das lebhafte Kitz kommt dahergehopst

… und auch wohl ebenso wirds wohl ab und an mal lebhaft aufschlagen, aber wenns reift lernts auch an Erfahrung hinzu und irgendwann kommt der Jäger … 😀 Ahm, sorry falscher Film, ja nun Ubuntu 7.04 ist aufgeschlagen. Das ist eine Linux-Distro, falls das schon einige vergessen haben im ganzen Hype und diese basiert zum Großteil auf Debian bzw. teils dem bleeding edge Teil von Debian (aka Sid). Mit dabei nun Virtualisierung, neues Gnome und aktueller 2.6.20er Kernel etc., wers mag sollte zugreifen oder vielleicht noch ein wenig warten. Mitunter gilt das gleiche bei so mancher Linux Distro ähnlich wie bei Windows, erst mal setzen lassen bis die ersten Kinderkrankheiten des Frischlings bereinigt sind 😉

Ubuntu

9 Antworten zu “das lebhafte Kitz kommt dahergehopst”

  1. SierraXTC sagt:

    diese basiert zum Großteil auf Debian bzw. teils dem bleeding edge Teil von Debian (aka Sid).

    .. sollte es nicht heißen:

    diese basierte (..) irgendwann vor langer Zeit mal auf Debian?

  2. Oliver sagt:

    Nein warum? Hat der Hype so kräftigst zugehauen, das man meint mit den paar Entwicklern dort das komplette System inkl. aller Applikationen alleine zu pflegen? Die ganzen Installationsscripte bei den Programmen, alles Qualitätsarbeit der Debianentwickler.

  3. SierraXTC sagt:

    Das wäre mir mitunter neu. Ich gehe eigentlich länger von der Annahme aus (ob nun richtig angenommen sei dahin gestellt), daß außer dem Paketmanager DPKG Ubuntu nicht mehr ganz so viel mit Debian gemein hat.

    Die Pakete werden generell selber geschnürt und lassen sich allerhöchstens mit Gewalt in die andere Distribution einpflegen und die Releases von Ubuntu sind doch, gut auch hier banale Vermutung, nicht mehr von einem SID-Snapshot ausgehend entwickelt.

    Sollte ich da völlig falsch liegen und Debian leistet immernoch nicht nur für sich, sondern auch unentgeldlich für Canonical die Entwicklungsarbeit möge man mich bitte korrigieren und mir meine Fehlvermutungen verzeihen.

  4. Oliver sagt:

    Drücken wir es mal so aus, ich hole mir Paket xy drehe ein wenig dran, schnüre es neue, packe meinen Stempel gemäß GPL drauf und gut ist, fertig ist der Distro-Brei :)

  5. Oliver sagt:

    Btw. http://golem.de/0704/5173.….6.html

    Hier gerade aktuell, der Astronaut a.D. macht auf Kuschelkurs und die Debianentwickler sehen sich als Supermarkt für Ubuntu.

  6. SierraXTC sagt:

    Drücken wir es mal so aus, ich hole mir Paket xy drehe ein wenig dran, schnüre es neue, packe meinen Stempel gemäß GPL drauf und gut ist, fertig ist der Distro-Brei

    .. so sind Mandrake Mandriva oder SuSE entstanden .. naja und eben dieses *buntu-Dingens. Und genauso geht Canonical seinen Weg das Mutterprojekt lange genug auszusaugen, wie es das noch kann, ehe es völlig eigenständig ist. In fünf Jahren (wenn es dann noch Debian gibt) weiß dann vermutlich keiner Linux-Newbie mehr, daß Ubuntu mal auf der Basis von Debian SID entstanden ist.

    Übrigens mag ich’s nicht, wenn Shuttleworth meint für die Community zu sprechen. Er spricht nämlich irgendwie immer nur für Canonical …

  7. Marnem sagt:

    erst mal setzen lassen bis die ersten Kinderkrankheiten des Frischlings bereinigt sind

    Ich bin ja nicht pedantisch, aber Frischlinge sind junge Wildschweine und somit Schwarzwild. Im Gegensatz zu Kitzen, die dem Rotwild zugehörig sind.
    Da wollen wir doch korrekt bleiben, oder?
    Nur mal so nebenbei 😉

  8. Oliver sagt:

    Canonical hat tatsächlich nur bisher an einigen Ecken und Enden gedreht, der Rest ist eben massiver Hype. Mandrake stammt da ja als Clon von RedHat ab, aber wieviele Monde ist das schon her und da gings nicht um Hype, sondern um handfeste Qualität und mitunter wußte man sich erst nach Jahren wirklich abzusetzen.

  9. Oliver sagt:

    War auch eher auf die Sau Windows bezogen 😀

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