das Problem mit dem Impressum

Das Gros hat es ob nun gewerblich1 oder auch privat, denn nichts genaues weiß man eben nicht, dank ausgeklügelten legislativen Prozessen und einer Judikative, welche ab und an wohl eine Münze wirft, um Kompetenz vorzutäuschen. Im europäischen Gerichtshof scheint man dies jedoch anders zu sehen und folgert recht logisch: warum eine zweite Kommunikationsform? Die elektronische Post genügt, die Angabe zumindest der Telefonnummer könnte also Geschichte sein.

Ebenso wenig sei der Diensteanbieter nach dieser Bestimmung verpflichtet, «neben der Angabe der Adresse der elektronischen Post für einen zweiten Weg zu sorgen, um Anfragen des Nutzers entgegenzunehmen, sofern der Weg der elektronischen Post angemessen und ausreichend ist, um einen schnellen Kontakt herzustellen und eine unmittelbare und effiziente Kommunikation einzuleiten.»

, so folgert der Generalanwalt Damaso Ruiz-Jarabo Colomer. Darüber hinaus genügt der europäischen Kommission ebenfalls die schnelle, effiziente und unmittelbare elektronische Kommunikation. Schön wäre auch eine endgültige Klärung für das gesamte Impressum im privaten Bereich.

via Tp

  1. kommerzielle Anbieter haben keine Wahl []

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