisten Journalisten interessiert aber kein Mensch. Augstein kann dazu sicherlich etwas sagen - wie es beim Spiegel vom Senior war. Da hatte meistens nur einer eine Meinung ... . Journalisten arbeiten eben Informationen auf, mal gut, mal schlecht. Das ist eine völlig andere Herangehensweise. Das hat mit höherer Berufung nichts zu tun. Er hat auch, denke ich, ganz gut beschrieben, dass die Tradition des Journalismus quer verläuft zum Web 2.0. Der wichtigste Punkt ist aber, dass das Web 2.0 ein reflexives Medium ist.  Der Journalismus muss sich plötzlich legitimieren, wird in Frage gestellt, kommentiert und womöglich in der Luft zerrisssen. Das ist man früher so nicht gewöhnt gewesen. Da gab es nur die Leserbriefe und die wenig beeindruckende Drohung mit der Abokündigung. Zugleich liegt da ja auch eine Chance. Ich lerne viel von Kommentatoren. Sie geben Anregungen, man kann Themen weiterentwickeln usw. Dass der Freitag eine Art Mischform aus Print und Web. 2.0 versucht, finde ich daher schon ein interessantes Experiment. Nur müsste sich diese Dynamik dann auch im Blatt wiederfinden.

Nur woran sich Augstein gewöhnen muss, sind tatsächlich die Umgangsformen ... .  Also Deine Kriitk war weder beleidigend, noch Trollmäßig verfasst, wenn ich sie auch nicht teile. Da bin ich wirklich andere Sachen gewöhnt ... . Augstein hätte also den Quatsch mit den Netznomanden und seinem Städtebauprojekt lassen können - vor allem im Zusammenhang mit dieser Kritik hier.

Seine &quot;irgendwie links&quot; Haltung habe ich schon einmal gehört ... das ist aber lange her ... . Mich persönlich interessiert das überhaupt nicht, ob jemand links ist oder nicht, wenigstens nicht bei der Beurteilung von Artikeln. Wer sich zur Geldpolitik der EZB äußert, muss erst einmal etwas Inhaltliches dazu sagen. Einer unserer Bezugspunkte im blog ist Willem Buiter. Der teilt aber mit Sicherheit nicht meine politischen Überzeugungen ... . Augstein beschreibt seine Motivation so:

&quot;weil ich - und sehr viele andere Leute - keine Lust auf ideologische Festlegung, politmorale Rechthaberei und engstirnige Gestrigkeit haben. Mit den Rezepten, die gestern gescheitert sind, wird man die Krankheiten von morgen nicht heilen. Wir brauchen neue.&quot;

Ja, hier liegt der Hund begraben. Es geht nämlich nicht um ideologische Festlegung, sondern überhaupt etwas von diesen sogenannten Ideologien zu verstehen ... . Das ist auch die Voraussetzung für Streit. Wir haben bei uns nicht ohne Grund schon im Sommer vergangenen Jahres über Stamokap, Lenin und Rathenau diskutiert. Einfach Dinge ausprobiert. Wo findet man was, um die heutige Lage zu verstehen? Das ist im Web viel einfacher als das in den langsamen alten Medien der Fall war. In der Beziehung ist es unschlagbar. Nur sollte man die Rezepte von gestern kennen, bevor man diagnostiziert, dass sie gescheitert sind ... . Ansonsten landet man nämlich beim bla-bla ... und zwar von Montag bis Sonntag. 

Ansonsten bin ich bzgl Finanzkrise wirklich noch im alten Modus ...  .

Gruss Frank</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Chris</p>
<p>Also so schlimm finde ich Augsteins Artikel nicht. Er hat wahrscheinlich als Gärtner geschrieben … . Er hat ja auch die Kritik strukturiert. Technisch, inhaltlich und emotional. Der Punkt mit der Langsamkeit und der Qualität scheint mir zwar für Tageszeitungen nicht zu stimmen, auch gab es schon immer viel Schrott im Printbereich. Journalismus heisst Zweifeln, wohl wahr, nur ist das ist nicht das Privileg des Journalisten. Augstein meint was anderes. Als Journalist will man, jenseits der eigenen Überzeugungen, erst einmal die Fakten kennen. Dass sich manche an diesen Grundsatz nicht halten, ist klar, spricht aber nicht dagegen. Aber das prägt das eigene Selbstverständnis. Manche werden darüber zum Zyniker. Das heißt nicht, dass das blogger nicht auch machen, nur ist das nicht ihre Motivation zu schreiben. Sie wollen ihre Meinung sagen — die Meinung der meisten Journalisten interessiert aber kein Mensch. Augstein kann dazu sicherlich etwas sagen — wie es beim Spiegel vom Senior war. Da hatte meistens nur einer eine Meinung … . Journalisten arbeiten eben Informationen auf, mal gut, mal schlecht. Das ist eine völlig andere Herangehensweise. Das hat mit höherer Berufung nichts zu tun. Er hat auch, denke ich, ganz gut beschrieben, dass die Tradition des Journalismus quer verläuft zum Web 2.0. Der wichtigste Punkt ist aber, dass das Web 2.0 ein reflexives Medium ist. Der Journalismus muss sich plötzlich legitimieren, wird in Frage gestellt, kommentiert und womöglich in der Luft zerrisssen. Das ist man früher so nicht gewöhnt gewesen. Da gab es nur die Leserbriefe und die wenig beeindruckende Drohung mit der Abokündigung. Zugleich liegt da ja auch eine Chance. Ich lerne viel von Kommentatoren. Sie geben Anregungen, man kann Themen weiterentwickeln usw. Dass der Freitag eine Art Mischform aus Print und Web. 2.0 versucht, finde ich daher schon ein interessantes Experiment. Nur müsste sich diese Dynamik dann auch im Blatt wiederfinden.</p>
<p>Nur woran sich Augstein gewöhnen muss, sind tatsächlich die Umgangsformen … . Also Deine Kriitk war weder beleidigend, noch Trollmäßig verfasst, wenn ich sie auch nicht teile. Da bin ich wirklich andere Sachen gewöhnt … . Augstein hätte also den Quatsch mit den Netznomanden und seinem Städtebauprojekt lassen können — vor allem im Zusammenhang mit dieser Kritik hier.</p>
<p>Seine «irgendwie links» Haltung habe ich schon einmal gehört … das ist aber lange her … . Mich persönlich interessiert das überhaupt nicht, ob jemand links ist oder nicht, wenigstens nicht bei der Beurteilung von Artikeln. Wer sich zur Geldpolitik der EZB äußert, muss erst einmal etwas Inhaltliches dazu sagen. Einer unserer Bezugspunkte im blog ist Willem Buiter. Der teilt aber mit Sicherheit nicht meine politischen Überzeugungen … . Augstein beschreibt seine Motivation so:</p>
<p>«weil ich — und sehr viele andere Leute — keine Lust auf ideologische Festlegung, politmorale Rechthaberei und engstirnige Gestrigkeit haben. Mit den Rezepten, die gestern gescheitert sind, wird man die Krankheiten von morgen nicht heilen. Wir brauchen neue.»</p>
<p>Ja, hier liegt der Hund begraben. Es geht nämlich nicht um ideologische Festlegung, sondern überhaupt etwas von diesen sogenannten Ideologien zu verstehen … . Das ist auch die Voraussetzung für Streit. Wir haben bei uns nicht ohne Grund schon im Sommer vergangenen Jahres über Stamokap, Lenin und Rathenau diskutiert. Einfach Dinge ausprobiert. Wo findet man was, um die heutige Lage zu verstehen? Das ist im Web viel einfacher als das in den langsamen alten Medien der Fall war. In der Beziehung ist es unschlagbar. Nur sollte man die Rezepte von gestern kennen, bevor man diagnostiziert, dass sie gescheitert sind … . Ansonsten landet man nämlich beim bla-bla … und zwar von Montag bis Sonntag. </p>
<p>Ansonsten bin ich bzgl Finanzkrise wirklich noch im alten Modus … .</p>
<p>Gruss Frank</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32899</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 11:34:24 +0000</pubDate>
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		<description>@f.luebberding: [Off Topic] Sollte wir nicht das Kind langsam beim richtigen Namen nennen und von Weltwirtschaftskrise sprechen und nicht mehr verniedlichend von Finanzkrise? ;-) [/Off Topic]

Jakob Augstein hat in einem für mich arroganten wirkenden Pamphlet, aus dem Elfenbeinturm schreibend, geantwortet:

&lt;a href=http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein/ueber-die-netznomaden-kleine-kritik-an-der-kritik-am-freitag&gt;Über die Netznomaden. Kleine Kritik an der Kritik am Freitag&lt;/a&gt;

Nun war mein Artikel harte Kritik und mir wurden schon andere Dinge als Nomade an den Kopf geworfen. Ich kann damit leben. Es wird man aber Freitag-Bloggern wie ChristianBerlin oder EtienneRheindahlen, um nur zwei kleine Beispiele zu nennen, gerecht. Ich kann mir vorstellen, wer da unter anderem den Einflüsterer gespielt hat - sei es drum, vielleicht heute Abend ausführlich dazu mehr. Das Pamphlet zeigt aber, woran der Journalismus in Deutschland derzeit scheitert. Man wähnt sich immer noch als das Non plus ultra - als die zu Höherem berufenen Journalisten:

&lt;blockquote&gt;Und als solche Zweifler. Wer das nicht versteht, versteht Journalismus nicht. Journalismus heisst Zweifeln.&lt;/blockquote&gt;

Das mag richtig sein, oder auch nicht, das mögen Journalisten unter sich ausdiskutieren. Wennn allerdings damit Bloggern und Kritikern der Journalismus übergestülpt werden soll, dann kann man Jakob Augstein &amp; Co. nur zurufen, &lt;em&gt;geht sterben&lt;/em&gt;. Also jetzt bildlich gesprochen, die journalistischen Erzeugnisse sind damit gemeint.

Journalisten sind keine Blogger. Blogger sind keine Journalisten.

Wer Bloggern Journalisten diese Kappe aufsetzen will und daran messen will, hat schon verloren. Zurecht. und ich behaupte immer noch, der Freitag positioniert sich mitte-rechts. Da beweist allein der Vorwurf, Kritiker, wurden im Gestern leben. Die Vorwürfe werden nicht erst seit der Schröder-Regierung erhoben. 

Der Freitag ist einzigartig? Wow, die Spiegel auch, die SZ auch. Aber insbesondere jedes einfach Blog da draußen.

&lt;strong&gt;Online sind Monate wie Jahre im Print.&lt;/strong&gt;

Wer das nicht versteht, wird untergehen. Die Zeit gibt es im Netz nicht. Kann man verurteilen, kann man kritisieren. Ist aber so. Die Konkurrenz schläft nicht. die FAZ hat heute schon die besten Sachen des Freitag übernommen und in die eigenen gefestigten Strukturen integiert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@f.luebberding: [Off Topic] Sollte wir nicht das Kind langsam beim richtigen Namen nennen und von Weltwirtschaftskrise sprechen und nicht mehr verniedlichend von Finanzkrise? <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  [/Off Topic]</p>
<p>Jakob Augstein hat in einem für mich arroganten wirkenden Pamphlet, aus dem Elfenbeinturm schreibend, geantwortet:</p>
<p><a href=http://www.freitag.de/community/blogs/jaugstein/ueber-die-netznomaden-kleine-kritik-an-der-kritik-am-freitag>Über die Netznomaden. Kleine Kritik an der Kritik am Freitag</a></p>
<p>Nun war mein Artikel harte Kritik und mir wurden schon andere Dinge als Nomade an den Kopf geworfen. Ich kann damit leben. Es wird man aber Freitag-Bloggern wie ChristianBerlin oder EtienneRheindahlen, um nur zwei kleine Beispiele zu nennen, gerecht. Ich kann mir vorstellen, wer da unter anderem den Einflüsterer gespielt hat — sei es drum, vielleicht heute Abend ausführlich dazu mehr. Das Pamphlet zeigt aber, woran der Journalismus in Deutschland derzeit scheitert. Man wähnt sich immer noch als das Non plus ultra — als die zu Höherem berufenen Journalisten:</p>
<blockquote><p>Und als solche Zweifler. Wer das nicht versteht, versteht Journalismus nicht. Journalismus heisst Zweifeln.</p></blockquote>
<p>Das mag richtig sein, oder auch nicht, das mögen Journalisten unter sich ausdiskutieren. Wennn allerdings damit Bloggern und Kritikern der Journalismus übergestülpt werden soll, dann kann man Jakob Augstein &amp; Co. nur zurufen, <em>geht sterben</em>. Also jetzt bildlich gesprochen, die journalistischen Erzeugnisse sind damit gemeint.</p>
<p>Journalisten sind keine Blogger. Blogger sind keine Journalisten.</p>
<p>Wer Bloggern Journalisten diese Kappe aufsetzen will und daran messen will, hat schon verloren. Zurecht. und ich behaupte immer noch, der Freitag positioniert sich mitte-rechts. Da beweist allein der Vorwurf, Kritiker, wurden im Gestern leben. Die Vorwürfe werden nicht erst seit der Schröder-Regierung erhoben. </p>
<p>Der Freitag ist einzigartig? Wow, die Spiegel auch, die SZ auch. Aber insbesondere jedes einfach Blog da draußen.</p>
<p><strong>Online sind Monate wie Jahre im Print.</strong></p>
<p>Wer das nicht versteht, wird untergehen. Die Zeit gibt es im Netz nicht. Kann man verurteilen, kann man kritisieren. Ist aber so. Die Konkurrenz schläft nicht. die FAZ hat heute schon die besten Sachen des Freitag übernommen und in die eigenen gefestigten Strukturen integiert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: G. Helmer</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32896</link>
		<dc:creator>G. Helmer</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 10:37:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32896</guid>
		<description>Ich kann die Enttäuschung teilen. Bin wieder zu den &quot;Blättern für deutsche und internationale Politik&quot; zurückgekehrt, weniger Kultur, mehr Politik. Sie konzentrieren sich wenigstens aufs Kerngeschäft - ohne viel Firlefanz.
Wer will: &lt;a href=&quot;http://www.blaetter.de/index.php&quot;&gt;Blätter für deutsche und internationale Politik&lt;/a&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann die Enttäuschung teilen. Bin wieder zu den «Blättern für deutsche und internationale Politik» zurückgekehrt, weniger Kultur, mehr Politik. Sie konzentrieren sich wenigstens aufs Kerngeschäft — ohne viel Firlefanz.<br />
Wer will: <a href="http://www.blaetter.de/index.php">Blätter für deutsche und internationale Politik</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: f.luebberding</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32895</link>
		<dc:creator>f.luebberding</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 10:30:10 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32895</guid>
		<description>Mir ist nicht klar, was jetzt die Kritik ist. Der fehlende Professionalismus bei der technischen Umsetzung sollte kein Problem sein. Das kann man ziemlich schnell ändern, wenn man es für nötig hält. Ob man der blog oder das blog schreibt, ist nun wirklich keine Frage von besonderer Relevanz; ich bin aber auch kein blogger und muss mich also nicht aufregen. Oder ist es die inhaltliche Ausrichtung des Freitag bzgl. des Themas Neoliberalismus? Das kann ja sein, hat aber mit dem Web 2.0 nichts zu tun.

Der Verweis auf die FAZ war gut. Thomas Strobl etwa ist ja nicht als blogger interessant, sondern weil er schlicht interessante Dinge zu sagen hat - und das auf eine zeitgemäße Web 2.0 kompatible Art und Weise macht (Das meine ich natürlich ganz neutral ... ). Das gilt übrigens auch für Don Alphonso - und für Leute, die nicht bei der FAZ schreiben. Etwa egghat oder Dieter Wermuth im Herdentrieb der Zeit. Will jetzt nicht alle nennen, die man nennen könnte. Wenn der Freitag also ein Problem haben sollte, das ich aber nicht wirklich beurteilen kann, dann das, ob man dort diese Texte findet. Und die Konkurrenz im Web 2.0 ist ziemlich groß. So einfach ist das.

Das Problem bei publizistischen Angeboten wie dem Freitag ist das Erreichen einer gewissen Reichweite und Relevanz zwecks Refinanzierung. Sie bekommen ja keine Gebühren ... . Als blogger ist man darauf nicht angewiesen, sondern schreibt halt was einem auffällt. Wenn es viele lesen, ist es schön, wenn nicht, hat man Pech gehabt. Man braucht aber kein Geschäftsmodell. Als die Zeitenwende ihren sehr guten blog eingestellt haben, waren sie genau an dieser Frage gescheitert. Nun wird Augstein mit dem Freitag kein Hobby betreiben wollen. Aber er sollte sich an seinen Vater erinnern.

Der würde heute sicherlich auf Spiegel online seine Artikel veröffentlichen - und es wäre ihm bei aller Eitelkeit völlig egal gewesen, ob er nun Applaus bekommt oder nicht. Der war auch schon zu Printzeiten eine Art blogger, weil er schlicht keine Rücksichten nehmen musste. Der Spiegel schwamm im Geld, dass er nicht mit den Kommentaren von Augstein verdiente. Aber daraus kann man einen Hinweis ableiten, ganz kostenlos: Man sollte nicht krampfhaft versuchen, mit der Integration von Bloggern ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Das funktioniert nicht. Ob Web 2.0, Print oder Radio. Entweder sind Beiträge interessant oder langweilig. Daran hat sich überhaupt nichts geändert. So einfach ist das.

Und jetzt zurück zur Finanzkrise ... .</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist nicht klar, was jetzt die Kritik ist. Der fehlende Professionalismus bei der technischen Umsetzung sollte kein Problem sein. Das kann man ziemlich schnell ändern, wenn man es für nötig hält. Ob man der blog oder das blog schreibt, ist nun wirklich keine Frage von besonderer Relevanz; ich bin aber auch kein blogger und muss mich also nicht aufregen. Oder ist es die inhaltliche Ausrichtung des Freitag bzgl. des Themas Neoliberalismus? Das kann ja sein, hat aber mit dem Web 2.0 nichts zu tun.</p>
<p>Der Verweis auf die FAZ war gut. Thomas Strobl etwa ist ja nicht als blogger interessant, sondern weil er schlicht interessante Dinge zu sagen hat — und das auf eine zeitgemäße Web 2.0 kompatible Art und Weise macht (Das meine ich natürlich ganz neutral … ). Das gilt übrigens auch für Don Alphonso — und für Leute, die nicht bei der FAZ schreiben. Etwa egghat oder Dieter Wermuth im Herdentrieb der Zeit. Will jetzt nicht alle nennen, die man nennen könnte. Wenn der Freitag also ein Problem haben sollte, das ich aber nicht wirklich beurteilen kann, dann das, ob man dort diese Texte findet. Und die Konkurrenz im Web 2.0 ist ziemlich groß. So einfach ist das.</p>
<p>Das Problem bei publizistischen Angeboten wie dem Freitag ist das Erreichen einer gewissen Reichweite und Relevanz zwecks Refinanzierung. Sie bekommen ja keine Gebühren … . Als blogger ist man darauf nicht angewiesen, sondern schreibt halt was einem auffällt. Wenn es viele lesen, ist es schön, wenn nicht, hat man Pech gehabt. Man braucht aber kein Geschäftsmodell. Als die Zeitenwende ihren sehr guten blog eingestellt haben, waren sie genau an dieser Frage gescheitert. Nun wird Augstein mit dem Freitag kein Hobby betreiben wollen. Aber er sollte sich an seinen Vater erinnern.</p>
<p>Der würde heute sicherlich auf Spiegel online seine Artikel veröffentlichen — und es wäre ihm bei aller Eitelkeit völlig egal gewesen, ob er nun Applaus bekommt oder nicht. Der war auch schon zu Printzeiten eine Art blogger, weil er schlicht keine Rücksichten nehmen musste. Der Spiegel schwamm im Geld, dass er nicht mit den Kommentaren von Augstein verdiente. Aber daraus kann man einen Hinweis ableiten, ganz kostenlos: Man sollte nicht krampfhaft versuchen, mit der Integration von Bloggern ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln. Das funktioniert nicht. Ob Web 2.0, Print oder Radio. Entweder sind Beiträge interessant oder langweilig. Daran hat sich überhaupt nichts geändert. So einfach ist das.</p>
<p>Und jetzt zurück zur Finanzkrise … .</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: &#187; LINKLOAD vom 24.03.2009 [UPLOAD Blog]</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32887</link>
		<dc:creator>&#187; LINKLOAD vom 24.03.2009 [UPLOAD Blog]</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 18:28:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32887</guid>
		<description>[...] Bei F!XMBR ist zu lesen warum die gehypte Zeitungsplattform &#8220;der Freitag&#8221; den Bach runtergeht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Bei F!XMBR ist zu lesen warum die gehypte Zeitungsplattform “der Freitag” den Bach runtergeht […]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sawo</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32885</link>
		<dc:creator>Sawo</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 17:55:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/das-versagen-des-freitag/#comment-32885</guid>
		<description>Sich so ausufernd über den Pfusch der miserablen Verpackung dieses, irrtümlich Freitag genannten, Beta-Projekts zu ereifern, ist zwar verständlich, aber nicht zielführend. Die wahre Katastrophe liegt darin, dass eine hervorragende linke Wochenzeitung zum Boulevardblättchen umfunktioniert wurde (das sich nicht schämt, beliebige und völlig sinnfreie Artikelchen wie z.B. den über den Hund eines amerikanischen Präsidenten zu veröffentlichen). Aber wie schon in einem Kommentar im Freitag zu lesen war: Jakob Augstein hat sich eine Zeitung gekauft, und kann nun damit machen, was er will.

Das oder der Blog als Aufreger? Im Süden der Republik und im benachbarten Alpenland sagt man &quot;das&quot; Mail - mindestens ebenso ausgefallen und nicht gewöhnungsfähig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sich so ausufernd über den Pfusch der miserablen Verpackung dieses, irrtümlich Freitag genannten, Beta-Projekts zu ereifern, ist zwar verständlich, aber nicht zielführend. Die wahre Katastrophe liegt darin, dass eine hervorragende linke Wochenzeitung zum Boulevardblättchen umfunktioniert wurde (das sich nicht schämt, beliebige und völlig sinnfreie Artikelchen wie z.B. den über den Hund eines amerikanischen Präsidenten zu veröffentlichen). Aber wie schon in einem Kommentar im Freitag zu lesen war: Jakob Augstein hat sich eine Zeitung gekauft, und kann nun damit machen, was er will.</p>
<p>Das oder der Blog als Aufreger? Im Süden der Republik und im benachbarten Alpenland sagt man «das» Mail — mindestens ebenso ausgefallen und nicht gewöhnungsfähig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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