Das Internet macht Spiegel-Redakteure doof

Neoliberale Kampfzentrale

Während das Internet für uns ein großer Fundus an Wissen, Spaß und Informationen bedeutet, ist das Internet für Spiegel-Redakteure wohl eher das Gegenteil dessen. Ich habe mich schon oft genug mit der neoliberalen Kampfzentrale von der Brandstwiete auseinandergesetzt — zuletzt mit deren Pamphlet über Blogger, deswegen überlasse ich heute anderen das Feld. Die SZ stellt nüchtern fest: Alles nur geklaut? Der neue Spiegel hat auffallend viel Ähnlichkeit mit der August-Ausgabe der Atlantic. Wenn gerade die SZ einen Artikel über das Internet der Kollegen kritisiert, dann hat das verdammt viel Geschmäckle — sei es drum, deren Fazit: Echt stoopid: Alles nur Copy & Paste. Klaus übernimmt dann die inhaltliche Kritik zu Carr & Co. auf der Medienlese: Das Internet vertreibt schlicht die Ödnis aus den Texten. Allerdings wird es noch eine Weile dauern, bis das auch alle einsehen. Zuletzt wohl die Content-Ritter von der traurigen Gestalt.

Fazit: Macht das Internet doof? Mich nicht und den Leser von F!XMBR bestimmt auch nicht. Wer eigenständig denken kann, der braucht nun wirklich keine Befürchtungen diesbezüglich haben. Wer SPIEGEL, SZ, F!XMBR oder andere Publikationen hinterfragt, ist alles andere als doof, um es bei diesem platten Ausdruck zu belassen. Wenn man diese Frage allerdings auf Spiegel-Redakteure bezieht, so muss man offensichtlich mit einem klaren Ja antworten…

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Eine Antwort zu “Das Internet macht Spiegel-Redakteure doof”

  1. […] Macht das Internet doof? Zumindest F!XMBR beantwortet diese Frage für eine Berufsgruppe mit deutlichen Ja und verweist uns auf einen Artikel in der Süddeutschen, in dem es heißt, dass eben dieser Spiegel […]

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