Danaergeschenke

Es soll ein neues Grundrecht geben für die Freiheit im Internet, berichtet der Berliner Tagesspiegel. SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz und CDU-Innenexperte Ralf Göbel hoffen demnach, bis zum Ende der Legislaturperiode könne ein Gesetzentwurf stehen.

heise

Warnte Schäuble gestern noch vor der massiven Netzspionage, stolpern da nun seine dienstbaren Geister herbei und fabulieren von einer Freiheit im Netz die da grundgesetzlich festgelegt werden müsse. Mir schwant eher, das man über diesen Weg neue Fallstricke etablieren möchte, die im Fall der Fälle Freiheit massiver einschränkt, denn diese garantiert. Da rennen mir zuviele Wölfe in Schafspelzen umher …

4 Antworten zu “Danaergeschenke”

  1. Oliver sagt:

    Wenn man kritisiert sollte man auch den Text gelesen haben, ist ja nicht viel. Und ein Zitat ist ein Zitat, der Link zum Original prangt auch nicht zum Spaß darunter. Und weil ich dieses Niveau voraussetze, kann belehrende Kommentare auch gleich der Geier holen. Der Begriff Danaergeschenke sollte schon langen — aber das ist halt der natürlich Firewall für einige.

  2. stimme sagt:

    quidquid it est, timeo gallios, et dona ferentes…
    Nagut, das waren nicht die Griechen, aber der kam mir eher in den Sinn als das Original.
    Reicht die Freiheit der Rede nicht mehr für das Internet aus? Oder gilt diese dann nur für Podcasts, aber nicht mehr fürs geschrieben Wort?
    aber national beschränkte Regelungen für das World Wide Web sind eh so sinnbefreit wie andere Aktionen vom IM Wolfgang :-/

  3. Oliver sagt:

    >Reicht die Freiheit der Rede nicht mehr für das Internet aus?

    Es ist wahrscheinlich nur der Vorwand um regulierend einzugreifen, betrachtet man insbesondere die Redelsführer.

  4. stimme sagt:

    War dieser Wiefelsdings nicht der mit den «sexuellen Aufälligkeiten» in der Anti-Terror-Datei? Naja, wer die BW im inneren einsetzen will soll blos die Finger vom GG lassen, der Name Göbel war mir bislang aber noch nicht geläufig…

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