Danke – oder die Geschichte eines Bildes

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Ehrlich gesagt, ist es schon nett, auch einmal positive Rückmeldungen zu bekommen. 😉 Als ich die Geschichte online stelle, war mir schon klar, dass es dem einen oder anderen Leser gefallen würde. Man hat nach so vielen Jahren doch ein gewisses Gefühl, was passieren könnte. Mit dieser riesigen Welle habe ich aber nicht gerechnet. Aktuell zählt Rivva 4 Blog– und 173 Twitterreaktionen – wobei gerade Twitter natürlich nicht komplett erfasst wird. Da war und läuft immer noch eine Menge mehr. Ich habe ein paar Mails bekommen, mit der Frage, wie ich das angestellt habe, ob es eventuell eine PSD-Datei gibt. Es gibt keine PSD-Datei – ich bin da nunmal kein Grafikprofi, es ist alles Handarbeit.

Zuerst habe ich mir die Startseite von Twitter als HTML-Datei abgespeichert. Dann bin ich per Editor in den Source Code gestiegen und habe die einzelnen Tweets verändert. Name raussuchen, Grafikadresse kopieren, Tweet ausdenken. Ich denke, dass sich jeder der «Zitierten» durchaus in seinem Tweet wiederfinden kann, das ist für mich persönlich die Große Stärke des Bildes. Ein bisschen Eigenlob darf an dieser Stelle dann auch einmal sein. 😉 Zum Schluss folgte die Feinabstimmung. Mit welcher Technik wird getwittert, Tweetdeck, Web, Echofon? Wo kann man einen Retweet einbauen, die URLs abstimmen? Die URLs habe ich so eingegeben, wie sie bei mir erscheinen, ich nutze für den Firefox das Plugin Long URL Please.

Das war es dann auch schon fast – knapp 4 Stunden später war ich mit dem Bild fertig. Dabei wusste ich am Anfang noch gar nicht mal, ob es überhaupt was wird: Ideen sind ja durchaus öfter vorhanden, aber manchmal verlaufen sie sich, wenn man sich an die Arbeit macht. Wobei Arbeit der falsche Ausdruck ist: mir macht das Erstellen solcher Dinge Spaß, völlig frei jeglicher Zwänge, einfach schon beim Gestalten lachen. Ich hatte meinen Spaß – und wie ich den Reaktionen entnehmen durfte, der eine oder andere Leser ebenso. Das freut mich. Und bevor ich es vergessen: So eine «Retweet-Orgie» bringt doch mehr neue Follower, als eine Antwort von Ashton Kutcher – nur antworten nicht so viele lustige Bots… 😀

Last, but not Least, zwei besondere Reaktionen:

1. Vodafone und Nico haben die «Socialize the Aliens-App» realisiert:

Und der grandiose Bulo weiß, warum uns Aliens hassen werden:

oelien

Danke für die Blogartikel, die Tweets, die Kommentare, die Reaktionen. :)

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6 Antworten zu “Danke – oder die Geschichte eines Bildes”

  1. Robert B. sagt:

    Danke für diese Geschichte 😀

  2. derliebewolf sagt:

    Ich fands auch geil, kompliment :-)

  3. Anonymous sagt:

    Engagierte, zeitintensive, kluge und humorvolle Kreativität gehört belohnt! Das genau ist hier passiert.

    DANKE!

  4. Sammy sagt:

    Achso, jetzt sind wir plötzlich wieder gut auf Vodafone zu sprechen?

  5. Du verwechselst Kritik mit Hass, einst Kritisierte mit Erzfeinden. Kritik soll bestenfalls zum Dialog führen und letztendlich eine Änderung herbeiführen. Der durchschnittliche deutsche Lemming hingegen glaubt Schutzheilige zu schauen, die ihn von der eigens initiierten Debilität erretten.

  6. Laufen eigentlich nur noch durchgeknallte Irre im Netz rum, die bei so einer Geschichte dann nicht einmal inne halten können, lachen können und nicht den Anstand kennen, sich zu bedanken?

    Geht sterben, Ihr Spinner.

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