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	<title>Kommentare zu: Das falsche und fatale Argument der Nacktscanner-Gegner</title>
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		<title>Von: Links des Tages (7) — Thoughtcatcher</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42845</link>
		<dc:creator>Links des Tages (7) — Thoughtcatcher</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 09:43:18 +0000</pubDate>
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		<description>[...] F!XMBR: Das falsche und fatale Argument der Nacktscanner-Gegner [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] F!XMBR: Das falsche und fatale Argument der Nacktscanner-Gegner […]</p>
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		<title>Von: Wandpapier &#187; Blog Archiv &#187; Welcher Hype? Worum?</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42804</link>
		<dc:creator>Wandpapier &#187; Blog Archiv &#187; Welcher Hype? Worum?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 09:56:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Ich hoffe ihr versteht den Comic von Bulo? Und wer nicht, auch egal. Sehr gut ist der Artikel von Chris &#252;ber Nacktscanner. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[…] Ich hoffe ihr versteht den Comic von Bulo? Und wer nicht, auch egal. Sehr gut ist der Artikel von Chris über Nacktscanner. […]</p>
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	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42746</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 22:18:41 +0000</pubDate>
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		<description>Ein kleine Ergänzung, just &lt;a href=&quot;http://www.schneier.com/blog/archives/2010/01/nate_silver_on.html&quot;&gt;seitens Schneier eingetrudelt&lt;/a&gt;:

&lt;blockquote&gt;There are all sorts of psychological biases that cause us to both misjudge risk and overreact to rare risks, but we can do better than that if we stop and think rationally.&lt;/blockquote&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleine Ergänzung, just <a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2010/01/nate_silver_on.html">seitens Schneier eingetrudelt</a>:</p>
<blockquote><p>There are all sorts of psychological biases that cause us to both misjudge risk and overreact to rare risks, but we can do better than that if we stop and think rationally.</p></blockquote>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42732</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 17:45:01 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Wer Werte nicht in Friedenszeiten schätzen und hoch halten kann

Die Realität ist diese, diese sogenannten Werte sind eine Definitionssache, mittels Regeln definiert. Und diese Regeln werden heutzutage nicht wirklich diskutiert, sondern von einer Gruppe beinahe pauschal negiert und von der anderen Gruppe fortwährend verschärft. Weder das eine, noch das andere kann wirklich das omnipotente Ziel sein. Aber solange Jammern auf hohem Niveau und gegenüber apokalyptische Angstszenarien den Ton bestimmen, solange wird sich auch nichts ändern. Und dabei hilft auch nicht das oft stark abstrahierte &lt;em&gt;Orakeln&lt;/em&gt; einiger weniger.

&gt;Das was er darf wird in “Friedenszeiten” festgelegt – wie einst die Notstandsgesetze auch.

Waren es denn Friedenszeiten (selbst mir war in den 80ern die Gefahr eines atomaren Erstschlag äußerst bewußt, heute hingegen ist es für viele mehr ein historisches Gebilde)? Ein kalter Krieg, der nur von Zynikern derart abstrahiert wird, ein Waffenstillstand mit einem Deutschland, welches zwei Kriege initiierte ... die Nostandsgesetze waren vom Zeitgeist geprägt und entfalten heute erst von vielen unbeachtet ihre Wirkung. D.h. man konzentriert sich mehr auf die Symptome. Ein interessanteres Beispiel politischer Willkür und Mißbrauch war da schon eher Brandts Radikalenerlaß, der mehr zum Berufsverbot für links orientierte Zeitgenossen in öffentlichen Gefilden mißbraucht wurde, denn zum Schutz. Brandt selbst sah den Fehler später gar ein - selten für einen Politiker.

Damals war es der kalte Krieg der ein unseeliges Momentum erlangte, gepaart mit der RAF in diesen Gefilden, anderswo war es die IRA oder die ETA usw. Heute haben wir den globalen Terror oder jedenfalls die Möglichkeit dessen, nebst zahllosen Kriegen über den Globus verteilt. Die Zeit in der wir leben ist nicht wirklich friedlich, jeder baut sich natürlich seine ganz persönlich Insel, inklusive Ponyhof, aber die Realität ist alles andere als das.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Wer Werte nicht in Friedenszeiten schätzen und hoch halten kann</p>
<p>Die Realität ist diese, diese sogenannten Werte sind eine Definitionssache, mittels Regeln definiert. Und diese Regeln werden heutzutage nicht wirklich diskutiert, sondern von einer Gruppe beinahe pauschal negiert und von der anderen Gruppe fortwährend verschärft. Weder das eine, noch das andere kann wirklich das omnipotente Ziel sein. Aber solange Jammern auf hohem Niveau und gegenüber apokalyptische Angstszenarien den Ton bestimmen, solange wird sich auch nichts ändern. Und dabei hilft auch nicht das oft stark abstrahierte <em>Orakeln</em> einiger weniger.</p>
<p>&gt;Das was er darf wird in “Friedenszeiten” festgelegt – wie einst die Notstandsgesetze auch.</p>
<p>Waren es denn Friedenszeiten (selbst mir war in den 80ern die Gefahr eines atomaren Erstschlag äußerst bewußt, heute hingegen ist es für viele mehr ein historisches Gebilde)? Ein kalter Krieg, der nur von Zynikern derart abstrahiert wird, ein Waffenstillstand mit einem Deutschland, welches zwei Kriege initiierte … die Nostandsgesetze waren vom Zeitgeist geprägt und entfalten heute erst von vielen unbeachtet ihre Wirkung. D.h. man konzentriert sich mehr auf die Symptome. Ein interessanteres Beispiel politischer Willkür und Mißbrauch war da schon eher Brandts Radikalenerlaß, der mehr zum Berufsverbot für links orientierte Zeitgenossen in öffentlichen Gefilden mißbraucht wurde, denn zum Schutz. Brandt selbst sah den Fehler später gar ein — selten für einen Politiker.</p>
<p>Damals war es der kalte Krieg der ein unseeliges Momentum erlangte, gepaart mit der RAF in diesen Gefilden, anderswo war es die IRA oder die ETA usw. Heute haben wir den globalen Terror oder jedenfalls die Möglichkeit dessen, nebst zahllosen Kriegen über den Globus verteilt. Die Zeit in der wir leben ist nicht wirklich friedlich, jeder baut sich natürlich seine ganz persönlich Insel, inklusive Ponyhof, aber die Realität ist alles andere als das.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: aloa5</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42731</link>
		<dc:creator>aloa5</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 17:10:52 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit dem lachenden Dritten ist das Problem. Dieser wird mit dem arbeiten was er darf. Das was er darf wird in &quot;Friedenszeiten&quot; festgelegt - wie einst die Notstandsgesetze auch.

Wer Werte nicht in Friedenszeiten schätzen und hoch halten kann wird nach schwierigen Zeiten wenn &quot;lachende Dritte&quot; angerückt waren behaupten müssen das man es nicht hat vorhersehen können. Man kann. Das ist es was manch Staatsrechtler macht - und auch manch Philosoph. 

Grüße
ALOA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit dem lachenden Dritten ist das Problem. Dieser wird mit dem arbeiten was er darf. Das was er darf wird in «Friedenszeiten» festgelegt — wie einst die Notstandsgesetze auch.</p>
<p>Wer Werte nicht in Friedenszeiten schätzen und hoch halten kann wird nach schwierigen Zeiten wenn «lachende Dritte» angerückt waren behaupten müssen das man es nicht hat vorhersehen können. Man kann. Das ist es was manch Staatsrechtler macht — und auch manch Philosoph. </p>
<p>Grüße<br />
ALOA</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42720</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 15:05:03 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Oder anders Oliver: Waren wir in den 80ern unglücklicher oder unfreier?

Nein, meist nur uninformierter, weniger aufgeklärt. Was in 60ern/70ern und auch 80ern teils in der BRD usus war, schrieb ich hier in vielerlei Artikeln und Kommentaren nieder. Oder eine etwas grobe Regel: mehr Technologie == mehr Überwachungsmöglichkeiten; weniger Technologie != weniger Eingriffe in die Bürgerrechte. Umfassende Grundlagen wurden früher gelegt, einige entfalten nach und nach erst ihre Wirksamkeit. Aber deswegen ist die Qualität der Eingriffe heute nicht brisanter, mehr die Quantität. Vice versa ist uns heute vieles möglich, was so nicht in 60ern/70ern beispielsweise praktikabel gewesen wäre. Man sollte nicht zu sehr mit dem Tenor der Politiker wetteifern und Milchmädchenrechnung mit Milchmädchenrechnung kontern. Differenzierung tut Not, exakte Aufklärung wo möglich. Bis dahin ist es aber auf beiden Seiten ein langer u. steiniger Weg. Hoffen wir also, daß nicht irgenwann wieder einmal ein &quot;lachender Dritter&quot; auftaucht und die streitenden Parteien hinter sich läßt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Oder anders Oliver: Waren wir in den 80ern unglücklicher oder unfreier?</p>
<p>Nein, meist nur uninformierter, weniger aufgeklärt. Was in 60ern/70ern und auch 80ern teils in der BRD usus war, schrieb ich hier in vielerlei Artikeln und Kommentaren nieder. Oder eine etwas grobe Regel: mehr Technologie == mehr Überwachungsmöglichkeiten; weniger Technologie != weniger Eingriffe in die Bürgerrechte. Umfassende Grundlagen wurden früher gelegt, einige entfalten nach und nach erst ihre Wirksamkeit. Aber deswegen ist die Qualität der Eingriffe heute nicht brisanter, mehr die Quantität. Vice versa ist uns heute vieles möglich, was so nicht in 60ern/70ern beispielsweise praktikabel gewesen wäre. Man sollte nicht zu sehr mit dem Tenor der Politiker wetteifern und Milchmädchenrechnung mit Milchmädchenrechnung kontern. Differenzierung tut Not, exakte Aufklärung wo möglich. Bis dahin ist es aber auf beiden Seiten ein langer u. steiniger Weg. Hoffen wir also, daß nicht irgenwann wieder einmal ein «lachender Dritter» auftaucht und die streitenden Parteien hinter sich läßt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: aloa5</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42719</link>
		<dc:creator>aloa5</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 14:45:22 +0000</pubDate>
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		<description>@Skysegel und Oliver
&lt;i&gt;Das Ende: man hob schließlich den Ausnahmezustand wieder auf und nichts passierte...... Womit wir wiederum beim Gleichgewicht angelangt wären: Freiheit Vs Regeln. &lt;/i&gt;

Der Unterschied zwischen diesem Ausnahmezustand und einer kontinuierlichen Entwicklung sei noch genannt. VDS, Nacktscanner, Maut-Scanner oder OBU´s, Gen-Datenbanken, Homeland-Security-Datenbanken, Schüler-Datenbanken usw.. Das sind keine temporären Ausnahmezustände welche irgendwann einmal wieder verschwinden. Es existieren Gesetze welche einst zu Zeiten der RAF eingeführt wurden und sogar mit einem End-Datum versehen waren immer noch, wurden noch in den 90ern verlängert.

Sicherheitsgesetze sind m.E. eine Einbahnstraße. Ein zurückrudern ist mir in letzter Zeit selten begegnet (vielleicht Schengen). Einmal unterstellt das die hinzugekommenen Regeln seit Gründung der BRD eben nicht in Abschaffen von Einschränkungen der Freiheitsrechte bestanden wurde das Verhältnis Freiheit vs. Sicherheit 60 Jahre lang in Richtung Sicherheit verschoben. Die Falken haben in dieser Hinsicht in den letzten Jahren seit dem 9/11 praktisch Narrenfreiheit. Man muss nur ganz, ganz entfernt mit Terror winken und schon geht ein hysterischer Aufschrei durchs Volk. Das wäre zu echten Terror-Zeiten der RAF niemals möglich gewesen. Heutzutage läuft einer durchs Schulhaus und ballert und am nächsten Tag steht der personifizierte Lynchmob vor dem Innenministerium und fordert Dinge zu welchen die RAF nie jemanden hätte bewegen können. Bei dem was heutzutage alles freiwillig möglich ist, wo sich das Volk freiwillig(!) unterwirft, bekommen Ex-STASI und Ex-RAF feuchte Augen. Alleine schon das ist für mich ein Zeichen dafür das es nicht richtig sein &lt;i&gt;kann&lt;/i&gt; einfach so weiter zu machen. 

Oder anders Oliver: Waren wir in den 80ern unglücklicher oder unfreier?

Ich meine nein, im Gegenteil. Man war sogar bedrohter -- hat sich aber nicht dermaßen über schiere Möglichkeiten verrückt machen lassen. Das ist schon eine massive Phobie welche derzeit ausgebildet wird. Und ich meine nicht die Phobie gegen Sicherheitsgesetze. Es wird einem permanent Angst eingejagt ähnlich einer Spinnen-Phobie wenn man das mit Zwangshandlungen und ständigen Kontrollieren ob auch nirgends eine Spinne sitzt verbunden ist. Man entfernt sich Schritt für Schritt von einem Gefühl dafür was &quot;Freiheit&quot; oder &quot;Teilnehmen am normalen Leben&quot; denn ist. Die Zwangshandlung welche einem in diesem Falle eingeredet wird bestimmt immer mehr den Tagesablauf.

Das ist sicher &lt;i&gt;mit&lt;/i&gt; ein Tunnelblick und der Ausblick nach vorne und nicht rein das hier und jetzt. Denke ich zumindest. Das Problem bei Phobien ist, das man als mit betroffener nicht unbedingt objektiv ist. Und so unterhalten sich diejenigen mit der einen Phobie mit denen welche einer anderen Phobie anhängen darüber wer denn gesünder ist, nicht? ;)

Grüße
ALOA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Skysegel und Oliver<br />
<i>Das Ende: man hob schließlich den Ausnahmezustand wieder auf und nichts passierte.….. Womit wir wiederum beim Gleichgewicht angelangt wären: Freiheit Vs Regeln. </i></p>
<p>Der Unterschied zwischen diesem Ausnahmezustand und einer kontinuierlichen Entwicklung sei noch genannt. VDS, Nacktscanner, Maut-Scanner oder OBU´s, Gen-Datenbanken, Homeland-Security-Datenbanken, Schüler-Datenbanken usw.. Das sind keine temporären Ausnahmezustände welche irgendwann einmal wieder verschwinden. Es existieren Gesetze welche einst zu Zeiten der RAF eingeführt wurden und sogar mit einem End-Datum versehen waren immer noch, wurden noch in den 90ern verlängert.</p>
<p>Sicherheitsgesetze sind m.E. eine Einbahnstraße. Ein zurückrudern ist mir in letzter Zeit selten begegnet (vielleicht Schengen). Einmal unterstellt das die hinzugekommenen Regeln seit Gründung der BRD eben nicht in Abschaffen von Einschränkungen der Freiheitsrechte bestanden wurde das Verhältnis Freiheit vs. Sicherheit 60 Jahre lang in Richtung Sicherheit verschoben. Die Falken haben in dieser Hinsicht in den letzten Jahren seit dem 9/11 praktisch Narrenfreiheit. Man muss nur ganz, ganz entfernt mit Terror winken und schon geht ein hysterischer Aufschrei durchs Volk. Das wäre zu echten Terror-Zeiten der RAF niemals möglich gewesen. Heutzutage läuft einer durchs Schulhaus und ballert und am nächsten Tag steht der personifizierte Lynchmob vor dem Innenministerium und fordert Dinge zu welchen die RAF nie jemanden hätte bewegen können. Bei dem was heutzutage alles freiwillig möglich ist, wo sich das Volk freiwillig(!) unterwirft, bekommen Ex-STASI und Ex-RAF feuchte Augen. Alleine schon das ist für mich ein Zeichen dafür das es nicht richtig sein <i>kann</i> einfach so weiter zu machen. </p>
<p>Oder anders Oliver: Waren wir in den 80ern unglücklicher oder unfreier?</p>
<p>Ich meine nein, im Gegenteil. Man war sogar bedrohter — hat sich aber nicht dermaßen über schiere Möglichkeiten verrückt machen lassen. Das ist schon eine massive Phobie welche derzeit ausgebildet wird. Und ich meine nicht die Phobie gegen Sicherheitsgesetze. Es wird einem permanent Angst eingejagt ähnlich einer Spinnen-Phobie wenn man das mit Zwangshandlungen und ständigen Kontrollieren ob auch nirgends eine Spinne sitzt verbunden ist. Man entfernt sich Schritt für Schritt von einem Gefühl dafür was «Freiheit» oder «Teilnehmen am normalen Leben» denn ist. Die Zwangshandlung welche einem in diesem Falle eingeredet wird bestimmt immer mehr den Tagesablauf.</p>
<p>Das ist sicher <i>mit</i> ein Tunnelblick und der Ausblick nach vorne und nicht rein das hier und jetzt. Denke ich zumindest. Das Problem bei Phobien ist, das man als mit betroffener nicht unbedingt objektiv ist. Und so unterhalten sich diejenigen mit der einen Phobie mit denen welche einer anderen Phobie anhängen darüber wer denn gesünder ist, nicht? <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Grüße<br />
ALOA</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42708</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 12:48:22 +0000</pubDate>
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		<description>&gt;Doch, kann man.

Nein kann man nicht, selbst Dummheit ist kein Grund. Ausnahmen existieren ebenso ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt;Doch, kann man.</p>
<p>Nein kann man nicht, selbst Dummheit ist kein Grund. Ausnahmen existieren ebenso …</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42706</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 12:00:49 +0000</pubDate>
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		<description>@&lt;a href=&quot;#comment-42704&quot;&gt;Skysegel&lt;/a&gt;: ich erinnere mich aber auch bei StarTrek daran, das man Personen problemlos lokalisieren konnte und ansonsten die unauffällige Überwachung usus war ;-)

@aloha, &gt;A) ist man bereit für Freiheit einen Teil der absoluten Sicherheit aufzugeben?

die Frage stellte sich nie, da weder das eine noch das andere in absoluter Form existiert bzw. existieren kann. Es gilt ein menschenwürdiges Gleichgewicht zu halten. Wobei der Mensch gewiß Priorität genießt, wiederum aber auch die Sicherheit desjenigen.

B) ist absurd, da dies nie Gegenstand der Diskussion hier war oder auf diesem Weblog. Allgemein betrachtet ebenso, da keine Gesellschaft je wirklich dazu bereit war, sondern Stück für Stück mit den Tatsachen konfrontiert wurde, aufgrund falscher Versprechungen. Der Tunnelblick beider Seiten, gereichte letztendlich desöfteren einigen wenigen zum Mißbrauch a la &quot;der lachende Dritte&quot;. Auch die Weimarer Republik war davon geprägt, ein Dritter riß dann alles an sich. Hätte man im Vorfeld als eher miteinander geredet, anstatt gemauert ... nun ja.

Zudem gehöre ich nicht der $anti-fraktion an, sondern vermute auch bei Politikern mehr Übereifer und tatsächliches Sicherheitsbedürfnis, denn per se die Absage an demokratische Gefilde.

&gt;Nicht nur das man “unfrei” ist – wenn auch “sicher” vor seinen Mitmenschen. 

Philosophen sind nette Zeitgenossen, die von ihrer Kanzel predigen, wenn sie sich denn mal von ihrem Elfenbeinturm herablassen. Aber im Grunde genommen ist es nur eine Interpretation, wie ich es auch als Historiker tagtäglich tue, man nähert sich allenfalls _Realitäten_ an.

Was ist &quot;Freiheit&quot;? Die persönliche Freiheit endet schon einmal dort wo sie jene anderer beschneiden könnte. Regeln wiederum versuchen diesen Raum zu schützen, da Menschen dazu neigen sich über andere hinwegzusetzten. Womit wir wiederum beim Gleichgewicht angelangt wären: Freiheit Vs Regeln. Das eine kann nicht ohne das andere existieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@<a href="#comment-42704">Skysegel</a>: ich erinnere mich aber auch bei StarTrek daran, das man Personen problemlos lokalisieren konnte und ansonsten die unauffällige Überwachung usus war <img src='http://www.fixmbr.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>@aloha, &gt;A) ist man bereit für Freiheit einen Teil der absoluten Sicherheit aufzugeben?</p>
<p>die Frage stellte sich nie, da weder das eine noch das andere in absoluter Form existiert bzw. existieren kann. Es gilt ein menschenwürdiges Gleichgewicht zu halten. Wobei der Mensch gewiß Priorität genießt, wiederum aber auch die Sicherheit desjenigen.</p>
<p>B) ist absurd, da dies nie Gegenstand der Diskussion hier war oder auf diesem Weblog. Allgemein betrachtet ebenso, da keine Gesellschaft je wirklich dazu bereit war, sondern Stück für Stück mit den Tatsachen konfrontiert wurde, aufgrund falscher Versprechungen. Der Tunnelblick beider Seiten, gereichte letztendlich desöfteren einigen wenigen zum Mißbrauch a la «der lachende Dritte». Auch die Weimarer Republik war davon geprägt, ein Dritter riß dann alles an sich. Hätte man im Vorfeld als eher miteinander geredet, anstatt gemauert … nun ja.</p>
<p>Zudem gehöre ich nicht der $anti-fraktion an, sondern vermute auch bei Politikern mehr Übereifer und tatsächliches Sicherheitsbedürfnis, denn per se die Absage an demokratische Gefilde.</p>
<p>&gt;Nicht nur das man “unfrei” ist – wenn auch “sicher” vor seinen Mitmenschen. </p>
<p>Philosophen sind nette Zeitgenossen, die von ihrer Kanzel predigen, wenn sie sich denn mal von ihrem Elfenbeinturm herablassen. Aber im Grunde genommen ist es nur eine Interpretation, wie ich es auch als Historiker tagtäglich tue, man nähert sich allenfalls _Realitäten_ an.</p>
<p>Was ist «Freiheit»? Die persönliche Freiheit endet schon einmal dort wo sie jene anderer beschneiden könnte. Regeln wiederum versuchen diesen Raum zu schützen, da Menschen dazu neigen sich über andere hinwegzusetzten. Womit wir wiederum beim Gleichgewicht angelangt wären: Freiheit Vs Regeln. Das eine kann nicht ohne das andere existieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42705</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:54:22 +0000</pubDate>
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		<description>Die Handlungsunfähigkeit der Exekutive besteht doch in ihrer eigenen Unfähigkeit, der Vater hat die US-Botschaft doch vor einer Radikalisierung seines Sohnes gewarnt.  Angeblich hatte man nicht genug Informationen um ihn auf die No-Fly-Liste zu setzen, das ist doch ne billige Ausrede damit kein hoher Kopf rollen muss. Die Sicherheitsarchitektur und Prozesse die hinter all den Befugnissen stehen sind doch schlichtweg überfordert.
Besteht also Handlungsbedarf? Sicher! Aber nicht für weitere Befugnisse und Eingriffe in unser Leben. &lt;a href=&quot;http://gizmodo.com/5435954/the-true-odds-of-airborne-terror-chart&quot; title=&quot;The True Odds of Airborne Terror Chart&quot;&gt;The True Odds of Airborne Terror Chart&lt;/a&gt;

Madrid 2004, London 2005 und unsere Kofferbomber 2006 alle bodengebunden, ist es da sinnvoll in Europa die Sicherheit in der Luft zu priorisieren?

Hätten Nacktscanner ihn früher aufhalten können?
&lt;blockquote cite=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-669877,00.html&quot;&gt;Die Scanner seien ideal, sagt Wallace, um selbst aus größerer Entfernung Schusswaffen, Messer und sogar feinste Metallsplitter zu erkennen. Auch schwerer Plastiksprengstoff wie C4 würde von den Geräten nachgewiesen. &lt;strong&gt; Nicht aber Materialien geringer Dichte, pulverförmige Substanzen, Flüssigkeiten - Materialien eben wie PETN.&lt;/strong&gt; &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-669877,00.html&quot; title=&quot;Experten bezweifeln Nutzen der Nacktscanner&quot;&gt; spiegel.de &lt;/a&gt;&lt;/blockquote&gt;

Ein Gerät kostet &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-01/nacktscanner-heimann?page=all&amp;print=true&quot; title=&quot;&quot;&gt; 150k Dollar&lt;/a&gt;, wieviele Beamte kann es ersetzen?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Handlungsunfähigkeit der Exekutive besteht doch in ihrer eigenen Unfähigkeit, der Vater hat die US-Botschaft doch vor einer Radikalisierung seines Sohnes gewarnt. Angeblich hatte man nicht genug Informationen um ihn auf die No-Fly-Liste zu setzen, das ist doch ne billige Ausrede damit kein hoher Kopf rollen muss. Die Sicherheitsarchitektur und Prozesse die hinter all den Befugnissen stehen sind doch schlichtweg überfordert.<br />
Besteht also Handlungsbedarf? Sicher! Aber nicht für weitere Befugnisse und Eingriffe in unser Leben. <a href="http://gizmodo.com/5435954/the-true-odds-of-airborne-terror-chart" title="The True Odds of Airborne Terror Chart">The True Odds of Airborne Terror Chart</a></p>
<p>Madrid 2004, London 2005 und unsere Kofferbomber 2006 alle bodengebunden, ist es da sinnvoll in Europa die Sicherheit in der Luft zu priorisieren?</p>
<p>Hätten Nacktscanner ihn früher aufhalten können?</p>
<blockquote cite="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-669877,00.html"><p>Die Scanner seien ideal, sagt Wallace, um selbst aus größerer Entfernung Schusswaffen, Messer und sogar feinste Metallsplitter zu erkennen. Auch schwerer Plastiksprengstoff wie C4 würde von den Geräten nachgewiesen. <strong> Nicht aber Materialien geringer Dichte, pulverförmige Substanzen, Flüssigkeiten — Materialien eben wie PETN.</strong> <a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,druck-669877,00.html" title="Experten bezweifeln Nutzen der Nacktscanner"> spiegel.de </a></p></blockquote>
<p>Ein Gerät kostet <a href="http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-01/nacktscanner-heimann?page=all&amp;print=true" title=""> 150k Dollar</a>, wieviele Beamte kann es ersetzen?</p>
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	</item>
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		<title>Von: Skysegel</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42704</link>
		<dc:creator>Skysegel</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:31:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42704</guid>
		<description>ich erinnere mich bei dieser Diskussion an eine Folge aus Startrek Deep Space Nine. Da wurde auf der Erde der Ausnahmezustand ausgerufen. Bewaffnete Truppen patrollierten in allen Straßen. Überall wurden Bluttests gemacht um die gefürchteten Formwandler zu entdecken. Letztendlich stellte man fest dass man die Freiheit die man schützen wollte selbst aufgegeben hatte, wegen 3 Formwandlern (mehr waren es nicht) die Anschläge verübt hatten. Das Ende: man hob schließlich den Ausnahmezustand wieder auf und nichts passierte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich erinnere mich bei dieser Diskussion an eine Folge aus Startrek Deep Space Nine. Da wurde auf der Erde der Ausnahmezustand ausgerufen. Bewaffnete Truppen patrollierten in allen Straßen. Überall wurden Bluttests gemacht um die gefürchteten Formwandler zu entdecken. Letztendlich stellte man fest dass man die Freiheit die man schützen wollte selbst aufgegeben hatte, wegen 3 Formwandlern (mehr waren es nicht) die Anschläge verübt hatten. Das Ende: man hob schließlich den Ausnahmezustand wieder auf und nichts passierte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: aloa5</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42702</link>
		<dc:creator>aloa5</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:29:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42702</guid>
		<description>&lt;i&gt;Terror/Verbrechen ist eine Tatsache und es geht nicht darum diesen/dieses zu verneinen, sondern Sicherheit diesbezüglich sauber über die Bühne zu bringen.&lt;/i&gt;

Die &lt;i&gt;Abwägung&lt;/i&gt; sauber über die Bühne zu bringen. Die Dekadenz liegt darin das man quasi den &quot;null Toleranz&quot;-Modus für die Prävention anwendet. Es reicht inzwischen schon das es &lt;i&gt;möglich&lt;/i&gt; ist, das &lt;i&gt;irgendwann einer&lt;/i&gt; etwas tun &lt;i&gt;könnte&lt;/i&gt; (minimale Schwelle) um einen relevanten (erheblichen) Eingriff in die Privatsphäre zu veranlassen.
Oder um es bildlich auszudrücken:

&lt;a href=&quot;http://www.boingboing.net/200912301009.jpg&quot;&gt;Klick&lt;/a&gt;

Es gibt zwei grundsätzliche und philosophische Fragen:

A) ist man bereit für Freiheit einen Teil der absoluten Sicherheit aufzugeben?

B) ist man bereit für die absolute Sicherheit gegenüber Mitmenschen sich vollkommen in die Hände eines nicht wirklich berechenbaren und schon gar nicht unfehlbaren Staatsapparates zu begeben (Überwachungsstaat mit niederschwelligen Präventionsstufen s.o.)?

Wenn man A) und B) gar vereinigt hat man in der Tat früher oder später ein gewaltiges Problem. Nicht nur das man &quot;unfrei&quot; ist - wenn auch &quot;sicher&quot; vor seinen Mitmenschen. Man sitzt irgendwann in einem Staat wo der Führer das Recht &lt;i&gt;setzt&lt;/i&gt; und eben nicht &lt;i&gt;schützt&lt;/i&gt; (Carl Schmitt). Dann gelten Werte im GG nur noch für die Menschen, nicht mehr für den Staatsapparat. Und dann ist es vorbei mit dem Rechtsstaat. Denn auch dort sitzen nur Menschen. Und es wird sich sicher jemand finden der das zu nutzen weiß. Das wissen viele schon heute.

Grüße
ALOA</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Terror/Verbrechen ist eine Tatsache und es geht nicht darum diesen/dieses zu verneinen, sondern Sicherheit diesbezüglich sauber über die Bühne zu bringen.</i></p>
<p>Die <i>Abwägung</i> sauber über die Bühne zu bringen. Die Dekadenz liegt darin das man quasi den «null Toleranz»-Modus für die Prävention anwendet. Es reicht inzwischen schon das es <i>möglich</i> ist, das <i>irgendwann einer</i> etwas tun <i>könnte</i> (minimale Schwelle) um einen relevanten (erheblichen) Eingriff in die Privatsphäre zu veranlassen.<br />
Oder um es bildlich auszudrücken:</p>
<p><a href="http://www.boingboing.net/200912301009.jpg">Klick</a></p>
<p>Es gibt zwei grundsätzliche und philosophische Fragen:</p>
<p>A) ist man bereit für Freiheit einen Teil der absoluten Sicherheit aufzugeben?</p>
<p>B) ist man bereit für die absolute Sicherheit gegenüber Mitmenschen sich vollkommen in die Hände eines nicht wirklich berechenbaren und schon gar nicht unfehlbaren Staatsapparates zu begeben (Überwachungsstaat mit niederschwelligen Präventionsstufen s.o.)?</p>
<p>Wenn man A) und B) gar vereinigt hat man in der Tat früher oder später ein gewaltiges Problem. Nicht nur das man «unfrei» ist — wenn auch «sicher» vor seinen Mitmenschen. Man sitzt irgendwann in einem Staat wo der Führer das Recht <i>setzt</i> und eben nicht <i>schützt</i> (Carl Schmitt). Dann gelten Werte im GG nur noch für die Menschen, nicht mehr für den Staatsapparat. Und dann ist es vorbei mit dem Rechtsstaat. Denn auch dort sitzen nur Menschen. Und es wird sich sicher jemand finden der das zu nutzen weiß. Das wissen viele schon heute.</p>
<p>Grüße<br />
ALOA</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: paul</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42701</link>
		<dc:creator>paul</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:09:09 +0000</pubDate>
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		<description>Ich finde &quot;Nacktscanner&quot; ok. Die neuste Generation zeigt ja den Körper sowieso nur schemenhaft. Ich weiss garnicht was das ganze Datenschutz TAM TAM soll, wird für meine Begriffe etwas überstrapaziert in letzter Zeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde «Nacktscanner» ok. Die neuste Generation zeigt ja den Körper sowieso nur schemenhaft. Ich weiss garnicht was das ganze Datenschutz TAM TAM soll, wird für meine Begriffe etwas überstrapaziert in letzter Zeit.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Oliver</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42700</link>
		<dc:creator>Oliver</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:06:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42700</guid>
		<description>@aloa5

&gt;mangelhafte Begründung (Notwendigkeit; wie viele Flugzeuge wurden gesprengt?)

Logik, aufgrund anderer Tatbestände? Sicherheit bzw. Prävention basieren immer auf gemachten Erfahrungen bzw. den Lehren, welche man aus jenen zieht. Ein sorgloser Umgang mit elektrischem Gerät sorgte zu Beginn für vielerlei Unfälle - die Folge? Sicherheitstechnische Einschränkungen und zwar auch bei Geräten, bei welchen noch kein Unglück geschah. Das nennt man Prävention und diese ist usus in jedem erdenklichen Bereich.

Terror/Verbrechen ist eine Tatsache und es geht nicht darum diesen/dieses zu verneinen, sondern Sicherheit diesbezüglich sauber über die Bühne zu bringen. Stichworte Menschenwürde, Bürgerrechte, Vermeidung von Kolateralschäden, Datenmißbrauch etc. pp.  Ob der &quot;normale&quot; Mensch dekadent ist oder eher ebeso normal/unnormal wie unsere Altvorderen, darüber läßt sich vortrefflich streiten. Tatsache ist aber, daß seit jeher gilt homo homini lupus, auch wenn der Wolf per se sicherlich nichts dafür kann. Und in dieser &quot;Normalität&quot; lebt der Mensch seit Anbeginn der Zeit. Sicherheitsbedürfnisse, auch in verstärktem Maße, sind kein Zeichen der heutigen Zeit, immer wieder gab es ein verstärktes Maß an diesem Bedürfnis, ebenso mit einhergehenden Kolateralschäden.

Der Mensch wird, wenn er sich denn so richtig &quot;sauwohl&quot; fühlt, dekadent und vergißt darüber, daß er keineswegs mehr im Paradies lebt. Um so härter greifen dann Störungen dieser Idylle, die mitunter dann seitens irrationalem Aktionismus beantwortet werden. Viel besser wäre es also auch in ruhigen Zeiten ein vernünftiges Maß an Wachsamkeit walten zu lassen und dabei die Möglichkeit zu genießen nicht überhastet zu Werke gehen &quot;zu müssen&quot;.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@aloa5</p>
<p>&gt;mangelhafte Begründung (Notwendigkeit; wie viele Flugzeuge wurden gesprengt?)</p>
<p>Logik, aufgrund anderer Tatbestände? Sicherheit bzw. Prävention basieren immer auf gemachten Erfahrungen bzw. den Lehren, welche man aus jenen zieht. Ein sorgloser Umgang mit elektrischem Gerät sorgte zu Beginn für vielerlei Unfälle — die Folge? Sicherheitstechnische Einschränkungen und zwar auch bei Geräten, bei welchen noch kein Unglück geschah. Das nennt man Prävention und diese ist usus in jedem erdenklichen Bereich.</p>
<p>Terror/Verbrechen ist eine Tatsache und es geht nicht darum diesen/dieses zu verneinen, sondern Sicherheit diesbezüglich sauber über die Bühne zu bringen. Stichworte Menschenwürde, Bürgerrechte, Vermeidung von Kolateralschäden, Datenmißbrauch etc. pp. Ob der «normale» Mensch dekadent ist oder eher ebeso normal/unnormal wie unsere Altvorderen, darüber läßt sich vortrefflich streiten. Tatsache ist aber, daß seit jeher gilt homo homini lupus, auch wenn der Wolf per se sicherlich nichts dafür kann. Und in dieser «Normalität» lebt der Mensch seit Anbeginn der Zeit. Sicherheitsbedürfnisse, auch in verstärktem Maße, sind kein Zeichen der heutigen Zeit, immer wieder gab es ein verstärktes Maß an diesem Bedürfnis, ebenso mit einhergehenden Kolateralschäden.</p>
<p>Der Mensch wird, wenn er sich denn so richtig «sauwohl» fühlt, dekadent und vergißt darüber, daß er keineswegs mehr im Paradies lebt. Um so härter greifen dann Störungen dieser Idylle, die mitunter dann seitens irrationalem Aktionismus beantwortet werden. Viel besser wäre es also auch in ruhigen Zeiten ein vernünftiges Maß an Wachsamkeit walten zu lassen und dabei die Möglichkeit zu genießen nicht überhastet zu Werke gehen «zu müssen».</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42695</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 10:38:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.fixmbr.de/das-falsche-und-fatale-argument-der-nacktscanner-gegner/#comment-42695</guid>
		<description>@jk: Richtig finde ich, dass man Verdachtsmomenten nachgeht. Ich stimme dir auch darin zu, dass ich ein solches Vorgehen schonender finde als generelles Nacktscannen oder Abtasten. Aber das (laut tagesschau.de) in Tel Aviv praktizierte &quot;ethnische Profilieren&quot; ist kaum verhohlener Rassismus. Den der berichtende Journalist mit keinem Wort kritisiert. Das ist einer der übelsten Artikel, die ich je auf tagesschau.de gelesen habe.

@kadekmedien: Die Unschuldsvermutung gilt im Strafrecht, also bei der Verfolgung von Straftaten, nicht im Polizeirecht, also bei der Verhütung von Straftaten. Wer mit einer Strumpmaske über dem Kopf aus einer Bank gelaufen kommt, kann allein deshalb nicht verurteilt werden, aber sehr wohl von der Polizei angehalten und befragt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@jk: Richtig finde ich, dass man Verdachtsmomenten nachgeht. Ich stimme dir auch darin zu, dass ich ein solches Vorgehen schonender finde als generelles Nacktscannen oder Abtasten. Aber das (laut tagesschau.de) in Tel Aviv praktizierte «ethnische Profilieren» ist kaum verhohlener Rassismus. Den der berichtende Journalist mit keinem Wort kritisiert. Das ist einer der übelsten Artikel, die ich je auf tagesschau.de gelesen habe.</p>
<p>@kadekmedien: Die Unschuldsvermutung gilt im Strafrecht, also bei der Verfolgung von Straftaten, nicht im Polizeirecht, also bei der Verhütung von Straftaten. Wer mit einer Strumpmaske über dem Kopf aus einer Bank gelaufen kommt, kann allein deshalb nicht verurteilt werden, aber sehr wohl von der Polizei angehalten und befragt.</p>
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