das ging recht schnell

Amokläufer spielte kurz vor der Tat Killerspiele, diese Erkenntnisse lieferten nun die Ermittler, sofern man dem Spiegel glauben schenken kann, denn dort entnahm die FR diese Nachricht. Nun gut die Eltern streiten eine Behandlung ihres Sohnes ab, die Ermittler oder besser gesagt jene die mit der Außenwelt kommunizieren und den politischen Filter durchliefen verstricken sich desöfteren in Widersprüchlichkeiten. Möglich ist auch das die Medien schneller Infos postulieren als diese denn überhaupt in den Redaktionen eintreffen. Keine Ahnung seit 9/11 und Gladbeck ist so ziemlich alles möglich in dieser Republik — seitens des Staats und dessen teils willfähriger Steigbügelhalter medialer Gefilde.

Ich bleibe dabei: hier kosten einige die Tragödie aus, um Quote zu machen und andere versuchen in Zeiten großer Verunsicherung Wahlkampf zu betreiben.

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4 Antworten zu “das ging recht schnell”

  1. Casi sagt:

    Man munkelt, dass der Amokläufer nach 22 Uhr noch ein Spiegelei-Brot gegessen haben soll, was nun eine Debatte nach sich ziehen sollte, ob Eier noch an Minderjährige verkauft werden können…

  2. De BloC sagt:

    Populistenverein CSU…

    Mittwoch war es mal wieder so weit. Es war eines dieser Ereignisse, auf die die gesammelte Qualitätspresse sowie die Politik in regelmäßigen Abständen hoffen. Der Tod von 16 Menschen wird zu einem Ereignis, dass die gesamte Republik in Angst verset…

  3. kobalt sagt:

    Daß Spiele am Computer das Hirn und damit das Verhalten beeinflussen, steht unzweifelhaft fest. Daß jedoch solche Spiele die Ursache von Gewalttaten sind, halte ich für überzogen.

    Unter http://www.arte.tv/de/art.….014.html («Der Krieg im Kopf») gibt es einen interessanten Beitrag über die Therapie Posttraumatischer Belastungsstörungen mittels Computerspielen.

  4. Oliver sagt:

    Ein auslösendes Moment kann alles sein wie ich oben schrieb, auch und insbesondere visuelle Manifestationen jeweder Natur. Die heutigen Menschen sind größtenteils visuell konditioniert. In früheren Zeiten, als der Mensch noch eher lesend zu Werke ging, langte auch ein Die Leiden des jungen Werther, um Heerscharen von jungen Menschen in den Suizid zu treiben — jedenfalls als auslösendes Moment bei einer Gruppe vorbelasteter Menschen.

    Der Beißreflex vieler Gamer ist unangebracht, der Stigmatisierung oder gar Dämonisierung begegnet man in der Regel mit Intelligenz, die ich im Moment bei _beiden_ Lagern vermisse. Stattdessen greift man zu identischen Mitteln, versucht triggende Momente zu leugnen und rückt damit diese mehr in den Vordergrund als die eigentlichen Ursachen.

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